Blogeinträge

Der tägliche Wahlkampf…

Zwischenergebnis…
Der tägliche Wahlkampf macht nun auch nicht mehr vor den Wochenenden halt 🙂 Unsere Frühstarter-Aktion hat bei mir und meinem Team den Tagesbeginn sehr nach vorne geschoben. Die dazu noch laufende Plaktierung schiebt das Tagesende auf den Abend und baut zudem noch die Wochenenden zu. Gestern Abend war die Beach-Party der Jungen Union noch einmal zum Luft holen und auch der heutige Bowlingabend mit den Wahlkämpfern von Johanna Arenhövel diente vor allem der Teambildung. Tagsüber stand heute die zweite große Plakatekleberunde an. Da ich mich aus Kostengründen frühzeitig für die klassischen Pappplakate entscheiden hatte, müssen die gedruckten Plakate ersteinmal auf die Plakatträger geklebt werden. Der erste Schwung der Kopfplakate (rund 800) hängt schon seit drei Wochen. Heute haben wir den nächsten Teil geklebt – da viele Plakatstellen erneuert werden müssen und noch etliche Lücken sind, bleibt dies eine fortlaufende Aufgabe. Dazu haben wir heute mehrere hundert Plakate für die Ortsteile geklebt. Für Marbach, Alach und Bindersleben habe ich nicht nur individuelle Postkarten (wie für alle sieben Ortsteile), sondern zudem noch eigene Plakatentwürfe. Vielen Dank an die fleißigen Helfer. Mindestens ein weiterer Termin zum kleben steht noch an, aber auch das schaffen wir!

Frühstarter-Aktion

Das Standmaterial
Das Infostandmaterial
Gut zwei Wochen war es etwas ruhiger auf meiner Homepage. Das lag daran, dass ich noch einmal Kraft und Sonne für die heiße Wahlkampfphase im Urlaub mit der Familie gesammelt habe. Wie in den letzten Jahren waren wir wieder in Kroatien auf der Insel Pag in Povljana. Seit nunmehr 18 Jahren verbindet mich eine sehr gute Freundschaft mit einem Kroaten. Alen habe ich damals über einen Jugendaustausch der HDZ und der Jungen Union kennengelernt und seitdem bin ich jedes Jahr mindestens einmal in Kroatien. Auch in diesem Jahr konnten wir viel Zeit miteinander verbringen und über Politik diskutieren. Im Urlaub drehte sich sonst viel um die azurblaue Adria – Motorboot fahren, Wasserski und Wakeboard und Ausflüge nach Split, Zadar und zum Nationalpark Kornati. Am Mittwoch ging es über den Pachernighof in Kärnten und einen Ausflug nach Salzburg zurück nach Erfurt. Gestern war ich noch mal schnell in Heidelberg um meinen kleinsten Sohn zurück zu bringen und war dann schließlich nach 23 Uhr wieder in Erfurt. Heute klingelte der Wecker dann schon 5.30 Uhr (und das wird er die nächsten vier Wochen tun!). Wir haben um 6.30 Uhr unsere Frühstarter-Aktion begonnen. Am Berliner Platz und in der Warschauer Straße haben wir Croissants, Kaffee und Wahlinformationen an den Mann bzw. die Frau gebracht. Die Resonanz war Spitze. Nach eineinhalb Stunden war alles weg und jetzt geht das hoffentlich täglich an einem anderen Ort im Wahlkreis so weiter. Vielen Dank an alle Helfer – heute zum Start besonders auch an meine beiden großen Söhne Jonas und Maximilian! Morgen werden wir wieder Plakate kleben. Sonntag ist Frühschoppen mit dem CDU Fraktionsvorsitzenden im Landtag Mike Mohring in Marbach und heute Abend JU-Beachparty am Nordstrand. Am Montag klingelt dann wieder der Wecker um 5.30 Uhr 🙂

