Blogeinträge

Chag Sameach Chanukka!

Mit Marion Walsmann an der Chanukkiah
Traditionell steht in Erfurt die Chanukkiah direkt vor dem Erfurter Rathaus – dies schon seit vielen Jahren. Seit dem kommen am ersten Tag von Chanukka viele jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft, um dabei zu sein, wenn die erste Kerze entzündet wird. Heute war das coronabedingt etwas anderes. Nur wenige waren dabei, als das erste Licht an der Chanukkiah vom Landesrabbiner Alexander Nachama entzündet wurde. Gemeinsam mit unserer Europaabgeordneten Marion Walsmann war ich mit Maske und entsprechendem Abstand dabei. Ich wünsche allen jüdischen Freundinnen und Freunden ein frohes Chanukka-Fest. Es ist in diesem Jahr so vieles anders, aber meine Verbundenheit zu Israel bleibt. In diesem Jahr hat es nicht geklappt nach Israel zu fahren – ich setze darauf, dass es nächstes Jahr wieder gehen wird. Bilder aus Erfurt

Ausstellung im Erinnerungsort Topf & Söhne: Die Mädchen von Zimmer 28

Teil der Ausstellung
Unter den wenigen Einrichtungen, die momentan noch geöffnet sind, ist auch der Erinnerungsort Topf & Söhne. Heute war ich dort zu einem Videodrehtermin über die Publikationen der LZT und ich habe dabei die Gelegenheit genutzt mir die dortige Ausstellung “Die Mädchen von Zimmer 28. L410, Theresienstadt” anzusehen. Die Ausstellung hat mich sehr berührt, weil ich die Geschichte um die Mädchen von Zimmer 28 gut kenne. 12-14jährige jüdische Mädchen wurden im in Theresienstadt in einem Mädchenheim betreut und nur wenige überlebten das Ghetto und die anschließenden Transporte nach Auschwitz-Birkenau. Wertvoll sind die Zeugnisse, die es aus dieser Zeit in Erzählungen und Zeichnungen gibt. In der Ausstellung sind auch Bilder, die ich wieder erkannt habe. Vor 18 Jahren konnte ich im Rahmen unseres Zeitzeugenprojektes der Konrad-Adenauer-Stiftung drei Damen aus Tschechien in Erfurt begrüßen. Wir waren am Holocaust-Gedenktag gemeinsam in Erfurter Schulen.
…und das Buch von Helga Weissova
Helga Weissova, Eva Landová-Merová und  Eva Hermanova waren drei der überlebenden Mädchen aus Theresienstadt und sie berichteten sehr eindrücklich. Das Buch mit vielen Zeichnungen und Bildern von Helga Weissova , mit dem Titel “Zeichne, was Du siehst” steht heute noch bei mir im Buchregal und einzelne der Zeichnungen habe ich sogar in der Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem in Jerusalem wieder gefunden. Derzeit ist der Besuch der Ausstellung noch möglich – allerdings nur für Einzelbesucher bzw. nach Anmeldung. Bis zum 10. Januar wird die Ausstellung in Erfurt noch zu sehen sein.

Corona-Schnelltests – wer kann, wer darf, wer soll?

