Saisonbeginn, aber leider noch nicht für uns…

Unser Team der Saison 2019/2020
Gestern Abend begann die neue Bundesligasaison mit dem Spiel Schwerin – Aachen. Unsere Mädels müssen aber noch warten. Wir haben am ersten Wochenende spielfrei und werden erst kommenden Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Münster starten. Es ist nun die vierte Erstligasaison in Folge (insgesamt die sechste). Seit 1997 spielen wir durchgängig in der 1. oder 2. Bundesliga. Auch in diesem Jahr ist es unser Ziel, uns in der 1. Liga festzusetzen. Nach den großen Umbrüchen in der Sommerpause mit sieben neuen Spielerinnen, einem neuen Geschäftsführer und einem neuen Cheftrainer nebst Co-Trainerin sind nun alle Fans und auch wir als Vereinsvorstand neugierig, wie sich das neue Team präsentieren wird. Da fast alle Vorbereitungsspiele auswärts stattfanden, sind die meisten auf die Einschätzung des Trainers angewiesen und der sag, wir sind auf einem guten Weg. Ich freue mich, dass wir der langen Vereinschronik ein neues, ein weiteres, Kapitel hinzufügen. In dieser Woche habe ich einmal mein altes Fotoarchiv sortiert und dabei Bilder und Teamfotos, alle Saisonbroschüren aus zwei Jahrzehnten gefunden und gesichert. Unter den Bildern sind auch Raritäten, wie das Kalenderdeckblatt Vernetzungen von 2003. Einige unserer Spielerinnen waren noch gar nicht geboren, als ich vor nunmehr 20 Jahren im Vereinsvorstand von Braugold Erfurt angefangen habe. 15 Jahre darf ich nun schon unseren Verein führen und bin sehr froh, dabei von engagierten Ehren- und Hauptamtlichen unterstützt zu werden. Ich wünsche allen unseren Teams eine tolle und erfolgreiche Saison 2019/2020. Teambilder  

3. Oktober – Tag der Freude und Dankbarkeit

Mit zwei von unseren Landtagskandidaten
Inzwischen ist es 29 Jahre her, dass am 3. Oktober 1990 Deutschland in schwarz-rot-goldener Freude wiedervereinigt wurde. Heute fehlt diese Begeisterung, wenn der Feiertag begangen wird. Für viele Menschen ist es einfach ein freier Tag und für etliche auch der Tag, an dem sie ihre Fundamentalkritik manifestieren. In Erfurt hat eine linksradikale Partei gleich einmal auf dem Anger ihre Sozialismus-Idee präsentiert und in anderen Städten tobten sich sogar Chaoten aus. Merkwürdig teilnahmslos empfand ich heute die öffentliche Stimmung – im Gegensatz zu anderen Ländern wird der Staatsfeiertag in Deutschland nur mit offiziellen Veranstaltungen der Bunde- und Landesregierungen begangen. In Frankreich oder Amerika sieht das ganz anders aus. Dabei haben wir alle Grund zur Freude und Dankbarkeit und ich finde, die kann und muss man auch zeigen. Ich bin froh darüber, dass wenigstens die CDU am 3. Oktober daran denkt, was dieser Tag für uns bedeutet. In einem jährlichen Festgottesdienst bzw. einer Andacht tut dies die Erfurter CDU. In diesem Jahr waren wir zu Gast bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Lorenzkirche. Anschließend hatten wir noch unseren traditionellen Empfang im Hof der Michaeliskirche. Am heutigen Nachmittag fand schließlich die Festveranstaltung der CDU Thüringen in Mödlareuth statt und etliche Erfurter sind dorthin mit dem Bus gereist. Bilder vom 3. Oktober in Erfurt 

