Kanutour und Volleyball

Beim Start der Tour
Beim Start der Tour
Einmal im Jahr sind wir zum Betriebsausflug unterwegs und dieses Jahr sollte es durchaus etwas sportliches sein – also statt Wandern Paddeln und wir hatten dazu auf der Saale eine 12 km-Kanutour gebucht. Ich habe so etwas zum ersten Mal mitgemacht und kann es danach nur empfehlen. Mit vier Booten wurden wir am Startpunkt der Tour in Bad Kösen von Saale-Unstrut-Tours hinter dem Wehr ins Wasser gesetzt und dann ging es ruhig die Saale hinab. Knapp eineinhalb Stunden brauchten wir bis Naumburg. Das niedrige und ruhige Saalewasser ermöglichte auch ungeübten Kanuten eine gute Fahrt. Ich werden sicherlich das Ganze einmal mit der Familien wiederholen. Sportlich ging dann auch der heutige Abend weiter. Zum ersten mal war ich beim Training unseres neuen Bundesligateams dabei. Im Namen des Vorstandes habe ich unsere 13 Spielerinnen und den neuen Cheftrainer Jonas Kronseder begrüßt und ihnen eine gute und verletzungsfreie Saison gewünscht. Seit 19 Jahren spielen wir in der ersten oder zweiten Bundesliga – aber ein Novum haben wir in diesem Jahr.
Unser neues Team
Unser neues Team
Erstmals sind mehr Mädels hinzu gekommen, als aus der vergangenen Saison noch da. Sieben neue Spielerinnen kommen aus den USA (drei), Brasilien, Japan, Argentinien und Köpenick. Vier sind aus der vergangenen Saison und ggf. wird noch eine fünfte aus unserem eigenen Nachwuchs dazu kommen. Erstmals ist somit die Mannschaftssprache Englisch und ich musste mich auch bei der Begrüßungsrede darauf einstellen. Heute war ich schon einmal beeindruckt wie engagiert die Mädels und der Trainer bereits in der zweiten Woche zur Sache gehen. Bis zum Saisonstart in acht Wochen gibt es aber natürlich noch einiges zu tun. Für das sportliche zeichnen Trainer und Mannschaft verantwortlich, für das organisatorische und finanzielle unser GmbH Geschäftsführer und wir als Vorstand.

Sommerfest der Parität

Im Gespräch mit der Präsidentin unserer Stiftung FamilienSinn
Im Gespräch mit der Präsidentin unserer Stiftung FamilienSinn
Regelmäßig war ich bereits in den letzten Jahren beim Sommerfest des Paritätischen Thüringen e.V. in Neudietendorf dabei. Während es in den letzten Jahren nicht immer regenfrei blieb, war es in diesem Jahr wieder perfekt. Im Krügerpark strahlte die Sonne und auch sonst sah man nur freundliche Gesichter. Viele Vertreter der zahlreichen Mitgliedverbände aber auch Politiker waren heute in Neudietendorf. Neben dem Sommerfest geht es dabei immer auch um Kontaktpflege. Insofern war ich gerne auch in diesem Jahr wieder in Doppelfunktion dabei – als Leiter der Elternakademie der Stiftung FamilienSinn und als Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat. Viele Erfolg der Parität für die weitere Arbeit!  