Heruntergerissene Wahlplakate gefährden Straßenverkehr

Panse: Demokratie wird mit Füßen getreten Die vier Landtagskandidaten der CDU Erfurt, Johanna Arenhövel, Marion Walsmann, Michael Panse und Andreas Horn zeigten sich entrüstet über das mutwillige und offenbar systematische Herabreißen von Wahlplakaten in Erfurt. Mindestens an drei verschiedenen, örtlich voneinander getrennten Stellen in Erfurt wurden ausschließlich CDU-Wahlplakate von den Laternenmasten gerissen. Im Wahlkreis von Michael Panse wurden die Plakate anschließend sogar mit Nägeln bespickt und auf mehrere Straßenzüge gelegt. Es wurde bereits Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Kandidat für den Wahlkreis 25, Michael Panse, dessen Wahlkreis zunächst hauptsächlich betroffen ist, erklärte: „Es handelt sich offensichtlich um eine politisch motivierte Aktion, da nur die Plakate einer Partei betroffen sind. Dennoch wird hier die Demokratie mit Füßen getreten, da so ein gleichberechtigter Wahlkampf deutlich erschwert wird. Darüber hinaus wird von den Tätern in Kauf genommen, den Straßenverkehr durch die Plakate auf den Straßen selbst und durch die Nägel massiv zu gefährden. Neben potentiellen Sachschäden setzt man die Gesundheit von Menschen, im schlimmsten Fall sogar deren Leben aufs Spiel.“

Blitzer in Erfurt

Nachdem sich die Aufregung um den Erfurter “Sinnlos-Poller” so langsam legt, bleibt ein zweites Thema uns medial noch erhalten. Heute habe ich für die MDR Sendung “MDR um 4” (früher “Hier ab 4”) ein Interview zu den neuen stationären und mobilen Blitzern in Erfurt gegeben. In dieser Woche sind vier stationäre Blitzer in Erfurt “scharf geschaltet” worden. Nach Medienberichten könnte es sein, dass Erfurt noch sechs weiter feste Blitzersäulen mietet und damit Spitzenreiter unter den Thüringer Städten wird. Derzeit gibt es 25 stationäre Blitzer an 15 Standorten im Freistaat Thüringen. Ärgerlich daran ist, dass die Standortwahl häufig weder auf kommunaler Ebene fachlich beraten wird, noch Unfallschwerpunkten folgt. Für viele Autofahrer sind die Blitzer Abzocke, weil insbesondere mit den mobilen Blitzern vorzugsweise da geblitzt wird, wo es Geld bringt – Geld in die Kasse der Stadt, aber auch in die Kasse von Jenoptic. Letztere stellen die festen Geräte auf und kassieren bei jedem Foto per Leasingvertrag mit. Warnschilder passen dabei weder der Stadt noch Jenoptic in den Kram, weil damit zwar langsamer gefahren wird, aber die “Ausbeute” geringer wird. Anfang des Jahres habe ich dazu eine Stadtratsanfrage gestellt, die vom Oberbürgermeister nur unzureichend beantwortet wurde. Weder zu den genauen Blitzerstandorten noch zu den fachlichen Begründungen wollte er Auskunft geben, obwohl diese Daten sehr genau erfasst werden. Gleiches passierte mir auch zu der Anfrage zu den mobilen Blitzern auf der Rathausbrücke. Der MDR wird kommenden Mittwoch ab 16 Uhr das Thema aufgreifen.

Zwei Jahrzehnte Jugendhilfeausschuss

Kita-Demo
Heute Abend haben sich noch einmal die alten Mitglieder des Jugendhilfearbeitskreises zu einer Abschiedsrunde getroffen. Fachlich hatten wir heute einmal eher weniger zu besprechen 🙂 Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an Ute, Peter, Jürg, Maut und Carmen. Mit der Konstituierung der neuen Stadtratsausschüsse endet für mich die Zeit als stimmberechtigtes Mitglied im Erfurter Jugendhilfeausschuss. Nach über zwei Jahrzehnten ist es an der Zeit die Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, wann es mit der JHA-Arbeit losging. Seit 1992 bin ich, damals als Vorsitzender der Jungen Union und noch bevor ich Stadtrat wurde, dabei. Josefa Kendzia leitete viele Jahre unseren Jugendhilfeausschuss, später Thomas Pfistner und danach auch ich für fünf Jahre. Viele Themen haben uns in den Jahren beschäftigt. An erster Stelle war dies immer die Kita-Situation und die Jugendhilfeplanung. Es gab schwierige Jahre. Anfang der 90ziger wurden Kitas geschlossen, weil nicht mehr genug Kinder da waren – heute müssen Kitas geschlossen werden, weil sie aufgrund ihres baulichen Zustands gesperrt werden. Vor gut zehn Jahren wurden nahezu alle Kitas in freie Trägerschaft überführt. Daneben gab es kontinuierlich Diskussionen um die Jugendhilfeplanung und in manchen Jahren auch Kürzungen – unabhängig wer gerade die Stadtratsmehrheit hatte. Viele Jahre haben die freien Träger und insbesondere der Stadtjugendring den JHA inhaltlich stark geprägt. In der jüngeren Vergangenheit haben sie sich aber häufig mit der Verwaltung arrangiert. Schwieriger ist die inhaltliche Diskussion auch im JHA geworden, weil die Sozialbeigeordnete nahezu jede Diskussion an sich zieht und der Ausschussvorsitzende dies zulässt. Fachliche Argumente werden mit der Verwaltung selten ausgetauscht, weil die Fachexperten meist gar nicht mehr zu Wort kommen (dürfen). Für die neuen JHA-Mitglieder gibt es also viel Arbeit. Ich werde als Fraktionsvorsitzender natürlich die Arbeit im JHA im Blick behalten, vor allem den Kita-Bereich, aber dies nur noch als zweites stellvertretendes Mitglied. Künftig werde ich neben dem Hauptausschuss auch im Finanzausschuss mitarbeiten.  