Kitas in Erfurt bleiben Diskussionsthema

Beengte Verhältnisse nicht nur in der Garderobe
Wieder einmal nach längerer Zeit war ich heute zu einer Gesprächsrunde in einer Erfurter Kita eingeladen. Als Finanzausschussvorsitzender war ich mit dem Jugendhilfeausschussvorsitzenden Denny Möller und Stefanie Hantke, einer Stadtratskollegin der FDP, in der Kita der Louise-Mücke-Stiftung zu Gast. Im Gespräch mit den Vorstandsvertretern und der Kita-Leiterin ging es um den geplanten Neubau von mehreren Gruppenräumen. Nach wie vor sind wir in Erfurt mit der Sanierung der Kitas nicht fertig und nach wie vor ist die Nachfrage nach Plätzen größer, als das Angebot. Ich bin froh, dass wir dafür fraktionsübergreifend nach Lösungen suchen. Bei der Kita der Louise-Mücke-Stiftung ist diese Lösung greifbar, muss aber natürlich noch beim Nachtragshaushalt beschlossen werden. Noch nicht geklärt ist, in welche Einrichtung die Kinder während der Bauphase ziehen können. Hierbei haben wir das gleiche Problem, wie bei den Schulen. Selbst wenn Sanierungsmittel oder Fördermittel da sind, fehlt es an Kapazitäten bzw. Ausweichobjekten. In jedem Fall werden wir im nächsten Finanz- und Jugendhilfeausschuss darüber sprechen.  

60.000 online und die ersten Teilnehmer bei der Retro-Version

Kritische Auswertung
Wahl-O-Mat-Zeit in Thüringen! Nachdem die Landeszentrale für politische Bildung letzten Mittwoch den Wahl-O-Mat gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung vorgestellt und online frei geschaltet hat, nutzten in den ersten Tagen bereits über 60.000 Menschen die Möglichkeit sich zu informieren. Wir wollen, dass die Nutzerzahlen vom letzten Mal (insgesamt 104.000) natürlich deutlich gesteigert werden. Deshalb ist die LzT in den nächsten vier Wochen auch mit einer Retro-Version des Wahl-O-Mat in Thüringen unterwegs. Erster Termin dazu war dazu heute Nachmittag in Erfurt. Trotz des stürmischen Wetters haben wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Landesorganisation der freien Träger der Erwachsenenbildung e.V. (LOFT) die Stellwände auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut. Der Wahl-O-Mat zum kleben (seine Meinung bekundet man durch das Aufkleben kleiner Ja/Nein Sticker) soll Aufmerksamkeit erzielen und zu Diskussionen anregen. Darüber hinaus bietet er mittels Scanner und Drucker auch eine individuelle Auswertungsmöglichkeit. Heute hat das perfekt funktioniert, auch wenn wir die Stellwände zeitweise festhalten mussten. Polizisten, Verbandsvertreter und Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit und auch der grüne Landtagsabgeordnete Dirk Adams war aktiv dabei. Keiner hatte eine 100prozentige Übereinstimmung mit einer/seiner Partei. Auch ich hatte dieses Mal eine Frage falsch und kam dadurch auf “nur 97,6 Prozent” 😉 Bilder vom Bahnhofsvorplatz  

Eiszeit in Erfurt

Das erste Spiel vor heimischen Publikum
Endlich wieder Eishockey in Erfurt. Noch vor der Volleyball-Bundesliga startete an diesem Wochenende die Heimspielsaison für die Black Dragons. Nachdem ich vergangene Woche schon mit dem Kurzen beim Eishockey in Mannheim war geht es jetzt endlich auch in Erfurt los. Die Black Dragons haben zwar die ersten beiden Saisonspiele an diesem Wochenende (in Hannover und in Erfurt gegen Herne) verloren, aber dokumentierten bereits, dass sie in dieser Saison mehr erreichen wollen, als letzte Saison. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Spiele. Wir wollen unsere gute Zusammenarbeit zwischen Volleyball und Eishockey auch in dieser Saison fortsetzen. Das bedeutet wir werden mit Bundesligaspielerinnen beim Eishockey zu Gast sein und freuen uns, wenn Fans und Spieler zu uns kommen.

