Mindestens einmal im Jahr geht es mit den Kindern in die Modellbahnwelt Wiehe. Und auch beim gemeinsamen Besuch mit guten Freunden an diesem Wochenende haben wir in den großen Themenhallen viel Neues gesehen. Thüringen, Deutschland, Europa und Amerika sind vier der Komplexe, die Eisenbahnerherzen höher schlagen lassen.
Meine beiden Jüngsten sind große Bahnfans und so erkundeten sie neugierig jede Strecke und jeden Bahnhof. Zwar ist die Mowi mit ihren 12.000 qm nicht ganz so bekannt, wie die große Anlage im Miniaturwunderland Hamburg, wo wir vor über einem Jahr waren, aber dafür ist es nicht so voll und man hat genügend Zeit, alles zu bestaunen. Es war wieder einmal ein toller Wochenendausflug und bestimmt nicht das letzte Mal in Wiehe.
Bilder aus Wiehe
Seit nunmehr 13 Jahren ist es Tradition geworden, am ersten Tag des Jahres mit meiner Mutter in das Neujahrskonzert im Erfurter Kaisersaal zu gehen. Nach der Silvesternacht, die wir diesem Jahr in Familie bei meiner Ex-Gattin und ihrem Mann gefeiert haben, begann das neue Jahr wie in jedem Jahr. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und das Neujahrs-Skispringen der Vier-Schanzen-Tournee gehörte schon in meiner Kindheit zum Fernsehpflichtprogramm.
Am Nachmittag unterhielt das Sorbische Nationalensemble mit Ballett die Besucher im Erfurter Kaisersaal natürlich auch mit Strauss-Stücken. Seit 19 Jahren gibt es das Neujahrskonzert im Kaisersaal und das Sorbische Nationalensemble begeistert in jedem Jahr neu.
Den Muskelkater vom Silvesterlauf habe ich auch mit ins neue Jahr genommen 🙂Auf ein erfolgreiches Jahr 2013!
In dieser Woche gibt es gleich noch einmal Grund zum Feiern – meine Mutter feiert in großer Runde mit der ganzen Familie (immerhin mit über 50 Gästen) ihren 85. Geburtstag. Schön, dass dabei alle Kinder, Enkelkinder und Urenkel dabei sein werden.
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein gesundes und glückliches neues Jahr. Mögen eure Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen!
Auch im neuen Jahr freue ich mich über eine kritisch konstruktive Begleitung auf meiner Homepage mit Kommentaren und Gästebucheinträgen. Ich werde weiterhin nahezu täglich über das berichten, was mir politisch und persönlich wichtig ist und es wird auch 2013 genug zu schreiben und zu diskutieren geben 🙂
Doppel-Olympiasieger Waldermar Cierpinski im Interview
Gestern noch einmal eine Trainingseinheit im Sportpark Johannesplatz (leider in diesem Jahr nicht häufig genug) und heute dann der 39. Erfurter Silvesterlauf rund um das Steigerwaldstadion. Wie im letzten Jahr auch, bin ich die Strecke gemeinsam mt meinem Sohn gelaufen. Aber in diesem Jahr hatten wir uns bereits frühzeitig für die 4km-Strecke entschieden.
Rund 1.800 Läufer waren bei den 2km, 4km und 10km-Läufen dabei. Im nächsten Jahr wird dann wohl zum Jubiläum die 2.000-Marke geknackt. In diesem Jahr war auch wieder Doppel-Olympiasieger Waldemar Cierpinski mit dabei. Ihm gefällt die Atmoshäre und so kommt er immer wieder nach Erfurt, obwohl es in seiner Heimatstadt Halle auch einen Silvesterlauf gibt. Ich hoffe, er wird auch im nächsten Jahr wieder nach Erfurt kommen.
Letztes (Lauf-)Duell des Jahres
Der Erfurter Silvesterlauf ist einer der ältesten Silvesterläufe deutschlandweit und bringt alle laufbegeisterten Thüringer noch einmal am Jahresende zusammen. Sowohl meine beiden großen Söhne, als auch mein Bruder mit seiner Familie waren mit am Start und so waren wir als Familie in allen Laufstrecken mindestens mit drei Läufern am Start.
