Großer Jubel am Ende
Endlich hat es wieder geklappt – vier Jahre nach dem ersten Footballspiel im Erfurter Steigerwaldstadion folgte gestern die zweite Auflage. Nachdem 2020 und 2022 coronabedingt abgesagt werden musste, konnten nun die Fans wieder dabei sein. Die Erfurt Indigos spielten gegen die Jena Hanfrieds und die Haupttribüne war komplett voll. Entgegen den sonst üblichen Fußballspielen gegen Jena, hatte die Security dieses Mal kaum etwas zu tun. Es war ein friedliches Fanfest und Erfurter saßen friedlich neben Jenaern und feuerten ihr Team an.
Auf dem Rasen ging es hingegen gut zur Sache. Die Hanfrieds aus Jena erwischten ein gutes erstes Quarter und bei den Indigos klappte nicht viel. Als es 0:19 nach drei Touchdowns und einem Extrapunkt stand, waren die die Befürchtungen der Erfurter Fans groß, dass es ein einseitiges Spiel werden würde. Aber im Football ist das noch keine Vorendscheidung und Erfurt kämpfte sich ins Spiel. Am Ende stand ein 26:19 auf der Anzeigetafel.
Wir, das SWE Volley-Team, waren beim Fanfest auch mit einem sportlichen Mitmachangebot dabei. Wie 10 andere Erfurter Sportvereine konnten wir uns im Parksaal präsentieren und viele Kids probierten sich im Volleyball an den zwei kleinen Netzen aus. Auch dies gibt es so nur beim Football. Es geht um Sport und es geht um Gemeinschaft. Den Erfurt Indigos wünsche ich für den weiteren Saisonverlauf alles Gute. Früher war ich bei jedem Spiel dabei, das erste Mal, als mein Sohn Flag-Football gespielt hat. 2018 stand er dann mit der Indigo-Jugend im Steigerwaldstadion auf dem Feld und auch gestern war er natürlich als Zuschauer mit dabei.
Bericht vom SpielBilder aus dem Steigerwaldstadion
Im Stadtrat
Gestern Abend war die Tagesordnung der Stadtratssitzung noch einmal randvoll. 38 Tagesordnungspunkte sollten noch vor der kommunalpolitischen Sommerpause abgearbeitet werden. Zu Beginn gab es daher erst einmal eine längere Diskussion über die Redezeiten. Auf Antrag der SPD wurden diese halbiert (je nach Fraktionsgröße von 2.30 min bis 5 min. pro Tagesordnungspunkt. Mit 17:16 fiel diese Abstimmung zwar denkbar knapp aus, aber damit war entschieden. Meine Glocke zur Sitzungsleitung kam dadurch ungewöhnlich oft zum Einsatz, denn auch die Fraktionen, die für eine Verkürzung waren, wollten sich selbst nur ungern daran halten.
Mit der Schulsanierung und der Buga gab es auch mindestens zwei Themen mit überregionalen Interesse – immerhin berichtete der MDR darüber. Zu den Themen werde ich hier in den nächsten Tagen noch einiges inhaltlich transportieren, aber soviel vorab: es erstaunt immer wieder, dass kein Geld für die Schulsanierung und andere dringliche Aufgaben da ist, aber neue Wolkenschlösser gebaut werden.
Gestern war es die Ankündigungsrhetorik zur Buga und der Wunsch von Rot-Rot-Grün eine Innenstadtimmobilie für eine hohe Millionensumme zurück zukaufen. Kaum einer im Stadtrat macht sich Gedanken, mit welchem Geld die ganze Wünsche bezahlt werden sollen und selbst der linke Beigeordnete spielt immer noch lieber Opposition, statt Lösungen zu präsentieren. Bei der Schulsanierung wird bis jetzt vor allem viel versprochen und erzählt, aber nicht geleistet!
Um 22.30 Uhr konnte ich schließlich die Glocke zum letzten Mal vor der Sommerpause läuten – hoffentlich auch zum letzten Mal in der Thüringenhalle. Eigentlich soll es nach der Sommerpause dann wieder mit Stadtratssitzungen im Rathaus weitergehen (wenn Corona mitspielt). Aber so richtig Pause wird das sowieso nicht. Nächste Woche ist Finanzausschuss und auch einige andere Ausschüsse tagen in den Sommermonaten.