Open Hause bei Harley-Davidson

Und ewig lockt die Harley…
Traditionell bin ich seit vielen Jahren dabei, wenn Harley-Davidson seine neuen Modell präsentiert. Heute war dabei zwei Dinge anders. Mein mittlerer Sohn konnte nicht dabei sein, weil er seine Geburtstagsparty am Abend vorbereitete. Endlich ist er 18 und könnte auch große Motorräder fahren. Zunächst konzentriert er sich aber auf das Autofahren, was er seit heute auch alleine darf. Also war mein jüngster Sohn mit beim open house bei Harley und konnte mit mir die neue Low Rider testen. Zum zweiten ist Harley-Davidson im Frühjahr umgezogen. Die neuen Räume in der Weimarischen Straße bieten viel Platz sowohl für Werkstatt, als auch die Präsentation und für Harley-Treffen. Ich wünsche H-D viele Erfolg am neuen Standort. Eines Tages werde ich von meiner Honda NTV umsteigen und dann steht eine Harley ganz oben auf der Wunschliste 😉 Bilder Harley-Davidson

Festakt der CDU-Landtagsfraktion zum Tag der Deutschen Einheit

Angela Merkel im Landtag
Bundeskanzlerin Angela Merkel war die Festrednerin beim heutigen Festakt der CDU-Landtagsfraktion. Zwar knapp eine Woche zu früh, aber dem Kalender der Kanzlerin geschuldet, war der Landtag brechend voll. Da wo kurz zuvor bei der letzten Landtagssitzung noch die Tribüne überschaubar gefüllt war, waren jetzt alle Plätze belegt. Über 500 Gäste folgten der Einladung von Mike Mohring. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Landtagskollegen gefreut. Dem Thema angemessen waren mit Bernhard Vogel und Christine Lieberknecht auch zwei Ministerpräsidenten, die Thüringen geprägt haben in einer Reihe mit Angela Merkel zu Festakt gekommen. Mike Mohring ging in seiner Rede auf die historischen Leistungen der der Wendezeit ein und begrüßte neben Angela Merkel, die vom Demokratischen Aufbruch zu CDU kam auch besonders herzlich Matthias Büchner, der das Neue Forum geprägt hatte. Für mich ist der Rückblick auf nunmehr 30 Jahre friedliche Revolution mit der Zeit verbunden, in der ich politisch laufen lernte – Demokratischer Aufbruch, Helmut Kohl am 20.2.1990 auf dem Domplatz, erste Kommunalwahl und das Nachrücken in den ersten frei gewählten Stadtrat, Gründung der Jungen Union und Wahl als Kreisvorsitzender, JU-Landesgeschäftsführer, Landesvorsitzender und schließlich Bundesgeschäftsführer der JU – dies waren die mich sehr beeinflussenden Stationen in den ersten fünf Jahren nach 1989. Wahnsinn was in den letzten 30 Jahren alles passiert ist – ich bin dankbar dafür. Bilder aus dem Landtag 

