CDU-Wahlparty im Übersee
Dieses Mal nicht ausgelöst durch alkoholische Getränke, sondern durch das Wahlergebnis! Politiker neigen dazu, alles schön zu reden und auch ich versuche immer noch etwas positives zu finden. Nach dem gestrigen Wahlergebnis fällt mir das schwer. Gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann waren wir im Übersee und verfolgten dort die Hochrechnungen und schließlich die Auszählung.
Das Ergebnis war für mich nicht überraschend. Der Wahlkampf der letzten Tage lies ahnen, dass die AfD in Erfurt deutlich über dem Bundestrend liegen würde. Insbesondere in den Ortsteilen hat sich das bestätigt. Antje Tillmann hat ihren Wahlkreis verteidigt und liegt sowohl in Erfurt, als auch in Weimar an der Spitze. Auch die anderen sieben CDU-Direktkandidaten in Thüringen haben gewonnen. Damit ist aber der Anteil an positiven Nachrichten schon aufgebraucht.
In Berlin wird es wohl schwierige Koalitionsverhandlungen geben, an deren Ende sich die Jamaika-Koalition bilden wird. Die SPD ist raus aus der Nummer und nach dem Wahlk(r)ampf der letzten Wochen ist es auch aus CDU Sicht unmöglich mit Typen wie Schulz über Koalitionen zu verhandeln. Mit der FDP und den Grünen sowie auf der anderen Seite der CSU wird es aber auch eine schwierige Nummer. Vor 23 Jahren gab es einmal die Pizza-Conection zwischen CDU/Junge Union und jungen Grünen Politikern. Ich kann mich an die ersten zaghaften Gespräche in Bonn erinnern. Allerdings sind die meisten der damals handelnden Akteure inzwischen ergraut oder nicht mehr politisch aktiv. Es werden schwierige Wochen, aber die CDU hat den Wählerauftrag zur Regierungsbildung.
Heute Abend werden wir in der Stadtratsfraktion und im Kreisvorstand über das Ergebnis der Wahlen beraten. Nach der Wahl ist vor der Wahl! In sieben Monaten die Oberbürgermeisterwahl und in zwei Jahren Kommunal-, Europa und Landtagswahl. Also, weiter geht’s!
Fotoshooting Schwarz-Weiß Erfurt
Wenn der letzte Infostand zusammen gepackt wurde und das abwarten auf das Wahlergebnis einsetzt, ist es erfahrungsgemäß gut sich abzulenken. Am Wochenende klappte das ganz gut. Samstag Morgen der letzte Infostand auf dem Domplatz, danach war ich mit meinem Sohn bei Harley-Davidson zum Tag der offenen Tür – bzw. “open house”. Danach ging es im Sportpark Johannesplatz an den Fitnessgeräten weiter (u.a. hatte auch der Oberbürgermeister die gleiche Idee).
Am Abend hatten wir noch einmal Karten für die ausverkaufte dritte Aufführung der Celtic Night im Stadtgarten bekommen. Wie bei der Premiere waren wir auch beim zweiten Mal wieder wahnsinnig begeistert und stolz auf unseren Sohn.
Am heutigen Sonntag stand nach dem Spaziergang in das Wahllokal, das Saisonfotoshooting mit unseren Damen von Schwarz-Weiß Erfurt auf dem Programm. Gestylt und einzeln fotografiert wurden wir im Studie der Agentur Rühberg im Brühl und vor dem Erfurter Theater entstand das offizielle Saisonbild 2017/2018.
Um die letzten Stunden vor der Schließung der Wahllokale zu überbrücken war ich beim Saisonauftakt der Black Dragons. gegen Preußen Berlin lieferten sie eine kampfbetonte Partie und gewannen schließlich mit 4:3. Allerdings habe ich dabei das spannende dritte Drittel versäumt, weil ich da schon auf dem weg ins Übersee war, wo wir mit unserer Bundestagsabgeordneten das Wahlergebnis abwarteten. Das muss sich aber bei mir erst einmal setzen und ich werden erst morgen meine Gedanken dazu schriftlich formulieren.