Ein Fisch an Land

Gebietsreform - Thema in Thüringen
Gebietsreform – Thema in Thüringen
Bisher habe ich mir Kommentare zum größten Projekt der links-link-grünen Koalition auf meiner Homepage weitgehend verkniffen. Unstrittig ist, dass es eine Verwaltungs- und Gebietsreform geben muss. Allerdings ist dabei die Art und Weise, wie sie geplant und von Rot-Rot-Grün angegangen wurde zu Recht Gegenstand von breiter Kritik. Bei den Fahrten und Gesprächen in Thüringen stelle ich aber fest, wie sehr das die Menschen außerhalb der Landeshauptstadt beschäftigt. Zwischenzeitlich hat das Verfassungsgericht das Projekt gestoppt und seit dem diskutieren die verantwortlichen Koalitionäre von Linken, SPD und Grünen, wie und vor allem wann es weiter gehen soll. Nachdem Parteigremien von SPD, Grünen und Linken dazu Beschlüsse gefasst haben, haben sie sich diese öffentlichkeitswirksam mitgeteilt, bevor der Koalitionsausschuss eine Entscheidung treffen soll. Ich habe keine Ahnung, wie das heute Abend ausgeht. Der Erfurter Oberbürgermeister und SPD–Landesvorsitzenden Andreas Bausewein offensichtlich auch nicht. Die Stadt Erfurt ist von einer Gebietsreform nur minimal betroffen, vielleicht hat er sich auch deshalb nicht so intensiv damit beschäftigt. Seine Position ist identisch mit der des Innenministers (das überrascht nicht). Seine Drohung an die renitenten Grünen überrascht hingegen schon. Für den Fall der Verweigerung auf seine Linie einzuschwenken droht er den Grünen mit dem Ende der Koalition. Dies scheint nicht besonders klug und erinnert an den Fisch, der droht sich an Land zu werden. Es wäre für die Landes-SPD bei der aktuellen Umfragesituation politischer Selbstmord und für Bausewein zugleich das Ende seiner Stadtratsmehrheit. Im Erfurter Stadtrat sitzen immerhin sechs rot-rot-grüne Landtagsabgeordnete. Ich halte das Ganz nur für eine Schaufenstershow. Ich glaube aber auch nicht, dass nach dem heutigen Koalitionsausschuss Ruhe in die Sache und eine klare Linie kommt – das Thema bleibt uns erhalten, bis zur Bundestagswahl und auch danach, bis zu den Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen und wohl auch bis zur nächsten Landtagswahl – egal wann die sein wird.

Straffes Wochenendprogramm

Die Lords in Kranichfeld
Die Lords in Kranichfeld
Gleich das erste Wochenende nach dem Sommerurlaub hielt wieder etliche Termine bereit, die aber vor allem viel Spaß gemacht haben. Squash am Freitag und Tennis am Sonntag bildeten den sportlichen Rahmen. Hinzu kam am Samstag der Besuch der Kinderdomstufen mit meinem Jüngsten. In diesem Jahr stand das Dschungelbuch auf dem Spielplan und wir hatten Glück mit dem Wetter – zumindest regenfrei blieb es. Danach ging es mit meinem mittleren Sohn gleich weiter zum Fußball. Erstmals seit etlichen Jahren stand RWE in der 1. Runde des DFB-Pokals. Mit Hoffenheim kam ein Gegner nach Erfurt, bei dem ich mit meinem jüngsten Sohn gerade erst vor einigen Monaten bei einem Bundesligaspiel war. Der hihe Favorit (4. der 1. Bundesliga) musste sich sehr mühen und gewann knapp mit 1:0. Dabei hatte RWE in den letzten Spielminuten gleich zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Erstmals verfolgten wir das Spiel aus neuer und noch ungewohnter Blickrichtung. Seit 17 Jahren bin ich bei nahezu allen Spielen von RWE auf der Westtribüne dabei gewesen. Ab dieser Saison bleibt die Westtribüne leer. Im Rahmen des Baus der MFA sollte sie “brandschutztechnisch ertüchtigt” werden. Eine Ausschreibung der Bauleistungen sah die zuständige Beigeordnete nicht vor, stattdessen wurde die Firma Köster-Bau damit direkt beauftragt. Nachdem die Tribüne entkernt war legte Köster-Bau eine Kostenschätzung von über 6 Millionen Euro vor (geplant waren zwei) und die Stadt stoppte die Sanierung. Jetzt fehlt sowohl das Geld, als auch eine vernünftige Kostenkalkulation und die Tribüne bleibt zu. Nur mit hohem Mehraufwand und Einzelgenehmigung kann die Tribüne genutzt werden und aus Kostengründen verzichtete RWE auch beim Pokal darauf. Die 8.133 Zuschauer fanden auf den anderen Tribünen Platz. Am Sonntagabend war ich dann zum Wochenendabschluss mit meiner Schwester bei einem Oldie-Konzert (gemeint sind die Bands und nicht das Publikum). Rund 2.500 Besucher waren nach Kranichfeld auf die Niederburg gepilgert um die Rattles, CCR und die Lords zu erleben. Letztere sind die älteste immer noch spielende Rockband der Welt. Insbesondere CCR (in einer Nachbesetzung ohne Originale) begeistere mit jedem Titel. Dank der Publikumszusammensetzung hatten wir es leicht, uns in die erste Reihe vorzukämpfen – die übergroße Mehrheit der Besucher saß sowieso die ganze Zeit 😉 Bilder der Domstufen, von RWE-Hoffenheim und von der Oldienacht  

