Eiszeit in Erfurt

Das erste Spiel vor heimischen Publikum
Endlich wieder Eishockey in Erfurt. Noch vor der Volleyball-Bundesliga startete an diesem Wochenende die Heimspielsaison für die Black Dragons. Nachdem ich vergangene Woche schon mit dem Kurzen beim Eishockey in Mannheim war geht es jetzt endlich auch in Erfurt los. Die Black Dragons haben zwar die ersten beiden Saisonspiele an diesem Wochenende (in Hannover und in Erfurt gegen Herne) verloren, aber dokumentierten bereits, dass sie in dieser Saison mehr erreichen wollen, als letzte Saison. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Spiele. Wir wollen unsere gute Zusammenarbeit zwischen Volleyball und Eishockey auch in dieser Saison fortsetzen. Das bedeutet wir werden mit Bundesligaspielerinnen beim Eishockey zu Gast sein und freuen uns, wenn Fans und Spieler zu uns kommen.

Open Hause bei Harley-Davidson

Und ewig lockt die Harley…
Traditionell bin ich seit vielen Jahren dabei, wenn Harley-Davidson seine neuen Modell präsentiert. Heute war dabei zwei Dinge anders. Mein mittlerer Sohn konnte nicht dabei sein, weil er seine Geburtstagsparty am Abend vorbereitete. Endlich ist er 18 und könnte auch große Motorräder fahren. Zunächst konzentriert er sich aber auf das Autofahren, was er seit heute auch alleine darf. Also war mein jüngster Sohn mit beim open house bei Harley und konnte mit mir die neue Low Rider testen. Zum zweiten ist Harley-Davidson im Frühjahr umgezogen. Die neuen Räume in der Weimarischen Straße bieten viel Platz sowohl für Werkstatt, als auch die Präsentation und für Harley-Treffen. Ich wünsche H-D viele Erfolg am neuen Standort. Eines Tages werde ich von meiner Honda NTV umsteigen und dann steht eine Harley ganz oben auf der Wunschliste 😉 Bilder Harley-Davidson

Festakt der CDU-Landtagsfraktion zum Tag der Deutschen Einheit

Angela Merkel im Landtag
Bundeskanzlerin Angela Merkel war die Festrednerin beim heutigen Festakt der CDU-Landtagsfraktion. Zwar knapp eine Woche zu früh, aber dem Kalender der Kanzlerin geschuldet, war der Landtag brechend voll. Da wo kurz zuvor bei der letzten Landtagssitzung noch die Tribüne überschaubar gefüllt war, waren jetzt alle Plätze belegt. Über 500 Gäste folgten der Einladung von Mike Mohring. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Landtagskollegen gefreut. Dem Thema angemessen waren mit Bernhard Vogel und Christine Lieberknecht auch zwei Ministerpräsidenten, die Thüringen geprägt haben in einer Reihe mit Angela Merkel zu Festakt gekommen. Mike Mohring ging in seiner Rede auf die historischen Leistungen der der Wendezeit ein und begrüßte neben Angela Merkel, die vom Demokratischen Aufbruch zu CDU kam auch besonders herzlich Matthias Büchner, der das Neue Forum geprägt hatte. Für mich ist der Rückblick auf nunmehr 30 Jahre friedliche Revolution mit der Zeit verbunden, in der ich politisch laufen lernte – Demokratischer Aufbruch, Helmut Kohl am 20.2.1990 auf dem Domplatz, erste Kommunalwahl und das Nachrücken in den ersten frei gewählten Stadtrat, Gründung der Jungen Union und Wahl als Kreisvorsitzender, JU-Landesgeschäftsführer, Landesvorsitzender und schließlich Bundesgeschäftsführer der JU – dies waren die mich sehr beeinflussenden Stationen in den ersten fünf Jahren nach 1989. Wahnsinn was in den letzten 30 Jahren alles passiert ist – ich bin dankbar dafür. Bilder aus dem Landtag 

