Saisonstart und Saisonfinale in Kroatien

Noch ist es nicht ganz sicher, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diesen Sommer nicht mehr all zu oft Gelegenheit bestehen wird, Wakeboard zu fahren. Insofern kann es schon sein, dass es gestern das Saisonfinale in Kroatien war.

Mit meinem Sohn Jonas war ich noch eine Woche zum Wakeboard fahren an der Anlage Zrce-Beach auf der Insel Pag. Bereits in den Pfingstferien hatte ich dort mit meinem jüngsten Sohn Julian die Saison eröffnet. Seit nunmehr 27 Jahren bin ich in jedem Jahr mindestens ein Mal in Kroatien und seit 2010 dabei auch immer auf der Wasserski- und Wakeboardanlage auf der Insel Pag.

An sechs der sieben Tage konnten wir ausgiebig fahren – lediglich am ersten tag machte die kroatische Bura uns mit hohen Wellen einen Strich durch die Rechnung. Dafür blieb aber Zeit für eine Tagestour nach Zadar und zu den 2000 Jahre alten Olivenbäumen in Lun. Novalja und die Inselhauptstadt Pag hatten wir ebenso auf dem Programm, wie eine vierstündige Kajaktour.

Die beigefügten Bilder vermitteln einen guten Eindruck, warum ich immer wieder nach Kroatien und speziell auf die Insel Pag fahre – immer wieder mit meinen drei Söhnen und ich hoffe in ein paar Jahren auch mit meiner Enkeltochter und meinem Enkelsohn, der am Samstag auf die Welt gekommen ist.

Bilder aus Kroatien 

Das kann uns keiner nehmen…

Das Lied von Revolverheld kam mir dieses Wochenende mehrfach in den Sinn und natürlich auch das “Graue Haar” von Pur.

Auf dem Programm stand unser 50jähriges Klassentreffen. Genau vor 50 Jahren wurden wir eingeschult und vor 40 Jahren endete unsere Schulzeit an der POS 24 “Friedrich Schiller” in Erfurt. Zumindest der “harte Kern” hat sich nie aus den Augen verloren.

Trotzdem braucht es immer jemanden mit Initiative und bei uns hat Solveig diese ergriffen und schon vor einem halben Jahr begonnen das Klassentreffen vorzubereiten. Viele alte Geschichten wurden schließlich am Lagerfeuer ausgetauscht und über die Bilder gestaunt. Ja wir sind alle gealtert, aber wir sind auch alle irgendwie jung geblieben.

Das gilt erst Recht für meine Schwester Heike, die auch an diesem Wochenende ihren 70 Geburtstag in großer Runde gefeiert hat. Meine Lieblingsschwester hält die Familie zusammen und wir sind alle froh, dass es ihr wieder gut geht.

Nach den vielen Feiern geht es heute noch einmal für 10 Tage in den Süden. Mit meinem Sohn Jonas habe ich eine  Wakeboard-Woche auf der Insel Pag in Kroatien gebucht. Seit über 26 Jahren bin ich jedes Jahr mindestens ein Mal in Kroatien und meist mit meinen Söhnen an der wunderschönen Adria. In den Pfingstferien war ich zuletzt mit Julian hier. Jetzt freue ich mich auf die Zeit mit Jonas.

Weimarer Gespräch

Gestern durfte ich für die Landeszentrale für politische Bildung bei den Weimarer Gesprächen – einer Veranstaltungsreihe der Deutschen Nationalstiftung – mitwirken.

Dabei ging es um den “Wandel der Öffentlichkeit und die Risiken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt”. Im Mittelpunkt bei dem Round-Table-Format stand die von Desinformationen und Fake News begleitete gegenwärtige Debattenkultur.

„Desinformationskampagnen antidemokratischer Kräfte verändern unseren gesellschaftlichen Diskurs ebenso sehr wie Fake News und Hate Speech. Wie wir uns in der digitalen Welt informieren, wie wir miteinander kommunizieren, ist immer auch ein Spiegel des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Debattenkultur in den sozialen Medien ist zunehmend enthemmt, die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen und verändern damit auch unsere demokratische Verfasstheit.“ so hatte es die Deutsche Nationalstiftung in ihrer Einladung formuliert. Daraus entwickelte sich eine interessante vierstündige Gesprächsrunde mit vielen wichtigen Impulsen.

Die Diskussionsrunde fand mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung und der Stadt Weimar statt.

Projekttag im Rathaus

Regelmäßig darf ich als Stadtratsvorsitzender Besuchergruppen im Rathaus empfangen und mit ihnen kommunalpolitische Themen diskutieren. Ich freue mich generell sehr über das Interesse an unserer Arbeit.

Die gestrige Besuchsgruppe hatte hatte aber noch einen ganz besonderen Stellenwert. Es passiert sehr selten, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund zu uns ins Rathaus kommen und engagiert und interessiert über Kommunalpolitik diskutieren wollen. Auf Initiative des Muslimischen Bildungswerks war dies gestern der Fall.