Der Kandidat hängt (sich) auf

Plakatierungsstart 2014
Nach der Plakatklebeaktion vom vergangenen Wochenende bei bis zu 36 hatten wir sehr gehofft, dass das Wetter sich etwas abkühlt und somit der heutige Start der Plakatierung in Erfurt leichter wird. Allerdings brachte der Wetterwechsel nicht die erhoffte Kühlung sondern vor allem Gewitter und Regen. Aber dennoch haben wir nun die ersten 100 Plakate an die Masten gebracht, bevor das Gewitter uns stoppte. Vielen Dank an Team 1 und Team 2, die heute mitplakatiert haben. Wie auch bei allen voran gegangenen Plakataktionen habe ich aktiv mit Hand angelegt. Beim Sortieren der alten Wahlkampfbestände sind mir in meiner Garage am Wochenende noch Plakatmotive der letzten 10 Jahre begegnet. Eigentlich hätten wir die auch noch weiter verwenden können 🙂  

Heiße Wahlkampfvorbereitung

Das Panse-Wahlkampfteam
Am heißesten Tag des Jahres haben wir uns gestern den ganzen Tag voll in die Wahlvorbereitung reingehangen. 36 Grad zeigte das Thermometer in der Spitze. Einziger Vorteil des hochsommerlichen Wetters war, dass die Plakate schnell trockneten 🙂 Das Wahlkampfteam Panse hat ganze Arbeit geleistet – ein riesengroßes Dankeschön an alle 15 Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele mitgemacht haben. Meine Familie hat sich voll mit reingehangen und unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann war auch aktiv dabei. Perfekt vorbereitet und organisiert von Raphael Brönner konnten wir auf dem Gelände des Hagebaumarktes in Arnstadt/Ichtershausen um 10 Uhr richtig loslegen. Einem Stapel von über 1.000 Plakaten und Pappen gegenüber war es eine große Herausforderung. Die Plakatierungstaktstraße kam aber gut ins rollen. Eine zweite Runde wird es Mitte August geben. Bis dahin werden wir in den nächsten Tagen erst einmal genug Plakate zum Aufhängen haben – hoffentlich bei nicht ganz so heißem Wetter, notfalls hängen wir die Plakate in Nacht auf. Der Wahlkampf in den nächsten acht Wochen wird noch heiß genug.

