Weihnachtsgrüße aus Bethlehem

In der Geburtskirche
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest – natürlich auch in diesem Jahr wieder mit einem Foto aus der Geburtskirche in Bethlehem. Gleich zwei Mal war ich in diesem Jahr in Israel. Die zwei Wochen mit meinen beiden großen Söhnen zu Ostern waren beeindruckend. Ostern in Jerusalem war wunderschön und natürlich sind wir in den zwei Wochen auch nach Bethelem und Nazareth gefahren. Im November ging es noch ein zweites Mal ins Heilige Land. Die fünftägige Delegationsreise war angefüllt mit politischen Informationen, Gespräch in der Knesseth, mehreren Ministerien und der israelischen Armee. Ich freue mich darauf, dass es auch im kommenden voraussichtlich wieder zwei Mal nach Israel gehen wird. Im März werde ich die Gruppe der Landeszentrale für politische Bildung leiten und im Herbst wird es eine  Familientour. Ich bin also fest überzeugt, dass ich auch im nächsten Jahr meinen Weihnachtsgruss mit einem aktuellen Bild aus Israel illustrieren werde.

Chanukka sameach

Mit meinen Fraktionskollegen einmal vor dem Rathaus
Endlich einmal ein Rathaustermin, bei dem nur gefeiert wurde und die anwesenden Politikvertreter ausnahmslos freundlich miteinander umgingen! Allerdings war der letzte offizielle Termin des Jahres auch vor und nicht im Rathaus und für mich auch kein Termin wie jeder andere, sondern Grund zum feiern mit der jüdischen Landesgemeinde. Vor dem Erfurter Rathaus wurde heute feierlich die zweite Kerze am Chanukkaleuchter entzündet. Es wird jetzt jeden Abend ein mehr, bis am letzten Tag des Chanukkafestes alle 8 Kerzen leuchten und an das Lichtwunder von Chanukka erinnern. Ich wünsche allen meinen jüdischen Freundinnen und Freunden Chanukka sameach. Und ich freue mich jetzt schon darauf auch im kommenden Jahr wieder zwei Mal in Israel sein zu können.

Die erste und die vierte Kerze brennen

Das Chanukkaspiel der KInder
Happy Chanukka und einen schönen vierten Advent! Während auf dem Weihnachtskranz bereits die vierte Kerze brennt, wurde am Chanukkaleuchter heute erst die erste Kerze entzündet. Seit 12 Jahren steht in jedem Jahr zum jüdischen Chanukka ein Leuchter vor dem Rathaus und die erste Kerze wird dort mit einem Fest mit Musik und Glühwein entzündet. Heute verschob sich allerdings die Eröffnung in den Erfurter Kaisersaal, da die jüdische Landesgemeinde ihre Mitglieder, Freunde und Unterstützer dorthin eingeladen hatte. Wie in jedem Jahr war es wieder ein wunderschönes Fest des Lichts, bei dem nicht die Grußworte sondern das Theaterspiel der Kinder auf der Bühne den stärksten Applaus erhielt. Morgen um 17 Uhr wird dann die zweite Kerze vor dem Rathaus entzündet und auch das wird gefeiert. Ich freue mich über die Nähe und Verbindung zwischen unserem Weihnachtsfest und dem Chanukkafest.

Gekämpft und verloren…

Die Suhler Wolfsgrube
Jährlich grüßt das Murmeltier oder der Problemwolf. Seit unserem Aufstieg in die 1. Volleyballbundesliga im Jahr 2003 haben wir nur ein einziges Pflichtspiel gegen Suhl gewonnen. Dies war allerdings auch erst im letzten Jahr. In diesem Jahr waren die Vorzeichen günstig. Suhl hatte erst einen mageren Punkt auf dem Konto und wir immerhin schon den Überraschungssieg gegen Aachen. Rund 100 Erfurter Fans waren mit in die Wolfsgrube gefahren, um unser Team zu unterstützen. Allerdings, es kam wie immer… Bis zur Mitte des ersten Satzes lagen unsere Mädels vor, dann drehte Suhl den Satz und das Spiel. Klar mit 3:0 ging das Spiel verloren. Eine detaillierte Schilderung spare ich mir – es hat immerhin auch einen Tag gedauert das Spiel zu verarbeiten. Alles was zum Spiel zu sagen ist, steht im Spielbericht auf unsere Homepage. Da ist es auch ein schwacher Trost, dass wir das Jahrzehnt auf einem Nichtabstiegsplatz beenden, da Suhl dank des schlechtere Satzverhältnisses noch hinter uns liegt. Im Januar beginnt die Rückwunde und wir werden wohl erst am letzten Spieltag, nach dem letzten Heimspiel gegen Suhl wissen, ob dies so bleibt. Unseren Spielerinnen, Trainerteam, Sponsoren und Fans wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und danach ein sportlich erfolgreiches neues Jahr.

