Quakuschka, die Froschprinzessin

Quakuschka (96)
Die schauspielenden Familie Arenhövel
Respekt Familie Arenhövel! Seit 1954 bringt die Großfamilie Arenhövel regelmäßig musikalische Märchen auf die Waldbühne in Weimar-Legefeld. Das 11. musikalische Märchen ist in diesem Sommer das Stück „Quakuschka, die Froschprinzessin“ und ich war heute mit meiner Kleinfamilie bei der Großfamilie zu Gast. Vor vier Jahren war ich bereits bei der „Errettung Fatmes“ dabei und damals ebenso begeistert, wie in diesem Jahr. Lange vor der Aufführung beginnen die Planungen und Vorbereitungen. Über 40 Mitglieder der Familie Arenhövel sind daran beteiligt. Musikalisch begabt sind sie alle, etliche der Familienmitglieder kommen aus dem beruflichen Umfeld oder sind begeisterte Laientheaterspieler. Im „Trainingslager“ wird meist im Februar eine Woche lang geprobt, bevor es im Sommer 12 Mal auf die Bühne in Legefeld geht. Die Freilichtbühne fasst rund 400 Zuschauer und wurde von Hand erbaut. Das aktuelle Stück ist dem Familiengründer Hand Arenhövel gewidmet, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gehabt hätte. 1954 begann der Aufführungsreigen mit dem Froschkönig und diesem Jahr schließt sich der Kreis mit der Froschkönigin.
Quakuschka (100)
Bist du eine echte Hexe?
Alles was auf der Bühne stattfindet, stammt aus den Händen der Familie Arenhövel: Texte, Kompositionen, Kulissen, Kostüme und Requisiten. Durch die Anordnung der Waldbühne sind die Besucher direkt im Geschehen dabei. Mein jüngster Sohn stand heute die meiste Zeit direkt vor den Schauspielern und bestaunte neugierig den Bär, die Frösche, die Hasen und natürlich die beiden Hexen. Letztere verwickelte er auch nach der Aufführung noch in einen kurzen Dialog. Meine Kollegin Johanna Arenhövel, Gleichstellungsbeauftragte des Freistaates Thüringen, war heute trotz des kühlen Wetters mit ihrer Familie engagiert auf der Bühne und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung, auch wenn es nun wieder vier Jahre bis zur nächsten Premiere dauert. Zahlreiche Bilder habe ich von der heutigen Vorstellung ins Netz gestellt. Über die schauspielende Familie Arenhövel hat auch das Thüringen Journal des MDR berichtet. Viel Lob erhielt Familie Arenhövel schon nach der Premiere. Bis zum 14. August werden noch neun weitere Gelegenheiten folgen, die Familie Arenhövel live auf der Bühne zu erleben.

4 Gedanken zu „Quakuschka, die Froschprinzessin“

  1. Ich bin durch Zufall vor 12 Jahren auf diese Waldbühne gestoßen (der falsche Prinz) und fahre seit dem alle 4 Jahre nach Legefeld, um diese faszinierende Familie beim Theaterspielen zu bewundern. Dafür sind mir 450 km nicht zu weit (andere fahren nach Beyreuth zu den Festspielen, ich nach Legefeld).Freitag ist es wieder soweit…ich freue mich schon sehr und hoffe, dass das Wetter mitspielt.

  2. Es war wunderbar und ich hoffe sehr, dass es in 4 Jahren wieder eine Familienaufführung gibt. Wir waren zu dritt aus dem hohen Norden dort und planen schon eine Gruppenreise aus Anlass des nächsten Stückes….und Weimar hat uns natürlich auch neugierig gemacht. Aber das Märchen im Wald war der absolute Höhepunkt unseres „Kurzurlaubes“. Liebe Großfamilie Arenhövel, ich hoffe, dass Sie so viel positive Rückmeldungen bekommen, dass Sie auch weiterhin den Mumm haben, wieder ein Märchen auf die Beine zu stellen. Diese Talente in der Familie (die kleine Quakuschka, der Frauenchor mit Solostimme, einfach alles!) Weiter so, ich würde gerne in 4 Jahren wiederkommen. So Gott will und wir alle gesund bleiben bis denn Elke D.

  3. …dann hab ich eine gute Nachricht. Ich habe heute von meiner Kollegin Landesbeauftragten Johanna Arenhövel gehört, dass es erfreulicherweise konkrete Pläne gibt, das Familientheaterprojekt fortzuführen.

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