Über das Jahr kam das Langstreckentraining leider bei mir etwas zu kurz und Badminton und Squash helfen zwar bei der Sprintstärke aber nicht bei der Ausdauer. Auch unser Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat über das Jahr im Sportpark trainiert und sich für die mittlere Strecke entscheiden. So liefen wir dann wie im letzten Jahr den größten Teil der Strecke gemeinsam. Aber so ganz konnten wir den sportlichen Ergeiz nicht unterdrücken. Meine 22,22 Minuten sind verbesserungswürdig, aber beim sportlichen Duell hat es damit für einen Sieg am Jahresende über den OB gereicht 🙂
Auf ein Neues im nächsten Jahr!
Bilder vom 39. Silvesterlauf
JerusalemJanuar: Mit dem Besuch des Neujahrskonzertes mit meiner Mutter begann das Jahr. Politisch ging es um die Schulnetzplanung und den Bau der Multifunktionarena. Sportlicher ging es in der Volleyballbundesliga und beim Spiel RWE – Bayern München zu. Ende Januar fanden wieder, wie seit über 10 Jahren, Veranstaltungen zum Denktag an Erfurter Schulen mit der KAS statt.
Februar: Zu meiner nun schon elften Reise nach Israel war ich Anfang Februar mit meiner Familie unterwegs. Tel Aviv, Jerusalem, Natareth, See Genezareth, Massada, Eilat und die Negev-Wüste waren unter anderem die Stationen der Tour mit dem Mietwagen durch das Heilige Land. Unmittelbar danach begann der Wahlkampf in Erfurt. Der Karneval machte um den Wahlkampf in diesem Jahr auch keinen Bogen. Alach, Marbach, Facedu, KKH und MDR waren nur einige der Stationen und natürlich auch der Umzug. Die erste größere Tagung zum Europäischen Jahr gab es gemeinsam mit der KAS.
März: Über die Situation am Erfurter Wohnungsmarkt diskutierten wir Anfang März bei einem Forum der Stadtratsfraktion. Bürgerversammlungen und zahlreiche Wahlveranstaltungen gab es und ich habe mit Christine Lieberknecht Bäume gepflanzt. Die Plakatierung zur Wahl ging los, in diesem Jahr neben den kleinen Plakaten auch Großflächen. Mein alter Kindergarten ist derzeit provisorisch die evangelische Grundschule und ich war mal wieder dort zu Besuch. Und es gab den Wahlkampfauftakt der CDU Thüringen in Arnstadt.
April: Der Wahlkampf dominierte natürlich auch den ganzen April. Die letzten beiden Wochen vor der Wahl hatte ich Urlaub genommen und so ging es von Veranstaltung zu Veranstaltung rund um die Uhr.
Mit Christine Lieberknecht beim CJD, im Radio in Erfurt und in Jena, mit dem Innenminister bei der Feuerwehr, beim großen Wahlforum der TA/TLZ und zahlreichen anderen Veranstaltungen gab es bis zum Wahltag am 22. April. An den Infoständen erlebte ich viel Unterstützung unsere aktiven CDU-Mitglieder.
Am Wahlabend war dann aber die Enttäuschung groß, aber es geht weiter. In der Kommunalpolitik gibt es viel zu tun! Ende April gab es noch eine große Konferenz in der Staatskanzlei zum Europäischen Jahr 2012. Und unser SWE Volley-Team wurde Vizemeister, das Finalspiel verloren unsere Mädels nach einer tollen Saison gegen den Meister. Für den Verein war es die erfolgreichste Saison seit vielen Jahren, da wir zudem Regionalmeister wurden und die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der U-20 holten.