Start in die Sommerferien

Ferienstart in Thüringen
Für 234.400 Schülerinnen und Schüler im Freistaat Thüringen war heute der letzte Schultag und nun beginnen die sechswöchigen Sommerferien. Ihnen allen wünsche ich schöne Tage mit Erholung und viel Zeit für alles, was Spaß macht. Die Zeugnisse haben hoffentlich bei den meisten Schülerinnen und Schülern zu Hause für zufriedene Gesichter gesorgt. Die Thüringer Schülerinnen und Schüler sind bei den Pisa-Tests immer vorne mit dabei und dies ist eine gute Bestätigung, dass unser Schulsystem erfolgreich ist. Mit dem Zeugnis unseres Sohnes Jonas waren wir sehr zufrieden. Alles Zweien und eine Eins in Musik sind eine gute Bilanz auf die er stolz sein kann – das zweite Jahr auf dem Gymnasium hat er prima absolviert. Ab dem nächsten Jahr wird er im Schulorchester bei den Großen mitspielen. Seine Sommerferien hat er sich verdient. Bei meinem jüngsten Sohn steigt hingegen langsam die Vorfreude auf die Schulzeit. Er wird im September in die Grundschule kommen. Ich hoffe sehr, dass er dann genauso seinen Weg macht, wie seine beiden Brüder. So richtig Sommerferien werden es in diesem Jahr allerdings nur für meine Söhne werden. Gemeinsam werden wir wie in den letzten Jahren auch zwei Wochen nach Kroatien fahren. Das ist dann bei mir aber auch schon alles, was es an aktiver Erholung gibt. Die restlichen Urlaubstage werden alle mit Wahlkampf gefüllt. Bereits am Wochenende wollen wir die Wahlplakate fertig machen und aufhängen und ab dem 15. August beginnt dann die “heiße Phase” des Wahlkampfes.

Würdigung der Opfer der Sowjetdiktatur

CDU-Fraktion begrüßt Vorankommen in der Straßenbenennung Drei Opfer der Sowjetdiktatur werden, repräsentativ für viele, in Erfurt damit gewürdigt, indem im neuen Wohngebiet am Bunten Mantel Straßen nach ihnen benannt werden: Annemarie Becker, Johannes Blochmann und Manfred Hochhaus, die am 24. Dezember 1951 in einem Moskauer Gefängnis hingerichtet wurden. Im Jahr 2011 hat die CDU-Fraktion dieses Thema in den Stadtrat eingebracht. Der Vorschlag wurde zunächst in die Straßennamenkommission der Stadt Erfurt überwiesen. Im November 2012 hat die Straßennamenkommission die Empfehlung gegeben, drei der im Wohngebiet „Beim bunten Mantel“ neu entstehenden Straßen für die Opfer vorzusehen. Am 15. Juli 2014 wurde der CDU-Vorschlag im Hauptausschuss bestätigt. „Wir begrüßen es, dass unser Vorschlag nach einem langen Entscheidungsprozess letztlich auf fruchtbaren Boden gefallen ist und hier eine angemessene Würdigung der drei Erfurter stellvertretend für alle Erfurter und Thüringer Opfer geschieht. Gleichzeitig soll die Benennung der Straßen an Unrecht und Schrecken der Sowjetzeit und des Kommunismus erinnern und mahnen“, erklärte der Michel Panse, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat.

Zoo der großen und der kleinen Tiere

MDR-Interview
Kurz vor der Sommerpause präsentierte die grüne Beigeordnete dem Erfurter Stadtrat einen Vorschlag, wie die Eintrittspreise für den Zoopark künftig gestaltet werden sollen (wenn es nach ihr ginge). Der Oberbürgermeister erstellte dafür eine Drucksache und wollte sie ursprünglich in der gestrigen Stadtratssitzung mal schnell ohne Ausschussberatung beschließen lassen. Nachdem diese Pläne öffentlich wurden, wehte dem Spitzenduo der Wind heftig entgegen. Neben Familien und Erfurter Bürgern protestierten sogar Linke und SPD-Stadträte gegen diese Pläne. Nur die Grünen, die erklärtermaßen Tiergärten grundsätzlich nicht mögen, plädierten für eine Erhöhung der Eintrittspreise. Kurz vor der Stadtratssitzung zog der Oberbürgermeister seine Vorlage nun zunächst erst einmal zurück. Das Thüringer Journal des MDR beichtete gestern zu diesem Thema. Ich befürchte das Thema wird aber weiter aktuell bleiben. In der Stadtratssitzung vermochte gestern niemand zu erklären, wie das derzeitige Defizit von weit über 300.000 Euro in diesem Jahr ausgeglichen werden soll. Insofern scheint die Preiserhöhung zwar für diesen Sommer vom Tisch, aber im Herbst kommt der OB damit wieder. Zeitgleich wird jetzt über die künftige Ausrichtung des Zoos diskutiert. Der “Zoo der großen Tiere” wie er seit Jahren konzipiert ist, könnte einem “Zoo der kleinen Tiere” weichen. Ich fände dies schade und hoffe sehr, dass die künftige Zooparkdirektorin die Defizite der derzeitigen amtierenden Chefin schnell aufarbeitet. MDR Thüringen Journal 16.7.2014