Inzwischen gibt es verschiedene sogenannte Antigen-Schnelltests auf dem Markt, die um die 10 Euro kosten. Sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Dafür ist ein Nasen-Rachen-Abstrich nötig, der mit einer Flüssigkeit in Kontakt gebracht wird. Enthält der Abstrich Coronaviren, erscheint nach rund 15 Minuten im Sichtfeld neben dem Kontrollstrich ein zweiter ein farbiger Strich – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest. Der Virologe Alexander Kekulé traut den Menschen durchaus zu, sich selbst zu testen und fordert, dass sich möglichst bald jeder und jede selbst testen können und dies mit Antigen-Schnelltests aus der Apotheke. „Die Antigen-Schnelltests haben den Vorteil, dass sie zumindest für den Tag, an dem man sie gemacht hat, sagen können, ob man sehr stark ansteckend ist“, erklärte er. Momentan gibt es dazu aber noch eine rechtliche Hürde, da Schnelltests in Apotheken nicht an Privatpersonen verkauft werden und die Abstriche nur von medizinisch qualifiziertem Personal vorgenommen werden dürfen. Die Kritik, dass Privatpersonen nicht fähig dazu seien, sich selbst zu testen oder ein positives Ergebnis eventuell nicht melden, teilt Kekule übrigens nicht. Kritiker halten dem entgegen, dass ein unsachgemäßer Abstrich bzw. Test die getesteten Personen in trügerischer Sicherheit wiegen und testende Personen gefährden könnten. Erstaunlich an der Diskussion finde ich, die so sehr unterschiedliche Meinung zum Thema, wer wen testen kann/darf und soll schon eine Weile geht und dass da keine Entscheidung fällt. Gesundheitsminister Span hat bei der Ankündigung, dass für Schulen und Kitas Schnelltests in großer Stückzahl ab dieser Woche verfügbar sind erklärt, dass Lehrer nach einer Schulung diese Tests vornehmen können und dies in einer Verordnung geregelt wird.
Unser Testset
Da ich seit nun über zwei Monaten wöchentlich sehr direkt mit dem Thema zu tun habe, erlaube ich mir eine persönliche Meinung dazu. Ich denke, dass der Personenkreis, der solche Testungen nach einer Schulung vornehmen darf, deutlich ausgeweitet werden sollte. Dies würde Arztpraxen erheblich entlasten. Wir testen unser Bundesligateam von Schwarz-Weiß Erfurt und die direkten Kontaktpersonen auf Basis unseres mit der Volleyball-Bundesliga abgestimmten Hygienekonzepts wöchentlich. Wir haben mit dem Thüringer Unternehmen Geratherm Medical AG einen Partner aus Geschwenda gefunden, der uns die Tests zuverlässig liefert. Für die Testungen sind wir als Verein selbst verantwortlich. Als Vereinspräsident bin ich bei den Testungen dabei und helfe bei der Auswertung. Eine Ärztin aus unserem Verein nimmt vor Ort die notwendigen Abstriche vor. Ich kann bestätigen, dass das Verfahren relativ einfach ist und auf den Beipackzetteln der verschiedenen Schnelltests verständlich beschrieben ist. Neben der Einhaltung der Hygieneregeln beim Abstrich und der Auswertung der Tests, ist der ordnungsgemäße Abstrich im Rachen und in der Nasenhöhle das Wichtigste. Dies kann aber auch Laien mit anatomischen Grundverständnis gezeigt und beigebracht werden.

