Thuringian Barbecue

Unser neues Team
Anfang August starten wir traditionell mit dem Training für die neue Saison. Zwar gehen die Sommerferien in Thüringen noch zwei Wochen, aber da unsere Bundesligasaison am 9. Oktober startet beginnen die Mädels zwei Monate vorher mit dem Training. Gestern sind unsere drei neuen US-Girls mit dem Flieger in Frankfurt gelandet. Auch unsere neuen Spielerinnen und die Urlauberinnen sind wieder alle da, lediglich unsere neue Kanadierin ist noch 10 Tage im Urlaub. Bevor es nun morgen um 10 Uhr mit dem Training los geht, haben wir zum Thuringian Barbecue an die Beachanlage eingeladen. Der Vorstand des Vereins ist noch der alte – sonst ist fast alles neu. Christian als neuer Geschäftsführer, Florian als neuer Cheftrainer, Rebekka als neue Co-Trainerin, der Trainer-Stab und 7 von 12 Spielerinnen sind neu bei Schwarz-Weiß Erfurt. Salate haben die Mädels mitgebracht, Getränke der neue Geschäftsführer mit unserem Cheftrainer und ich habe mich als Vereinspräsident um das Bratgut gekümmert und natürlich auch (zumindest zeitweise) gegrillt. Thüringer Rostbratwürste gehen erwartungsgemäß immer gut, Rostbrätel ebenso. Einziger Konfliktpunkt des heutigen Abends war die Senffrage – Bornsenf aus Erfurt oder Bautzener aus Sachsen? Mit drei Spielerinnen, die aus Dresden zu uns gekommen sind, und unserem Vizepräsidenten gibt es für künftige Grillabende zumindest eine starke Bautzen-Fraktion. Ich wünsche allen unseren Spielerinnen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison. Ich freue mich auf den morgigen Trainingsstart. Ich werde zwar um 10 Uhr nicht in der Riethalle dabei sein, aber dafür am Nachmittag im Sportpark Johannesplatz. Bilder vom Welcome-Abend

Engagiert und motiviert bei der Erarbeitung des Wahl-O-Mat

Motiviert bei der Arbeit
Erfreulicherweise engagieren sich jungen Menschen in unserer Gesellschaft und dies nicht nur bei Demonstrationen, sondern auch aktiv für die Demokratie. An diesem Wochenende haben wir, die Landeszentrale für politische Bildung, gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung rund 20 junge politikinteressierte Menschen in das Erfurter Augustinerkloster eingeladen. Mit ihnen und Fachexperten wurden die Themenkomplexe für den Wahl-O-Mat zur Landtagswahl am 27. Oktober 2019 erarbeitet. Die rund 80 entstandenen Thesen werden in den nächsten Wochen den Parteien zugeschickt, sobald feststeht welche Parteien zur Wahl zugelassen sind bzw. antreten. Diese geben ihre Statements zu den Thesen ab und daraus wird dann bis Mitte September der Wahl-O-Mat entwickelt. Dieser soll vier Wochen vor der Wahl im Landtag präsentiert werden und online gehen. Ich war am Wochenende sehr beeindruckt, wie motiviert die jungen Redakteurinnen und Redakteure der u-26-Redaktion ans Werk gegangen sind und wie sie zielsicher die Themen herausgefiltert haben, die in Thüringen relevant sind. Verraten wird jetzt noch nichts, aber es werden ausreichend Themen sein, wo sich die Parteien deutlich unterscheiden. Wer es nicht erwarten kann den Thüringer Wahl-O-Mat zu spielen, kann schon einmal mit Brandenburg und Sachsen beginnen. Der brandenburgische Wahl-O-Mat wurde am Freitag frei geschaltet und der sächsische wird ab Montag verfügbar sein. Mein Ergebnis für den sächsischen Wahl-O-Mat liegt bei 82,6 Prozent Übereinstimmung mit der CDU und 22,1 mit den Linken – also alles richtig 😉 In Brandenburg lag mein Wert bei 76,7 Prozent CDU (an der Spitze) und 34,9 Prozent Linke (am Ende der Liste). Jetzt warte ich gespannt auf das Thüringer Ergebnis. Bilder vom Workshop