Mai: Anfang Mai, am Tag der Arbeit, ging es auf Bikertour. Beschlossen wurde nach fast endloser Diskussion das Seniorenmitwirkungsgesetz im Thüringer Landtag. Eine neue Bevölkerungsprognose für Erfurt sieht nun steigende Einwohnerzahlen vor. Dies führt zu höheren Bedarfen bei Kita- und Schulplätzen und auch nach höherer Nachfrage nach Erzieherinnen. Um die Potentiale junger Menschen in Europa ging es bei einer Tagung in Erfurt. Das riesige spielerische Potential nutzten die Damen des THC zum Meistertitel – wir waren mit beiden kleinen Söhnen live dabei. Geblitzt wird in Erfurt seid Mitte des Jahres. Zu Pfingsten ging es auf Familientour nach Berlin, bei bestem Motorbootwetter 🙂
Juni: Passend zum Kindertag organisierten wir am 1. Juni das erste bundesweite Treffen der Großelterndienste in der Staatskanzlei. Ganz in Familie startete dann auch der Juni bei mir. Von den Mitgliedern meines CDU Ortsverbandes “Am Petersberg” wurde ich erneut als Vorsitzender gewählt. Schon seit 1998 mache ich dieses Amt sehr gerne. An zwei großen Fachtagungen war ich mit meinem Büro beteiligt. In Jena ging es um das Thema Demenz und in Erfurt um den Bundesfreiwilligendienst. Bei der KAS ging es um den transatlantischen Dialog und das was unsere Gesellschaft zusammen hält. Ganz großer Bahnhof dann noch Ende Juni in Zella-Mehlis. Nach 22 Jahren im Amt als Bürgermeister wurde mein Bruder Karl-Uwe Panse in den Ruhestand verabschiedet.
Juli: Familienpolitik stand im Mittelpunkt einer CDU Ortsverbandsveranstaltung im Augustinerkloster – “Was ist uns Familie wert?” vom Betreuungsgeld bis zur Kita-Situation wurde diskutiert. Einen Einwohnerantrag hat die CDU Erfurt initiiert, um den Ehrenamtlichen und den Vereinen in Erfurt zu helfen. Die Domstufenfestspiele brachten diesen Sommer die Lombarden. Um Facebook und Co für Vereine, Verbände und Mehrgenerationenhäuser ging es beim Netzwerktreffen der MGHs in Weimar. Danach ging es in den Sommerurlaub nach Kroatien und Prerow.
August: Die Umweltzone hat uns in diesem Jahr auch in Erfurt ereilt, die Aktivitäten der Stadt dagegen waren verspätet 🙁 Bei RWE wurde der Trainer gleich zu Saisonbeginn entlassen während wir mit dem SWE Volley-Team zur Teampräsentation Ende August einluden. Die Erfurter Synagoge feierte Ende August ihren 60. Geburtstag. Viele Gäste dokumentierten mit der Teilnahme an der Feier ihre Verbundenheit mit der Jüdischen Gemeinde.
September: Endlich am neuen Standort angekommen ist die Evangelische Grundschule in der Regierungsstraße, am 1.9. wurde die Einweihung gefeiert. Um die Beigeordnetenwahl setzte das große “Gekungel” im Erfurter Rathaus ein und der Zahn der Zeit nagt leider weiter an den Erfurter Schulen. Die Erfurter Olympiateilnehmer wurden im Rathaus begrüßt und zahlreiche Veranstaltungen zur Seniorenpolitik habe ich im September bestritten. Um die Situation in Israel ging es bei einer Diskussionsrunde in der kleinen Synagoge. Völlig daneben lag Mark Medlock bei seinem Auftritt in Gotha und sorgte damit für Aufregung.
Oktober: Anfang Oktober ging es auf große Tour mit den Motorrädern nach Kroatien. Fasziniert war ich von den tollen Strecken und Landschaften in Bosnien, Montenegro und Albanien. In Ilmenau folgte die Woche der Generationen und im Erfurter Rathaus wurde die rot-rot-grüne Koalition geschmiedet. Väterbilder wurden bei einer Ausstellung im Sozialministerium präsentiert. Die 20. Jüdisch-Israelischen Kulturtage wurden in Erfurt gestartet. In acht Thüringer Städten gab es zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Jüdischer Humor.
November: Der Reiterhof in Stotternheim gehörte im November zu den Verlierern der Kommunalpolitik. Dem Kreisparteitag der Erfurter CDU folgte der CDU Landesparteitag und Heiner Geißler war in Erfurt zu Besuch. Mitte November wurde auch die schwierige Finanzsituation der Landeshauptstadt öffentlich. Den Thüringer Zukunftspreis gab es für gelungene Projekte zu demografischen Entwicklung in Thüringen und in Berlin den Good-Practice-Award “Erfolg kennt kein Alter“.
