Toller Erfolg der Thüringer Rennrodelsportlerinnen und Sportler

Im Rahmen der diesjährigen “Goldenen Nacht des Thüringer Sports” (GNDTS) wurden am 12. April 2024 im Kaisersaal in Erfurt zum 32. Mal die Thüringer Sportler des Jahres geehrt. Erstmals belegten mit Dajana Eitberger, Max Langenhan und dem Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken ausschließlich Rennrodlerinnen und Rennrodler des Thüringer Schlitten–  und Bobsportverbandes (TSBV) den ersten Platz in allen Kategorien. Komplettiert wurde dies noch mit dem 3. Platz bei der Sportler-Wahl durch Christopher Grotheer. Der Präsident des TSBV Andreas Minschke erklärt dazu:

„Ich bin aus Sicht des TSBV auf die erzielten Ergebnisse bei dieser Sportler-Wahl sehr, sehr stolz und gratuliere herzlich. Die Wahl unserer Sportlerinnen und Sportler ist mit tollen Erfolgen im letzten Jahr verdient erarbeitet. Die Trainings- und Wettkampfbedingungen und auch die Förderung durch Trainer und Techniker in Oberhof sind ideal und haben bei der Heim-WM unseren Sportlerinnen und Sportlern Erfolge beschert. Aber auch auf den anderen nationalen und internationalen Bahnen waren sie ausgesprochen erfolgreich unterwegs. Dies ist auch eine wahnsinnige Motivation für unseren Rennrodel-Nachwuchs.“

Gerne habe ich mit meinem Vorstandskollegen Norbert Hahn gestern Abend unseren Sportlerinnen und Sportlern die Glückwünsche des TSBV-Vorstandes übermittelt und mit ihnen gefeiert.

Bilder von der GNDTS

Gespräche vor Ort

Neben den sich in Wahlkampfzeiten deutlich häufenden Diskussionsveranstaltungen ist es mir wichtig mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Während wir außerhalb des Wahlkampfes in der Regel ein Mal im Monat mit einem CDU-Infostand in der Erfurter Innenstand präsent sind, werden es in den nächsten sechs Wochen nahezu täglich Gesprächsangebote sein.

Heute waren wir am Vormittag mit einem Infozelt vor dem Anger 1. Zahlreiche Gespräche konnten wir führen. Neben viel Zuspruch und Gesprächen um das Fernsehduell Voigt – Höcke, gab es auch kritische Stimmen und Bürger, die einfach nur Luft ablassen wollten. Das war bei allen Wahlkämpfen so und ich finde es richtig, dass man dennoch in einem ruhigen und sachlichen Ton das Gespräch sucht. Aber ich werbe für die CDU zur OB, Kommunal- und Europawahl und ich werbe auch persönlich um Zustimmung auf der Liste 3 Platz 6.

Bilder vom Kommunalwahlkampf 

16. Gemeinsame Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Erfurt und 32. Delegiertenversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Erfurt e.V.

Vielen Dank den Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement.

Seit vielen Jahren bin ich regelmäßig bei den Jahresversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren in Marbach, Bindersleben, Alach und Ilversgehofen zu Gast und natürlich auch bei den Gemeinsamen Hauptversammlungen der FFW Erfurt. Über 700 Kameradinnen und Kameraden leisten ein tolles ehrenamtliches Engagement.

Im Stadtrat diskutieren wir regelmäßig Feuerwehrthemen – im Finanzausschuss geht es meist darum, die notwendigen Mittel für Fahrzeuge und Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Bein Investitionen für die Feuerwehr sind wir uns fast immer einig und dies ist gut so. Über die Auszeichnung mit der Ehrennadel vom Thüringer Feuerwehr-Verband e.V. habe ich mich als Finanzausschussvorsitzender sehr gefreut.

Bilder der Jahresversammlung

Politische Bildung klassisch

Die wohl umfangreichste Aufgabe für die Landeszentralen für politische Bildung ist es Bücher zu politischen Themen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Die Bücher, die in den meisten Fällen kostenlos abgegeben werden, gehen zuvor durch eine Auswahlrunde. In aller Regel entscheiden die einzelnen Landeszentralen in den Bundesländern in ihren Gremien, welche Bücher bei Veranstaltungen vorgestellt, welche angekauft und welche selbst in Auftrag gegeben werden.

