Holpriger Buga-Start befürchtet
Panse: Viele Bauprojekte zu spät gestartet
In 37 Tagen beginnt die BUGA 2021 in Erfurt. Doch bis dahin werden längst nicht alle der begonnenen Bauprojekte fertiggestellt sein. Stadtrat Michael Panse kritisiert: “Die Stadt Erfurt hat den Startschuss für diverse Bauvorhaben anlässlich der BUGA 2021 definitiv verpasst!”. So werden z.B. das Kommandantenhaus am Petersberg, die Gerabrücke in der Warschauer Straße, aber auch viele einzelne kleine Projekte nicht fertiggestellt. Zusätzlich wird die Straße „Lauentor“ für die gesamte BUGA-Zeit Baustelle bleiben. Somit werden die Besucher nicht nur in der ersten Zeit der Gartenschau noch den einen oder anderen Bagger besichtigen können.
„Auffällig ist, dass sich viele dieser Projekte nicht in Verantwortung der BUGA GmbH, sondern in Verantwortung der Stadt befinden“, stellt Panse klar. „Leider hat sich die Stadt Erfurt bei einigen Bauvorhaben, gerade auch bei Publikumsmagneten wie dem Petersberg, schwergetan. Das ist nicht allein dem Umstand der Pandemie oder dem kurzzeitigen Wintereinbruch geschuldet, sondern liegt an verspäteten Ausschreibungen und Vergaben. Ärgerlich daran ist, dass offensichtlich aus den Fehlern zum Bau der Multifunktionsarena nichts gelernt wurde. Großprojekte dieser Dimension erfordern ein professionelles Agieren.“, ärgert sich Panse.
Dennoch muss nun alles getan werden, um die BUGA zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Trotz aller momentanen Unsicherheiten hat die BUGA bereits viele Tickets vorverkauft, Sicherheits- und Hygienekonzepte sind erstellt. Wenn jetzt alle an einem Strang ziehen, kann die Bundesgartenschau ein Meilenstein für Erfurt werden. Die CDU-Fraktion wird jedoch, wie in der Vergangenheit auch, darauf achten, dass Verantwortlichkeiten für Fehler klar benannt werden.




Aggressiv am Netz, machten sie vor, wie man in der 1. Bundesliga nur erfolgreich sein kann. Die SWE-Angreiferinnen versuchten es weiterhin – zumeist erfolglos – mit zaghaften Tipp-Bällen. Dass Trainer Gil Ferrer Cutino beim 22:12 noch seine zweite Auszeit nahm, durfte eher als Spielverzögerung angesehen werden. 25:13 ging auch der zweite Satz deutlich an die Einheimischen.
Bei denen gönnte Trainer Hernandez im dritten Durchgang seinem zweiten Sechser Spielpraxis. Bis sich dieser gefunden hatte, enteilte Erfurt auf 9:4. Sollten sich die Thüringerinnen jetzt der drohenden klaren Niederlage erwehren? Nein. Mit der Ex-Erfurterin Lindsay Flory am Aufschlag erzielte Potsdam acht Punkte in Serie zum 12:9. Völlig unverständlich, weil Schwarz-Weiß aus vielen guten Annahmen heraus die Möglichkeiten hatte, zu Punkten zu kommen. Doch die vielen Chancen wurden ängstlich und kläglich vertan. Letztendlich wies auch der zweite Anzug der Potsdamerinnen die Erfurterinnen in die Schranken. Die einzige sich noch auf dem Spielfeld befindende Stammspielerin, Kelsey Veltman, beendete mit einem Block den Satz (25:18) und somit die Partie.
Ob die Luft bei den Gästen bereits raus ist oder sie sich noch einmal aufraffen können, wird man am Samstag sehen. Dann geht es zum Ende einer verkorksten Saison zum USC Münster. “(StS) Fotos: Jonas Zimmermann




