Im Erfurter geht es jetzt kurz vor Ostern recht ruhig zu. Bedingt durch die Osterferien finden keine Stadtratssitzungen und nur wenige Ausschusssitzungen statt. Viele Verwaltungsmitarbeiter nutzen die Zeit für einen Kurzurlaub. Die Protokollabteilung im Rathaus hatte aber gestern durchaus zu tun. Gestern Nachmittag hat sich die Botschafterin der Schweiz Livia Leu im Festsaal des Erfurter Rathauses in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Inzwischen hat sich das aktuelle Goldene Buch seit seinem Beginn ziemlich gefüllt. Auf der ersten Seite steht Papst Benedikt XVI. Bei seinem Besuch war es auch das einzige Mal, dass das Buch das Rathaus zur Unterzeichnung verlassen hat und der Papst die Eintragung im Dom vornahm.
1994 wurde das vorletzte Buch mit dem Eintrag des Bundespräsidenten Roman Herzog eröffnet. Ein Goldenes Buch fehlt allerdings im Besitz der Stadt. Beim Abzug der sowjetischen Truppen wurde es mitgenommen und liegt nun vermutlich irgendwo in Moskau. In diesem Buch standen alle die, an die heute ganz sicher nicht mehr für eine Eintragung in Frage kommen würden. In der aktuellen Fassung sind neben vielen Politikern, Schauspielern und Botschaftern auch erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler. Mit unseren Volleyball-Damen durften wir uns zwei Mal in das Buch eintragen.
Mit der Schweizer Botschafterin Livia Leu habe ich gestern nach der Eintragung ins Goldene Buch kurz über den Sport in der Schweiz und in Thüringen sprechen. Oberhof wird häufig das St. Moritz des Ostens genannt, weil der Wintersportort zu DDR-Zeiten prominente Urlauberinnen und Urlauber aus der ganzen Republik anzog. Leider habe ich es noch nicht nach St. Moritz geschafft und werde es wohl im kommenden Jahr noch einmal versuchen. Die dortige Naturrodelbahn ist die einzige Bahn, auf der Weltcups gefahren werden.
Für meine Honda NTV 650 trifft dies definitiv zu und auch ich komme dem Spruch auf meinem T-Shirt näher. Die Motorradsaison hat Dank des wunderschönen Wetters voll begonnen. Für meine Honda ist es nun die 33 Saison und ich bin mit ihr immernoch zuverlässig unterwegs.
Am diesem Wochenende habe ich neben einer Motorradtour nach Weimar auch einmal den Trend bei ChatGPT ausprobiert und eine Retro-Action-Figur erstellt – natürlich mit der Honda NTV, da die Ducati noch ein paar Jahre jünger ist 😉
Vor der Publikationskonferenz war ich noch nie in Kiel und so habe ich gerne die Gelegenheit genutzt, Kiel und Umgebung etwas besser kennenzulernen.
Zwei Mal im Jahr treffen sich die Vertreter der Landeszentralen für politische Bildung mit den Vertretern der Bundeszentrale für politische Bildung zu einer Publiaktionskonferenz und da dreht sich alles um Bücher. Neuerscheinungen werden drei Tage diskuiert und vorgestellt. Ziel ist es dabei bei einzelnen Publikationen einen Pool zu bilden und somit durch größere Stückzahlen günstige Einkaufspreise von den Verlagen zu bekommen.
Am Sonntag fand in Buchenwald die offizielle Gedenkveranstaltung Thüringens anlässlich der 80jährigen Befreiung des KZ Buchenwalds statt. Das wichtige Gedenken wurde im Vorfeld und leider nun auch in der Diskussion danach überschattet von einem Streit,
Der Saal im jüdischen Kulturzentrum in Erfurt war mit 100 Gästen voll. Dies ist an einem Sonntagnachmittag durchaus bemerkenswert. Das große Interesse an der Veranstaltung “Israel, Judentum und die deutsche Wahrnehmung – Ein Abend mit Perspektivwechseln” lag zweifellos neben dem Thema auch an den Gesprächspartnern. Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen, Sarah Maria Sander, Journalistin und Nahost-Korrespondentin, und Monique Junker, frühere Nahost-Korrespondentin und MDR-Investigativjournalistin, diskutierten moderiert von Blanca Weber.
Christina Rommel ist eine sehr erfolgreiche Musikerin und Genussbotschafterin 😉 Sie singt vom perfekten Sommertag, den Blick von Oben oder der Liebe zu Schokolade und sie singt authentisch und erfolgreich seit vielen Jahren. Gestern Abend hatte Christina Freunde und Wegbegleiter zum Jubiläumskonzert nach Kranichborn in ihre Heimatkirche eingeladen. Es gab viel Musik, Schokolade für die Gäste und es gab eine Buchpremiere. Hinter den einfühlsamen Texten von Christina steht von Anbeginn Mario Brizin und diese Texte sind jetzt kombiniert mit gelungenen Illustrationen in einem schönen Buch erschienen 
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Derzeit wird das Kino im Atrium in Weimar nur noch selten genutzt. Heute Nachmittag war der alte Glanz wieder da. Premieren-Fotowand, roter Teppich und ein voller Kinosaal. Anlass dafür war die Premiere des Films “Lost Pages of War” von Maik Gießler. Der schwarz-weiß Film spielt in den Tagen unmittelbar nach Kriegsende, als zunächst die Amerikaner und dann die Sowjetarmee Thüringen besetzt hatten. Die 327 th Fighter Control Squadron sollte eine Buchchronik bekommen, die im Weimaer Verlag Knabe gedruckt wurde. Bevor die Bücher übergeben werden konnten, mussten die Amerikaner abziehen. Erst im Jahr 2001 wurden die 300 versteckten Bücher gefunden und die wahre Geschichte aufgearbeitet. Zur Premiere gab es das Buch für die Premierengäste als Neuauflage.
Rund 400 Gäste sind ins CCS Suhl gekommen, um die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2024 zu ehren. Viele ehemalige Spitzensportler, Politik, Verbandsvertreter und Sponsoren waren dabei. Gerne habe ich bei der Ehrungsveranstaltung unseren Präsidenten des TSBV Andreas Minschke verteten und dies um so lieber, weil wieder unsere Kufensportler gut dabei waren. Unter den Nominierungen waren die Bob-, Skeleton- und Rodelsportlerinnen und Sportler schon gut vertreten.