Wahlorientierung

#Demokratie #mitmachen
Schon seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat. Dieser gibt Nutzern die Möglichkeit ihre politischen Präferenzen mit den Wahlaussagen der Parteien abzugleichen und sich somit im Dschungel der Parteiprogramme zu Recht zu finden. In fast genau drei Monaten ist in Thüringen die Landtagswahl und ein Monat zuvor soll der Thüringer Wahl-O-Mat frei geschaltet werden. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Die Landeszentrale für politische Bildung ist bei der Erstellung und Präsentation des Wahl-O-Mat Partner der Bundeszentrale für politische Bildung. An diesem Wochenende veranstalten wir gemeinsam einen Workshop im Erfurter Augustinerkloster, bei dem insbesondere Jung- und Erstwähler unter fachlicher Begleitung von Wissenschaftlern und Politikexperten, die Fragen zusammenstellen. Die Teilnehmer des Workshops konnten sich bereits vor Wochen bewerben und werden sich nun beweisen können. Gerne werde ich dabei mitmachen, zumal ich bei den letzten Landtagswahlen den Wahl-O-Mat immer von der “anderen Seite” erlebt habe als Landtagsabgeordneter und Landtagskandidat war ich immer neugierig zu erfahren, wie die Fragen entstanden sind. Jetzt bin neugierig auf die Ergebnisse des Wochenendes.

Ein Fest für die Demokratie

Unsere Bücher zum Thema
Genau 100 Jahre nach der Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung wurde gestern in Weimar das Haus der Weimarer Republik eröffnet und dazu ein großes Fest der Demokratie auf dem Theatervorplatz organisiert. Gemeinsam mit einem Kollegen habe ich die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen dabei mit einem Infostand vertreten. Die LzT hat in diesem Jahr zum 100jährigen Jubiläum eine Vielzahl an Publikationen im Angebot, die sich mit der Reichsverfassung und dem Umbruchjahr 1919 beschäftigen. Davon hatten wir acht große Kartons dabei und am Ende des Abends waren alle leer. Viele hundert Broschüren gingen über den Tisch und auch zwei unser Autoren waren bei uns am Stand. Christian Faludi hat das Buch “Umbruch 1919 – Thüringen zwischen Revolution und Landesgründung” geschrieben und Walter Mühlhausen die Broschüre “Die Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919”. Um 14 Uhr wurde die schwarz-rot-goldene Fahne am Nationaltheater gehisst und zugleich das Haus der Weimarer Republik für die Besucher eröffnet. Neben vielen guten Gesprächen habe ich mich gefreut auch viele politische Bekannte und Freunde in Weimar zu treffen. Unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann war da und mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union Weimar (vor 25 Jahren!) Uli Walter konnte ich mal wieder über alte Zeiten quatschen. Wir hatten von der LzT nur einen Teil unserer zahlreichen Bücher und Broschüren mit, weil es themenbezogen bleiben sollte. Lediglich bei einer Broschüre haben wir eine Ausnahme gemacht. Wir hatten unseren momentanen “Medienrenner” aus der Reihe die Geschichte hinter dem Bild dabei die Simpsons – auch davon waren am Ende alle weg. Bilder aus Weimar

Rekordnachfrage nach den Simpsons

“Hitliste” unserer Broschüren
Politische Bildung ist der Kernauftrag der LzT. Die klassischen politischen Themen behandeln wir in vielen Büchern und Publikationen. Aber manchmal haben wir auch Veröffentlichungen, wo die Politik nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. In unserer Reihe “Die Geschichte hinter dem Bild” geht es auch einmal um die Beatles oder die Fußball WM 1954. Damit erreichen wir auch Zielgruppen, die von der LzT noch nicht viel gehört haben. Bei den kostenfreien Bestellungen über unsere Homepage lag bis jetzt “Das Kunden-Buch. Blues in Thüringen” weit vorne gefolgt von den Beatles. Die Simpsons sind aber seit diesem Wochenende unangefochten die Nummer 1 auf der Bestellliste. Jährlich verlegen wir bis zu 50 Bücher oder Broschüren und vertreiben diese über unsere Homepage – normalerweise ein bis zwei Dutzend pro Tag. Vor sechs Wochen haben wir die Simpsons heraus gebracht und dieses Wochenende wurde das Heft in einem Onlineforum beworben. Die führte dazu, dass am Montag gleich 1.500 Einzelbestellungen vorlagen und zeitweise der Server schlapp machte. Zudem gingen uns erst einmal die Briefumschläge aus, so dass wir um Verständnis bitten mussten. Einige Auslieferungen werden nun bis zu 10 Tage brauchen. Wer es eiliger hat kann die Broschüre auch zu den Öffnungszeiten der LzT direkt bei uns abholen. Klar ist auch, wir werden zu den ursprünglichen 2.500 Exemplaren nachbestellen müssen. Aber immerhin ist die große Nachfrage auch gut für uns, da wir damit im Gespräch sind und offensichtlich auch Menschen erreichen, die von der Landeszentrale für politische Bildung noch nicht viel gehört hatten. Heute hat der MDR das Thema aufgegriffen und die BILD hat ein Interview gemacht. Der “Hype” geht also noch etwas weiter. Publikationen der LzT  