Bei Publikationen, die bundesweit interessant sind, macht es auch Sinn sich zwischen den Landeszentralen abzustimmen um größere Stückzahlen bestellen zu können. Dazu trifft sich zwei Mal im Jahr die Publikationskonferenz der Landeszentralen zu einer Tagung. Ich vertrete in dieser Runde Thüringen. Die letzten drei Tage war es wieder einmal soweit und wir haben in Dresden beraten.

Rund 60 neue Bücher haben sich die Landeszentralen gegenseitig vorgestellt und bei allen gab es Interesse von mehreren anderen Zentralen. Auch unsere fünf von mir vorgestellten Broschüren haben spontan einige Länder “geordert”. Thüringen hat in die Runde “Das deutsch-deutsche Tor”, “Alkohol in der DDR”, “Desinformationen”, Homosexualität in der DDR” und den Bildband “Fotos aus einem untergegangenen Land” eingebracht. Während der Tagung blieb auch Zeit für den intensiven Erfahrungsaustausch und die Kollegen aus Sachsen organisierten als Gastgeber eine tolle Stadtführung mit einem IFA-Horch Bus (Baujahr 1958). Für mich war es die zweite Fachtagung der Landeszentralen in dieser Woche. Nachdem es Montag und Dienstag um die Online-Arbeit ging, war es Mittwoch bis Freitag der “klassische Bereich”. Beides hat seine Berechtigung.

Bilder aus Dresden

Stadtrundfahrt in Dresden

Kommunalwahlkampf 2024 – los geht’s

In gut sechs Wochen ist die Kommunalwahl. Plakate sind schon reichlich an den Masten und auch die ersten Wahlkampfpannen sorgten schon für reichlich Gesprächsstoffe. Die Kolleginnen und Kollegen der SPD wollten allen anderen Parteien ihren Andreas Bausewein schmackhaft machen und boten den anderen Parteien damit hinreichend Gelegenheit die fachliche Eignung des Amtsinhabers in Frage zu stellen. Kaum hatte sich das Thema etwas beruhigt, plakatierten die sozialdemokratischen Frühstarter ihre Großflächen vor der Zeit. Am Freitag steht dann noch der Gerichtstermin der entlassenen Gleichstellungsbeauftragten im Medieninteresse und ich habe das Gefühl, dabei kommt der OB auch nicht gut weg. Dies alles ist aber ein SPD Problem.

Im Wahlkampf suchen alle Parteien das Gespräch und die Themen und auch bei mir geht es jetzt in die heiße Phase. Ich habe alle Kommunalwahlkämpfe seit 1990 aktiv mitgestaltet und bin 1993 das erste Mal in den Stadtrat gekommen. Diese lange Linie möchte ich weiter ziehen und bewerbe mich auf Platz 6 der Liste 3 um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler.

Der erste größere Schwung an Wahlkampfmaterial ist da – zwei große Kartons Postkarten gilt es an den Mann und die Frau zu bringen. Wahlflyer und Plakate folgen am Wochenende. Die nächsten sechs Wochen werden wieder anstrengend, aber Wahlkampf ist Kontaktsport und ich freue mich darauf.

Im beigefügte virtuellen Wahlkampfalbum wird es die Bilder der Wahlmaterialien ebenso, wie Bilder der Wahlaktionen geben. Inhaltliche Informationen selbstverständlich hier auf der Homepage und in den sozialen Medien. Los geht´s und am 26. Mai gilt: Ich freue mich über Ihre drei Stimmen  auf Platz 6 der Liste 3!

Virtuellen Wahlkampfalbum

Demokratiegestalter

Kaum ein Begriff passt besser auf Kommunalpolitiker und engagierte Bürgerinnen und Bürger – erst Recht sechs Wochen vor der Kommunalwahl!