Dezember: Kommunalpolitik und Bundespolitik gab es Anfang Dezember. Ersteres bei einer Klausurtagung der Stadtratsfraktion und der Kreispartei, zweiteres beim CDU-Bundesparteitag in Hannover. Mehrere Veranstaltungen zum Abschluss des Europäischen Themenjahres konnte ich im Dezember in Thüringen organisieren und in Berlin gab es die offizielle Abschlussveranstaltung. Berhard Vogel sein 80. Geburtstag wurde im Kaisersaal gefeiert und die Sportwelt feierte gleich zwei Mal im Dezember – beim Stadtsportball und beim Ball des Thüringer Sports in der Messehalle. Sportlich soll das Jahr auch mit dem Silvesterlauf zu Ende gehen, am 31.12. rund um das Erfurter Stadion.
Beim Auftakt zum Europäischen Themenjahr
Ich habe es bei Facebook ausprobiert und es hat mir nicht gefallen. Facebook bietet zwar eine automatische Erstellung der Jahreschronik anhand der wichtigsten Einträge und meisten Reaktionen auf diese Einträge im letzten Jahr an, aber ich war da ganz anderer Meinung, welche Fotos und Erlebnisse für mich 2012 am wichtigsten waren. Deshalb werde ich die fb-Chronik meinen Freunden vorenthalten und stattdessen einen eigenen Rückblick schreiben.
Was war nun das Wichtigste? Für mich war es wie in den vergangenen Jahren auch die Zeit mit meiner Familie, mit Christiane und mit meinen drei Söhnen. Wir sind alle gesund und auch glücklich durch das Jahr gekommen.
Mein ältester Sohn hat in diesem Jahr eine Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Polizei begonnen. Neben seinem Trommler-Hobby hat er gemeinsam mit seiner Freundin eine Kinder- Tanzgruppe Corona Dance aufgebaut.
Für meinen mittleren Sohn hat sich in diesem Jahr auch viel geändert. Seit September besucht er das Gymnasium. Die Mathe-Olympiade hat er erfolgreich mitgemacht und er spielt und übt viel auf seinem Fagott. Mein jüngster Sohn ist nun an der Evangelischen Grundschule in Erfurt angemeldet und wird ab September dort hingehen. Zu Weihnachten waren mal alle drei zusammen bei uns und ich bin sehr froh, dass sich die drei Brüder so gut verstehen.
Zur Zeit für die Familie gehören vor allem auch die Urlaubsreisen. Im Februar waren wir in Israel. Mit dem Mietwagen waren wir im ganzen Land unterwegs. Vor 20 Jahren war ich zum ersten Mal in Israel und so war es sehr schön jetzt einmal abseits von einer organisierten Reisebüro-Reise das Land zu entdecken. Mit Freunden haben wir uns in Tel Aviv und Jerusalem getroffen und werden sicher nicht zum letzten Mal im Heiligen Land gewesen sein.
Pfingsten waren wir, wie in den vergangenen Jahren auch, zum Kurzurlaub bei in Berlin. Motorboot fahren auf der Berliner Seenplatte war genau das Richtige für Papa und Sohn. Viel auf und im Wasser waren wir auch beim Sommerurlaub auf der Insel Pag in Kroatien. Sonne, blaue Adria, Plitvice, viele Tagesausflüge, Motorboot und Zeit mit der Familie von meinem Freund Alen. Wasserski sind wir diesen Sommer in Kroatien, an der Ostsee und in Erfurt gefahren. Beim Campingurlaub im Regenbogencamp Prerow haben wir erstmals auch Störti besucht. In Prerow waren wir mit unserem Zelt in diesem Jahr von der Sonne verwöhnt, nachdem wir 2011 ein Regencamp dort erlebten.
Mit meinen Söhnen war ich auch im Jahr 2012 wieder viel bei Sportveranstaltungen unterwegs. Fußball bei RWE im Steigerwaldstadion, Eishockey bei den Black Dragons und natürlich Volleyball bei unseren Damen vom SWE Volley-Team. Letztere hatten zur Freude ihres Präsidenten eine überaus erfolgreiche Saison. Sie wurden Vizemeister in der 2. Volleyballbundesliga. Unsere 2. Mannschaft wurde Meister in der Regionalliga und mit der U-20 haben wir die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften geholt. Für Vater und Sohn waren die Besuche in den anderen Fußballstadien die Highlights 2012 – die Allianz-Arena in München, die DKB-Arena in Rostock beim Pokalspiel gegen Kaiserslautern und vor allem das Europa-League-Qualifikationsspiel Hajduk Splitt – Inter Mailand vor über 30.000 Zuschauern.