Die Vertreter des AWO KV Saalfeld und des Landesvorstandes
Auch mitten im Wahlkampf ist der Name der AWO-Ehrenamtsauszeichnung natürlich nicht auf Koalitionen gemünzt. Vielmehr verkörpert die Skulptur, die als Emma-Sachse-Ehrung dem Ehrenamtlichen des Jahres verliehen wird, den Gedanken des Helfens.
Nachdem im letzten Jahr der AWO-Ball ausfallen musste lud in diesem Jahr die AWO heute Abend wieder ihre Ehrenamtlichen aus allen Kreisverbänden und viele Freunde aus dem Sozialbereich in den Erfurter Kaisersaal ein. Seit vielen Jahren bin ich gerne dabei und nutze den Abend vor allem für gute Gespräche mit AWO-Funktionsträgern, aber auch Gästen von der Parität bis zur Caritas.
Die Festrede des Abends hielt der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider, der für den Wirtschaftsminister Tiefensee eingesprungen war. Ehrenamtlicher des Jahres wurde der AWO-Vorsitzende des KV Saalfeld Rudolstadt Prof. Dr. Maak. Herzlichen Glückwunsch!
Ein Teil der Akteure
Beeindruckend! Das was 100 Schülerinnen und Schüler des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt und des Rabanus-Maurus-Gymnasiums Mainz auf die Bühne gebracht haben begeisterte heute Abend die 450 Zuschauer im Erfurter Stadtgarten. Erneut brachten die beiden Schulen der Partnerstädte nach dem König der Löwen wieder eine tolle Show mit Solo, Chor, Orchester und Stepdance auf die Bühne
Eineinhalb Jahre arbeiteten die Verantwortlichen beider Schulen und viele Helfer an dem Projekt und konnten sich den verdienten Applaus abholen. Die Celtic Night bot irische Klänge, Stepdance, eine Trommelshow, ein Harfensolo und auch einen Dudelsack. Das Bühnenbild passte wunderbar zur Aufführung und das Erfurter Music College sorgte für perfektes Licht und Ton. Mächtig stolz war ich auf unseren Sohn, der seit vielen Jahren auf dem KLG ist und sich dem Fagott verschrieben hat. Er und alle Mitwirkende haben das toll gemacht.
Morgen und übermorgen wird es noch zwei weitere Aufführungen der Celtic Night im Stadtgarten geben – beide Shows sind schon ausverkauft und ich wünsche den Schülerinnen und Schüler noch zwei so tolle Abende mit begeisterten Zuschauern – drei mal ausverkauft mit jeweils 450 Besuchern, das muss man erst einmal schaffen!
Der GeburtstagstischPassend zum heutigen Weltkindertag feierte das SOS-Beratungs- und Familienzentrum Weimar mit einer Festveranstaltung gemeinsam mit der Thüringer Sozialministerin Heike Werner sein 25-jähriges Bestehen. Der Träger, der SOS-Kinderdorfverein hat vor nunmehr 25 Jahren mit einer Erziehungsberatungsstelle begonnen und im Jahr 2005 als weitere Einrichtung das Familienzentrum in Weimar aufgebaut. Das Familienzentrum Weimar ist eines von 15 Familienzentren in Thüringen welches von unserer Stiftung FamilienSinn gefördert wird. Ein 16. Familienzentrum – das mobile Familienzentrum Dingelstädt hat gerade seine Arbeit begonnen und im kommenden Jahr wird ein 17. Familienzentrum in Pößneck hinzu kommen. Regelmäßig bin ich in den vielen Familienzentren zur fachlichen Beratung zu Gast – heute war es einmal „nur“ um gemeinsam zu feiern. