Bob- und Skeleton Weltcup in Lillehammer

In dieser Saison ist dies nun schon der sechste Weltcup – dieses Mal allerdings im Bob und Skeleton. Nach den Rennrodel-Weltcups in Lillehammer, Oberhof, Altenberg, Winterberg und Oberhof ging es dieses Wochenende erneut nach Lillehammer in Norwegen.

Wie bereits im November war ich sehr angetan von der Gastfreundschaft und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Leider ist Lillehammer ein typischer Wintersportort. Viele Touristen fahren da hin um Wintersport zu betreiben und nur wenige um Wintersport live anzuschauen. An beiden Wettkampftagen waren nur wenige Zuschauer an der Bahn. Für die, die dabei waren gab es ein rundes Begleitprogramm mit Kinderangeboten, Feuershow und Livemusik.

Vor allem gab es aber rasante Bob- und Skeletonfahrten zu sehen. Während die Rennrodlerinnen und Rennrodler zeitgleich am Wochenende mit 5 von 7 Weltmeistertiteln erfolgreich waren, räumten unsere Bobpilotinnen und Bobpiloten in Lillehammer ab und gewannen ihre Wettkämpfe.

Am Abend war ich mit meinem Sohn noch im Familienpark in der Nähe der Bobbahn und wir waren beide davon begeistert. Gerne werden wir wieder nach Lillehammer kommen.

Bilder vom 1. Weltcuptag

Bilder vom 2. Weltcuptag

91,5 Prozent

Der Wahl-O-Mat ist ab heute Online und natürlich habe ich ihn gleich getestet. Einige der Fragen sind vor vorangegangenen Wahl-O-Mats sowohl im Bund, als auch in den Ländern bekannt und somit sind auch schon die Antworten der Parteien darauf voraussehbar. Da aber einige Fragen auch neu waren, war ich gespannt auf das Ergebnis.

91,5 Prozent Übereinstimmung mit den Antworten der Union sind mein persönliches Ergebnis. Im Vergleich mit den anderen im Bundestag vertretenen Parteien (bzw. denen mit einer Erwartungshaltung in den Bundestag wieder einzuziehen) ist die Linke mit lediglich 22 Prozent, ebenso wenig überraschend bei mir am Ende der Liste.

Zum Wahl-O-Mat gibt es inzwischen etliche Alternativen und sicher wird es in wenigen Jahren KI gestützte Tools geben, die zudem die getroffenen Entscheidungen in Parlamenten und voran gegangene Wahlprogogramm berücksichtigen. Bis dahin ist der Wahl-O-Mat aber noch das bekannteste und am meisten genutzte Online-Instrument zur Wahl. Wir werden als Landeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat bewerben und auch die Retro-Variante, den Wahl-O-Mat zum Aufkleben wieder in den nächsten zwei Wochen bis zur Wahl einsetzen. Sowohl in Schulen, als auch im Bahnhof in Erfurt und bei unseren Wahlkreisforen sind wir damit vor Ort.

Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl

Sport in Norwegen

Leere Loipen und Sonnenschein – wieder ein Haken auf der Norway-Bucket-List! Zur Zeit bin ich gerade das vierte Mal in Norwegen. Zumindest bei den drei letzten längeren Aufentalten war das Programm jeweils sehr sportlich geprägt. Die Norweger sind ausgesprochen sportbegeistert, wenngleich sich das öffentliche Interesse nicht auf alle Sportarten gleich verteilt. Angesichts der geringen Einwohnerzahl und der Winterwettervorteile konzentriert es sich natürlich auf die Wintersportarten. Im Sommer sieht man viele Menschen joggen im Winter hat wahrscheinlich jeder Einheimische mehrere Ski in Benutzung.

Beim letzten Mal in Norwegen waren wir beim Eishockey, auf der Holmenkollen-Schanze, in Oslo und beim Rennrodel-Weltcup in Lillehammer, sowie beim Volleyball.

Dieses Mal ist unser Programm von der Handball WM und dem Bob- und Skeleton-Weltcup geprägt. Da unser Hotel aber einen großes Gym und eine Schwimmhalle hat, ist auch für eigene Aktivitäten gesorgt. Während Julian in der Schule ist, nutze ich die Angebote ausgiebig. Julian ist zudem Sonntag noch in Oslo an der Oper Schlittschuh gelaufen.