Sommerlochfüller

Unsere Stadt ist derzeit praktisch führungslos
Während bundesweit im Sommerloch ausreichend Themenvielfalt gab – durchaus auch mit ernsten und wichtigen Diskussionsstoff, wie beispielsweise die Klimasituation und die Besetzung der EU-Spitzenposten ist es im Freistaat Thüringen eher ruhig. In den Medien finden sich kaum typische Sommerlochthemen. Lokalpolitisch ist das aber leider ganz anders. In den letzten Wochen jagt eine Meldung die andere und immer sieht dabei die Stadtverwaltungsspitze denkbar schlecht aus. Die Parkplatzsituation ist ein Dauerbrenner und immer noch versucht die Verwaltung damit restriktiv umzugehen. Neue Parkraumbewirtschaftungsbereiche (also Parkuhren), Wegfall öffentlicher Parkplätze und Einschränkungen in der Innenstadt helfen leider gar nicht. Der Parksuchverkehr ist in Erfurt ein Problem, der Anwohner und Besucher nervt. Ich ahne, was ab Ende August losgeht, wenn wieder alle aus dem Sommerurlaub zurück sind. Nicht geht los (leider) mit Blick auf das neue Schuljahr. Der vollmundig angekündigte Eigenbetrieb zur Schulsanierung wird immer noch nicht gegründet – oder vielleicht ganz fallen gelassen, wenn man die Andeutungen des Finanzdezernenten richtig liest. Das ist um so ärgerlicher, weil der alte Stadtrat dazu klare Beschlüsse gefasst hat. Die vom Oberbürgermeister angekündigte Sanierungszielstellung für Schulen beläuft sich auf 10 Jahre, allerdings relativierte er die damit das er erklärte, ab dem Zeitraum der Gründung des Eigenbetriebs. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Die Probleme mit dem Buga-Bastionskronenpfad werden inzwischen zur Never-Ending-Story und die Bauverwaltung schafft es inzwischen wöchentlich in die “Hitliste” der Lokalmedien. All diese Themen könnte man als Sommerlochfüller abtun und hoffen, dass sich dies ändert. Allerdingst ist es nicht so. Der neue Stadtrat hat sich zwar vor der Sommerpause konstituiert, wird aber erst Ende August Ausschüsse bilden und somit erst im Herbst mit der richtigen Arbeit beginnen können. Die Erfurter Probleme sind hausgemacht und das hat mit unserer Verwaltungsspitze zu tun. Der Oberbürgermeister ist inzwischen seit zwei Monaten weg. Nach der Kommunalwahl verabschiedete er sich in eine sechswöchige Kur und danach in den Urlaub. Seine Stellvertreter können oder wollen das entstehende Loch nicht füllen. Bestenfalls kümmert sich jeder um seinen Bericht, aber grundsätzliche Entscheidungen oder gar Führung erfolgt nicht. Da muss ich dringend etwas ändern!