Mit dem Motorrad waren wir auch gemeinsam in diesem Jahr unterwegs. Saisonauftakt war dank frühlingshaften Wetter sogar schon am 3. März und am 1. Mai waren wir wieder bei der großen Bikerausfahrt mit dabei. Die ganz große Biker-Tour hatte ich dann aber Anfang Oktober. Mit drei Freunden war ich gut 2.000 km über den Balkan unterwegs. Die Anreise erfolgte per Bikertransit nach Zagreb und von dort aus ging es eine Woche durch Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien. Tolle Strecken und der feste Vorsatz dies im kommenden Jahr fortzusetzen!
Beruflich lief es im Jahr 2012 gut. Mit meinem Team im Sozialministerium waren wird hauptsächlich mit Projekten des Europäischen Jahrs für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen beschäftigt. Mehrere große Fachtagungen haben wir dazu ausgerichtet. Insgesamt habe ich bei 78 Veranstaltungen zu dem Thema Vorträge gehalten oder wir haben sie organisiert. Die Mehrgenerationenhäuser haben sich in ihrer Arbeit stabilisiert und auch der Bundesfreiwilligendienst läuft in Thüringen gut. Bei letzterem ist auffällig, dass die größere Mehrheit der BFDler der älteren Generation angehören, dies ist nur in Thüringen so. In mehreren Facharbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des BFD arbeite ich als Ländervertreter mit. Der Prüfkatalog beim Gesetzgebungsverfahren wurde um Fragen zur Generationengerechtigkeit erweitert – ich bin immernoch verblüfft darüber, wie lange so etwas im Verwaltungsverfahren dauert.
Kommunalpolitisch kann ich im Rückblick auf 2012 nicht zufrieden sein. Den Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl haben wir, die CDU Erfurt, engagiert gestaltet und ich konnte mich auf viele Wahlkampfunterstützer verlassen. Von Februar bis Ende April lief die heiße Phase des Wahlkampfes mit sehr vielen Veranstaltungen aber mit einen ernüchternden Ergebnis. Das erklärte Ziel, in die Stichwahl zu kommen, um dann zu sehen was geht habe ich deutlich verfehlt. Gut 10.000 Stimmen und 14,9 Prozent reichten gerade einmal für den zweiten Platz und der amtierende Oberbürgermeister war im ersten Wahlgang wieder gewählt. Nach der OB-Wahl ist das rot-rot-grüne Bündnis in Erfurt enger verteilt. Ob aber die Koalition länger trägt, als die Postenverteilerei, muss sich erst noch beweisen. Derzeit befindet sich Erfurt in einer desaströsen Haushaltslage. Wenige Jahre Rot-Rot-Grün haben die Stadt schon an den Rand der Handlungsunfähigkeit getrieben. Ein Haushaltsentwurf 2013 ist weit und breit nicht in Sicht. Als Oppositionsfraktion werden wir Rot-Rot-Grün nicht nur an ihre Wahlversprechen erinnern, sondern eigene Vorschläge präsentieren.
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich mit diesem Bild aus der Geburtskirche in Bethlehem ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und schöne Tage im Kreis der Familie!
Sportlich und in Familie starten die Weihnachtsfeiertage. Endlich einmal Zeit für die Familie – gemeinsames spielen und heute auch mit meinem Sohn Jonas ein Besuch im Sportpark Johannesplatz. Seit einiger Zeit trainiert er regelmäßig Tischtennis und so wollten wir mal testen wie der Leistungsstand ist. Der Ausgang war für mich leider etwas frustrierend gleich vier Spiele habe ich verloren drei Mal mit 3:0 und ein Mal mit 3:2 🙁
Erfolgreicher lief es für die Black Dragons vor der Saisonrekordkulisse von über 900 Zuschauern. Zum Weihnachtsspiel kreuzten sie die Schläger mit den Wölfen aus Schönheide. Wie in den vergangenen Jahren schon hatten die Drachen um eine Plüschtierspende gebeten. Beim ersten Tor der Black Dragons durch Christian Grosch (schon nach wenigen Minuten) wurden hunderte Plüschtiere auf das Eis geworfen und von den Young Dragons, den Spielern und sogar den Schiedsrichtern wieder eingesammelt. Die Stadtmission wird die Plüschtiere an bedürftige Kinder verteilen.
