Datenschutz beim Sport

Freundliche Erinnerung
Urlaubsbedingt beschränkten sich meine Sportaktivitäten in den letzten Wochen in Ägypten auf Tennis, Schwimmen und die Nutzung des Fitnesscenters im Hotel. Insofern bin ich erst heute wieder in den heimischen Sportpark gekommen. Wie lange dort schon das nebenstehende Schild steht, kann ich daher nicht sagen. Aber der Datenschutz ist jetzt auch dort auf dem nächsten “Fitnesslevel” angekommen. Dabei geht es aber weniger um Siegerlisten, E-Mail-Adressen oder Geburtsdaten. Die Trainingskarten sind im Blick der Datenschützer 😉 Natürlich geht es niemand etwas an wann und wie oft, oder ob überhaupt jemand den Sportpark besucht. Auch der Umfang der persönlichen Kalorienverbrennung oder des Muskelaufbaus und erst Recht das Gewicht sind Privatsache. Wer aber seine Trainingskarte regelmäßig führt, entscheidet selbst, was er darauf einträgt. Ich werde daher auch künftig auf das Angebot verzichten meine Trainingskarte regelmäßig mit nach Hause zu tragen – das habe ich in den letzten 19 Jahren (solange bin ich schon Mitglied im Sportpark) auch nie gemacht. Bei den neuen E-Gym-Geräten hat sich das Thema sowieso erledigt, weil da eine Handy-App die Daten speichert und auch daran erinnert, wann es einmal wieder Zeit wäre Sport zu treiben. In den Sommermonaten wird da jede Nachlässigkeit kombiniert mit Urlaubsessen sofort gewichtstechnisch bestraft. In den nächsten Tagen werde ich also wieder öfters am Johannesplatz sein und mich auf den Urlaub in Kroatien vorbereiten – dort steht viel Wasserski und in diesem Jahr klettern auf dem Programm. Einen sportlichen Sommer allen Besuchern meiner Homepage!  

Weltmeister der Herzen

Mit meinem Zwillingsbruder bei der Geburtstags-WM-Feier
Kroatien hat eine Wahnsinns-WM gespielt und hätte den WM-Titel verdient gehabt. Darüber waren wir uns gestern (fast) alle einig. Lediglich mein Zwillingsbruder war bei der Familiengeburtstagsfeier für Frankreich und dokumentierte das auch mit seinem Trikot. Ich habe wie auch schon bei den vorherigen Spielen das Trikot der Kroaten der Fußball EM von 2008 getragen und damit schon beim Urlaub in Ägypten für viel Zustimmung gesorgt. Das Achtelfinale gegen Dänemark sahen wir im Hotel, das Viertelfinale gegen Russland sahen wir im Hard-Rock-Cafe in Sharm el Sheikh und das Halbfinale gegen England mit 1.500 Zuschauern beim Public Viewing in Soho. In zwei Wochen werde ich dann wieder in Kroatien sein und mit meinem Freund Alen Zupan die Spiele bei einem kroatischen Wein auswerten.

Urlaub 2018 in Ägypten

Landeanflug
Ägypten ist als Urlaubsreiseziel aufgrund der angespannten Sicherheitslage in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten und so war auch ich skeptisch, als wir den Familiensommerurlaub für dieses Jahr planten. Viele Bekannte hatten Bedenken sowohl wegen der Sicherheit, als auch den Temperaturen (bis zu 40 Grad).  Letztlich war die Entscheidung für Ägypten bzw. Sharm el Sheikh aber absolut richtig und wir hatten zwei tolle Wochen dort. Viele tolle Bilder bleiben im Kopf und auf der Kamera hängen. Insbesondere die Unterwasserwelt zieht in Ägypten als einmaliges Argument, bunte Korallen und verschiedenfarbige Fische kombiniert mit gleichbleibend warmen Meereswasser des Roten Meeres laden zu Tauchausflügen. Wir haben dies ausgiebig genutzt sowohl zum Schnorcheln, als auch zu Tauchgang mit Flasche. Die Quad- und Buggy-Touren durch die Wüste begeisterten die ganze Familie und natürlich haben wir die besten Plätze zum Public Viewing zur Fußball-WM gefunden. Bilder erzählen mehr als Worte, deshalb habe ich wieder viele Bilder ins Netz gepackt. Noch mehr beeindruckt aber das selbst sehen und erleben – deshalb die Empfehlung hinfahren und selbst ein Bild machen! Bilderalbum bei Flickr

Verkehrsberuhigung in Erfurt?