Gemeinsam mit Stadtratskolleginnen der Linken, Grünen und der SPD habe ich nach der Führung durch das Rathaus im Ratssitzungssaal mit den jungen Gästen diskutiert. Der MDR hat darüber einen längeren Bericht im Radio und auf seiner Homepage gebracht.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Shymaa Hammad, der Projekt-Koordinatorin. Hoffentlich können wir den Dialog bei nächster Gelegenheit fortführen.

Newsletter 16/2023

Nach den Sommerferien starten wir nun auch wieder mit der politischen Bildungsarbeit durch. Heute habe ich den Newsletter der LZT – immerhin den 16. in diesem Jahr fertig gestellt und verschickt.

Er enthält zahlreiche Veranstaltungen im Monat September und stellt zudem vier neue Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen vor. Traditionell finden im September und im Juni die meisten Veranstaltungen statt.

Der Newsletter kann über die Homepage der LZT auch abonniert werden. Der Vorteil ist, dass damit Informationen zu Veranstaltungen und Bildungsreisen der LZT immer exklusiv da sind, bevor wir sie in den sozialen Medien und auf der Homepage veröffentlichen.

Newsletter 16/2023 

Saisoneröffnung und Sommerfest

Herzlichen Dank für euer Engagement, ihr seid eine tolle Truppe!

Rund 120 Vereinsmitglieder, Eltern und Freunde des Vereins waren heute bei unserem Sommerfest dabei. Traditionell verbinden wir dies mit einem Beachturnier.

Die 12 Teams (von unserem jüngsten Nachwuchs bis zu den Eltern jeweils 4-5 Spielerinnen und Spieler wurden von unseren Bundesligadamen trainiert und motiviert. Aus Sorge vor Verletzungen kurz vor dem Saisonstart standen sie nicht am Netz, aber waren trotzdem den ganzen Tag da.

Neben ihnen haben wir auch die Nachwuchstrainerinnen und Nachwuchstrainer in großer Runde vorgestellt. Mir ist es als Vereinspräsident wichtig ihnen auch in großer Runde zu danken, da sie den Grundstock für den Spitzenvolleyball in Erfurt legen.

Am kommenden Wochenende findet in Erfurt der SWE-Cup im Sportgymnasium statt – da werden unsere Damen das erste Mal spielen. Allerdings fehlen noch zwei Spielerinnen aus Tschechien und Kanada, die beide mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs sind. Wenn alles klappt sind sie am darauffolgenden Wochenende beim Thüringenpokal dabei. Am 12. September haben wir unsere Mitgliederversammlung und Vorstandsneuwahl und Anfang Oktober startet die neue Saison.

Ich wünsche allen unseren Teams eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2023/2024!.

Bilder vom Vereinsfest

Rückblick

Ein CDU-Urgestein wird 70

Alles Gute zum Geburtstag lieber Jörg Kallenbach! Ein Urgestein der Thüringer und Erfurter CDU-Politik hat heute seinen 70. Geburtstag gefeiert und ich habe gerne die Laudatio auf den Jubilar gehalten und die besten Grüße von unserem Kreisvorsitzenden übermittelt.

Ich kenne Jörg seit 1990 sehr gut, wir waren viele Jahre im Landtag und im Stadtrat zusammen und er ist der am längsten amtierende Ortsverbandsvorsitzende in Erfurt, Thüringen und wahrscheinlich auch darüber hinaus. Mit 19 Jahren, also vor 51 Jahren trat Jörg der CDU bei (ganz ohne damals im Osten nicht vorhandene Junge Union. Mitte der 80ger Jahre wurde er Ortsverbandsvorsitzender. Von 1990 bis 2019 – also 29 Jahre war Jörg Stadtrat und von 1990 bis 2003 Landtagsabgeordneter.

Ich schätze ihn bis heute als sach- und fachkundigen Ratgeber und guten Freund, deshalb habe ich sehr gerne mit ihm gestern Abend gefeiert. Bleib gesund und engagiert lieber Jörg!

Wahnsinnsstimmung!

Mit 0:3 verloren, aber ein tolles Spiel gesehen! Im letzten Vorrundenspiel haben unsere Damen gegen den großen Favoriten Türkei zwar mit 0:3 verloren, aber trotzdem ein gutes Spiel geliefert und für Begeisterung in der Halle gesorgt.

Das mit Top-Stars gespickte Team aus der Türkei lies in den ersten beiden Sätzen nichts anbrennen und gewann diese zur Begeisterung der zahlreichen Fans in der ausverkauften Halle in Düsseldorf klar. Im dritten Satz wehrte sich Deutschland nach Kräften und verlor nach zwei eigenen Satzbällen schließlich 26:28. In der Abschlusstabelle wurden sie somit hinter der Türkei und Tschechien Dritte und müssen im Achtelfinale gegen die starken Polinnen in Brüssel spielen.

Für den Volleyballsport waren die Spiele in Düsseldorf Werbung und Balsam, auf die sonst derzeit wenig mit sportlichen Erfolgen geschlagene Sportseele. Wir sind im Volleyball nicht da, wo wir vor 10 Jahren waren, als wir Vizeeuropameister in Berlin wurden (ich war damals auch dabei). Aber die deutlich verjüngte Nationalmannschaft hat Zukunftspotential.