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist zur Zeit mit einer Kampagne unterwegs, bei der ich heute gerne aktiv dabei war. Als Stadtratsvorsitzender war ich einer der Kommunalpolitiker, die am Nachmittag mit den Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch gesucht haben. Auch wenn das Wetter etwas unfreundlich war (wir musste die Flyer gut festhalten), gab es interessierte Bürgerinnen und Bürger, die zu einem Kaffee-Gespräch verweilten. Mir gelang es sogar, meinen jüngsten Sohn “abzufangen” und zu einer Demokratiediskussion zu verleiten. Er hatte gerade Feierabend von seinem Praktikum bei der Erfurter Bahn.

Ich wünsche der KAS in den nächsten Wochen weitere gute Termine und einen starken Impuls zur Stärkung der Demokratie! Vielen Dank an Maja Eib und ihr Team für die Initiative.

Bilder von der heutigen Demokratiegestalter-Tour 

Webseite der Demokratiegestalter-Tour 

Vorort-Termin der BAG Online

Normalerweise tagt die BAG Online, wie der Name vermuten lässt, meist virtuell. Zwei Mal im Jahr treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Landeszentralen für politische Bildung auch reell. Zur diesjährigen Frühjahrstagung konnte ich die Online-Referenten in Erfurt begrüßen. Bei unserer Fachtagung haben wir uns intensiv zu den Chancen und Möglichkeiten der KI ausgetauscht und Veranstaltungsformate besprochen.

Da wir in Thüringen personell bei der LZT – im Vergleich zu anderen Bundesländern – knapp aufgestellt sind, ist dies immer auch eine gute Gelegenheit aus anderen Bundesländern gute Ideen zu adaptieren. Allerdings haben wir in Thüringen im nächsten halben Jahr das Wahlkampfthema als dominierende Aufgabe und so wird es mit der Umsetzung des einen oder anderen Formats etwas dauen.

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Erfurt (einige waren zum ersten Mal hier) so gut angekommen ist. Bei einer abendlichen Stadt- und Rathausführung konnte ich durchaus Begeisterung wecken. Unser Rathaus, die Weltkulturerbestätten, Krämerbrücke und Dom waren allein schon Grund Erfurt erneut auf die Reise-Wunschliste zu setzen. Unser nächstes reelles Treffen wird mich aber erst einmal wieder zurück in die Vergangenheit führen. Im Herbst treffen wir uns in Bonn und dort habe ich 1995 ein Jahr gelebt und gearbeitet.

Bilder vom Treffen der BAG Online

#BringThemHomeNow

Vor einem halben Jahr, am 7. Oktober 2023, erreichten uns um diese Zeit die ersten schlimmen Nachrichten aus Israel. Das grauenhafte Ausmaß des Überfalls der Hamas wurde erst in den darauffolgenden Tagen deutlich.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass die Solidaritätswelle in den ersten Tagen und Wochen groß war. Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland mahnte aber auch bei der Demonstration in Erfurt diese Solidarität beizubehalten, wenn der Einsatz der israelischen Armee in Gaza beginnt.

Leider müssen wir heute konstatieren, dass die Stimmung in Deutschland gekippt ist und lautstark Kritik am israelischen Militäreinsatz in Gaza geübt wird. Ich habe dazu eine persönlich klare Position. Die Hamas hatte es von Anbeginn in der Hand den Militäreinsatz der israelischen Armee zu beenden und damit auch das Leben tausender Palästinenser zu schützen. Die Forderung dazu war, dass sofort alle Geiseln freu gelassen werden müssen, die Hamas die Waffen niederlegt und die Verantwortlichen für den Terror am 7. Oktober zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Hamas lehnt diese elementaren Forderungen ab und deshalb dauert die Militäreinsatz an. Immer noch sind 134 Geiseln (darunter übrigens 10 Deutsche) in den Händen der Hamas-Verbrecher und es gibt keinen Frieden in der Region. Die kleine gelbe Schleife als Ansteckpin habe ich vorige Woche aus Tel Aviv mitgebracht. Sie steht für die zentrale Forderung #BringThemHomeNow

Volleyball meets Basketball

Unser Bundesligateam hatte dieses Wochenende spielfrei. In der Riethsporthalle war trotzdem Spielbetrieb – die Basketball Löwen bestritten ihr letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Saison. Mit zwei unserer Spielerinnen – Tina und Sina – war ich dazu beim Basketball zu Gast.