Dem Spitzenreiter einen Satz abgeluchst

Weiter geht es!
Leider hat es auch dieses Mal nicht geklappt. Bei Aufeinandertreffen des Letzten gegen den Ersten, ist in jeder Liga die Favoritenrolle klar. Unsere Damen begannen gegen Stuttgart gestern Abend unsicher, aber steigerten sich von Satz zu Satz. Nachfolgend der Spielbericht: Schwarz-Weiß Erfurt musste beim 1:3 gegen den Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart dessen Überlegenheit anerkennen, dürfte aber an Selbstvertrauen dazu gewonnen haben. Der Meister kam mit voller Kapelle, lediglich Hester Jasper fehlte verletzungsbedingt. War es dieser Umstand, der die Gastgeberinnen zu Spielbeginn in seinen Aktionen hemmte? Denn der erste Sechser der Gäste zeigte gleich mal, wo der Hammer hängt. 0:5, 7:15 hießen die Zwischenstände im ersten Durchgang und Erfurt gelang wenig. Wie das Kaninchen vor der Schlange warteten die SWE-Damen, dass sie erlegt werden. Das 13:25 war dann auch Beleg von einer konzentrierten Gästeleistung und einer mutlosen Vorstellung der Gastgeberinnen. Nach dem Seitenwechsel, schienen sich die Thüringerinnen dann doch wehren zu wollen. Eine 8:2-Führung stand auf der Anzeigetafel. Bei den Gästen gab es nur einen Wechsel, Lena Große-Scharrmann war für Krystal Rivers ins Spiel gekommen. Doch das Hoch der Gastgeberinnen war nur von kurzer Dauer. Ein 3:14-Run ließ das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen und mit 18:25 war auch der zweite Satz eine klare Angelegenheit für den MTV. Dass es ein deutliches 0:3 werden sollte, wie es von den Beobachtern nun prognostiziert wurde, wollten die SWE-Damen nicht so stehen lassen. Auch der Satzbeginn im dritten Satz gehörte Erfurt (7:5), die sich mit einer tollen Aufschlagserie von Paula Reinisch auf 13:6 absetzen konnten. Der diesmal wechselfreudigere Gästetrainer Erik Reitsma brachte mit Dora Grozer nun die dritte Diagonalspielerin in dieser Partie und auf Außen kehrte Michaela Mlejnkova zurück. Bis auf einen Punkt kam der Favorit heran (21:20). Doch mit gewohntem Kampfgeist in der Verteidigung und dem Willen, nicht schon wieder klein beigeben zu müssen, kämpften Petter & Co. um jeden Punkt. Sindy Lenz erschmetterte schließlich das 25:23 zum umjubelten Satzgewinn. Das Momentum wusste Erfurt jedoch nicht zu nutzen und lag im vierten Satz schnell mit 9:16 zurück. Eigentlich alles gelaufen, konnte man denken. Nur die einheimische Mannschaft wohl nicht. Sie erwehrten sich nun so verbissen ihrer Niederlage, wie man es sich doch schon viel eher gewünscht hatte. Bis auf einen Punkt näherten sich die Schwarz-Weiß-Damen ihrem im Grunde überlegenen Kontrahenten. Ein, zwei vermeidbare Fehler auf Gastgeberseite und eine im gesamten Spiel starke Maria Segura sorgten in der Crunchtime dann jedoch für den erwarteten Gästesieg (25:20). Während die Gäste ihren Pflichtsieg einfuhren, sollten den Erfurterinnen der Satzgewinn und die guten Phasen Selbstvertrauen geben für die kommenden Aufgaben. Wenn die guten Phasen über längere Zeit gehalten werden können, dann dürfte sich das auch in Punktezuwachs bald auswirken. (StS) Fotos und Videos vom Spiel

Ein großes Dankeschön den Ehrenamtlichen!

Alle Saisonhefte der letzten 23 Jahre
Unsere Gesellschaft wird getragen vom Ehrenamt. Ein Satz der so selbstverständlich ist braucht nicht viele Erläuterungen, aber es ist wichtig in diesem Sinne zu handeln und den Ehrenamtlichen unserer Gesellschaft nicht nur zu danken, sondern ihre Arbeit auch wert zu schätzen. Ich habe im Jahr 2000 im Thüringer Landtag als junger und neuer Abgeordneter im Thüringer Landtag eine meiner ersten reden zum Thema Ehrenamt gehalten und wir haben zum Jahr des Ehrenamtes einen Maßnahmenkatalog beschlossen, der bis heute wirkt. Die Gründung der Ehrenamtsstiftung und die besondere Förderung der Ehrenamtlichen waren damals ein wichtiger Bausteine. Am heutigen Tag des Ehrenamtes möchte ich ganz persönlich den vielen Mitgliedern von unserem SWE Volleyteam danken. Seit dieser Woche ist die aktuelle Saisonbroschüre nun auch in gedruckter Form da und ich habe bei der Gelegenheit mal meine Sammlung rausgesucht. Seit 1998 (solange spielt unsere Mannschaft nun schon ohne Unterbrechung in der 1. oder 2. Volleyballbundesliga) habe ich alle 23 Hefte und sie sind ein beeindruckendes Dokument ehrenamtlicher Arbeit. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern des Vereins. Nur mit euch können wir quer durch alle Alters- und Spielklassen so lange schon aktiv sein. Insbesondere die Spiele der 1. Volleyballbundesliga wären ohne die vielen helfenden Hände nicht denkbar. Die Spielhalle vorzubereiten und nach dem Spiel wie rückzubauen dauert Dank vieler Helferinnen und Helfer nur noch 1-2 Stunden. Aber die Unterstützung ist auch da, wenn wir Umzüge für unsere Spielerinnen organisieren, Wohnungen und die Geschäftsstelle sanieren und vielen mehr. Danke, dass es euch gibt!  