Heute waren wir dann zum ersten Mal Skilaufen. Die Ski und Schuhe konnten wir zuvor kostenlos ausleihen beim gemeinnützigen Unternehmen BUA, welches es an zahlreichen Orten in Norwegen gibt. In der Nähe von Sandefjord gibt es zwei Skianlagen. Wir hatten uns für Stokke Skianlegg, Storås entschieden. Die Anlage bietet gleich mehrere Loipen, die gespurt und beschneit werden und zum Teil sogar mit Flutlicht beleuchtet sind. Ich stand das erste Mal seit längerem mal wieder auf Brettern und habe großen Respekt, vor allen die das regelmäßig machen. Julian hat sich deutlich besser angestellt. Ab morgen habe ich bestimmt auch Muskelkater 😉

Bilder von der Skitour

Handball-Weltmeisterschaft in Oslo

Inzwischen ist es schon wieder 16 Jahre her, dass ich das erste Mal bei einer Handball-Weltmeisterschaft dabei war. 2009 hatte mein kroatischer Freund Alen Zupan Tickets fürs Finale und für das Spiel um Platz 3 in Zagreb besorgt.

Damals bin ich mit meinen beiden älteren Söhnen Maximilian und Jonas extra nach Zagreb geflogen und uns hat die tolle Atmosphäre begeistert. Kroatien hatte damals zwar das Finale mit 19:24 gegen Frankreich verloren, aber die Fans feierten ihr Team. 16 Jahre später konnten wir nun wieder bei einem WM-Finale dabei sein. Dieses Mal mit meinem jüngsten Sohn Julian, bei dem ich gerade für 10 Tage in Norwegen zu Besuch bin. Neben dem Bob- und Skeleton Weltcup in Lillehammer haben wir natürlich die WM ins “Programm eingebaut”.

Die Karten für das Halbfinale und die beiden Finalspiele hatte ich schon vor einiger Zeit gekauft. Das war auch gut so, denn das Finale war ausverkauft. Für das Finale hatte ich zwei Tage zuvor dann ein Angebot für 400 Euro je Ticket, aber natürlich abgelehnt.

Die Kroaten hatten sich gegen Ungarn im Viertelfinale qualifiziert und im Halbfinale die Gelegenheit zur Revanche für 2009 und gewannen gegen Frankreich. Deutschland hatte leider schon im Viertelfinale gegen Portugal die Segel streichen müssen – zwar denkbar knapp erst in der Verlängerung, aber eben doch raus. Dadurch sahen wir am Freitagabend in der Unity-Arena in Oslo das Halbfinale Dänemark gegen Portugal, in dem sich die Dänen souverän durchsetzten.

Während am Freitag nur rund 10.000 Zuschauer in der Arena waren, waren die Finalspiele am Sonntag mit 13.400 Zuschauern restlos ausverkauft. Zahlenmäßig waren die dänischen Fans im Vorteil – stimmungsmäßig waren die kroatischen Fans mindestens ebenbürdig.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die Franzosen für sich, knapper als gedacht mit 35:34. Im Finale setzten sich die favorisierten Dänen mit 32:26 durch. Lange hielten ersatzgeschwächten Kroaten mit, bevor es am Ende deutlich wurde. Es war trotzdem eine Wahsinnstimmung, auch bei uns und den kroatischen Fans. Im Gegensatz zum Fußball feiern die Fans aller Nationen gemeinsam ihren Sport.

Bilder vom Halbfinale Dänemark – Portugal

Bilder vom Finale Dänemark – Kroatien und dem

Spiel um Platz 3 Frankreich – Portugal

Wahlforum im Prominentenwahlkreis

Gestern Abend fand das erste von acht Wahlkreisforen der Landeszentrale für politische Bildung und der FUNKE-Medien statt. Der Festsaal des Erfurter Rathauses war mit 160 Gästen voll und die Direktkandidaten zur Bundestagswahl lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch. In Thüringen ist der Wahlkreis Erfurt – Weimar – Grammetal im Ruf der Prominentenwahlreis zu sein und deshalb hat die LZT dort auch den Auftakt für die Wahlforen gesetzt.

Zugleich wurde das Forum im Netz gestreamt und über 400 Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten das Angebot. Überlagert wurde das Forum von der Vortagsentscheidung im Deutschen Bundestag. Schade fand ich, dass trotz langfristiger Ankündigung Grüne, FDP und BSW nur Ersatzkandidaten für die Gesprächsrunde entsenden konnten, denen zum Teil der lokale Bezug fehlte. Ich bin gespannt auf die weiteren Foren.