Man(n) lernt nie aus…

Endlich…
Sage und schreibe 35 Jahre hat es bis zu meinem 53 Geburtstag hat es gedauert, bis ich mich vom Wasserski zum Wakeboard bewegt habe! Für meine beiden jüngeren Söhne war es in jedem Jahr der Running-Gag im Urlaub, wenn sie mich überzeugen wollten von den Paarski auf das Wakeboard umzusteigen. Seit vielen Jahren meistern sie das sehr erfolgreich. Ich habe mich hingegen immer nur auf Wasserski auf den vielen Cable-Anlagen (allein in Deutschland gibt es 80) bewegt. Immerhin seit 35 Jahren, seit dem ich das erste Mal am Nordstrand hinter einem Motorboot gefahren habe ich Spaß daran – Old School halt. Bei den wenigen Wakeboardversuchen habe ich immer schnell aufgegeben. In diesem Sommer sind zu den vielen Anlagen, auf denen wir gefahren sind drei hinzu gekommen – Mannheim, Süsel und jetzt im Schwedenurlaub Linköping. Auf der dortigen Zwei-Mastanlage gibt es allerdings keine Ski, sondern nur Wakeboard. Somit habe ich es am tag vor meinem 53. Geburtstag dann doch probiert und es hat etwas wackelig sogar geklappt. Heute auf der heimischen Anlage am Erfurter Nordstrand lief es richtig gut – ich glaube ich werde in diesem Jahr in Kroatien überwiegend Wakeboard fahren. Man lernt halt nie aus… Das Video als Beweis…

Rückfahrt mit der Schwedenfähre

Schweden hat mehr zu bieten als ABBA. Aber das ABBA-Museum ist Pflichtprogramm!
Lange ist es her, dass ich als Kind mit meinen Eltern an der Ostsee in Sassnitz oder Rostock den Schwedenfähren nachgeschaut habe und es unvorstellbar gewesen wäre, damit in den Urlaub zu fahren. Inzwischen geht das nun seit fast 30 Jahren und genauso lange hat es gedauert, bis ich selbst die Möglichkeit genutzt habe. Fairerweise muss ich aber hinzufügen, dass es mein persönliches Versäumnis ist, denn den Rest des Nordens habe ich schon bereisen können. Finnland, Norwegen und Dänemark gibt es schon als Länderpunkte auf der Reisekarte. Der jetzige einwöchige Kurzurlaub war eine erfreuliche Überraschung. Als Wasser- und Sonnenmensch zieht es mich sonst grundsätzlich in den Süden. Schweden ist ein tolles Reiseland – allerdings auch für die Reisekasse eine Herausforderung. Alkohol sowieso, aber auch alles andere ist im Norden deutlich teurer, als im Süden. Nachdem ich erst per Flugzeug nach Stockholm nachgereist war, haben wir die ersten beiden Tage in der wunderschönen Stadt verbracht. Natürlich mit dem Besuch im ABBA-Museum, natürlich mit dem Besuch im Vasa-Museum und auch mit der Tour auf den Aussichtspunkt Globen. Danach ging es über das Schloß Gripsholm (Tucholsky) nach Norrköping. Dort hatten wir ein großes Ferienhaus an der Küste mit der Familie meiner Lebensgefährtin und konnten die Natur pur genießen. Der Göta-Kanal bis nach Motala und Linsköping standen auf dem Tour-Plan. In Linsköping haben wir die Zwei-Mast-Wakeboardanlage getestet. Mangels Wasserski bin ich sogar erstmals Wakeboard gefahren. Das war zwar wackelig, aber hat am Ende geklappt. Auf der Heimfahrt haben wir noch Malmö erlebt – eine beeindruckende Stadt, die es wert ist mehr als zwei Tage besucht zu werden. Schließlich ging es mit der Schwedenfähre von Gedser nach Rostock zurück. Ich glaube der Norden stand nicht zum letzten Mal auf der Wunschreiseliste 😉 Bilder aus Schweden  