Schnelles Ende…

Die Interessen der Stadt hat die AfD hinten angestellt
Donnerstag bleibt der schwierigere Tag für Stadtratssitzungen. Die Fülle der Tagesordnung und manchmal auch der ausufernde Redebedarf führen nun schon seit einigen Jahren dazu, dass der obligatorische auf jeder Stadtratseinladung “Es besteht die Möglichkeit, dass die Sitzung gemäß §1 Abs. 1 Buchstabe a) der Geschäftsordnung am Sitzungsfolgetag um 17.00 Uhr fortgesetzt wird.” in nahezu jeder Sitzung zur Anwendung kommt. Auch diesen Monat war es so. Am Mittwochabend 21.30 Uhr habe ich, wie immer um diese Zeit, die Fraktionsvorsitzenden nach vorne gebeten und es erfolgte eine Verständigung, dass der öffentliche Teil bis 22.30 Uhr fortgesetzt wird, danach der nichtöffentliche Teil und der Rest am Donnerstag. Die Abfrage, wie viele Stadträte da sein würden (30 von 50), lies mich die Probleme schon ahnen. Tatsächlich waren wir gestern Abend um 17 Uhr dann 29 Stadträte (inklusive der OB-Stimme, der sich von der Bürgermeisterin vertreten ließ). Ich finde dies ausgesprochen ärgerlich. Alle Stadträte kennen die langfristigen Termine. Alle kennen den § 37 der ThürKO, der die Mitglieder des Stadtrates zur Sitzungsteilnehme verpflichtet. Dennoch planen etliche Kolleginnen und Kollegen ihre Termine anders. Ja, der Stadtrat ist ein ehrenamtliches Gremium und es gibt viele Gründe, die nachvollziehbar sind. Gestern erwies es sich zudem (zum wiederholten Mal) als schwierig, dass dem Erfurter Stadtrat zahlreiche Landtagsabgeordnete angehören. Alle acht Landtagsabgeordneten waren bei der zeitgleichen Landtagssitzung und der Bundestagsabgeordnete war in Berlin. Dies hielt die Kollegen aber nicht davon ab, am Mittwoch leidenschaftlich bis 23 Uhr zu diskutieren, obwohl sie bereits da wussten, dass sie am Folgetag fehlen würden. In der gestrigen Stadtratssitzung ging es zunächst um die Wahl der 24 Mitglieder des Seniorenbeirates. Mit wenig Feingefühl wurde dieser Tagesordnungspunkt auf den Beginn des zweiten Beratungstages gelegt. Die Wahl dauerte nicht nur knapp 30 Minuten (mit der Auszählung der Stimmen), sie brachte auch ein voraussehbares Ergebnis. Wie schon bei mehreren Wahlen wurden fast alle gewählt – allerdings die AfD-Kandidatin nicht. Für die AfD-Fraktion, bzw. deren anwesende Stadträte, war dies Anlass zunächst den Saal zu verlassen und danach zu erklären, dass sie an der weiteren Sitzung nicht teilnehmen werden. Dies ist bei der AfD nicht überraschend, gerade erst wurden Zahlen veröffentlicht, dass sie auch im Bundestag bei namentlichen Abstimmungen am meisten fehlen. Etwas verschwurbelt versuchte einer der AfD-Stadträte noch zu erklären, dass sie jetzt den Saal verlassen und danach beantragen, die Beschlussfähigkeit festzustellen. Auch wenn dies in der Kombination nicht geht (solange sie im Saal waren, war die Beschlussfähigkeit gegeben, als sie raus waren konnten sie nichts mehr beantragen). Trotzdem habe ich anschließend die Sitzung abgebrochen. Es bleiben zwei Erkenntnisse: Die AfD hat kein Interesse an Sachpolitik und die wird jedes Mittel nutzen, um der Demokratie zu schaden. Da wir aber dies wissen und damit rechnen müssen, ist es Aufgabe der anderen Fraktionen sich darauf einzustellen. wenn die Beschlussfähigkeit am Donnerstag von den paar wenigen anwesenden AfD-Stadträten abhängt, haben ihnen die anderen Fraktionen erst die Instrumente in die Hand gegeben, darüber zu entscheiden, ob oder ob nicht wichtige Entscheidungen für die Stadt getroffen werden können. Wichtige Entscheidungen blieben gestern jedenfalls liegen. Unter anderem wurden die sachkundigen Bürger für die Ausschüsse nicht gewählt. Da tröstet es nur wenig, dass auch zwei AfD-Anträge unbearbeitet blieben. Bevor der Stadtrat Ende November wieder regulär tagt, wird es voraussichtlich eine Sondersitzung geben. Einen Lerneffekt gibt es hoffentlich insgesamt im Stadtrat. TA-Bericht zum Abbruch der Stadtratssitzung 