Das Eishockeyspiel gewannen die Drachen locker mit 5:1. Zwischen den Feiertagen werden wir uns sicher gemeinsam noch etwas mit Sport beschäftigen. Am Freitag spielen die Black Dragons noch einmal gegen die Preussen Berlin um Punkte und am 31.12. werde ich mit Jonas beim Silvesterlauf mitmachen – dieses Mal die 4km-Strecke. Ich ahne mal, da gibt es wieder eine innerfamiliäre Niederlage für mich 🙂
Die Sportler des Jahres 2012
Zum ersten Mal fand gestern Abend der Ball des Thüringer Sports in der Erfurter Messehalle statt. In den vergangenen Jahren gab es stets den Landesportball und den Ball der Stiftung der Thüringer Sporthilfe, ersterer in den verschiedenen Regionen Thüringens und zweiterer im Erfurter Kaisersaal. Beide Veranstaltungen wurden zusammengelegt und so feierten fast 1.000 Gäste gemeinsam mit den erfolgreichsten Sportlern des Freistaats.
Sportlerin des Jahres wurde Olympiasiegerin Kristina Vogel (wie auch schon bei der Sportlerwahl in Erfurt). Auch bei den Männern siegte ein Radsportler – Weltmeister Tony Martin. Mannschaft des Jahres wurden die Handballerinnen vom THC. Auch sie gewannen den Titel bereits in der Landeshauptstadt Erfurt.
Sportlich war auch gestrige das Rahmenprogramm – neben Mitmachmöglichkeiten an verschiedenen Sportstationen und der Chance ausgiebig das Tanzbein zu schwingen, gab es die fliegenden Sachsen in der Messehalle und den Rhönradartisten Robert Maaser. Am Ballabend stellte er sich mit dem Cyr, einer Abwandlung des Rhönrades, den Gästen vor.
Ergebnis der SportlerwahlBilder des Ballabends
Die Dezemberausgabe 2012
Der Rückblick auf die zweite Jahreshälfte aber vor allem die Aufarbeitung der Debatte zur vorläufigen Haushaltsführung 2013 stehen im Mittelpunkt unserer Dezemberausgabe. Für viele Träger in Erfurt beginnt das neue Jahr mit Unsicherheit. Es ist völlig unklar wie ein Haushalt 2013 aussehen wird und wer dabei welche Opfer bringen muss.
Den Bürgerinnen und Bürgern wird aber in jedem Fall kräftig in die Tasche gelangt. Ab dem 1.1.2013 steigen die Hebesätze zur Grundsteuer B und zur Gewerbesteuer auf deutschlandweite Höchstsätze. Dies hatte Rot-Rot-Grün schon beim letzten Haushalt mitbeschlossen. Neue Opfer der rot-rot-grünen Kommunalpolitik sind die Eltern von 9.000 Kindern in den Kitas und Grundschulen. Ab 1.1. wird ihnen der Essensgeldzuschuss gestrichen und dies bedeut rund 100 Euro/jährlich Mehrkosten für die Eltern.
Im Vorfeld der Stadtratssitzung hatten einige Linke noch getönt, wie wichtig der Zuschuss ihnen sei – bei der Abstimmung dazu war klar dass dies nur Schaufensterreden waren. Wenn es irgendwann einen HH-Entwurf 2013 gibt wird die CDU sich engagiert mit ihrer Position einbringen. Derzeit fehlen aber wohl noch rund 18 Millionen, trotz der ersten rot-rot-grünen Streichrunde.
Auch im neuen Jahr wird die Fraktion regelmäßig über die Kommunalpolitik und unsere Positionen berichten. Bis zum neuen Jahr sind jetzt aber ersteinmal unsere Mitarbeiter der Geschäftstelle im Weihnachtsurlaub.
Als Fraktionschef danke ich meinen drei Fraktionsmitarbeitern und meinen Stadtratskollegen für ihr Engagement im zu Ende gehenden Jahr sehr herzlich.
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