Vorbericht: Angeknockter Spitzenreiter zu Gast

Es geht auf Weihnachten zu
Morgen steht für unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Dazu hier der Vorbericht von unserer Vereinshomepage: Am Samstag, 18 Uhr, empfängt Schwarz-Weiß Erfurt den Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart zum nächsten Heimspiel in der Erfurter Riethsporthalle. Eigentlich ein ungleiches Duell, allerdings kein aussichtsloses Unterfangen. Hätte die Partie Letzter gegen Tabellenführer vor gut zwei Wochen stattgefunden, so wäre die einzige Frage gewesen, wie schnell beendet der – wegen der abgebrochenen letzten Saison – immer noch amtierende Deutsche Meister von 2019 die Partie. Doch inzwischen gab es zwei Ereignisse, die für Unruhe im Schwabenländle gesorgt haben. Da war zunächst die Heimniederlage im Pokalhalbfinale gegen den SC Potsdam, nachdem tags zuvor noch souverän die SWE-Damen aus dem Wettbewerb gekegelt wurden. Die Folge: Die Wege von Coach Giannis Athanasopoulos und dem Verein trennten sich nach einem erneut verpassten Titel. Ganz geräuschlos lief diese Trennung nicht ab. Ein weiteres Störfeuer produzierte die Mannschaft am Mittwoch selbst. Bis dato mit makelloser Bundesligabilanz (7 Spiele, 7 Siege, 21 Punkte, zwei Satzverluste), kassierten die MTV-Damen beim VfB Suhl ihre erste Punktspiel-Niederlage (2:3). Wäre dies bei einem sportlichen Schwergewicht passiert, wäre es wohl beinahe kritiklos hingenommen worden. Zumal einige Spielerinnen aus Verletzungsgründen fehlten oder, um für das Championsleague-Turnier in der kommenden Woche in Istanbul mit den Kräften zu haushalten, geschont wurden. So war es aber eine Niederlage mit der „zweiten Garde“ gegen einen die Chancen nutzenden Außenseiter, was beim Meister und dessen Anhang für Verstimmung gesorgt hat. Wie wird sich der angeknockte Liga-Primus nun am Samstag in seiner Thüringer Woche Teil 2 präsentieren? Eine Frage, die sich auch Erfurts Trainer Dirk Sauermann stellt. „Wir wissen nicht, mit welcher Mannschaft sie hier aufschlagen. Setzen sie weiter auf die Championsleague oder kommen sie in bestmöglicher Besetzung, um nicht eine weitere Niederlage zu riskieren.“ Er selbst kann nahezu auf seinen kompletten Spielerkader zurückgreifen. Lediglich bei Meghan Barthel wird sich noch entscheiden, ob sie nach ihrer Oberschenkelverletzung wieder mitwirken kann. „Wir versuchen, dass wir das, was wir beim Pokalspiel in Stuttgart gut gemacht haben, wieder aufs Spielfeld bringen. Und dann schauen wir, was uns Stuttgart für Aufgaben stellt und werden uns wehren“, lautet seine Ansage für den Samstagabend, um hinterherzuschieben: „Sie müssen uns erstmal schlagen.“ Wie das von der Tabellensituation her ungleiche Duell verläuft und ausgeht, können alle interessierten Volleyballanhänger bei sporttotal.tv im kommentierten Livestream verfolgen.