Eine familiäre Premiere gab es gestern auch noch. Mein Zwillingsbruder Jens war erstmals in offizieller Mission im Stadtrat. Zwar (noch) nicht als Stadtrastmitglied, aber mit einer Bürgeranfrage, zu der er auch zwei Nachfragen stellen konnte. Ich bin gespannt, ob wir uns dann künftig auch kommunalpolitisch öfters sehen. Seit die FDP im Stadtrat ihren Fraktionsstatus eingebüßt hat, ist es relativ ruhig geworden und auch die sachkundigen Bürger der FDP mussten ihre Mitarbeit in den Ausschüssen einstellen.
Video der Stadtratssitzung
Sozialkundepreis verliehen
Im Thüringer Landtag wurden heute vom Landesverband Thüringen der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) die Abiturpreise Sozialkunde und der Thüringer Sozialkundelehrerpreis verliehen. Seit vielen Jahren ist die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen dabei Kooperationspartner der DVPB.
Die Preise übergaben die Präsidentin des Thüringer Landtags, Birgit Keller, der zweite Vorsitzende des Landesverbandes DVPB, Toralf Schenk, und der Leiter der LZT, Franz-Josef Schlichting. Der Abiturpreis würdigt nicht nur die eingereichten Arbeiten, sondern auch das politisch-gesellschaftliche Engagement. Diese Handlungsorientierung entspricht auch dem Anspruch der politischen Bildung. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern!
Besonders gefreut habe ich mich über den Erstplatzierten beim Abiturpreis Sozialkunde. Die Jury entschied sich für Martin Schöppe (Georg-Samuel-Dörffel-Gymnasium Weida) und erklärte in der Laudatio:
” Ist Lobbyismus eine Gefahr für die Demokratie? Mit dieser spannenden Frage setzte sich Martin Schöppe in seiner Seminarfacharbeit auseinander. Mit politischem Sachverstand beleuchtete er kritisch die Einflüsse auf die Demokratie. Auch außerhalb der Schule engagiert er sich politisch und für mehr Partizipation. So ist er Schülersprecher an seiner Schule und auf Kreisebene. Er bringt sich ehrenamtlich in der Jungen Union Gera ein und ist Mitglied der CDU Greiz. Bei den Juniorwahlen wirkte er im Wahlvorstand und für die Schule an der Erarbeitung einer zeitgemäßen Hausordnung mit.”
Meine aktive Zeit bei der Jungen Union ist inzwischen zwar nun schon rund 25 Jahre her. Aber wie heißt es so schön? Einmal JU immer JU! Und da freue ich mich natürlich, dass immer wieder engagierte JU-Generationen nachwachsen.
Pressemitteilung des Landtags
Wieder einmal eine Videokonferenz
Wieder einmal eine Online-Konferenz zu einem wichtigen Thema: Vorstellung des Projektes „Countering Holocaust Distortion on Social Media. Promoting the Positive Use of Internet Social Technologies for Teaching and Learning about the Holocaust”. In diesem Projekt werden soziale Medien und die Arbeit ihrer Akteure im Erinnerungskontext in Italien und Deutschland untersucht, um Guidelines zu entwickeln, wie soziale Medien eingesetzt werden können, um der Verzerrung des Holocausts entgegenzuwirken.
Da ich in der Landeszentrale für politische Bildung sowohl für den Online-Bereich, als auch für Israel zuständig bin, war mir die Teilnahme an der heutigen Präsentation besonders wichtig. Seit vielen Jahren wird in Deutschland darüber diskutiert, wann bzw. in welchem Alter Holocaust Education ansetzen soll. Bei allen Online-Angeboten ist es völlig offen, welche Altersgruppe erreicht wird. Momentan nutzen wir als LZT die sozialen Medien, unsere Homepage und den Newsletter vor allem, um Veranstaltungsangebote zu bewerben. Wenn alles klappt werden wir im Herbst eine personelle Verstärkung bekommen, um eigenständige Online-Bildungsangebote zu entwickeln. Dann werden wir sicher auch auf das heutige Thema zurückkommen.
