An Tagen wie diesen… 20/20 Spiele in der 2. Volleyball-Bundesliga Pro gewonnen und damit vier Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft! 3:0 gegen Allbau Volleys Essen und danach grenzenloser Jubel mit den 823 Fans (Saisonrekord). Die Unterstützungszusage des Oberbürgermeisters beim Projekt 1. Bundesliga sorgte für zusätzliche Euphorie. Danke unseren Spielerinnen, dem Trainerteam, unserer Geschäftsstelle um Florian Völker und Rainer Schüffler und den vielen Helferinnen und Helfern. Ich bin wahnsinnig stolz auf euch. Danke für diese Saison und das Beste daran ist, dass wir noch vier Spiele haben. Nachfolgend der Spielbericht:
Schwarz-Weißer Meisterjubel
Schwarz-Weiß Erfurt hat am fünftletzten Spieltag den Meistertitel vorzeitig eingefahren. Nach aufregenden 75 Spielminuten besiegten die Gastgeberinnen die sich tapfer wehrenden Allbau Volleys Essen mit 3:0.
Es war 19:22 Uhr, als sich die Anspannung in der Erfurter Riethsporthalle bei den 823 Zuschauern und den SWE-Damen entlud und der Jubel losbrach. Ashlyn Blotzers Block besiegelte den 20. Sieg im 20. Saisonspiel. Bis es jedoch soweit war, mussten sich die Damen um Kapitänin Lara Darowski ihren Sieg schwer erarbeiten.
Beide Teams hatten vor der Begegnung so ihre Sorgen. Während Marcel Werzinger auf Essener Seite einige Ausfälle beklagte, musste auch sein Pendant Mateusz Zarczynski auf Tina de Groot verzichten. Dazu plagten sich Pia Mohr und Lara Darowski mit Verletzungen, was insgesamt zu keinem spielerisch hochklassigen Match führte, dafür aber von der Spannung lebte. War es Alina Zellin mit einem Block beim fünften Satzball im ersten Durchgang, der einen überlegen gestalteten Satz beendete, wurde es danach schon enger. Eine klare 14:8-Führung verspielten die Gastgeberinnen und Essen hätte fast den Satzausgleich erzielt. Mit etwas Glück und Konsequenz in der Crunchtime gewann Schwarz-Weiß Erfurt auf der Zielgeraden mit 25:22.
Die Allbau Volleys ließen sich danach jedoch nicht hängen, führten im dritten Satz mit 10:7. Die Gastgeberinnen hatten allerdings „Toni“ Greskamp in ihren Reihen, die mit vier Assen für eine 13:10 Führung ihrer SWE-Mädels sorgte. Doch auch diese Führung hielt nicht, beim 23:23 war nicht klar, ob der designierte Meister gleich jubeln durfte. Ein Ausball der Gäste und schließlich ein Block der US-Amerikanerin schaffte Klarheit. Die Riethsporthalle hatte ihre Jubeltraube, es durfte gefeiert werden. Schwarz-Weiß Erfurt ist der erste Meister der 2. Bundesliga Pro, was auch dem anwesenden Oberbürgermeister Andreas Bausewein gefiel.
Während sich die Feierlichkeiten bei noch vier ausstehenden Begegnungen in der Halle in Grenzen hielten und sich auf den letzten Spieltag verschieben, dürfte in der Erfurter Innenstadt eine kleine Traube glückseliger Spielerinnen zu finden gewesen sein. (St.S.)
Eigentlich habe ich alte Wahlkampfunterlagen gesucht, aber dabei auch 20 Jahre alten “Rennrodel-Goldstaub” gefunden. Ich erinnere mich daran, dass ich beim Einzelrennen den von Gabi Weißbrodt ausgeliehenen Rennanzug bei einem harten Bandencheck zerfetzt habe. Ich wusste aber nicht mehr, dass wir bei einem der Doppel Platz 20 (von 34) belegt haben und dabei einen späteren Weltmeister (damals 16 Jahre alt) geschlagen haben 😉 Lange her, aber schöne Erinnerungen.
Ein ausgesprochen gelungener Auftakt für die 32. Tage der Jüdisch-Israelischen Kultur war gestern das Eröffnungskonzert im Zughafen. Wie schon am Tag zuvor in Mühlhausen begeisterte das israelische Ensemble das Publikum. Bis zum 24. März werden nun insgesamt 70 Veranstaltungen in ganz Thüringen folgen – ich werde dabei in der kommenden Woche drei Vorträge zu Israel in Gera, Mühlhausen und Nordhausen halten.
Sehenswert und wichtig! Mit zwei Worten lässt sich die gestern Abend eröffnete Ausstellung “33 Geistesblitze – Antifaschistische Fotocollagen von John Heartfield” beschreiben. Der große Dank für die Initiative und Organisation gilt Patrick Rössler und Michael Tallai. Das Ausstellungsprojekt findet an der Schnittstelle von Kunst und Politik in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt statt. Vor diesem Hintergrund ist auch die Ausstellungsdauer nicht zufällig gewählt. Bis zum 26. Mai, dem Tag der Kommunalwahlen in Thüringen, ist die Ausstellung zu sehen.
Eigentlich wäre es ein langer Abend im Erfurter Rathaus geworden. Aber 18.30 Uhr war der Ratssitzungssaal schon wieder leer und die Finanzausschusssitzung beendet. Allerdings wurde der entscheidende und zeitaufwändige Punkt der Beratung und Beschlussempfehlung zum Haushalt 2024/2025 gar nicht behandelt. Auf Antrag der LINKEN wurde der Tagesordnungspunkt vertagt. Bemerkenswerter Weise kamen die Stimmen für diese Vertagung von LINKEN, AfD, Grünen und FDP. Der Grund für dies “Einheitsfront” war die angeblich zu kurze Beratungszeit für die Stellungnahme der Verwaltung zu den Haushaltsänderungsanträgen. Ja, die Stellungnahme kam erst am Montag. Aber die 73seitige Stellungnahme war durchaus in einer Stunde lesbar – ich habe es jedenfalls geschafft. Zudem ist der Ausschuss nur vorberatend für den Stadtrat.
Am Montag haben wir in unserer Vorstandssitzung beim Thüringer Schlitten- und Bobsportverband eine erste Auswertung, der zu Ende gehenden Saison vorgenommen. Sportlich lief es ausgesprochen gut und auch medial fanden wir viel Beachtung. Dazu beigetragen haben die vielen sportlichen Erfolge mit allein sechs Weltmeistertiteln, aber auch unsere beiden gut besuchten Heimweltcups in Oberhof.
Normalerweise erscheint unser Newsletter alle 14 Tage – der aktuelle allerdings schon nach einer Woche. Der Grund ist einfach und erfreulich. Im März haben wir rund 30 Veranstaltungen und sieben neue Publikationen und dafür wollen wir natürlich auch die “Werbetrommel” rühren.
Einen richtigen Winter hatten wir dieses Jahr nicht und darunter leiden auch die Wintersportarten. Für die Kufensportfamilie in Thüringen gilt dies aber nur eingeschränkt. Natürlich freuen wir uns bei den großen Wettkämpfen, Weltcups und Weltmeisterschaften über eine schöne Winterlandschaft, aber die Kunsteisbahnen funktionieren sogar noch bei 15 – 20 Grad Außentemperatur. Überhaupt nicht gern gesehen ist hingegen Regen in den Bahnen, weil der die Fahreigenschaften erheblich beeinflusst.