Es könnte ja Atomstrom sein…

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Saubere Lösung…
Natürlich ist es das nicht! Aber irgendwie ist es immer wieder erstaunlich, wie die Kolleginnen und Kollegen der Mitbewerberparteien zwar den ganzen Tag perfekte Sonntagsreden halten, aber sich Samstags nicht daran erinnern 😉 Ich musste heute bei der Eröffnung der ersten Steckertage in Thüringen genau daran denken. Über Elektromobilität schwatzen insbesondere die Grünen gerne und viel, aber wenn sie dann eingeladen sind sich ganz praktisch dazu zu bekennen, fehlen sie unentschuldigt. Die Firma Amperio stellte bei Möbel Rieger heute Mittag das Projekt einer Schnellladesäule vor und ich durfte bei der Eröffnung symbolisch den ersten Stecker ins Netz drücken. Die Grünen waren auch zu der Veranstaltung eingeladen, fehlten aber und sorgten damit beim Veranstalter für Irritationen. Ich habe nach meinem Grußwort eine ganze Menge über Elektromobilität lernen können. Vor 33 Jahren habe ich einmal einen „anständigen Beruf“ gelernt. Als ich meine Ausbildung als Kfz-Elektriker begonnen habe, war es kaum vorstellbar, dass Autos heute 500km mit einer Batterieladung fahren können. Das Laden (und Schnelladen) von Batterien gab es, wenn Lichtmaschine oder Regler kaputt waren. Wir wechselten bei den Trabis gerade von 6 auf 12 Volt und von Gleichstromlichtmaschinen zu Drehstrom. Heute haben mit etwas Verspätung auch die deutschen Automobilbauer Elektro- und Hybridfahrzeuge im Programm – 55 verschiedene Typen gibt es. Einige waren heute vertreten und ich habe sehr gerne einmal einen Tesla Probe gefahren. Ein tolles Teil! Allerdings noch etwas kostenintensiv 🙂 In den nächsten Monaten sollen in Thüringen 41 neue Ladesäulen hinzu kommen – in Erfurt sechs zu den bestehenden vier. Die CDU-Stadtratsfraktion wird diesbezügliche Aktivitäten gerne unterstützen und vielleicht finden ja dann auch die anderen Parteien zu ihren „Sonntagsbegeisterung“ für das Thema zurück. Vielleicht auch schon morgen, dann wird der Steckertag fortgesetzt. Bilder vom Steckertag