Michael Panse zum Vorsitzenden gewählt
Am Abend des 12. Juni hat sich der Erfurter Stadtrat zu seiner ersten Sitzung in der 7. Wahlperiode zusammengefunden. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Stadtratsvorsitzenden und seiner drei Stellvertreter/-innen.
Michael Panse, Fraktionsmitglied der CDU, wurde mit großer Mehrheit zum Stadtratsvorsitzenden gewählt (43 Ja-Stimmen bei 47 Anwesenden). In einer kurzen Rede sagte Panse, dass er in seiner Amtszeit im Stadtrat auf einen „wertschätzenden und sachlichen Umgang“ achten wolle. „Ich möchte die Sitzungen unauffällig leiten“, so Panse.
Als Stellvertreterinnen von Michael Panse wurden ebenfalls mit großer Mehrheit Birgit Pelke von der SPD (45 Ja-Stimmen von 48 Anwesenden) und Luise Schönemann, Die Linke, (41 Ja-Stimmen von 48 Anwesenden) gewählt. Der vorgeschlagene dritte Stellvertreter des Stadtratsvorsitzenden von der AfD hat dagegen nicht die erforderliche Stimmenmehrheit bekommen. Marek Erfurth scheiterte sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang (1. Wahlgang: 21 Stimmen, 2. Wahlgang: 23 Stimmen von jeweils 48 Anwesenden). AfD-Fraktionschef Stefan Möller beantragte daraufhin, einen dritten Wahlgang auf die nächste Stadtratssitzung zu verschieben. Diesem Antrag haben die Erfurter Stadträte mit knapper Mehrheit zugestimmt.






Gestern Abend haben wir einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Ich habe nach der Kommunalwahl, in die ich die Erfurter CDU als Spitzenkandidat führen durfte, für mich entschieden, nicht erneut als Fraktionsvorsitzender zu kandidieren.
Nach neun Jahren an der Spitze meiner Fraktion habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. 1993 bin ich erstmals in den Stadtrat gekommen und nun seit 2002 durchgängig dabei. 2010 wurde ich Fraktionsvorsitzender – in der Zeit seit dem hat der HSV 16 Trainer gehabt und die SPD sechs Bundesvorsitzende. Ich habe die Fraktion sehr gerne geführt, aber es ist jetzt an der Zeit, den Staffelstab weiter zu geben.
Unserer neuen Fraktion gehören nunmehr mehr als die Hälfte jüngere Kolleginnen und Kollegen an. Sie werden mindestens die nächsten zehn Jahre unsere Fraktion prägen. Als älter werdender Stadtrat will ich gerne in dieser Zeit Erfahrungen weiter geben und aktiv mit tun. Insbesondere muss ich aber auch verantwortungsbewusst mit den zur Verfügung stehen zeitlichen Ressourcen umgehen. Neben der Kommunalpolitik fordert mich unser Volleyball-Bundesliga-Projekt.
Ich habe daher der Fraktion 