Glatteis in Erfurt

Aufrecht stehen geht schon….
Natürlich nur in der Halle. Bei den frühlingshaften Temperaturen sind Schnee und Eis nicht in Sicht. Weihnachten wird wieder grün. Die Zeiten, in denen Schlitten und Ski nicht nur im Keller verstauben sind schon eine Weile her. Insofern bin ich froh, dass wir wenigstens in der Erfurter Eishalle Wintersport sehen und auch betreiben können. Gestern Abend war ich rechtzeitig aus Mannheim zurück, so dass wir mit dem Kurzen noch zum Eishockey zu den Black Dragons gehen konnten. Und wir haben die Halle gerade rechtzeitig, um das erste und alle folgenden Tore der Drachen gegen die favorisierten Duisburger zu sehen. Mit 4:3 gewannen die Black Dragons und arbeiten sich jetzt systematisch in der Tabelle an die Playoff-Plätze heran. Heute Vormittag habe ich mich dann mal wieder mit dem Kurzen auf das Glatteis in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle gewagt. Alle Jahre kurz vor Weihnachten suche ich die Schlittschuhe und das Eishockeydress von Dynamo Zagreb – auch in diesem Jahr erfolgreich. Nach den ersten zaghaften Schritten, kann ich mich zumindest auch fortbewegen. Allerdings bleibt beim Eislaufen mein jüngster Sohn der Familienexperte, da er zwei Jahre aktiv Eishockey gespielt hat. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht und in der Eishalle bleibt das Eis auch bis in den März erhalten 😉

Klimadiskusssion zum Stadtratsfinale

Kommunalpolitischer Weihnachtsfriede im Festsaal
Mehrere Anträge zur Klimasituation dominierten die heutige zweite Stadtratssitzung im Dezember. Die Grünen hatten beantragt den Klimanotstand in Erfurt auszurufen. Nach einer ausgesprochen intensiven Diskussion hat die Mehrheit des Stadtrats den Antrag abgelehnt. Darüber hinaus fanden zahlreiche Wahlen und Benennungen von Stadtratsmitgliedern für Gremien statt und zahlreiche unstrittige Anträge wurden einstimmig verabschiedet. Für interessierte Erfurterinnen und Erfurter ist auch diese, die letzte Stadtratssitzung des Jahres, im Netz aufgezeichnet. Versöhnlich bei allem kommunalpolitischen Diskussionen wurde es danach auch noch. Beim Weihnachtsessen der Fraktionen und der Verwaltungsspitze auf Einladung des Oberbürgermeisters nahmen die Fraktionen zunächst noch jeweils an ihren Tischen im Festsaal Platz. Später mischte sich das dann wie in jedem Jahr und es wurden schon einmal Strategien für das nächste kommunalpolitische Jahr entworfen. Gar zu lange wird es dieses Mal nicht dauern, bis es wieder zur Sache geht. Die Verwaltung legte gestern als Weihnachtsgeschenk den Entwurf zum Nachtragshaushalt 2020 vor. Auf über 600 Seiten sind die Korrekturen, die im Wesentlichen Erhöhungen der Ausgaben beim Personal (rund 4,8 Millionen Euro) und im Jugendhilfebereich beinhalten, zusammen gefasst. Mal sehen, ob ich zwischen den Feiertagen etwas Zeit habe mich damit zu befassen. Am 8. Januar geht der Nachtragshaushalt in den Finanzausschuss und am 22. Januar soll schon die Abschlussberatung im Finanzausschuss sein. Am 5. Februar soll er schließlich im Stadtrat verabschiedet werden.