Gedenken an die Opfer von Mauerbau und Schiessbefehl

Gedenken auf dem Erfurter Anger
Gedenken auf dem Erfurter Anger
Regelmäßig zum 13. August organisiert die CDU Erfurt eine Mahnwache in der Innenstadt, um an die Opfer von Mauerbau und Schiessbefehl zu erinnern und ihrer zu gedenken. Diese Tradition haben wir als Junge Union 1991 begonnen und seit dem in jedem Jahr mit Aktionen fortgesetzt. Am heutigen Sonntag war die Innenstadt leider wenig belebt und der Regen sorgte zusätzlich dafür, dass nicht viel auf dem Anger los war. Dennoch haben wir unsere Mahnwache für eine Stunde mit unserer Bundestagsabgeordneten auf dem Erfurter Anger durchgeführt und dabei gute Gespräche mit Passanten geführt. Ausgesprochen schade finde ich es, dass von den Mitbewerber-Parteien auch an so einem Datum wenig zu hören und noch weniger zu sehen ist. Uns wird dies aber nicht davon abhalten auch im kommenden der Opfer der deutschen Teilung zu erinnern.

Troubadour ins Wasser gefallen

Wunderschön Kulisse vor dem Dom
Wunderschön Kulisse vor dem Dom
Premiere bei den Domstufenfestspielen bedeutet ausverkauftes “Haus” und meist Verdi auf der Bühne. In diesem Jahr war es der Troubadour der bei den 24. Domstufenfestspielen auf dem Programm stand. Bei vielen der Aufführungen der letzten Jahre waren wir dabei – gestern war es leider eine Premiere der anderen Art. Erstmals konnten wir eine Aufführung nur bis kurz vor der Pause erleben. Wetterbedingt musste mit dem Beginn eines Gewitters nach gut einer Stunde abgebrochen werden. Bei der anschließenden Premierenfeier im Theater dauerte es daher auch eine Weile bis Stimmung aufkam. Leider ist das Wetterrisiko immer dabei – jetzt stellt sich nur die Frage ob wir noch einen Termin in den nächsten zwei Wochen finden und Karten bekommen. Morgen gibt es noch einen zweiten Versuch. Mit meinem Jüngsten bin ich bei den Kinderdomstufen. Wir hoffen sehr, dass das Dschungelbuch nicht ins Wasser fällt.