Habemus Geschäftsordnung

Sitzungsglocke und Uhr bleiben wichtige Ordnungselemente
Ziemlich lange hat es gedauert – aber jetzt hat der Erfurter Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung nun endlich eine neue Geschäftsordnung verabschiedet. Seit der Kommunalwahl im Mai war es das erklärte Ziel mit der neuen Geschäftsordnung den Beratungsablauf zu straffen und zu ordnen. In zahlreichen Runden wurde über einzelne Punkte verhandelt. Streitpunkte blieben der Umgang mit Stadtratsanfragen, die Redezeiten und die geschlechtergerechte Sprache. Für außenstehende war die Diskussion sicher nicht einfach nachzuvollziehen, aber wichtig war es allemal, da damit die Geschäftsgrundlage für den Stadtrat für die nächsten Jahre gesetzt wurde. Um die Sitzung zu kürzen, werden künftig Anfragen von Stadträten gleich in die Fachausschüsse geleitet. Dringliche Drucksachen müssen wirklich “dringlich” sein. Die Redezeiten werden gekürzt. Keine Mehrheit fand der Vorschlag der Grünen künftig regelmäßig um 21 Uhr die Sitzung zu beenden (gestern ging es wieder einmal bis 23 Uhr). Auch der Antrag der Freien Wähler/Piraten/FDP künftig die Ausschussvorsitzende so zu berechnen, dass sie auch zum Zuge kommen, wurde abgelehnt. Bei der geschlechtergerechten Sprache gab es erwartungsgemäß eine heftige Auseinandersetzung zwischen Grünen und AfD. Der Grüne Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt und die AfD zog ihren Antrag  (generisches Maskulinum für den Plural von Personen) wurde zurückgezogen. Die Geschäftsordnung wurde schließlich mit breiter Mehrheit beschlossen und gilt ab der nächsten Stadtratssitzung (die allerdings erst am 20. November ist). Als Stadtratsvorsitzender werde ich die Sitzungsglocke und die Stoppuhr auch weiter benötigen, aber ich hoffe die Stadtratssitzungen werden kürzer. Beschlossen wurde gestern u.a. die Verlängerung der Härtefallregelung bei der Abwasserentsorgung und zahlreiche Bebauungspläne. Bei letzteren war auch der Aufstellungsbeschluss zum B-Plan des Thüringenparks dabei. Darüber wird schon seit Jahren diskutiert. Es ist gut, dass nun der nächste wichtige Schritt gegangen wird.

Orientierungshilfe zur Wahl

Mit Raymond Walk beim Testlauf
Heute nun ist der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl am 27. Oktober 2019 online gegangen. Seit August haben daran die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen, die Bundeszentrale für politische Bildung und eine Jugendredaktion gearbeitet. In mehreren Workshops in Erfurt und Berlin  entstanden die Fragen, wurden bewertet und die Antworten der 18 Parteien eingeholt. Bei der heutigen Vorstellung des Wahl-O-Mat im Landtag fand die Landtagspräsidentin Birgit Dietzel lobende Worte für die Entscheidungshilfe und erinnerte an die gemeinsame Demokratiekampagne. Franz-Josef Schlichting, Leiter der LzT, startete den 50 Wahl-O-Mat und die Vorsitzenden der im Landtag vertretenen Parteien konnten ihn erstmals testen. Die Übereinstimmungsquote lag zwischen 80 – 96 Prozent mit der jeweils eigenen Parte und natürlich “verirrte” sich keiner zur Partei eines Mitbewerbers. Dass die Übereinstimmung, zumindest bei den Testprobanden, nicht bei 100 Prozent lag, lässt sich mit den 38 Fragen erklären. Da der Wahl-O-Mat Unterschiede herausarbeiten soll, sind die 38 Fragen nicht immer die ganz großen wichtigen landespolitischen Themen und auch nicht immer einfach mit Ja/Nein/Enthaltung (z.B. Landesforst oder kommunale Krankenhäuser) zu beantworten. Dafür kann aber bei Interesse der Erklärungstext nachgelesen werden. Ein großes Dankeschön geht an die 25 Mitglieder der Jugendredaktion, die heute in gelben Shirts den Wahl-O-Mat vorstellten. Ab Montag wird neben der Online-Version auch eine Retro-Version – also Old-School verfügbar sein. Mit dem Wahl-O-Mat zum kleben werden wir auf öffentlichen Plätzen und an Fach- und Hochschulen unterwegs sein. Meine Übereinstimmungsquote lag übrigens bei 100 Prozent – allerdings kannte ich die Fragen und Antworten aller Parteien 😉 Bilder von der Präsentation des Wahl-O-Mat Thüringen Journal vom 25.9.2019  