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern der Beratungsstelle und des Familienzentrums wird die Arbeit des SOS-Beratungs- und Familienzentrums Weimar von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt und getragen. Mit der Gründung der Erziehungsberatungsstelle im Jahr 1992 hat der Verein SOS-Kinderdorf e.V. Neuland in den neuen Bundesländern betreten aber sich innerhalb von kurzer Zeit mit Sach- und Fachkompetenz und engagierten Mitarbeitern zu einer wichtigen Säule in der Jugendhilfelandschaft der Stadt Weimar entwickelt. Im Jahr 1997 wurde erstmals das Angebot des Trägers mit dem Jugendkriminalitätspräventionsprogramm (JKPP) ausgeweitet. Im Jahr 2001 übernahm der Träger das ehemalige Stadtteilhaus für soziale Dienste in der Lincolnstraße und etablierte dort das Familienzentrum. Schritt für Schritt wurden die dortigen Angebote ausgebaut – ein großer Spielplatz ist im Jahr 2013 hinzu gekommen. Zahlreiche längerfristige Angebote und Seminare finden im Familienzentrum statt. Themenschwerpunkte sind die Unterstützungsangebote für werdende und junge Eltern. Pekip, Babymassage, Rückbildungsgymnastik sowie Geburtsvorbereitungskurse gehören zum jährlichen festen Programm. Viele Tagesveranstaltungen und offene Angebote sowie Feste komplettieren das Programm. Darüber hinaus wird vor allem das Familiencafe intensiv genutzt. Die wichtigste Zielgruppe des Familienzentrums sind Familien und Alleinerziehende mit kleinen Kindern. Zunehmend steigt die Nachfrage aber auch nach Angeboten für ältere Kinder. Seit 2015 engagiert sich das Familienzentrum in der Arbeit mit Flüchtlingsfamilien. Das Projekt Spielraum wurde im Familienzentrum Weimar entwickelt und sehr erfolgreich umgesetzt. Ziel des Projektes war es Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern den Zugang zu bestehenden Einrichtungen der Kinderbetreuung und Familienhilfe zu erleichtern und Familienbildungsangebote mit einem niedrigschwelligem Zugang zu ermöglichen. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und viel Erfolg für die weitere Arbeit!
Das Programmheft von “Idee Kommunal”
Heute Mittag habe ich als Referent erstmals beim Internet-Forum „Idee Kommunal“ mitgewirkt. Die Idee hinter dem Konzept ist es für Bürger, Kommunen und Mandatsträger ein Informationsforum zu etablieren welches es in dieser Form bis jetzt eher im universitären oder wirtschaftlichen Bereich gibt. Mit interessanten Vorträgen zum kommunalen Themen und Interview mit Verantwortungsträger wird eine Liveplattform geschaffen, bei der Zuschauer online reagieren und Fragen stellen können. Künftig wird es regelmäßig Dienstag und Mittwoch zu festen Sendezeiten Vorträge geben.
Bei meinem heutigen einstündigen Vortrag hatte ich das Thema der demografischen Entwicklung und der Verbindung zu kommunalpolitischem Handeln gewählt. Dieses Thema habe ich gewählt, weil ich dies für eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft halte. Seit meiner Zeit als Generationenbeauftragter der Landesregierung weiß ich, wie weitreichend der demografische Wandel in alle Lebensbereiche wirkt. Um da die richtigen Entscheidungen treffen zu können, erfordert es einiges an Hintergrundinformationen und ein Verständnis für die Erwartungshaltung der Menschen.
Viele Begriffe haben mit dem demografischen Wandel zu tun. Eine älter werdende Gesellschaft, aktives Altern, Geburtenmangel, Abwanderung, Fachkräftebedarf, soziale Sicherheit, Familienpolitik, Sicherheit der Renten und Zuwanderung – dies sind alles Begriffe, die sich mit dem Stichwort Demografie verbinden. Die Planung von Kitas, Schulen, Wohnungen, Sozialstruktur, Altenpflege, ÖPNV findet damit verbunden auf kommunaler Ebene statt. Ich habe ausgesprochen gerne das Thema heute ein wenig aufbereitet. Der Vortrag wird auch auf dem Homepage von “Idee Kommunal” im Archiv abrufbar sein.
Ich wünsche den Initiatoren von „Idee Kommunal“ viel Erfolg und interessierte Zuschauer. Gerne werden ich immer mal wieder rein schalten und bin, wenn es gewünscht ist, auch gerne noch einmal als Referent oder Interviewpartner dabei.