Schnelles Ende…

Die Interessen der Stadt hat die AfD hinten angestellt
Donnerstag bleibt der schwierigere Tag für Stadtratssitzungen. Die Fülle der Tagesordnung und manchmal auch der ausufernde Redebedarf führen nun schon seit einigen Jahren dazu, dass der obligatorische auf jeder Stadtratseinladung “Es besteht die Möglichkeit, dass die Sitzung gemäß §1 Abs. 1 Buchstabe a) der Geschäftsordnung am Sitzungsfolgetag um 17.00 Uhr fortgesetzt wird.” in nahezu jeder Sitzung zur Anwendung kommt. Auch diesen Monat war es so. Am Mittwochabend 21.30 Uhr habe ich, wie immer um diese Zeit, die Fraktionsvorsitzenden nach vorne gebeten und es erfolgte eine Verständigung, dass der öffentliche Teil bis 22.30 Uhr fortgesetzt wird, danach der nichtöffentliche Teil und der Rest am Donnerstag. Die Abfrage, wie viele Stadträte da sein würden (30 von 50), lies mich die Probleme schon ahnen. Tatsächlich waren wir gestern Abend um 17 Uhr dann 29 Stadträte (inklusive der OB-Stimme, der sich von der Bürgermeisterin vertreten ließ). Ich finde dies ausgesprochen ärgerlich. Alle Stadträte kennen die langfristigen Termine. Alle kennen den § 37 der ThürKO, der die Mitglieder des Stadtrates zur Sitzungsteilnehme verpflichtet. Dennoch planen etliche Kolleginnen und Kollegen ihre Termine anders. Ja, der Stadtrat ist ein ehrenamtliches Gremium und es gibt viele Gründe, die nachvollziehbar sind. Gestern erwies es sich zudem (zum wiederholten Mal) als schwierig, dass dem Erfurter Stadtrat zahlreiche Landtagsabgeordnete angehören. Alle acht Landtagsabgeordneten waren bei der zeitgleichen Landtagssitzung und der Bundestagsabgeordnete war in Berlin. Dies hielt die Kollegen aber nicht davon ab, am Mittwoch leidenschaftlich bis 23 Uhr zu diskutieren, obwohl sie bereits da wussten, dass sie am Folgetag fehlen würden. In der gestrigen Stadtratssitzung ging es zunächst um die Wahl der 24 Mitglieder des Seniorenbeirates. Mit wenig Feingefühl wurde dieser Tagesordnungspunkt auf den Beginn des zweiten Beratungstages gelegt. Die Wahl dauerte nicht nur knapp 30 Minuten (mit der Auszählung der Stimmen), sie brachte auch ein voraussehbares Ergebnis. Wie schon bei mehreren Wahlen wurden fast alle gewählt – allerdings die AfD-Kandidatin nicht. Für die AfD-Fraktion, bzw. deren anwesende Stadträte, war dies Anlass zunächst den Saal zu verlassen und danach zu erklären, dass sie an der weiteren Sitzung nicht teilnehmen werden. Dies ist bei der AfD nicht überraschend, gerade erst wurden Zahlen veröffentlicht, dass sie auch im Bundestag bei namentlichen Abstimmungen am meisten fehlen. Etwas verschwurbelt versuchte einer der AfD-Stadträte noch zu erklären, dass sie jetzt den Saal verlassen und danach beantragen, die Beschlussfähigkeit festzustellen. Auch wenn dies in der Kombination nicht geht (solange sie im Saal waren, war die Beschlussfähigkeit gegeben, als sie raus waren konnten sie nichts mehr beantragen). Trotzdem habe ich anschließend die Sitzung abgebrochen. Es bleiben zwei Erkenntnisse: Die AfD hat kein Interesse an Sachpolitik und die wird jedes Mittel nutzen, um der Demokratie zu schaden. Da wir aber dies wissen und damit rechnen müssen, ist es Aufgabe der anderen Fraktionen sich darauf einzustellen. wenn die Beschlussfähigkeit am Donnerstag von den paar wenigen anwesenden AfD-Stadträten abhängt, haben ihnen die anderen Fraktionen erst die Instrumente in die Hand gegeben, darüber zu entscheiden, ob oder ob nicht wichtige Entscheidungen für die Stadt getroffen werden können. Wichtige Entscheidungen blieben gestern jedenfalls liegen. Unter anderem wurden die sachkundigen Bürger für die Ausschüsse nicht gewählt. Da tröstet es nur wenig, dass auch zwei AfD-Anträge unbearbeitet blieben. Bevor der Stadtrat Ende November wieder regulär tagt, wird es voraussichtlich eine Sondersitzung geben. Einen Lerneffekt gibt es hoffentlich insgesamt im Stadtrat. TA-Bericht zum Abbruch der Stadtratssitzung 

