Ich bin meiem CDU Kreisverband Erfurt dankbar, dass das Problem des zunehmenden Antisemitismus ernst genommen wird und wir gemeinsam klare Position beziehen. Das ist leider inzwischen nicht mehr eine allgemeingültige Aussage. In allen Parteien, aber insbesondere am rechten und linken Rand ist inzwischen iraelbezogener Antisemitismus erkennbar und wie die Beispiele Sachsen-Anhalt und Berlin zeigen, für mache Parteien Teil des Wahlkonzepts. Die CDU Erfurt hat das Thema hingegen auf den “Stammtisch” gelegt.
Nach meinem Vortrag über die aktuelle Situation in Thüringen hatten wir Gelegenheit miteinander zu diskutieren und ich bin den rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr dankbar, dass dies genutzt wurde. Gefreut habe ich mich auch über die Telnahme etlicher Studenten. Am späten Nachmittag konnte ich eine größere Gruppe auf Einladung des RCSD im Rathaus begrüßen und mit ihnen über Kommunalpolitik und das UNESCO Weltkulturerbe diskutieren. Spontan sind dann einige mit zum CDU-Stammtisch gekommen. Nachfolgend der kurze Pressetext der CDU Erfurt:
CDU-Stammtisch: Antisemitismus in Thüringen – informieren, diskutieren, gemeinsam Verantwortung übernehmen
Unser CDU-Stammtisch am 12. Oktober stand ganz im Zeichen eines wichtigen und aktuellen Themas: Antisemitismus im Freistaat Thüringen.
Als Gesprächspartner durften wir Michael Panse, den Antisemitismusbeauftragten des Freistaats Thüringen und stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Erfurt, begrüßen.
Es war eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Informationen, neuen Einblicken und einer anregenden Diskussion. Wir haben über die aktuelle Situation, unterschiedliche Erscheinungsformen des Antisemitismus sowie Möglichkeiten der Prävention und politischen Bildungsarbeit gesprochen.
Dabei wurde einmal mehr deutlich: So wichtig es ist, sich mit Antisemitismus auseinanderzusetzen, so wichtig ist auch das offene Gespräch darüber. Nur durch Information, Aufklärung und den gemeinsamen Austausch können wir für das Thema sensibilisieren und Antisemitismus entschieden entgegentreten.
Vielen Dank an Michael Panse für die wertvollen Einblicke und an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die offene und engagierte Diskussion!