Werden Wahlen im Netz gewonnen?

Full house im Haus Dacheröden
Eine durchaus berechtigte Frage in Zeiten enormer medialer Beachtung und Reichweiten von Internetbloggern. Von Rezzo bis Greta drehte sich daher auch die heutige Diskussion im Haus Dacheröden. Für Martin Fuchs, Politik- und Digitalberater sowie Blogger, gab es keine abschließende Antwort auf die Frage – er tendiert aber dazu, dass Wahl nicht im Netz gewonnen werden, auch wenn das Netz Wahlentscheidungen beeinflusst. Bei seinem Impulsvortrag, erklärte Fuchs die veränderten Nachrichten- und Informationswege, die sich die Bürgerinnen und Bürger suchen. WhatsApp und geschlossene Diskussionsgruppe im Netz sind da weit vorne. Instagram, Facebook, Twitter und Co folgen. Wichtig bei all diesen Medien bleibt die Prüfung des Faktengehalts. Jan Hollitzer, Chefredakteur der TA ging auf das Medientor ein. Verantwortungsvolle Journalisten haben in der Vergangenheit entschieden welche Nachrichten durch das Tor zu den Konsumenten kommen und dabei auch den Wahrheitsgehalt von Meldungen geprüft. Dies bleibt auch die zentrale Herausforderung in Zukunft. Christian Seidel von der Agentur Samt & Seidel erklärte wie schwierig es ist Wahlkämpfe und Politikinhalte in moderne Medien zu “übersetzen”. Die klassischen Plakate sind meist wenig originell und somit auch nicht wirklich wahlentscheident. Seine Agentur hat zur bevorstehenden Landtagswahl eine Demokratiewerbekampagne entwickelt, die davon lebt, dass viele mitmachen und die Motive teilen. Dies ist auch Motivation für die LzT erklärte Franz-Josef Schlichting, Leiter der LzT, im Wahlkampf. Vom Wahl-O-Mat bis zu Erst- und Jungwählerkampagnen hat sich auch bei der LzT der Schwerpunkt ins Netz verschoben. Der Wahlkampf der 80er- oder 90er-Jahre, wie er ihn auch nach der Wende in Thüringen erlebt hat, funktioniert nicht mehr sagte Jochen Fasco, Direktor der Landesmedienanstalt. Aber auch im Netz geht es darum nicht “nur zu senden, sondern auch zuzuhören”. Abschließend brachte es auch die Erfurter Bloggerin Birgit Meusel auf den Punkt: Solange wir keine vollständige Netzabdeckung haben, werden Wahlen nicht im Netz gewonnen. Viele ländliche Regionen in Thüringen können davon ein Lied singen. Auch wenn der heutige Abend viele Fragen offen gelassen hat, war es eine tolle Veranstaltung. Vor sechs Wochen haben wir erst angefangen von der Idee bis zur Umsetzung die Veranstaltung zu planen und die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen, die Landesmedienanstalt und die Mediengruppe Thüringen waren dafür auch sich ideal ergänzende Veranstaltungspartner. Ich bin gespannt darauf, was die rund 60 Gäste des Abends, darunter viele Netzverantwortliche von den Parteien und von einzelnen Politikern mitnehmen. Und natürlich bin ich auch neugierig was zum Thema morgen in der Zeitung steht und das Thüringen Journal im TV bringt. Bilder des Abends  

