Lange war eine Lösung für die Hamsterfrage an der Blumenstraße in Sicht. Die Lösung kostet allerdings ca. 64.000€ pro Hamster, der für den Schulneubau umgesiedelt werden muss. Die von der Stadt eingerichtete Arbeitsgruppe zur Umsiedlung der Hamster sollte sich lieber mit der Suche nach einem alternativen Schulstandort beschäftigen.
„Die Umsiedlung von 40 Hamstern für 2,5 Millionen Euro kommt aus finanzieller Sicht nicht in Frage. Das hat auch der Oberbürgermeister bereits festgestellt. Gleichzeitig wird die Verwaltung nicht müde zu betonen, dass überall Personal fehlt. Dass sich nun eine Arbeitsgruppe mit der etwaigen Hamsterumsiedlung beschäftigen soll, ist nicht zu verstehen. Wenn klar ist, dass die Hamsterumsiedlung aus Kostengründen nicht erfolgen wird, braucht es auch keine Arbeitsgruppe, um diese Umsiedlung vorzubereiten. Mit dieser Kostenschätzung sollten die Hamster in Ruhe gelassen werden und die Suche nach einem Alternativstandort beginnen“, findet finanzpolitischer Sprecher Michael Panse.
Der geplante Schulcampus an der Blumenstraße war neben dem Neubau an der Greifswalder Straße bisher ein wichtiger Hebel zur langfristigen Schaffung von dringend benötigten Schulplätze.
Lilli Fischer, Mitglied im Bauausschuss, erklärt die Wichtigkeit des Schulcampus: „Der Schulcampus an der Blumenstraße wird in absehbarer Zeit nicht gebaut werden können. Als Bürger stellt man sich schon die Frage, wie es sein kann, dass die Gesetze den Schutz des Hamsters in diesem Fall höher ansehen, als die Bildung unserer Kinder. Das kann man durchaus als absurd empfinden“, kritisiert Fischer.
Wenn der Oberbürgermeister eine Arbeitsgruppe einrichten möchte, dann sollte diese sich mit der Suche nach einem neuen Standort für den Schulcampus an der Blumenstraße beschäftigen. Wir wissen heute nicht, ob je ein Hamster umgesiedelt werden wird. Wir wissen aber ganz genau, dass neben der Greifswalder Straße ein weiterer Schulcampus dringend benötigt wird. Und dieser Schulcampus wird nicht am „Tag X“ gebraucht, sondern so schnell wie möglich“, so Fischer abschließend.
In Erfurt haben wir unser Winterleuchten auf der ega – in Innsbruck gibt es die Lichterwelten im Hofgarten und im Rahmen meiner Tour zum Rodel-Weltcup habe ich mir die Lichterwelt angesehen.
Auch im neuen Jahr geht es mit der politischen Bildung in Thüringen weiter – angesichts des anstehenden Superwahljahres und der derzeitigen Umfrageprognosen wichtiger denn je.
Das erste Spiel der Saison hatte uns noch Hamburg geführt und auch das letzte Spiel der Hinrunde ging an die Küste nach Stralsund. 16 Stunden dauerte der Ausflug mit unseren drei Kleinbussen an die Ostsee. 1.200 km an einem Tag hin und zurück gehen an die Substanz und so war auch für unsere Spielerinnen der Einstieg in das Spiel schwierig. Am Ende konnte aber die mitgereiste Fangemeinde mit den Spielerinnen über den 12. Sieg in Folge jubeln. Nachfolgend der Spielbericht:
Es ist keine Überraschung und es wurde auch Zeit. Wie in einer schlechten Ehe sollte man sich trenne, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat. Die Werteunion kündigte heute an, in gut zwei Wochen bei ihrem Treffen in Erfurt den Weg für eine neue Partei zu bereiten. Ob es tatsächlich eine “neue” Partei wird, muss man abwarten. Viele der Positionen die Hans-Georg Maaßen und seine Gefolgsleute vertreten, werden auch von der AfD und der Wagenknecht-Partei beansprucht.
Bis zum 7. Januar 2024 ist
Die Neujahrskonzerte sind bei uns, wie bei viele anderen Menschen Tradition. In meiner Kindheit war es stets das Neujahrskonzert aus Wien, welches am 1.1. lief. Viele Jahre später bin ich regelmäßig mit meiner Mutter ins Neujahrskonzert in den Erfurter Kaisersaal gegangen. Inzwischen setzt sich die Tradition nun bei meinem Sohn Jonas fort. Seit einigen Jahren kommt er gerne mit ins Neujahrskonzert in das Erfurter Theater. Die Nachfrage ist ungebrochen – auch gestern war das Haus ausverkauft.
Zum 25. Jubiläum gab es einen Teilnehmerrekord! Seit dem 1.1.1999 wird in Erfurt die Tradition des Anbadens am Nordstrand gepflegt. Anfangs noch häufig mit Eis auf dem See – in den letzten Jahren aber immerhin regelmäßig bei erfrischenden Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunktes. In diesem Jahr bei 7 Grand in der Luft und 5 Grad Wassertemperatur war es verhältnismäßig warm. Vielleicht war dies auch der Grund, dass über 160 Wagemutige ins Wasser gegangen sind und dies von 300 Zuschauern verfolgt wurde.
Die besten Wünsche für das neue Jahr! Der Jahreswechsel bot schon einmal beste Aussichten auf Erfurt. Wir haben auf dem Petersberg gefeiert – auf, unter und über den Petersberg. In der Destille Erfurt unterhalb der Bastion Martin war der Startpunkt. Von dort ging es eine Runde über den Petersberg zur Eisbahn und dem dortigen Partyzelt und danach zum Vinarium im Festungsgraben. Bei jedem Halt gab es die passende Getränke- und Essensversorgung. Schließlich endeten wir an den Feuerschalen auf der Genussbastion. Von der Bastion Martin und dem Panoramaweg bot sich uns die optimale Sicht auf die Stadt.
Seit drei Jahren bin ich zwar Mitglied im Eissportclub Erfurt e.V., aber mein persönliches Talent auf Kufen ist überschaubar. Dies wurde mir mal wieder bewusst, als ich mit meinem jüngsten Sohn zum sportlichen Jahresabschluss in der Erfurter Eishalle war. Julian hat vor vielen Jahren Eishockey gespielt und bewegt sich seitdem ausgesprochen sportlich-sicher auf dem Eis. Bei mir ist zwar die Begeisterung für Eishockey seit 25 Jahren groß – aber nicht die Standsicherheit auf dem Eis. Spaß hat es trotzdem gemacht und die Eishalle ist in diesen Tagen zentraler Anlaufpunkt für tausende Jugendliche – die Nachfrage ist so groß, dass es inzwischen noch zwei Open-Air-Eisbahnen in Erfurt auf dem Petersberg und im Kressepark gibt.