Diese Woche ist Beratungswoche in der Sommerpause und dies gleich mit drei Hauptausschüssen. Laut unserer Geschäftsordnung haben die Stadtratsausschüsse vier Monate Zeit, um nach der Konstituierung des Stadtrates zusammen zu treten. In der Zwischenzeit tagt der Hauptausschuss als vorläufiger Ausschuss und berät wichtiges Angelegenheiten. Von diesem Hauptausschuss gibt es gleich drei, die zu allgemeinen Themen, den Finanzen und Werkausschüssen tagen.
Ich bin in allen drei Ausschüssen stimmberechtigtes bzw. stellvertretendes Mitglied und habe somit gestern, heute und morgen einen Abendtermin im Rathaus. In den Ausschüssen werden Themen beraten, die dringend zeitnah zu beschließen sind – Personalangelegenheiten, Vergaben und Finanzentscheidungen, aber auch die Jahresberichte und Abschlüsse der städtischen Gesellschaften.
In unserer nächsten Stadtratssitzung am 14. August soll u.a. die Geschäftsordnung des Stadtrates mit Änderungen beschlossen werden. Momentan ist dabei das wichtigste Diskussionsthema zwischen den Fraktionen der Zuschnitt der Ausschüsse und ob es ggf. neue Ausschüsse geben wird. Dies soll in großem Einvernehmen beschlossen werden, aber das Einvernehmen ist noch nicht klar erkennbar. Möglich erscheint daher auch, dass die Hauptausschüsse noch im September weiter beraten und beschließen. Spätestens dann müssen aber die neuen Stadtrastausschüsse gebildet werden.
Kommenden Montag werde ich auf Einladung der KAS einen Vortrag zur Stadtratsarbeit bei den Kolleginnen und Kollegen in Halle halten. Dort war am 9. Juni (zwei Wochen nach uns) Kommunalwahl und alle Ausschüsse haben sich bereits konstituiert 😉
Während in einigen Kreisen in Thüringen die Plakatierung zur Landtagswahl gerade erst begonnen hat, weil sie erst sechs Wochen vor der Wahl erlaubt ist, ist in Erfurt der Kampf um die besten Masten schon voll im Gange. In Erfurt ist das Plakatieren bereits zwei Monate vor der Wahl zulässig und so sind die meisten Parteien schon fleißig unterwegs.
Das Wochenende bot bestes Wetter und keine Termine im Kalender. Also blieb viel Zeit für Sport im Fitnessstudio, mit dem Rad und beim schwimmen. Das Strandbad Stotternheim ist bei mir derzeit am meisten genutzt – allerdings auch von vielen anderen Besuchern, deshalb ist am Wochenende der Parkplatz schon 11 Uhr überfüllt und ich nutze, wenn es geht das Motorrad. Die Geburtstagsnachfeier bei meinem Zwillingsbruder stand noch auf dem Samstagsprogramm.
Vier Jahre war das Dreienbrunnenbad – eines der ältesten Freibäder in Deutschland – trockengelegt. Das unter Denkmalschutz stehende Bad wurde in den vier Jahren mit Bundesfördermitteln saniert und heute wieder eröffnet.
In knapp zwei Wochen ist Trainingsauftakt für unser Team
Angela Merkel feiert heute ihren 70. Geburtstag und dazu bekommt sie sicher viele gute Wünsche aus allen Richtungen. 16 Jahre war sie Bundeskanzlerin und viele Deutsche sind (inzwischen) der Auffassung, dass sie es besser gemacht hat als ihr Vorgänger Schröder und ihr Nachfolger Scholz.
Die MDR Umschau hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe einem Thema gewidmet, welches seit vielen Jahren ein großes Ärgernis in der Kommunalpolitik ist. Große Bauprojekte werden leider häufig nur mit erheblicher Zeitverzögerung und deutlicher Kostensteigerung realisiert. Als Finanzausschussvorsitzenden der Landeshauptstadt haben die Journalisten des MDR mich zu dem Thema schon vor einigen Wochen gefragt und dies am Beispiel der Multifunktionsarena fest gemacht.
Vielen lieben Dank für die zahlreichen Grüße und Glückwünsche zum Geburtstag, die mich gestern überwiegend bei Facebook und in den anderen sozialen Medien, sowie via Whatsapp und Anrufen erreicht haben.
In gut eineinhalb Monaten ist die Landtagswahl in Thüringen und seit knapp zwei Wochen hängen schon die ersten Wahlplakate. Die Wahlumfragen versprechen Spannung bis zum Schluss und natürlich kämpfen wir deshalb auch bis zum Wahlabend um Wählerstimmen.
In dieser Woche waren es über 30 Grad und trotzdem begann eine neue Eiszeit. Allerdings nicht bedingt durch Klimaveränderungen, sondern “menschengemacht” im wahrsten Sinne des Wortes. In der Skihalle in Oberhof herrschen ganzjährig Minustemperaturen und alle drei Wochen wird die Loipe künstlich beschneit.