Stream im Netz

TA-Rückblick

Bilder vom Wahlforum

Tapfer gewehrt…

Auch im Thüringen-Derby 3.0, dem dritten Spiel gegen Suhl in dieser Saison, haben wir verloren und keine Punkte eingesammelt. Aber die Zuschauer in der Riethsporthalle – durch den Mittwochsspieltermin dieses Mal nicht ausverkauft – sahen kein SWE-Team welches keinesfalls die Punkte einfach weggeschenkt hat. Nachdem die ersten beiden Sätze 18:25 endeten, ging der dritte Satz an uns. Nach einem fast einmütigen spektakulären Ballwechsel sicherten sich unsere Spielerinnen den Satzgewinn und für mache Fans fühlte sich dies schon wie ein kleiner Sieg an. Wir werden sehen, wie es im kommenden Jahr weitergeht. Die Thüringen-Derbys sind und bleiben etwas Besonderes.

Bilder und Videos vom Spiel

Nachbericht in der TA

MDR Sport

Gedenkstunde im Landtag

Heute Mittag fand eine beeindruckende Gedenkveranstaltung im Thüringer Landtag zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die Reden von Ministerpräsident Mario Voigt, Landtagspräsident Dr. Thadäus König und die Rede der Zeitzeugin Ingeburg Geißler, die als 12jährige im Januar 1945 von Erfurt-Marbach nach Theresienstadt deportierte wurde, machten nachdenklich.

Bilder der Gedenkveranstaltungen der letzten Tage

Sei a Mensch

DenkTag der Konrad-Adenauer-Stiftung “Sei a Mensch!” Israel und der 7. Oktober – Vortrag und Diskussion mit Halina Hildebrand

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus gestern Abend eine Diskussionsveranstaltung im Festsaal des Erfurter Rathauses organisiert. Der Vortrag von Halina Hildebrandt fügte sich ein in das Rahmenprogramm zur aktuellen Ausstellung im Erfurter Stadtmuseum. Noch bis zum 30. März ist ihre Fotoausstellung im Erfurter Stadtmuseum zu sehen. Vielen Dank für die Initiative an Maja Eib, Dr. Maria Stürzebecher und Hardy Eidam. Zugeschaltet war gestern auch der Leiter der KAS in Israel Dr. Michael Rimmel. Moderiert hat Eric Marr den Abend und ich habe als Stadtratsvorsitzender gerne ein Grußwort gehalten.

Dabei bin ich auf die aktuelle Diskussion um verpflichtende Gedenkstättenbesuche im Rahmen der Schulbildung eingegangen. Vor einigen Jahren war der verpflichtende Charakter nicht mehrheitsfähig. Angesichts von immer weniger Zeitzeugen und zunehmenden Antisemitismus muss man das Thema nach meiner Meinung neu diskutieren – ebenso wie die Frage der Holocaust-Education in Schulen – ab wann und durch wen?

Antisemitismus in Deutschland war nie ganz weg. Es gab die BDS-Bewegung und auch der Thüringen Monitor listet schon seit vielen Jahren antisemitische Tendenzen auf. Israelbezogener Antisemitismus ist aber nach dem 7. Oktober nun in Deutschland und weltweit auf dem Vormarsch und erschreckenderweise mitten in der Gesellschaft und an Universitäten angekommen – er ist längst nicht nur ein Problem von Linken und Rechten.

Ich mahne immer wieder: Wir müssen Flagge dagegen zeigen! Dafür gibt es gerade in Erfurt gute Gründe. Die Stadt Erfurt ist Partnerstadt von Haifa, wir haben das Jüdisch mittelalterliches Erbe als UNESCO-Welterbe. Wir gedenken unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger mit Denknadeln und Stolpersteine.

Ich habe auch daran erinnert, dass wir unsere Bürgerreise am Abend des 7. Oktober 2023, einen Tag vor Beginn absagen mussten. Stattdessen gab es gleich in den Tagen nach dem 7. Oktober eine Solidaritätskundgebung für die Menschen in Israel und auch die Fahne Israels wehte vor dem Erfurter Rathaus – wurde aber nach wenigen Tagen gestohlen. Seitdem gab es mehrfach Demonstrationen pro Palästina in der Erfurter Innenstadt. Auch da haben wir dagegengehalten.