Habemus Geschäftsordnung

Sitzungsglocke und Uhr bleiben wichtige Ordnungselemente
Ziemlich lange hat es gedauert – aber jetzt hat der Erfurter Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung nun endlich eine neue Geschäftsordnung verabschiedet. Seit der Kommunalwahl im Mai war es das erklärte Ziel mit der neuen Geschäftsordnung den Beratungsablauf zu straffen und zu ordnen. In zahlreichen Runden wurde über einzelne Punkte verhandelt. Streitpunkte blieben der Umgang mit Stadtratsanfragen, die Redezeiten und die geschlechtergerechte Sprache. Für außenstehende war die Diskussion sicher nicht einfach nachzuvollziehen, aber wichtig war es allemal, da damit die Geschäftsgrundlage für den Stadtrat für die nächsten Jahre gesetzt wurde. Um die Sitzung zu kürzen, werden künftig Anfragen von Stadträten gleich in die Fachausschüsse geleitet. Dringliche Drucksachen müssen wirklich “dringlich” sein. Die Redezeiten werden gekürzt. Keine Mehrheit fand der Vorschlag der Grünen künftig regelmäßig um 21 Uhr die Sitzung zu beenden (gestern ging es wieder einmal bis 23 Uhr). Auch der Antrag der Freien Wähler/Piraten/FDP künftig die Ausschussvorsitzende so zu berechnen, dass sie auch zum Zuge kommen, wurde abgelehnt. Bei der geschlechtergerechten Sprache gab es erwartungsgemäß eine heftige Auseinandersetzung zwischen Grünen und AfD. Der Grüne Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt und die AfD zog ihren Antrag  (generisches Maskulinum für den Plural von Personen) wurde zurückgezogen. Die Geschäftsordnung wurde schließlich mit breiter Mehrheit beschlossen und gilt ab der nächsten Stadtratssitzung (die allerdings erst am 20. November ist). Als Stadtratsvorsitzender werde ich die Sitzungsglocke und die Stoppuhr auch weiter benötigen, aber ich hoffe die Stadtratssitzungen werden kürzer. Beschlossen wurde gestern u.a. die Verlängerung der Härtefallregelung bei der Abwasserentsorgung und zahlreiche Bebauungspläne. Bei letzteren war auch der Aufstellungsbeschluss zum B-Plan des Thüringenparks dabei. Darüber wird schon seit Jahren diskutiert. Es ist gut, dass nun der nächste wichtige Schritt gegangen wird.

Orientierungshilfe zur Wahl

Mit Raymond Walk beim Testlauf
Heute nun ist der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl am 27. Oktober 2019 online gegangen. Seit August haben daran die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen, die Bundeszentrale für politische Bildung und eine Jugendredaktion gearbeitet. In mehreren Workshops in Erfurt und Berlin  entstanden die Fragen, wurden bewertet und die Antworten der 18 Parteien eingeholt. Bei der heutigen Vorstellung des Wahl-O-Mat im Landtag fand die Landtagspräsidentin Birgit Dietzel lobende Worte für die Entscheidungshilfe und erinnerte an die gemeinsame Demokratiekampagne. Franz-Josef Schlichting, Leiter der LzT, startete den 50 Wahl-O-Mat und die Vorsitzenden der im Landtag vertretenen Parteien konnten ihn erstmals testen. Die Übereinstimmungsquote lag zwischen 80 – 96 Prozent mit der jeweils eigenen Parte und natürlich “verirrte” sich keiner zur Partei eines Mitbewerbers. Dass die Übereinstimmung, zumindest bei den Testprobanden, nicht bei 100 Prozent lag, lässt sich mit den 38 Fragen erklären. Da der Wahl-O-Mat Unterschiede herausarbeiten soll, sind die 38 Fragen nicht immer die ganz großen wichtigen landespolitischen Themen und auch nicht immer einfach mit Ja/Nein/Enthaltung (z.B. Landesforst oder kommunale Krankenhäuser) zu beantworten. Dafür kann aber bei Interesse der Erklärungstext nachgelesen werden. Ein großes Dankeschön geht an die 25 Mitglieder der Jugendredaktion, die heute in gelben Shirts den Wahl-O-Mat vorstellten. Ab Montag wird neben der Online-Version auch eine Retro-Version – also Old-School verfügbar sein. Mit dem Wahl-O-Mat zum kleben werden wir auf öffentlichen Plätzen und an Fach- und Hochschulen unterwegs sein. Meine Übereinstimmungsquote lag übrigens bei 100 Prozent – allerdings kannte ich die Fragen und Antworten aller Parteien 😉 Bilder von der Präsentation des Wahl-O-Mat Thüringen Journal vom 25.9.2019