
Gestern Abend haben wir uns auf dem Erfurter Fischmarkt versammelt um unserer Trauer Ausdruck zu verleihen und unsere Solidarität mit Israel zu zeigen. 200 – 300 Erfurterinnen und Erfurter versammelten sich dazu auf dem Fischmarkt mit Fahnen und Plakaten.
Die DIG hatte die Veranstaltung angeregt und gemeinsam mit dem DIG-Vorsitzenden Matthias Tarwitz und meiner Stadtratskollegin Jana Rötsch hatte ich die Veranstaltung seit Montag vorbereitet und gestern Abend moderiert. Matthias Tarwitz für die DIG, Reinhard Schramm als Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde, OB Andreas Bausewein, Justizministerin Doreen Denstädt, CDU-Generalsekretär Christian Herrgott und der Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer sprachen zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Kurzfristig war auch der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland Abraham Lehrer angereist und sagte in seinem Grußwort “Die Solidarität mit Israel möge auch anhalten, wenn seine Armee eine Bodenoffensive startet”.
Die nächsten Wochen werden in jedem Fall schwierig – aber es bleibt das Recht und die Pflicht der israelischen Regierung und der Armee die Verantwortlichen für die Gräueltaten zu jagen, zu ergreifen und zur Verantwortung zu ziehen. Israel muss seine Bürgerinnen und Bürger mit allen Mitteln vor Terroristen und Verbrechern schützen. Dies ist nicht verhandelbar.
Ich habe mich gestern Abend ausdrücklich bei allen Helfern der Veranstaltung, Teilnehmern und Rednerinnen und Rednern bedankt. Dank gebührt auch der Polizei die die Veranstaltung aufmerksam im Blick hatte. In Erfurt gab es glücklicherweise keine Störungen, wie an einigen anderen Orten. Es war gut, dass die demokratischen Parteien zusammen standen – viele Stadtratskolleginnen und Kollegen waren neben dem OB und dem Beigeordneten Andreas Horn – offensichtlich hatten nur zwei Stadtratsfraktionen mit dem Gedenken und der Solidarität ein Problem, aber auch dies überrascht leider nicht.
Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was mich seit Samstag bewegt. Jeden Tag werde ich wach und denke, es muss doch ein böser Traum gewesen sein und spätestens, wenn ich den Rechner einschalte weiß ich es ist traurige Realität.
Normalerweise lasse ich kein Spiel unserer Bundesligadamen von Schwarz-Weiss Erfurt aus, fahre viel zu Auswärtsspielen mit und bin bei jedem Heimspiel an der Seitenlinie und leide oder Jubel mit unserem Team. Gestern war ich (ungeplant – weil ich eigentlich in Israel sein wollte) beim Regionalpokalfinale, sowie beim Hallenaufbau und Hallenabbau dabei.
Gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Andreas Bausewein habe ich heute Mittag vor dem Erfurter Rathaus die
Heute ist ein trauriger Tag. Unendlich traurig und fassungslos habe ich seit dem frühen Vormittag die Entwicklung in Israel verfolgt. Meine Gedanken sind bei den Menschen in Israel.
Bis zum Erfurter Theater habe ich es nicht weit – auch deshalb bin ich dort häufig bei Aufführungen und natürlich auch bei den Sinfoniekonzerten. Gestern Abend stand das 2. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit auf dem Programm. Haydn und Mozart gab es und zur Begeisterung meines Sohnes noch Fagottkonzert von Mozart mit Sophie Dervaux, der Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker.
Dem Erfurter Petersberg und der dortigen Citadelle fühle ich mich seit vielen Jahren in besonderer Form verbunden. 1998, also vor 25 Jahren, bin ich in den Stadtteil gezogen und wurde gleich CDU-Vorsitzender des Ortsverbandes “Am Petersberg”.
Alles noch rechtzeitig erledigt! Normalerweise erscheint unser LZT-Newsletter regelmäßig alle 14 Tage. Den aktuellen Newsletter 18/2023 habe ich gerade fertig gestellt und verschickt. Darin enthalten sind unsere Oktober-Veranstaltungen und zwei neue Publikationen.
Er war etwas Besonderes und er wird immer etwas Besonderes bleiben – der Tag der Deutschen Einheit. Ich erinnere mich noch an viele 3. Oktober und ich erinnere mich an den 3. Oktober 1990. Wir haben in Stützerbach mit Freunden gefeiert und am darauffolgenden Tag bin ich das erste Mal nach Paris gefahren.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte Mal bei einem Spiel von Rot-Weiß Erfurt – Schwarz-Weiss Erfurt stand und steht im Zentrum meines sportlichen Interesses. Allerdings war ich mit meinen Söhnen in den letzten 20 Jahren bei vielen Derbys von Rot-Weiß Erfurt gegen Jena.