Ich habe in den letzten Tagen insgesamt 12 Spiele gesehen und freue mich auf den bevorstehenden Saisonstart für unsere Bundesliga-Damen. bei der Europameisterschaft waren immerhin 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Schwarz-Weiß Erfurt Vita dabei – drei Co-Trainer (Deutschland, Tschechien und Holland) sowie 11 ehemalige Spielerinnen (3x Deutschland, 3x Holland, Schweden, Spanien, Kroatien, Estland und Slowenien) sowie unsere neue Spielerin Silvie Pavlova aus Tschechien.

Bilder der Europameisterschaft

Tiebreak-Fluch

Gleich vorab: der gestrige Volleyballabend in Düsseldorf war nichts für schwache Nerven. Sowohl das erste Spiel Aserbaidschan gegen Griechenland, als auch das zweite Spiel Deutschland gegen Tschechien gingen über die volle Distanz, also fünf Sätze. Von 17 bis 23 Uhr gab es dramatische Ballwechsel sowie großen Jubel und traurige Gesichter.

Extra aus Erfurt angereist war gestern unser Team von Schwarz-Weiss Erfurt, um ihren Trainer Mateusz, Geschäftsführer Florian, ihr Teammitglied Silvie und Ex-Spielerinnen des Vereins Rica, Corry und Toni im Team Germany zu unterstützen. Allerdings waren die auf beiden Seiten am Netz, bzw. auf der Bank beim EM-Spiel Deutschland – Tschechien und so gab es auch im Team verschiedene Präferenzen.

Nachdem schon das erste Spiel des Abends über die volle Distanz mit fünf Sätzen ging, musste auch bei GER-CZE der Tiebreak entscheiden. Deutschland hatte die ersten beiden Sätze gewonnen und Tschechien Durchgang drei und vier.

Ich musste natürlich daran denken, dass wir in Erfurt in der letzten Saison alle Tiebreaks verloren haben und leider hat auch das deutsche Team denkbar knapp mit 16:18 verloren, nachdem es schon zwei Matchbälle für Deutschland gab.

Nach dem Spiel gingen daher die Glückwünsche an Mateusz Żarczyński und Silvie Pavlová. Viel Erfolg für den weiteren Verlauf bei der Europameisterschaft! Wir sehen uns dann in Erfurt wieder. Während unser Team noch in der Nacht nach Erfurt zurück fuhr, bin ich noch bis Donnerstag hier. Die beiden Spiele Tschechien gegen Schweden und Deutschland gegen die Türkei versprechen noch einmal Spannung.

Deutschland ist für das Achtelfinale mit dem gestern gewonnenen Punkt bereits qualifiziert – wenngleich auch noch unklar ist mit welchem Platz. Nach dem jetzigen Stand könnten die starken Teams aus Serbien oder Polen auf Deutschland treffen. Tschechien muss gegen Schweden am Donnerstag gewinnen, um weiter zu kommen.

Abschluss einer beispiellosen Sportlaufbahn

Vielen Dank für eine tolle Rennschlitten-Karriere! Das Team Eggert/Benecken hängt heute den Doppelschlitten an den Nagel und beendet eine beeindruckende Sportlaufbahn mit zahlreichen Weltmeistertiteln und Weltcupsiegen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Toni und Sascha über ihren sportlichen Weg gesprochen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Thüringer Schlitten- und Bobsportverband e.V. kennengelernt haben und ich bin mir sicher, wir sehen uns in der nächsten Saison auch an der Bahn.

Pressemitteilung des TSBV:

Rennrodel-Rekordweltmeister Eggert/Benecken beenden Karriere

Oberhof/Erfurt. Die 11-fachen Weltmeister (davon die letzten 7 Jahre amtierend), 6-fachen Europameister, 54-fachen Weltcupsieger und 6-fachen Gesamtweltcupsieger im Rennrodeldoppelsitzer, Toni Eggert und Sascha Benecken, beenden ihre herausragende sportliche Karriere. Das gaben die beiden Sportler heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Erfurt bekannt.

„Es ist an der Zeit für ein neues Kapitel in unserem Leben. Wir gehen als 3-fache Weltmeister auf unserer Heimbahn in Oberhof. Unsere aktive Sportgeschichte kann kein schöneres Ende finden. Dort wo für uns alles begann, wo im jeweiligen Heimatverein und am Sportgymnasium der Grundstein für unsere Karriere gelegt wurde, an diesem Ort schließt sich der Kreis“, erklärten die Beiden.

Der Präsident des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes, Andreas Minschke bezeichnet das Doppel als das Rodelteam des letzten Jahrzehntes. „Wir sind Toni und Sascha zu großem Dank verpflichtet. Sie sind unsere Weltmeister und werden auch ob ihres 3-fach Erfolges in Oberhof immer unsere Helden bleiben. Sie sind und bleiben die besten Vorbilder für viele Generationen von Kufensportlern aus Thüringen, Deutschland und der ganzen Welt.“