Parkscheinautomaten und Blitzer haben vor allem eines gemeinsam, sie sollen Geld erwirtschaften. Natürlich geht es bei Ersteren auch darum, den knappen Parkraum zu verwalten – Mangelverwaltung ist das passende Wort. Und bei den Blitzern geht es auch um Kontrolle und Verkehrserziehung. Schon klar, aber die Hauptmotivation der Stadt Erfurt ist das Geldeintreiben! Ab September werden nun die Parkscheinautomaten am Rand zur Innenstadt nach endlosem Hin- und Her scharf geschalten. Heute war darüber hinaus in der TA zu lesen, dass die Stadt die Anschaffung von zwei Panzerblitzern plane und die acht Blitzersäulen entgegen ursprünglicher Ankündigungen doch weiter betreibt. Als Argumentation führt die Verwaltung an, dass der Test im letzten Jahr erfolgreich gewesen sei. Das kann aber wohl nur Wunschdenken sein! Vor allem für medial Beachtung und Gespött sorgte die Aktion im letzten Jahr. Die Auswertung dazu im Finanzausschuss war eher frustrierend. Neben der Anfälligkeit der Geräte, ist nicht geklärt, wer bei Beschädigungen die Kosten trägt und leider laden diese Geräte manchen unvernünftigen Zeitgenossen ja geradezu ein, sich daran mit illegalen Graffiti zu betätigen. Die angekündigte Entscheidung der Stadt die, beiden Geräte anzuschaffen, ist eine Verwaltungsentscheidung, die mit den Ausschüssen nicht beraten wurde. Aber dies kennen wir ja auch aus der Diskussion um die Parkscheinautomaten.

Sommerpause im Stadtrat

Beginn des zweiten Beratungstages
Bevor es aber soweit ist, stand noch einmal eine zweitägige Stadtratssitzung auf dem Programm. Nachtragshaushalt, Integrationskonzept, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe und Bauangelegenheiten waren die dominierenden Themen. Anbei der Link zur Stadtratssitzung – ich habe mich vor allem zum Nachtragshaushalt geäußert. In Vorahnung, dass es am zweiten Beratungstag mit der Beschlussfähigkeit knapp werden könnte, hatte Rot-Rot-Grün auf Antrag der bunten Fraktion die Beratung zum Nachtragshaushalt nun doch vorgezogen. Und tatsächlich schafften es am Donnerstag ganze 26 von 50 Stadträte noch ins Rathaus. Immerhin waren aber darunter 9 von 12 CDU-Stadträte – also an uns lag es nicht. Mittwoch war der Beginn der Stadtratssitzung noch während des letzten Vorrundenspiels der Deutschen Mannschaft bei der WM. Ich habe davon keine Bilder gesehen und im Nachhinein muss ich sagen, es war wohl auch besser so. Als ich dann 23 Uhr nach der Stadtratssitzung daheim war, habe ich mich noch einmal durch die Programme gezappt. Bei kabel eins wurde ich fündig und dachte beim Programmtitel, das muss doch das Spiel sein 😉 Final Destination 3 – aber dabei ging es dann doch nicht um die Endstation im dritten Vorrundenspiel. Auch der nachfolgende Film passte nur vom Titel „The Rocky Horror Picture Show“. Den Klassiker von 1974 habe ich mir dann aber mit Begeisterung noch bis 1.30 Uhr reingezogen 🙂 Jetzt zu Beginn der Sommerferien, wird es kommunalpolitisch etwas ruhiger. Während der Sommerpause tagen erfahrungsgemäß nur der Hauptausschuss und der Finanzausschuss regelmäßig. In diesem Jahr kommt noch der Buga-Ausschuss hinzu.  