Wasserski, Wakeboard und Motorboot

Auf der Adria
Auf der Adria
Urlaubsende: Kroatien 2017 ist nun leider schon wieder vorbei, zumindest der Sommerurlaub. Die zwei Wochen mit meinen beiden Jüngsten vergingen wie im Flug und hatten alles, was Papa und den Söhnen Spaß macht. Seit nun genau 20 Jahren bin ich praktisch jeden Sommer in Kroatien. Seit meiner ersten Tour mit der Jungen Union 1997 hat sich eine gute Freundschaft mit meinem kroatischen Freund Alen Zupan und seiner Familie entwickelt und so sind wir jedes Jahr mindestens einmal an der Adria und in manchen Jahren, wie zur Handball-WM 2009 oder zu den vier Motoradtouren über den Balkan sogar mehrmals. 4 (29)In diesem Jahr haben wir das Motorrad nicht auf dem Hänger mitgenommen, weil wir zu dritt waren. Trotzdem bestand der Urlaubsplan aus viel Action und Fahrtwind. Drei Tage waren wir an der Wakeboardanlage in Zrce. Ich habe wieder einmal vergeblich den Umstieg von den Wasserski auf Wakeboard probiert. Nachdem ich reichlich Salzwasser geschluckt hatte, war das Thema auch für dieses Jahr erledigt 🙂 Also weiter wie seit 35 Jahren “Old School” Wasserski. Meine beiden Söhne waren dagegen perfekt auf Wakeboards unterwegs. Der Große probt schon Tricks und der Kleine dreht sowohl auf den Wasserski als auch Wakeboard Runde für Runde. Die benachbarte Zrce-Beach haben wir nur kurz besucht. Für die Partymusik und die Bikinischönheiten bin ich nun definitiv zu alt und die Jungs noch nicht alt genug. Dank meines neuen Seeführerscheins konnten wir dieses Mal ganz legal ein Motorboot für zwei Tage mieten und waren mit dem Bayliner im Inselgebiet um Kornati unterwegs. Da wir eine Wasserskiausrüstung mit dazu geliehen hatten sind wir an beiden Tagen viel über die Wellen gefahren – die Jungs zusätzlich noch mit den Watertubes. Sonne, Adria, Motorboot – perfekt!
Paklenica
Paklenica
Einen ganzen Tag waren wir mit einer Bergwanderung auf den Spuren von Winnetou unterwegs. Im Nationalpark Paklenica wurden viele Winnetou-Filme gedreht und wir sind nach dem Besuch des Museums die Berge vier Stunden durchwandert bis zu der beeindruckenden Höhle in den Bergen und zurück. Zusätzlich im Urlaubsprogramm waren wieder Zadar und Pag sowie gemeinsame Zeit mit Alen und Familie. Unser Hotel die Vila4m war prima und das Essen selbstverständlich auch (fast durchgängig Fisch in allen Variationen). Auf der Heimfahrt waren wir wieder eine Nacht im Pachernighof in Österreich und zuvor noch im Militärhistorischen Museum in Slowenien und sind über den Loiblpass gefahren. Der letzte Urlaubstag begannt dann in Kärnten auf dem Pyramidenkogl, dem weltweit höchsten Holzaussichtsturm. Den traditionellen Zwischenstopp in Prien am Chiemsee gab es ebenfalls – insofern viel Neues aber auch viel Bewährtes im Sommerurlaub. Einfach wieder wunderschöne Tage mit den Jungs! Bilder aus Kroatien  