Am Samstag, dem 02. Juli 2022 fand der Kreisparteitag der CDU Erfurt statt, um unter anderem einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Der bisherige Kreisvorsitzende Dr. Wolfgang Weisskopf wurde als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Als seine weiteren Stellvertreter wurden Prof. Dr. Regina Polster, Michael Panse und Bianca Rudolph gewählt. Zusätzlich hat der Kreisparteitag der CDU Erfurt Stephan König als Schatzmeister und Mandy Grabe als Mitgliederbeauftragte in den geschäftsführenden Vorstand und 12 weitere Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt.
„Mit dem am Samstag gewählten Kreisvorstand haben wir nun die personellen Weichen für politische Arbeit bis zum Superwahl 2024 gestellt. Wir wollen bei der Landtagswahl, bei der Oberbürgermeister-Wahl und der Kommunalwahl für Erfurt im Landtag vertreten sein, wieder das Stadtoberhaupt stellen und als jetzt schon größte Fraktion mit einer deutlich vergrößerten Fraktionsstärke die Stadtpolitik der Landeshauptstadt bestimmen und gestalten. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit in einem starken Team.“ so der neue und alte Kreisvorsitzende Dr. Wolfgang Weisskopf.“
Unsere Barbesetzung
Natürlich haben wir beim MKC gestern in Marbach ein Sommerfest und keinen Sommerkarneval gefeiert. Karnevalistische Veranstaltungen sind zwischen Aschermittwoch und dem 11.11. nicht erlaubt und da versteht der Bund Deutscher Karneval auch keinen Spaß. Wer gegen die Regel verstößt, muss mit einem Ausschluss rechnen. gerade an diesem Wochenende wurde dies heiß diskutiert, weil es in Thüringen in Körner einen Sommerkarneval gab.
Unser Sommerfest stand unter dem Motto “Dolce Vita” und war somit sommerlich italienisch angehaucht. Das gemeinsame Feiern stand im Mittelpunkt und es gab somit nur einige wenige Programmpunkte. Aber es gab im Sport- und Familienzentrum in Marbach vor allem gutes italienisches Essen und reichlich kühle Getränke. Ein großes Dankeschön dem ganzen Orga-Team. Wir können in Marbach feiern!
Bilder aus Marbach
Der neue Kreisvorstand
Ziemlich lange her ist es, aber ich kann mich noch daran erinnern! Im Dezember 1991 war ich das erste Mal bei einem Kreisparteitag der CDU Erfurt. Im damaligen Gildehaus wurde ich als JU Vorsitzender erstmals in den Kreisvorstand gewählt und bin es 31 Jahre später immer noch.
Heute trafen sich nun die Mitglieder der CDU Erfurt auf ihren Kreisparteitag, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Als Kreisvorsitzender wurde Dr. Wolfgang Weisskopf wiedergewählt, ebenso wurden als Stellvertreterin Prof. Dr. Regina Polster und ich im Amt bestätigt. Von 2005 bis 2015 und danach seit 2020 habe ich dieses Amt inne und immer noch große Lust mitzugestalten. Neu als Stellvertreterin wurde Bianca Rudolph gewählt, während der bisherige Stellvertreter Stephan König zum Schatzmeister gewählt wurde. Im Amt der Mitgliederbeauftragten wurde Mandy Grabe wiedergewählt.
Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Ute Karger, Kristina Nordt, Franca Bauernfeind, Rico Chmelik, Thomas Pfistner, Hans-Arno Simon, Luc Rechenbach, Rocky Keuterling, Jan Meyhöfer, Udo Schwieren, Steffen Peschke und Jörg Orschewsky. Ein Dank an dieser Stelle gilt auch unserer Ehrenvorsitzenden Marion Walsmann für die Tagungsleitung und Christian Hirte für das Grußwort als CDU Landesvorsitzender, ebenso sei allen bisherigen Kreisvorstandsmitgliedern gedankt.
Bilder vom Kreisparteitag
Im Generalkonsulat in Leipzig
Inzwischen ist es 27 Jahre her, dass ich zum ersten Mal in Amerika war. Schon bei der ersten Reise 1995 hat mich das Land begeistert und auch jetzt freue ich mich wieder sehr drauf, wenn ich im August mit meinem Sohn wieder dort sein werde. Insbesondere die Familien-Tour im Jahr 2000 und die Tour mit meinen drei Söhnen 2017 sind mir von den fünf Reisen noch eindrucksvoll in Erinnerung.
