Politische Bildung klassisch

Die wohl umfangreichste Aufgabe für die Landeszentralen für politische Bildung ist es Bücher zu politischen Themen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Die Bücher, die in den meisten Fällen kostenlos abgegeben werden, gehen zuvor durch eine Auswahlrunde. In aller Regel entscheiden die einzelnen Landeszentralen in den Bundesländern in ihren Gremien, welche Bücher bei Veranstaltungen vorgestellt, welche angekauft und welche selbst in Auftrag gegeben werden.

Bei Publikationen, die bundesweit interessant sind, macht es auch Sinn sich zwischen den Landeszentralen abzustimmen um größere Stückzahlen bestellen zu können. Dazu trifft sich zwei Mal im Jahr die Publikationskonferenz der Landeszentralen zu einer Tagung. Ich vertrete in dieser Runde Thüringen. Die letzten drei Tage war es wieder einmal soweit und wir haben in Dresden beraten.

Rund 60 neue Bücher haben sich die Landeszentralen gegenseitig vorgestellt und bei allen gab es Interesse von mehreren anderen Zentralen. Auch unsere fünf von mir vorgestellten Broschüren haben spontan einige Länder „geordert“. Thüringen hat in die Runde „Das deutsch-deutsche Tor“, „Alkohol in der DDR“, „Desinformationen“, Homosexualität in der DDR“ und den Bildband „Fotos aus einem untergegangenen Land“ eingebracht. Während der Tagung blieb auch Zeit für den intensiven Erfahrungsaustausch und die Kollegen aus Sachsen organisierten als Gastgeber eine tolle Stadtführung mit einem IFA-Horch Bus (Baujahr 1958). Für mich war es die zweite Fachtagung der Landeszentralen in dieser Woche. Nachdem es Montag und Dienstag um die Online-Arbeit ging, war es Mittwoch bis Freitag der „klassische Bereich“. Beides hat seine Berechtigung.

Bilder aus Dresden

Stadtrundfahrt in Dresden

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