Zurückgerudert – Distanzierung von Rechtsextremismus-Studie

Die kritisierte Studie
Die kritisierte Studie
Manchmal dauern Dinge eine ganze Weile und führen erst nach zwei Monaten zu bemerkenswerten Ergebnissen. Gestern hat sich die Ostbeauftragte der Bundesregierung von einer von ihr in Auftrag gegebenen Rechtsextremismus-Studie distanziert. Seit der Vorstellung dieser Studie im Mai hatte sie für Wirbel gesorgt. Bei dieser Studie ging es um Ursachen von Rechtsextremismus und dazu waren 40 kommunale Politikvertreter befragt wurden. Ich war einer der Befragten und habe bereits Ende Mai die Studie und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen kritisiert. Ein Erfurter Stadtratskollege war in der Studie namentlich genannt und von einem offensichtlich linken anonym zitierten Akteur verleumdet worden. Nachdem sich der Stadtratskollege dagegen erfolgreich rechtlich gewehrt hat, musste die Studie ein weiteres Mal überarbeitet werden. Im Ergebnis davon distanziert sich Gleicke nun davon und hat dazu einen Brief an das Göttinger Institut geschrieben, aus dem die Welt und die Sächsische Zeitung heute zitieren. In dem Artikel steht unter anderem: “Ein Grund für den Schritt Gleickes soll unter anderem gewesen sein, dass das Institut dem Ministerium seit Erstveröffentlichung neue Studienfassungen übermittelt haben soll. Dies soll „ohne nähere Erläuterungen und Hinweise“ geschehen sein, was denn genau geändert wurde und vor allem warum. Gleicke habe dies „mit Verwunderung“ zur Kenntnis genommen und schließlich mitgeteilt: „Hieraus kann ich nur die Konsequenz ziehen, mich hiermit in aller Form von der Studie zu distanzieren.“ Besonders schwerwiegend war offenbar der Fall eines Erfurter Stadtrats in der Studie, der „ganz offensichtlich nicht belegbare bloße Aussagen eines anonymen Akteurs als Tatsachen“ dargestellt hatte. Das führte offenbar dazu, dass der Name des Stadtrats aus der aktualisierten Fassung verschwand. Dieser „Mangel an Sorgfalt“ sei mit den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens nicht zu vereinbaren. Zudem sei er ein klarer Beleg für eine „schlicht nicht hinnehmbare Schlamperei“, heißt es in dem Brief weiter.” Den deutlichen Worten von Gleicke – einschließlich der angekündigten Rückforderung der Kosten dieser Studie – ist nichts hinzuzufügen. Die nunmehr überarbeitete Studie ist nirgendwo mehr im Netz zu finden. Ein geeignetes Arbeitsmittel ist sie ohnehin nicht.

Erholung pur auf der Vulkaninsel

Perfekt!
Perfekt!
Randvoll mit tollen Eindrücken und Erlebnissen ging der erste Teil des Sommerurlaubs 2017 zu Ende. Rund fünf Flugstunden entfernt waren wir auf der Insel Lanzarote. Bis jetzt hatte ich von der Vulkaninsel immer nur gehört und entsprechend gespannt waren wir. Die eigenwillige Landschaft aus erkalteter Lava macht Lanzarote recht einzigartig. Im 17. Jahrhundert gab es dort vulkanische Aktivitäten, die sechs Jahre andauerten und die Insel nahezu unbewohnbar machten. Inzwischen haben es sich nicht nur rund 150.000 Einheimische auf der Insel gut eingerichtet, sondern es kommen jährlich rund 1,5 Millionen Touristen. Dass die Insel so hoch im Kurs steht verdankt sie im Wesentlichen ihrem bekanntesten Sohn Cesar Manrique. Der berühmte Künstler ist so etwas wie der Chuck Norris Lanzarotes. Alles was man sieht und erfragt kann man mit der Antwort zusammenfassen „Manrique hat es gemacht“, oder zumindest initiiert. Architektur, Kunstwerke, Skulpturen und sogar das Design eines Seats stammen von ihm. Vor allem hatte er eine klare Vorstellung wie die Insel sanften Tourismus entwickeln soll. So gibt es kaum Hotels, die mehr als drei Stockwerke haben und alle Häuser sind weiß mit grünen Türen. Wir haben in den 12 Tagen die Insel an allen Ecken erkundet. Hilfreich dabei war, dass die Insel nur 60 mal 30km groß ist, ein perfektes Straßennetz hat und offensichtlich mehr Mietwagen als Autos von Einheimischen. Wir hatten für eine Woche eine VW Beetle Cabrio und haben das Auto für 600km gut genutzt und uns den Sonnen-Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Alle bekannten touristischen Punkte haben wir besucht – Bilder davon gibt es reichlich auf meiner Flickr-Seite. Zusätzlich war ich noch 200km mit meinem Sohn auf einer Honda 750 Shadow unterwegs. Zwei der tollen Strände haben wir mehrfach besucht – an der Playa Blanca die Playa Papagayo und im Norden die Playa Famara. Viele der schönsten Orte der Insel waren ganz dunkel aus Timm Thaler-Filmen bekannt. “Der Junge, der sein Lachen verkaufte” wurde auf Lanzarote gedreht. Wie heiß die Vulkanerde immer noch ist erlebt man im Nationalpark Timanfaya. Dort wird mit der Vulkanhitze sogar in einem feuerfesten Restaurant gegrillt. Unbedingt empfehlenswert ist das “Omar Sharif Haus” Lagomar. Die Vulkan-Lavahöhlen Jameos del Agua sind ebenso Pflicht. Mit unserem Hotel, dem Relaxia Olivina waren wir sehr zufrieden – sehr gut und reichlich gab es Essen und Trinken. Um nicht völlig aus der Form zu geraten habe ich jeden Abend mit meinem Sohn mindestens eine Stunde Tennis gespielt. Kurzum, es war ein Klasseurlaub. Lediglich der Temperatursturz von 29 auf 14 Grad war als Cool down entbehrlich. Der Rückflug nach Leipzig war etwas verspätet und wir wären gerne noch länger auf der Sonneninsel geblieben. Zum Glück ist der Aufenthalt im regnerischen Deutschland nur kurz. Seit heute hat mein jüngster Sohn auch Herbstferien und so geht es am Freitag mit den Jungs ins selbstverständlich ebenso sonnenreiche Kroatien. Urlaubsbilder Lanzarote 2017