Amerika steht für mich für Unabhängigkeit und Freiheit – deshalb gratuliere ich zum bevorstehenden 246. Jahrestag der Unabhängigkeit der vereinigten Staaten von Amerika am kommenden Montag schon einmal vorab. mit meinem Sohn war ich dazu auf Einladung des Generalkonsuls Ken Toko heute im Generalkonsulat in Leipzig zu Gast. Nach zwei Jahren Corona-Pause wurde dort der Unabhängigkeitstag gefeiert. Neben einer typisch amerikanischen Feier mit Flaggenpräsentation und Nationalhymnen von einer Opernsängerin, gab es vor allem viele gute Gespräche.
In einem Monat werde ich meinen Sohn zum Studienstart nach Atlanta begleiten. Ich freue mich für ihn, dass er die Chance hat ein Jahr in Atlanta zu studieren. Es wird ihn zweifellos prägen.
Bilder aus Leipzig
Impressionen von der Dankesfeier
Gestern Abend wurde das Themenjahr “Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen” mit einer Dankesfeier durch den Ministerpräsidenten und die Landtagspräsidentin im Thüringer Landtag offiziell beendet. Eingeladen waren dazu die Akteurinnen und Akteure, die im Themenjahr 320 Veranstaltungen an 175 Orten in Thüringen präsentierten.
Als Landeszentrale für politische Bildung Thüringen haben wir dazu eine große Zahl an Veranstaltungen beigesteuert und werden auch nach dem Themenjahr Veranstaltungen zum jüdischen Leben in Thüringen im Rahmen der Achava-Festspiele und der Tage der jüdisch-Israelischen Kultur beisteuern.
Mir ist es ausgesprochen wichtig, dass wir neben der reichhaltigen Geschichte immer wieder auch den Bezug zum aktuellen jüdischen Leben finden. In seiner Vielfalt können wir jüdisches Leben glücklicherweise nicht nur in Israel sondern inzwischen auch wieder in Deutschland erleben. Deshalb engagiere ich mich bei der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, unserem Förderverein für jüdische Kultur und auch in meinem Job bei der LZT dafür, dieses Leben sichtbar zu machen.
Aber natürlich bin ich noch lieber immer wieder auch in Israel – in Jerusalem, Tel Aviv und vielen anderen wunderbaren Orten. Das nächste Mal Ende September mit der CDU Thüringen und auch die 19 Reise plane ich gerade – im März 2023 mit der Landeszentrale.
Der aktuelle Ausländerbeirat
Damals waren wir die ersten. Am 22. März 1992 wurde der Ausländerbeirat in Erfurt gegründet. In den neuen Bundesländern war es damals der erste Ausländerbeirat und ich kann mich noch daran erinnern, dass es eine mit breiter Mehrheit im Stadtrat getroffene Entscheidung war. Seit dem hat sich viel getan. Der Ausländerbeirat vertritt inzwischen die Interessen von 22.000 Menschen und damit 10 Prozent der Erfurter Bevölkerung.
Gestern Abend wurde das Jubiläum im Ratssitzungssaal des Rathauses gefeiert. Der Oberbürgermeister hielt ein Grußwort, die Bürgermeisterin war zu Gast und zumindest die SPD und die CDU war mit jeweils mehreren Kolleginnen und Kollegen vertreten. Leider kam die Landesintegrationsbeauftragte erst, als die Veranstaltung schon vorbei war und auch die anderen Fraktionen im Stadtrat waren nicht vertreten. Ich finde dies persönlich sehr schade und auch alles andere als wertschätzend.
Für die CDU-Fraktion kann ich sagen, dass wir in all den Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat gepflegt haben und ich möchte alles danken, die als sachkundige Fraktionsvertreter im Ausländerbeirat mitgearbeitet haben. Von Magarethe Hentsch bis Niklas Wassmann waren wir immer engagiert dabei, wenn es darum ging gemeinsam Probleme zu lösen. Vielen Dank vor allen aber auch an Jose Paca und sein Team, die die Arbeit seit 30 Jahren tragen und sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen.
Bilder vom Festempfang
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