Sprach- aber nicht wortlos

Die sportlichste Rennente
Die sportlichste Rennente
Allzu häufig passiert es nicht, dass ich am Ende eines Wochenendes sprachlos bin. Heute Abend bin ich es in doppelter Hinsicht. zum Einen hat mich die (meist tödlich verlaufende) schwere Männergrippe erwischt und zum anderem haben die sportlichen Ereignisse des Wochenendes die Sprachlosigkeit befördert. Wie immer wenn mein Kurzer zu Besuch ist, gibt es ein volles Wochenendprogramm. Freitagabend waren wir beim Auftakt zur Bachwoche zu einem Haus- Wohnzimmerkonzert bei Freunden zu Besuch. Mit uns waren rund 60 Gäste dabei, als fast 20 Kinder und Jugendliche klassische Musik darboten. Harfe und Klavier waren zu erleben und zu hören, aber vor allem auch mein mittlerer Sohn am Fagott. Mächtig beeindruckt und stolz auf seinen Bruder war auch der Kleine und natürlich wir als Eltern. Für Jonas war aber das beeindruckende Erlebnis des Abends, dass Marcel Weise als Gast da war. Normalerweise bejubeln wir sonst Marcel, wenn er mit den Black Dragons auf dem Eis steht.
Angrillen auf dem Domplatz
Angrillen auf dem Domplatz
Samstag waren wir dann in der Avenida-Therme in Hohenfelden. Angesichts des wenig frühlingshaften Wetter die beste Lösung – angesichts eines aufziehenden Schnupfens die denkbar schlechteste Lösung. Auch bei der offiziellen Eröffnung der Grillsaison auf dem Domplatz haben wir nur für vier Bratwürste Station gemacht. An zahlreichen Grills glühte die Holzkohle und der Bratwurstduft lockte die Besucher an. Angrillen Mitte März? Da waren die Kollegen spät dran! Privat haben wir schon (wie in jedem Jahr) am ersten Wochenende des Jahres gegrillt. Beim Besuch der Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr meldete sich dann die Erkältung und ich verzichtete (ganz unüblich) auf ein Grußwort. Die Sprache bleib mir dann auch nachdrücklich am Live-Ticker weg. Unser SWE Volley-Team verlor in München mit 3:2 und damit eventuell auch am vorletzten Spieltag die Meisterschaft. Aus eigener Kraft können wir es nicht mehr schaffen. Selbst bei einem 3:0 gegen Grimma brauchen wir Unterstützung von Neuwied, die zu Hause Offenburg empfangen. Der Sonntag startete mit dem inzwischen schon legendären 23. Erfurter Entenrennen. Rund 6.000 bemalte Rennenten suchten sich ihren Weg vom Luisenpark bis zur Krämerbrücke und tausende Familien waren begeistert an der Rennstrecke, der Erfurter Gera. Der Fanclub vom SWE Volley-Team hatte für jede Spielerin eine Rennente gekauft und sie haben sie wunderschön dekoriert. Unsere Rennente, die mein Sohn bemalt hatte, war zwar erst im hinteren Drittel im Ziel – aber im Gegensatz zum Sport, war dabei sein alles. Das galt am Wochenende weder für Volleyball noch für Fußball. Mit einem 0:2 verlor RWE das Heimspiel gegen Chemnitz und hat nun leider wieder Anschluss zu den Abstiegsplätzen. Besserung muss jetzt dringend her – sowohl für die Erkältung, als auch beim Volleyball und Fußball 😉

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