In Bewegung bleiben…

Hat trotz Niederlage Spaß gemacht
Aktuell ist das natürlich wieder deutlich schwieriger. Nahezu alle Sportstätten sind zu. Vereinstraining und Wettkämpfe sind nur für wenige Profiteams zulässig. Auch Freizeit- und Breitensportler sind davon betroffen – soweit sie nicht sowieso lieber draußen joggen. Schwimmen und fast alle Indoor-Aktivitäten sind tabu und die Fitnessstudios geschlossen. Das ist für diejenigen, die mehrmals in der Woche sportlich unterwegs sind, schon ein Problem, wenn auch vergleichbar klein gegenüber den Betreibern der Einrichtungen. Da die beginnende Adventszeit mit zusätzlichen Pfunden droht, sucht man Alternativen. Bei mir wird der heimische Crosstrainer jetzt, wie bereits im Frühjahr intensiv genutzt. Erfreulicherweise habe ich vorige Woche festgestellt, dass es noch ein kleines Schlupfloch gibt. Individualsportarten ohne Körperkontakt sind noch zulässig. Der Sportpark in der Apoldaer Straße und jetzt auch der Sportpark Johannesplatz haben ihre Tennisplätze offen. Da in der Apoldaer Straße zudem noch die Badminton- und Squashplätze offen sind, verlagere ich gerne die Aktivitäten in den Schlagsportbereich. Allerdings wird da wieder einiges Training auf mich zukommen. Da ich in diesem Jahr bis jetzt bestensfalls alle zwei Wochen eine Einheit Squash gespielt habe, ist der Fitnesslevel weit von “alten Tagen” entfernt. Gegen meinen alten Freund Kalle gab es jedenfalls gestern eine chancenlose Niederlage in allen Sätzen. Lediglich den letzte konnte ich gewinnen, da wir das Spiel abgebrochen haben, als das Licht ausging 😉

Weihnukka-Gruß

Weihnukka-Kalender von Elnet
Chanukka beginnt in diesem Jahr am 10.12. – also in etwas zeitlicher Distanz zu Weihnachten. Ich freue mich auf beide Feste und deshalb auch besonders über den Weihnukka-Gruß von ELNET Deutschland. Im vergangenen Jahr war ich Ende November mit einer Delegation von Elnet in Israel und ich erinnere noch gerne an die guten Gespräche und Termine dort. Beruflich bin ich passenderweise gerade an der Vorplanung der nächsten Israel-Reise der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Nachdem wir coronabedingt in diesem Jahr gleich zwei Reisen absagen mussten, hoffen wir, dass es im Herbst 2021 klappt. In den nächsten Wochen der Weihnachtsvorbereitung wird vieles anderes, als in den letzten Jahren sein. Aber auch in diesem Jahr wird vor dem Erfurter Rathaus wieder ein Chanukka-Leuchter stehen. Was für uns Christen Weihnachten ist, ist nicht vergleichbar mit der Bedeutung von Chanukka für die Juden. Das Fest des Lichts bzw. des Lichtwunders hat eine anderen ganz anderen Ursprung. Aber es ist auch ein Fest der Familien. Am Leuchter wird beginnend am 10. Dezember bis zum 18. Dezember jeden Tag ein Licht mehr entzündet. An dem Kalender von Elnet werde ich jeden Tag ein Türchen öffnen bis zum 24.12. und dabei sowohl den Weihnachtsbaum, als auch den Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor im Blick haben.

Adventszeit

Adventsstimmung
Während in den letzten Jahren viele Menschen über die Hektik in der Adventszeit klagten und sich besinnliche und ruhige Adventstage wünschten, ist jetzt der gegenläufige Trend erkennbar. nahezu keine Veranstaltungen, keine Weihnachtsmärkte und auch relativ leere Innenstädte führen zum Vergleich, wie es denn in den letzten Jahren war. Ich war am Samstag in Dresden und vor dem Bundesligaspiel unserer Damen von Schwarz-Weiß Erfurt mit meinem Sohn in der Altstadt. Dort war es mangels Weihnachtsmarkt verhältnismäßig leer. Immerhin gab es aber im Vergleich zu Erfurt noch Glühweinstände. Nach der Heimfahrt habe ich 23 Uhr noch einen kurzen Stopp am Domplatz eingelegt um den leeren Platz – lediglich mit Pyramide, Krippe und Bau geschmückt – zu fotografieren. Der heutige 1. Advent folgte einer persönlichen Tradition. Neben der weihnachtlichen Dekoration der Wohnung stelle ich immer am 1. Advent die Krippe aus Bethlehem auf und bau der Herrnhuter Stern zusammen. Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich eine besinnliche Adventszeit!