Blitzlichtzeit

Nominiert für den Designpreis...
Nominiert für den Designpreis…
Rückläufig sind die Einnahmen aus den stationären Blitzern der Stadt Erfurt. Darüber könnte man sich freuen, wenn man unterstellt, dass besser gefahren würde. Das wird es auch, aber eben nur an den bekannten Stellen. erwischt und zur Kasse gebeten werden dort nur noch Gäste der Stadt und ganz selten sogar der Oberbürgermeister, wenn er nicht ganz konzentriert ist 🙂 Geld braucht die Stadt Erfurt aber immer und Autofahrer sind da über Parkgebühren und Blitzer immer ein begehrtes Objekt. Ich bin auch dafür, dass bestehende Regeln eingehalten werden und der Kontrolldruck vor Schulen und Kitas erhöht wird. Insofern sehe ich der geplanten Neuanschaffung der Stadt Erfurt gespannt entgegen. Der Traffic Star befindet sich derzeit in der Erprobungsphase (angeblich für acht Wochen) und danach wird sich die Stadt entscheiden. Der Vierkantblock ist beweglich, weil er wie ein Anhänger konstruiert ist. Er sieht ziemlich hässlich aus und macht bestimmt auch hässliche Bilder – aber das ist ja auch sein Job. Er blitzt nach beiden Seiten und kommt ohne Personal aus. Ob letzteres Sinn macht, kann ich mir nur begrenzt vorstellen. So wie er aussieht und konstruiert ist, besteht zum einen die Gefahr, dass Anwohner ihren Sperrmüll darum platzieren oder verärgerte Opfer sich mit dem Gerät näher “beschäftigen”. Die Blitzerscheiben sind in Reichweite, also auch Zielscheibe für Graffitis oder Aufkleber aller Art. Gestern stand das Teil erstmals in Erfurt zur öffentlichen Bewunderung. Vor dem IBIS-Hotel in der Barfüßerstraße stand er mitten auf der Straße. Zuvor hatte die Stadt ordentlich am Tag zuvor dort ein Halteverbotsschild platziert und dann gestern Mittag den Anhänger dort hin gestellt. Abgeschleppt wurde er trotz des bestehenden Halteverbots nicht und vom Ordnungsamt kam auch keiner um dem Gerät ein Knöllchen zu verpassen. Ob das künftig die Regel wird, dass extra ein Halteverbot konstruiert wird um den Parkraum zu verknappen und dann dort Anhänger zu parken werde ich einmal bei der Stadt erfragen. Überhaupt bietet der Traffic Star so viel Angriffsfläche, dass daraus schön eine Anfragenserie für die Stadtratssommerferien zu gestalten ist 😉