KoWo und Schulsanierung dominierten die Stadtratssitzung

Mehrheitssuche…
Neben zahlreichen Wahlgängen, unter anderem zu den beiden ehrenamtlichen Beigeordneten, gab es nur einen Tagesordnungspunkt, der heute ausführlich behandelt wurde. Die Diskussion um die Grundstücksverkäufe an die KoWo dauerte zweieinhalb Stunden bevor der Stadtrat über die vorliegenden Anträge abstimmte. Zuvor wurden Dietrich Hagemann (CDU) und Karola Stange (LINKE) als ehrenamtliche Beigeordnete mit 27 bzw. 25 Stimmen ins Amt gewählt. Bereits da war erkennbar, dass bei der heutigen Sitzung die Mehrheitsverhältnisse aus CDU, SPD und Linken auf der einen Seite und den kleineren Fraktionen und der AfD auf der anderen Seite bestanden. Morgen Abend wird die Stadtratssitzung fortgesetzt, spätestens da wir es mit den Mehrheitsverhältnissen wieder unübersichtlich. Nachfolgend die Zusammenfassung zum KoWo-Thema aus Sicht der CDU: Ein fraktionsübergreifender Kompromiss konnte hinsichtlich der KoWo und der Finanzierung der Schulsanierung in der Stadtratssitzung am 18. Dezember erzielt werden. Gemeinsam reichten dazu die Fraktionen der CDU, der SPD und der Linken einen Antrag ein. Im Stadtrat fand er eine Mehrheit. Der Antrag ist laut CDU-Fraktionschef Michael Hose als erster Schritt und Kompromiss zu verstehen, die Schulsanierung endlich voranzubringen. “Die Schulsanierung hat für die CDU-Fraktion weiterhin oberste Priorität”, sagt Hose. Entsprechend des Antrags soll die KoWo nicht in die Stadtwerke eingelegt werden. Gleichzeitig soll mit Blick auf die umfängliche und kostenintensive Sanierung von Schulen und Sporthallen ein Eigenbetrieb für das Immobilienmanagement gegründet werden, sodass mit einer finanziellen Grundausstattung der Schulbau flexibel voran gebracht werden kann. Dem Kompromiss liegt neben der Notwendigkeit der Schulsanierung auch das Bürgerbegehren zum zunächst geplanten KoWo-Verkauf zu Grunde. “Die verschiedenen Interessen müssen ausgeglichen Berücksichtigung finden. Dazu zählen die KoWo, deren Mieter, die Schulen sowie der städtische Haushalt, dem nunmehr keine Sperre droht. Der Kompromiss soll zeigen, dass der Stadtrat Willens ist, komplizierte Probleme zu lösen. Wir stehen für diese gemeinsame Verantwortung für Erfurt und wünschen uns die Zustimmung weiterer Fraktionen”, unterstreicht Hose. Der Antrag sieht zudem den Verkauf von Grundstücken sowohl an die KoWo, als auch auf dem freien Markt vor. Ausschüttungen der KoWo an die Stadt soll es ebenfalls nicht mehr geben, um der KoWo kein Geld zu entziehen, das sie selbst für Sanierung und Instandhaltung benötigt. Ziel ist es u.a., dass den KoWo-Mietern am Ende keine Nachteile entstehen. “Die Veräußerung von Grundstücken auf dem freien Markt und der Verzicht auf eine Gewinnabführung der KoWo an die Stadt sind langjährige CDU-Positionen, die wir zum Kompromiss durchsetzen konnten”, betont Hose. Die Grundstücksverkäufe sind als Startkapital für die Schulsanierung zu verstehen und werden durch den Antrag fest an diese gebunden. Mit dem Beschluss wird der Oberbürgermeister aufgefordert, Gespräche mit dem Land zu führen, um eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen für die Schulsanierung zu bewirken. In der politischen Pflicht sind damit auch die Erfurter Landtagsabgeordneten – insbesondere diejenigen, denen das dringende Problem der Schulsanierung als Stadträte bereits lange bekannt ist.