Nichts zu holen an der Elbe

Da stand der Block
Regelmäßig bin ich in Dresden – früher meist nur zum Volleyball, später wenn wir zum Familienbesuch beim Sohn meiner Lebensgefährtin sind und jetzt auch weil mein Sohn in Dresden studiert. Insofern kann ich mich damit trösten, dass auch sportlich weniger erfolgreiche Wochenenden immer noch die Reise nach Sachsen wert sind. Normalerweise sind wir in Dresden auch mit einem größeren Fanblock, aber dieses Mal waren es coronabedingt nur fünf Begleiter für unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt – die natürlich alle einen Coronaschnelltest absolviert haben, bevor es in die Margon-Arena ging. Nachfolgend der Spielbericht von der Homepage Schwarz-Weiß Erfurt: “Keine Punkte und auch keinen Satzgewinn gab es für die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt beim Topteam Dresdner SC am Samstagabend. Der Favorit setzte sich letztlich ungefährdet mit 3:0 (19, 20, 21) durch. Die Analysen von Trainer Dirk Sauermann nach den letzten Partien ähneln sich. Gut gekämpft, gut mitgehalten, wenige Wechseloptionen im kleinen und stets von Verletzungen dezimierten Kader, Gegner, die effizienter im Angriff sind, lauten die Merkmale, welche die Begegnungen seiner Damen kennzeichnen. Sowohl im Pokalspiel in Stuttgart als auch im Kampf um Punkte in Schwerin, gegen Vilsbiburg und jetzt in Dresden gab es nichts Zählbares – auch nicht ein kleines Erfolgserlebnis in Form eines Satzgewinnes. Dabei ist ihm anzumerken, dass er seinen Spielerinnen so sehr ein Positiverlebnis wünscht. Mit Ausnahme der Heimniederlage gegen Vilsbiburg, besteht allerdings auch nicht die Notwendigkeit, die Unterlegenheit der Thüringerinnen zu dramatisieren. Auch nicht nach dem 0:3 in Dresden, wo Alexander Waibl einigen seiner Spielerinnen Einsatzzeiten gab, die sonst nicht so häufig auf dem Spielfeld stehen. Wenn man vom „zweiten Anzug“ beim DSC spricht, dann ist keineswegs von deutlich minderer Spielerqualität gegenüber dem Stammsechser die Rede, lediglich von etwas weniger Erfahrung. Dass dieser „zweite Anzug“ trotzdem gut passt, zeigten die DSC-Damen im mitteldeutschen Duell am frühen Samstagabend. Zwar mühte sich Schwarz-Weiß in allen drei Sätzen und steckte nie auf, was mit insgesamt respektablen 60 Satzpunkten und somit einem 20er Schnitt belohnt wurde. Für mehr reichte es an diesem Abend aber nicht, weil der Favorit stets Herr des Geschehens war und immer eine leichte Distanz zum Gast aufrechterhielt. Die Nachrichten vor der Partie waren auf Erfurter Seite sowohl positiven als auch negativen Formates. Während sich Madeline Palmer nach ihrer Fingerverletzung gut getapet wieder einsatzbereit meldete, fiel Zuspielerin Meghan Barthel kurzfristig aus. Im abendlichen Freitagstraining verletzte sich die 20-jährige am Oberschenkel. Eine genauere Diagnose soll am Montag durch Mannschaftsarzt Dr. Lars Irlenbusch gestellt werden. Somit fehlte Dirk Sauermann seine bisher oft nutzbringende Wechselalternative am Regiepult. Doch so richtig hadern will Erfurts Trainer nicht. Er versucht, auch wenn es ihm hörbar nicht so ganz leichtfällt, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Zwar hofft er noch auf personelle Verstärkung, ob diese aber kommt, ist weiterhin offen. Der Blick geht schon zum nächsten Kontrahenten. Am kommenden Samstag ist der verlustpunktfreie Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart im Erfurter Rieth zu Gast. Gut möglich, dass sich Dirk Sauermanns Spielanalyse dann wiederholt. (StS)” Bilder aus Dresden