Volles Programm im Stadtrat

Bei einer der letzten Stadtratssitzungen
Bevor es in die Sommerpause geht, steht noch ein volles kommunalpolitisches Programm zur Abarbeitung an. Für die morgige Stadtratssitzung gibt es daher auch keine Rücksichtnahme auf das zeitgleich stattfindende letzte Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft bei der WM – 16 Uhr ist Anpfiff und 17 Uhr beginnt die Stadtratssitzung. Maximal die Internetübertragung werden wohl dann wohl einige Kollegen auf dem Rechner nutzen – je nach dem, ob sie gerade wichtige Tagesordnungspunkte verfolgen müssen. Bei der heutigen Hauptausschusssitzung haben wir wie üblich die Tagesordnung besprochen und ich habe es dabei abgelehnt, die Beratung zum Nachtragshaushalt und weitere (vermeintlich) wichtige Punkte vorzuziehen. Die Bedenken, sonst könnten diese Punkte nicht abgearbeitet werden, teile ich eben so wenig, wie die Unterscheidung in mehr oder weniger wichtige Tagesordnungspunkte. Alle Tagesordnungspunkte im Stadtrat sind wichtig und deshalb mit dem entsprechenden Respekt zu behandeln. Ich bin nur dann dafür Punkte vorzuziehen, wenn größere Besuchergruppen ein berechtigtes Interesse haben. Auch die Sorge, dass einige Punkte am Donnerstag nicht mehr beraten werden könnten, ist für mich nicht stichhaltig. Wie inzwischen bei jeder Stadtratssitzung, ist für die Fortsetzung der Mittwoch-Sitzung für Donnerstag schon eingeladen. Ich erwarte von gewählten Stadträten (aller Fraktionen), dass sie ihr Mandat ernst nehmen und ihre Terminplanung daran orientieren. Insofern hoffe ich, dass trotz Fußball-WM und bevorstehenden Sommerferien die Kolleginnen und Kollegen gut und intensiv beraten und wir vernünftige Beschlüsse fassen. Neben dem Nachtragshaushalt geht es unter anderen um das Integrationskonzept, Wirtschaftspläne städtischer Gesellschaften, Bauprojekte und Bürgerbeteiligung.

Bläserklasse als Erfolgsgeschichte

Alle gemeinsam beim Abschlusskonzert
Musik lag in der Luft am Sonntag und dies nicht ausgehend vom Brühler Garten sondern, vom Schulhof des Königin-Luise-Gymnasiums. Den ganzen Tag feierte die Schule mit Eltern und Freunden 10 Jahr Bläserklasse und dies wie es sich gehört mit der Vorstellung der verschiedenen Orchester. Vor zehn Jahren begann das KLG mit der ersten Bläserklasse. 14 Schülerinnen und Schüler bildeten sie und konnten sich nach einigen Wochen Instrumentenkarussell für ein Blasinstrument entscheiden. Die erste Bläserklasse brauchte noch eine Ausnahmegenehmigung, folgende Klassen waren dann bis zu 28 Schülerinnen und Schüler groß. Die Hälfte der Geschichte der Bläserklasse haben wir mit miterlebt. Mein Sohn ging vor fünf Jahren beim Start in das Gymnasium in die Bläserklasse und spielte danach weiter in der Junior-Band und heute im großen Orchester. Seine Mama hat den Förderverein aktiv begleitet und so konnten wir gemeinsam viele tolle Konzerte erleben. Zuletzt mit dem Orchester aus Baden-Württemberg und zuvor letzten Sommer die Celtic-Night. Ein großes Dankeschön, an alle, die die Bläserklasse am KLG zur Erfolgsgeschichte gemacht haben. Der ehemalige Schulleiter Jürgen Kormann erinnerte an die Anfänge. Die Schulleitung war von Mathe- und Physiklehrern dominiert und dennoch begann man die Profilierung mit der Bläserklasse. Ich freue mich, dass dies gelungen ist. Das KLG ist und bleibt eine besondere Schule. Meine Eltern waren dort beide als Lehrer, als es noch die 11 bzw. 15 war. Meine beiden älteren Geschwister gingen auf die Schule und auch schon mein ältester Sohn. Jetzt setzt der mittlere die Familientradition fort. 10 Jahre Bläserklasse