Werbeblock für die LzT

Vor zwei Jahren an der Abbey Road
Bevor sich alle in die Sommerpause verabschieden, hinterlasse ich auf meiner Homepage gerne auch einmal einen Werbeblock als Sommergruß für meinen Arbeitgeber und meine Kolleginnen und Kollegen 😉 Seit nun genau einem halbe Jahr arbeite ich in der Landeszentrale für politische Bildung im Nachbargebäude der Thüringer Staatskanzlei. Mein Büro im Haus Vaterland, in dem übrigens schon Goethe gearbeitet haben soll, gefällt mir. Vor allem macht mir aber der Job Spaß. Ich bin für das “Online-Geschäft” der Landeszentrale zuständig und darüber hinaus alle Themen die mit Israel oder dem Judentum zu tun haben. Zudem organisieren wir regelmäßig Erstwählerkampagnen zu den Wahlen. Neben vielen Veranstaltungen und auch politischen Bildungsreisen hat die LzT die Reihe “Das poitische Buch im Gespräch”. Dabei sind wir in ganz Thüringen mit interessanten Autoren unterwegs. Natürlich sind wir neben unserer Homepage auch auf Facebook, Twitter und Instagram zu finden.
Unsere neueste Publikation
Die LzT erstellt jährlich rund 40 – 50 Publikationen, die wir direkt über unser Lesebüro oder über Online-Werbung vertreiben. Heute habe ich zum Beispiel ein Heft aus unser Reihe “Die Geschichte hinter dem Bild” ins Netz gestellt. Das Heft gefällt mir auch deshalb, weil ich damit die Erinnerung an den Familienbesuch in London verknüpfe. da waren wir natürlich auch am Ort des berühmten Fotomotivs. Wer jetzt neugierig geworden ist mehr darüber zu erfahren, das Heft heißt “The Beatles: Abbey Road – Ein Übergang und seine Wirkung”. Zu bestellen natürlich online über die Homepage der LzT. Einen schönen Sommer – vielleicht findet sich auf unserer Homepage auch die eine oder andere Leselektüre für den Strand 🙂

Petersberg verliert den Anschluss

Streithema
Leider ohne greifbares Ergebnis blieb die heutige Hauptausschusssitzung (Buga). Unversöhnlich prallten die Positionen zum Thema Bastionskronenpfad aufeinander und ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Zugegeben, ich war schon vor der Sitzung skeptisch. Schließlich hatten wir in der vergangenen Woche schon Gespräche mit Vertretern der Umweltverbände und Befürworter und Gegner des Bastionskronenpfades haben sich schon intensiv via Medien ausgetauscht. Ich finde es ausgesprochen ärgerlich, dass der Petersberg mehr und mehr zum Problemfall der Buga wird. Hochtrabende Pläne wie das unterirdische Landesmuseum scheiterten, die Sanierung der Defensionskaserne klappte nicht, die Aufstiegshilfe wurde zum Streitthema und der Zick-Zackweg mehrfach überarbeitet. Die Seilbahn-Idee wurde frühzeitig verworfen und auch ein Wiederaufbau der Peterskirche wurde nicht in Erwägung gezogen. Zuletzt sorgten die Baumfällungen auf dem Plateau für Ärger mit den Umweltschützern. Dies alles brachte erhebliche Zeitverzögerungen. Wenn nun auch der Bastionskronenpfad scheitert, ist der Petersberg endgültig das Stiefkind der Buga. In der heutigen Buga-Sitzung wurde zudem deutlich, wie stark das Thema inzwischen von Lobbyisten dominiert ist. Obwohl öffentlich zur Ausschusssitzung eingeladen wurde, waren jeweils nur eine Handvoll Gegner und Befürworter da. Tourismus- und Naturschutzvertreter manifestierten ihre Position. Der vorgeschlagene Kompromiss eines Ratsbegehrens (Bürgerabstimmung) wäre nur dann ein erwägenswerter Vorschlag, wenn er zeitnah umgesetzt werden könnte, man sich auf eine klare Fragestellung einigt und sich alle Beteiligten dann an das Ergebnis halten würden. Dies ist aber unwahrscheinlich. 1. läuft die Zeit weg – Ausschreibungen müssen jetzt erfolgen und der Stadtrat tag erstmals Ende August. 2. Die Art der Fragestellung hat Einfluss auf das Ergebnis, sowohl BI als auch Stadt aber unterschiedliche Grundintertessen. 3. in der heutigen Ausschusssitzung wurde von der angedeutet, in jedem Fall klagen zu wollen, selbst wenn nur wenige Bäume betroffen wären. Der Stadtrat hat im Dezember 2017 den Grundsatzbeschluss zum Bastionskronenpfad gefasst. Dass sich jetzt die Grünen einen schlanken Fuß machen und davon nichts wissen wollen, ist nicht ungewöhnlich. Dies zieht sich als roter bzw. grüner Faden durch alle Bugaprojekte (Baumfällungen Nordpark, Danakil und ähnliche). Von den anderen Fraktion und der Stadtverwaltung erwarte ich aber, dass sie zu dem Beschluss stehen oder einen Änderungsantrag in den Stadtrat einbringen. Bis dahin gibt es einen Arbeitsauftrag für die Verwaltung!