Kommunalpolitisches Jahresfinale

Volle Tagesordnung
Inzwischen haben wir uns in Erfurt daran gewöhnt, dass in der Adventszeit bis kurz vor Weihnachten Kommunalpolitik durchgezogen wird. Auch in diesem Jahr haben wir in der letzten Woche vor dem Fest am Mittwoch und am Donnerstag noch einmal Stadtratssitzung und mit allein 44 Tagesordnungspunkten im öffentlichen Teil hat es diese auch in sich. Viele der unliebsamen Themen der letzten Monate hat der Stadtrat vor sich her geschoben und nun werden sie noch einmal aufgerufen. Die größte Brisanz hat der Beschluss zum Verkauf von Grundstücken an die KOWO. Zwischenzeitlich haben sich CDU, Linke und SPD auf einen Kompromissantrag geeinigt, der wohl auch eine Mehrheit finden wird. Damit werden nun zunächst erst einmal ein Teil der ursprünglich geplanten Grundstücke an die KOWO verkauft und ein anderer Teil am freien Markt. Welche Summe damit für die dringend notwendige Schulsanierung zusammen kommt ist noch offen. In jedem Fall wird aber ein Teil des Geldes benötigt um eine drohende Haushaltssperre abzuwenden. Wer am Mittwoch Lust auf Stadtrat hat, kann die Sitzung wie immer auch im Internet verfolgen – 17 Uhr geht es los. Um die kommunalpolitische Woche “rund” zu machen, sind morgen noch Buga-Ausschuss und Hauptausschuss und heute Abend hatten wir Fraktionssitzung. Mit dem gemeinsamen Weihnachtsessen am Donnerstagabend sollte dann aber wirklich Weihnachtsfriede in der Erfurter Kommunalpolitik einziehen.

Schwarz-Weiß Erfurt gegen die Ladies in Black

So sehen Sieger aus…
Aachen liegt uns als Gegner in der 1. Volleyballbundesliga! Neben tollen Fans ist Aachen in den letzten Jahren kontinuierlich stärker geworden. Gerne erinnern wir uns an unsere einzige Tabellenführung in der 1. Volleyballbundesliga, die wir einem Spiel gegen Aachen verdanken. 2016 hatten wir nach dem Aufstieg in die erste Liga an einem Freitagabend das Eröffnungsspiel in Aachen. Damals gewannen wir mit 3:1 (im vierten Satz mit 32:30) und waren für einen Tag Tabellenführer. In dieser Saison hatten wir noch keinen Sieg auf der Haben-Seite und sind 10. in der Tabelle. Aachen hingegen ist perfekt in die Saison gestartet und hatte mit lediglich einer Niederlage den 4. Platz in der Tabelle. Zwar hat sich die Tabellensituation am Wochenende nicht verändert, aber der Rest lief sensationell. Mit 3:2 (25:23, 14:25, 25:18, 15:25 und 15:13) haben wir das Spiel gewonnen. Insbesondere der fünfte Satz begeisterte das Publikum. Aachen lag schon 9:13 vorne und der Sieg schien Formsache, bevor Jenifer an den Aufschlagspunkt ging und sechs Aufschläge später jubelten wir ausgelassen. Herzlichen Glückwunsch unseren Mädels! Einziger Wermutstropfen am Abend war die Verletzung von Paula. Sie hat sich bei einer Spielaktion die Elle gebrochen und muss am Montag operiert werden. Gute Besserung Paula unser Team hat den Sieg auch für dich mit geholt! Bilder vom Spiel  

Traditionelles im Advent

Der schönste Weihnachtsmarkt
Schöne Traditionen pflegen wir seit vielen Jahren im Advent – der Besuch des schönsten Weihnachtsmarktes Deutschlands gehört in jedem Jahr mehrmals dazu, ebenso wie der Einsatz an der Glühweinhütte. Gestern Abend hatten wir zudem unsere Weihnachtsfeier beim MKC und als “Neuminister” habe ich natürlich auch am Programm mitgewirkt. Heute fand dann noch unser traditionelles Adventskonzert der CDU Erfurt in der Severikirche statt. Schön, dass die Adventszeit immer wieder aufs Neue Punkte der Besinnung setzt. Morgen werden wir uns dann in Familie mit meinen Geschwistern zum 3. Advent treffen. Bilder vom MKC und Adventskonzert