Football und Fußball

Bei den Indigos
Bevor es Samstag Abend zum Public Viewing ging, war am Samstag Nachmittag noch Live-Sport angesagt. Die Erfurt Indigos hatten zum Doubleheader auf den Sportplatz in der Essener Straße geladen. Leider war dort die Zuschauerzahl wieder deutlich geringen, als beim letzten Doubleheader im Steigerwaldstadion. Für die Jugend der Erfurt Indigos, bei der auch mein Sohn mitspielt, war es schon das letzte Saisonspiel. gegen Magdeburg hielten sie im ersten Quater bis zum 6:6 noch gut mit. Am Ende stand aber ein 9:36 auf dem Scoreboard. In dieser Saison hat das junge Team viel Erfahrungen sammeln müssen. Durch den regelmäßigen Wechsel im Team fehlt es noch an der genauen Abstimmung. Aber, wie bei der Flag-Jugend, arbeiten sie daran und wir haben auch in dieser Saison gute Spielzüge gesehen. Einige der Jungs wechseln jetzt zu den Großen. Die erste Mannschaft der Indigos begann am Samstag stark und führte gegen Leipzig schnell 20:0. Danach kamen aber die Messestädter zunehmend besser ins Spiel, so dass die Indigos am Ende den komfortablen Vorsprung schmelzen sahen. Mit 27:20 retten sie den vierten saisonsieg über die Ziellinie. Viel Erfog für die nächsten Spiele, von denen ich nun einige Urlaubsbedingt verpasse. Wie viele Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM noch stattfinden entscheidet sich von Spiel zu Spiel. Nach dem eigentlich überlegenem Spiel gegen Schweden und dem Siegtreffer erst in letzter Sekunde, muss auch am Mittwoch gegen Korea ein Sieg – am Besten mit 2 Toren Vorsprung her, um sicher ins Achtelfinale zu kommen. Und ab da ist sowieso jedes Spiel ein KO-Spiel. Es entscheidet sich somit am Mittwoch, während der Stadtratssitzung, ob ich in den Urlaubskoffer noch entsprechend Fanutensilien einpacke und ob die bis bestenfalls zum 15.7. – dem Finalspieltag – zum Einsatz kommen. Doubleheader der Indigos

Reise in die Vergangenheit mit Sanierungsbedarf

Toller Sport
Heute war ich einmal wieder an meiner alten Schule, bzw. in der dazugehörigen Schulsporthalle zu Gast. Neben der POS 39 gab es in der Mittelhäuser Straße eine Schulsporthalle in der einst sogar sehr erfolgreich vor Zuschauern Damen-Handball gespielt wurde. Vor rund einem Dutzend Jahren wurde daran ein Anbau gefügt, der das Turnzentrum des MTV 1860 Erfurt ist. Der ehemalige Männer-Turnverein hat inzwischen über 1.500 Mitglieder – darunter 70 Prozent Mädchen und Frauen. Nicht mitgewachsen sind die Umkleidekabinen und Sanitäranlagen. Diese sind extrem beengt und sanierungsbedürftig. Seit Jahren bemüht sich der MTV um Abhilfe und wird immer wieder vertröstet. Zuletzt versprach der Oberbürgermeister Abhilfe, aber die Verlagerung von ehemaligen Sanität-Flüchtlingscontainern gelang nicht. Heute fand beim MTV das Landesliga-Finalturnier statt und der MTV-Geschäftsführer Stephan Dunkel hatte mich dazu eingeladen. Neben einer interessanten und kraftvollen Sportart konnte ich mir die Rahmenbedingungen aus nächster Nähe ansehen. Wir werden das Thema in den Stadtrat tragen, bereits am 15. August tagt dazu der Ausschuss für Schule und Sport. Bilder vom MTV  

Geburtstagsfeier im Haus am Seimberg

Ehrung der Mitarbeiterinnen
Seit 20 Jahren gibt es nun die evangelische Familienferienstätte „Haus am Seimberg“ in Brotterode. Über 200 geladene Gäste waren bei der heutigen Geburtstagsfeier dabei und erlebten einen schönen Festgottesdienst. 1998 war der Wandel des einstigen ASV-Sportheims in eine Bildungsstätte abgeschlossen. Rund 12 Millionen DM flossen damals in ein Haus in wunderschöner Berglage. Heute ist das Haus eine von vier Familienferienstätten in Thüringen und wird u.a. mit von unserer Stiftung FamilienSinn getragen. Der Leiterin der Einrichtung Frau Schwarz überbrachte ich heute die Glückwünsche der Stiftung. Auch wenn die Förderung der Familienferienstätten im nächsten Jahr umgestellt wird, werden die Familienferienstätten weiter vom Land gefördert und somit auch weiter Familienbildungsangebote und Familienurlaub für Familien mit Unterstützungsbedarf anbieten. Viel Erfolg dabei! Bilder aus Brotterode