In Jena konnten wir jubelnDieses Wochenende stand beides bei mir auf dem Programm – aber das ist schon die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Aktivitäten. Denn dass es in der Politik einen sportlich fairen Wettstreit zwischen den Bewerbern gibt, glaube ich nicht mehr.Freitagabend die Squash-Runde mit einem alten Schulfreund und heute eine Tennispartie mit meinem Sohn umrahmten das Goldene Rad auf der Erfurter Radrennbahn am Freitag, das gestrige letzte Saisonspiel der Erfurt Indigos gegen die Radebeul Suburbians Foxes (erfreulicherweise mit 40:12 gewonnen) und das erste Regionalligaspiel der neuen Saison für unseren SWE-Nachwuchs gegen Jena (mit 1:3 gewonnen). Beim Auswärtsspiel waren wir mit 20 Fans dabei und sorgten für Heimstimmung – ohne die sonst zwischen Jena und Erfurt so aufgeladene Stimmung. Dazwischen waren wir gestern noch beim Aufstiegsspiel der Tennisdamen vom ETC Rot-Weiß in die Regionalliga Ost. Souverän setzten sie sich gegen Magdeburg durch und feierten danach u.a. mit dem Deutschen Meister über 100 und 200 Meter Julian Reus. SonntagsprogrammDie vier Stunden Wahlkampf auf dem Domplatz und Anger zuvor war alles andere, als ein sportlicher Wettstreit. Es ist schon erstaunlich welch aggressive Stimmung inzwischen bei einigen Leuten herrscht. Ich habe in den letzten 27 Jahren viele Wahlkämpfe erlebt und immer gab es Auseinandersetzungen, aber nie so, wie in diesem Jahr. Störungen von Wahlveranstaltungen aller Parteien und Beschädigungen von Wahlplakaten wie im gegenwärtigen Wahlkampf habe ich noch nicht erlebt,Die Art wie die sogenannte Alternative für Deutschland sich im Thüringer Landtag und bei ihren Wahlkampfveranstaltungen benimmt, färbt inzwischen auf Teile des Wählerspektrums ab. Richtig ist, dass jeder denken und sagen kann, was er will. Für diese Meinungsfreiheit haben wir lange gestritten. Richtig ist aber auch, dass sich niemand Beleidigungen gefallen lassen muss und dies gilt sowohl in den sozialen Netzwerken, als auch am Infostand.
Herbst-Infobrief
Unser aktueller CDU-Stadtratsfraktions-Infobrief umfasst mit 12 Seiten das ganze Spektrum der kommunalpolitischen Diskussion und greift einige Punkte der letzten Stadtratssitzung auf. Innenstadt stärken, Sicherheit auf dem Anger, Caravanstellplatz und Schließung der Westtribüne sind Punkte, die uns schon länger beschäftigen.
Der Panzerblitzer sorgt ebenfalls für Diskussionen und wahrscheinlich wird es auch um unseren Vorschlag einer Helmut-Kohl-Straße Diskussionen geben. In einer der letzten Hauptausschusssitzungen habe ich unseren Vorschlag bereits vorgestellt und dafür von der SPD klare Zustimmung gehört und sogar von den Linken Zustimmung eine geeignete Straße suchen zu wollen. Ich bin gespannt, wie dies in der Oktoberstadtratssitzung ausgeht.
Im Vorfeld der Bundestagswahl in der kommenden Woche stellen wir auch in einem Interview unsere Stadträtin und Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann vor.
Viel Spaß beim lesen!
Link zur Homepage der Stadtratsfraktion
Blick in den Tagungssaal
Familie steht derzeit vielfach im Blickpunkt – gerade im Vorfeld von Wahlen. Familie ins Zentrum der Diskussionen und Entscheidungen zu rücken, war das Anliegen der Teilnehmer der heutigen Fachtagung FAMILIimZENTRUM im Collegium Maius in Erfurt. Über 130 Akteure der Familienarbeit waren gekommen um sich über das Thema der Familienbildung und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen auszutauschen.
Sozialministerin Heike Werner eröffnete die Tagung und betonte, dass moderne Familienpolitik direkt an Bedürfnisse und Lebenslagen von Familien anknüpfen müsse. Das Verständnis von Familie hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Die Landesregierung hält die Familie für einen Ort der generationsübergreifenden Verantwortungsübernahme und Solidarität. Mit dem geplanten neuen Landesprogramm für das solidarische Zusammenleben der Generationen will die Landesregierung direkt bei den Bedürfnissen und Lebenslagen von Familien anknüpfen. Besondere Aufmerksamkeit kommt hierbei der sogenannten „Sandwichgeneration“ zu, die gleichzeitig erwerbstätig sei, für ihre Kinder und die ältere Generation sorge – und sich nicht selten zusätzlich ehrenamtlich betätige.