Achava Festspiele gestartet

Mit Martin Kranz im Landtag
Seit der vergangenen Woche finden die Achava Festspiele 2019 statt. Nach der feierlichen Eröffnung in Eisenach folgen bis zum 29. September eine große Zahl von Veranstaltungen, die Intendant Martin Kranz mit seinem Team organisiert hat. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch ein Achava Schülerforum im Thüringer Landtag. Heute kamen dazu 300 Schülerinnen und Schüler aus etlichen Schulen (unter anderem auch die Schillerschule in Erfurt – meine ehemalige Schule) im Landtag zusammen und hatten interessante Gesprächspartner. Ministerpräsident Bodo Ramelow eröffnete die Veranstaltung im Plenarsaal bevor es in Diskussionsrunden u.a. mit Naftali Fürst (Haifa/Israel), der als Kind das Konzentrationslager Buchenwald überlebte, ging. Diskriminierung, Antisemitismus, Jüdisches Leben und der Nah-Ost Konflikt sind Gesprächsthemen mit vielen Referenten. Mit vielen anderen Partnern unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung das Schülerforum und ich habe mich gefreut bei der Gelegenheit Martin Kranz einmal wieder zu treffen. Anfang November folgen dann die Tag der jüdisch-israelischen Kultur in Thüringen, bei denen Martins Kranz unseren Verein unterstützt. Bilder vom Schülerforum

Radio Regenbogen Renntag

Auf dem Vorführplatz
Smetana brachte Glück, oder zumindest ein Erfolgserlebnis! Heute waren wir zum Radi Regenbogen Renntag auf der wunderschönen Anlage des Badischen Rennvereins in Mannheim-Seckenheim. Bereits vor einem Jahr waren wir dort zu einem Renntag und uns hat es so gut gefallen, dass wir gerne auch wieder dort waren. Natürlich gehört zu einem Renntag auch das Wetten auf Pferderennen. Vorsichtshalber hatte ich mir aber das Limit gesetzt pro Rennen nur zwei Pferde und nur jeweils 2 Euro zu wetten. Mein jüngster Sohn durfte also auf dem Vorführplatz sein Lieblingspferd wählen und ich meins. Im zweiten von neun Rennen ist dann tatsächlich Smetana als erstes Pferd durchs Ziel gegangen und die Quote sorgte mit einigen erfolgreichen Patzwetten in den anderen Rennen dafür, dass die Ergebnisbilanz mit plus/minus Null ausging. Das Wochenende in Mannheim verging wieder einmal viel zu schnell, aber in drei Wochen bin ich ja wieder dort 🙂 Bilder vom Renntag   

Saisonabschluss

Letzter Einsatz für dieses Jahr
Voraussichtlich war es heute das letzte Spätsommerwochenende. Vielleicht bietet der Oktober noch sonnige Tage, aber in jedem Fall geht im September die Wakeboard- und Wasserskisaison zu Ende, da die meisten der Cable-Anlagen schließen oder nur noch für die Fans der Neoprenanzüge weiter laufen. Mit meinem jüngsten Sohn habe ich daher heute noch einmal die Chance genutzt und wir waren an der Anlage am St. Leoner See. Dort steht eine traditionsreiche und auch ausgesprochen schöne Anlage. Seit 40 Jahren drehen dort schon Wakeboarder ihre Runden. Vor 40 Jahren dominierten noch die Wasserski heute sind fast nur noch Wakeboarder unterwegs. Kehrseite der Medaille ist, dass es fast immer dort recht voll ist. In diesem Sommer habe ich mit tatkräftiger Unterstützung meiner beiden jüngeren Söhne endlich den Wechsel von Ski zum Board geschafft. Allerdings hätte ich wohl wieder aufgegeben, wenn ich nicht zugleich auch ein eigenes Board erstanden hätte. Über 35 Jahre fahre ich schon Wasserski. In den letzten fünf Jahren habe ich den Wechsel immer wieder probiert und war jedes Mal frustriert, weil es nicht klappen wollte. Den regelmäßigen “Rückfall” auf die Ski, habe ich dieses Jahr verweigert und solange Meerwasser in Kroatien geschluckt bis es geklappt hat. Mal sehen, wie es nächstes Jahr weiter geht 😉 Bilder vom St. Leoner See