Gegen die in der Tabelle auf dem vorletzten Platz liegenden Schwenninger Black Forest Panthers sollte ein Sieg her, um noch von Platz 3 auf Platz 2 in der Tabelle zu kommen und somit bessere Aussichten auf die Playoffs und vor allem das Heimrecht im ersten und ggf. auch im dritten Spiel zu haben.

Zwischenzeitlich lagen die Löwen mit bis zu 10 Punkten vor, aber die Panther ließen nicht locker und kämpften sich immer wieder heran. Kurz vor Spielende dann Gleichstand und die Chance für die Panthers 10 Sekunden vor Schluss abzuschließen – zum Glück erfolglos und es ging in die Verlängerung. In den fünf Minuten war leider dann die Luft bei den Löwen raus und es gab am Ende einen Sieg für die Panthers. Leider sind die Löwen dadurch noch auf Platz 5 in der Tabelle abgerutscht. Aber wird drücken die Daumen, dass sie in den Playoffs zu alter Stärke zurückfinden.

Bilder vom Spiel

Die Stadt als Beute…

Hochmut und Überheblichkeit kommen vor dem Fall. Dies gilt auch für unseren amtierenden Oberbürgermeister, der im beginnenden Wahlkampf demonstriert, wie sehr er die Stadt als seine “Beute” sieht. Für breite Kritik sorgte heute, dass er entgegen der klaren kommunalen Regelungen seine Großflächenplakate bereits zwei Wochen vor der erlaubten Frist hat aufstellen lassen. Mit den Vorwürfen des schmutzigen Wahlkampfstarts konfrontiert erklärt die Stadtverwaltung (!), dass wohl der zugehörige Bescheid (der seit Jahrzehnten die gleichen Fristen setzt) nicht richtig gelesen habe. Vielleicht war auch die Werbeagentur schuld (die allerdings als Erfurter Unternehmen auch die Fristen kennen sollte).

Dass Andreas Bausewein mit einer gewissen Selbstherrlichkeit in Erfurt agiert, ist nicht nur im Wahlkampf so. Auch das Amtsblatt der Stadt wird regelmäßig für politische Statements des OB missbraucht.

Mich überrascht das immer wieder, weil dies auch Ausdruck fehlender Souveränität ist. Bausewein könnte und sollte es besser wissen. Im Erfurter Rathausfestsaal hängt ein Bild, welches das “Tolle Jahr von Erfurt 1509” illustriert. Damals erging es einem der Amtsvorgänger schlecht, ob seiner Überheblichkeit.

“Wer ist die Gemeinde? – Dies ist die Gemeinde!” Das schleuderte Obervierherr Heinrich Kellner auf sich selbst zeigend am 9. Juni 1509 den erzürnten Bürgern entgegen, die den Ratssaal stürmten. In diesen Worten lag das Selbstbewusstsein einer patrizischen Führungsschicht von reichen Kaufleuten und Waidhändlern, die über die Geschicke der Stadt bestimmten. Allerdings hatten sie Erfurt in den Jahrzehnten zuvor in den Ruin getrieben, was jetzt den Volkszorn erregte. Dieser ging als “Tolles Jahr” in die Geschichte ein.

Bekanntlich endete dies tragisch für Heinrich Kellner. Ich bin gespannt, wie die Erfurter Stadtverwaltung jetzt mit dem Sachverhalt umgeht. In der Vergangenheit hagelte es Geldstrafen nach Verstößen gegen die Plaktierungsordnung und in einzelnen Fällen wurden Plakate per “Ersatzvornahme” kostenpflichtig entfernt. Die anderen Parteien werden aufmerksam darauf achten, wie die Verwaltung mit ihrem amtierenden Chef umgeht. Einst steht aber schon einmal fest. Erfurt ist bei ihm nicht “in sicheren Händen”. Zeit für einen anderen Andreas!