Vor einem Jahr war ich für in Israel und habe mit Freundinnen und Freunden sprechen können und war bei einer der großen Demonstrationen vor der Knesseth dabei. Wichtig war mir zu zeigen, dass wir unsere Freundinnen und Freunde nicht allein lassen. Viele Menschen in Deutschland sind mit ihren Gedanken in Israel und hoffentlich bald auch wieder selbst dort.

Die Ausstellung Halina Hildebrandt läuft noch bis zum Ende der Tage der jüdisch-israelischen Kultur Ende März. Vielen Dank allen Unterstützern, insbesondere aber der KAS für die Initiative.

Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Inzwischen ist es zudem ein internationaler Gedenktag. Er erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die sowjetische Armee. Bundespräsident Roman Herzog hat dazu aufgerufen diesen Tag als Denktag zu begehen.

Seit vielen Jahren organisiere ich gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Veranstaltungen dazu. Wir waren mit vielen Zeitzeugen an viele Schulen. Leider geht dies auf Grund des Alters der letzten noch lebenden Zeitzeugen nicht mehr und nun werden diejenigen zu Zeugen der Zeitzeugen, die mit ihnen gesprochen haben. Heute fand eine offizielle Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am Stein der Erinnerung vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude von Topf & Söhne in Erfurt statt. Auf Einladung der Jüdischen Landesgemeinde sprachen neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. Reinhard Schramm, der Oberbürgermeister Andreas Horn, Ministerpräsident Prof. Mario Voigt und Staatsminister Carsten Schneider.

Am Abend folgte eine zweite Gedenkveranstaltung der Jüdischen Landesgemeinde im Kultur- und Bildungszentrum. Senka Brankovic am Klavier und Helmut Mooshammer als Sprecher führten das Melodram „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier von Viktor Ullmann/Rainer Marias Rilke auf. Ullmann wurde 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt und am 16. Oktober mit dem sogenannten Künstlertransport nach Auschwitz deportiert und ermordet.

4:2 in Oberhof

Die deutschen Rennrodlerinnen und Rennrodler haben sich für die Niederlagen im ersten Heimweltcup der Saison im Dezember in Oberhof an diesem Wochenende revanchiert. Bei zweiten Heimweltcup gingen am Wochenende die Podestplätze überwiegend an Schwarz-Rot-Gold und vier Mal wurde die deutsche Nationalhymne gespielt. Nur bei den Damen Einzel und Doppel lagen die Österreicherinnen vorne.

Rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft im Whistler Sliding Centre in zwei Wochen haben unsere Sportlerinnen und Sportler ihre Siegansprüche angemeldet. 5.841 Zuschauerinnen und Zuschauer konnten wir an den beiden Wettkampftagen an der Bahn begrüßen – darunter auch wieder Ministerpräsident Mario Voigt und mehrere Landesminister. Der Jubel kannte an beiden Tagen keine Grenzen (gemessene 111 dB in der Spitze), wenn die Lokal-Heros auf der Bahn waren. Dieses Mal war für alle eine Medaille dabei 😉
Ein großes Dankeschön geht an unsere Helferinnen und Helfer. Beim TSBV sind mehr Helferinnen und Helfer im Einsatz, als an anderen Bahnen Zuschauer kommen. Einen weiteren Höhepunkt haben wir nach den beiden Heimweltcups noch Mitte Februar. Am 14. und 15.2. findet der Junioren-Weltcup in Oberhof statt.

Für mich war der Weltcup schon der fünfte in dieser Saison. Nach Lillehammer, Oberhof, Altenberg, Winterberg und noch einmal Oberhof habe ich mich gefreut, dass ich auch aus meiner Familie zusätzlich Fans begeistern konnte. Meine Söhne waren bei diversen Weltcups dabei und heute auch mein Bruder und meine Schwägerin aus Zella-Mehlis. In zwei Wochen werde ich mit meinem jüngsten Sohn noch in Lillehammer dabei sein, wenn die Bobsportlerinnen und Bobsportler sowie die Skeletoni ihren Weltcup dort fahren. Wir sind als TSBV für die Rennrodel-, Bob-, Skeleton- und Parabobsportlerinnen und Sportler zuständig. Ich freue mich deshalb sehr darauf, auch sie noch einmal in dieser Saison in Aktion zu erleben.

Bilder vom Nationencup

Bilder vom 1. Weltcuptag

Bilder vom 2. Weltcuptag