Prof. Dr. Carsten Wippermann stellte empirische Befunde zu milieuspezifischen Erziehungszielen und Erziehungsstilen vor. Seine Darstellung der DELTA-Milieus regt an sich intensiver mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Familienzentren, Kitas und andere Einrichtungen auf die unterschiedlichen Familienbiographien und Erwartungshaltungen eingehen können. Regina Neumann vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg stellte dazu die dritte ifb-Elternbefragung zur Familienplanung vor. Dabei ging es um die Erwartungshaltung an Familienbildung aus Sicht der Eltern. Vier interessante Projekte präsentierten sich am Nachmittag den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter u.a. die Internetplattform digitale-elternbildung.de sowie die Jenaer Elternschule „Gemeinsam stark“. Ausgesprochen empfehlenswert sind sie alle.
Bilder der Tagung
Die Landesprogramm-AktivenBilanzierungstreffen zur Erarbeitung des Landesprogramms
Seit rund einem Jahr wird sehr intensiv an der Erarbeitung des Landesprogramms für das Solidarische Zusammenleben der Generationen gearbeitet. In den Arbeitsgruppen sind rund 100 Vertretern von Vereinen, Verbänden und Trägern engagiert. Beim heutigen Bilanzierungstreffen im Erfurter Augustinerkloster wurde eine Zwischenbilanz gezogen. Sozialministerin Werner dankte dabei allen Mitwirkenden für Unterstützung und gute Zusammenarbeit, besonders aber für die vielen Ideen und Vorschläge sowie den Willen, sich aktiv in die Gestaltung der Rahmenbedingungen für Familien einzubringen.
Familien- und Sozialministerin Werner sagte bei der heutigen Tagung: „Wir sind gemeinsam dabei, ein familienpolitisches Landesprogramm mit einer so umfangreichen Beteiligung auf die Beine zu stellen, wie wir sie in Thüringen bisher noch nicht hatten. Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ entsteht im Dialog, mit maximaler Beteiligung der Landesebene, der kommunalen Ebene, der Träger- und Verbandsebene. Unser Verständnis definiert Familie als einen Ort der generationsübergreifenden Verantwortungsübernahme und Solidarität. Familie im Sinne unseres Verständnisses ist ein generationenübergreifendes Miteinander und Füreinander von Eltern, Kindern, Enkeln, Großeltern, Geschwistern und Partnern. Es gilt anzuerkennen, dass einst nahezu verbindliche Lebensentwürfe an Prägekraft verlieren, Vielfalt bricht sich Raum. Das ist gesellschaftliche Realität.“
Das Landesprogramm “Solidarisches Zusammenleben der Generationen” dient zwei wesentlichen Zielen:
1. Der Schaffung einer leistungsfähigen bedarfsgerechten sozialen Infrastruktur, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl für das Zusammenleben mit Kindern als auch für die Sorgearbeit der Familien gegenüber der älteren Generation gewährleistet. Diese Infrastruktur entspricht dem modernen Bild von Familie als generationenübergreifendes Miteinander und gegenseitige Fürsorge in der Vielfalt unterschiedlich gelebter Familienformen.
2. Diese leistungsfähige soziale Infrastruktur inklusive einer sozialen Mobilität in unseren Dörfern und Städten soll die Teilhabe auch älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben fördern.
Das Förderprogramm soll auf Grundlage der Arbeit der Beteiligungsgremien im Jahr 2018 fertiggestellt werden, einschließlich der erforderlichen gesetzlichen Änderungen, und zum 1. Januar 2019 an den Start gehen. Bereits ab dem 1. Januar 2018 werden zwei Modellkommunen, der Landkreis Altenburger Land und der Landkreis Kyffhäuserkreis, das Landesprogramm vor Ort umsetzen.
Bilder vom Bilanzierungstreffen
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