CDU-Fraktion fordert seriöse Haushaltspolitik auch in Corona-Zeiten

Stadtratsfraktion der CDU: Die Landeshauptstadt Erfurt befindet sich durch die Corona-Krise unbestritten in erheblichen finanziellen Engpässen. Sperren und Kürzungen sind dennoch kein Automatismus. Finanzielle Hilfen vom Freistaat Thüringen müssen deshalb von den Verantwortlichen der Stadt eingefordert werden, um einen Finanzkollaps zu verhindern. Kitas, Schulen, Feuerwehren und diverse Straßenbauprojekte wären betroffen – vor allem auch in einigen Ortsteilen. Das Gesamtvolumen der vom Oberbürgermeister ausgebrachten Sperre beträgt rund 73 Mio. Euro im Bereich der Investitionen. Die Haushalt- bzw. Bewirtschaftungssperren für verschiedene Projekte und Maßnahmen sind bei den sich bereits abzeichnenden Mindereinnahmen grundsätzlich formell richtig, jedoch fehlt der CDU-Fraktion das genaue Augenmaß. Inakzeptabel findet CDU-Finanzpolitiker Michael Panse, dass die Entscheidungen einfach am Stadtrat vorbei getätigt wurden und dass offenbar Bereiche berücksichtigt werden sollen, die nichts mit der Corona-Krise zu tun haben. Es war beispielsweise die Entscheidung des Stadtrates, dass die Maßnahmen für das Promenadendeck der ICE-City reduziert werden. Unter der Überschrift Corona sollen laut der Verwaltungspläne jedoch rund 5,2 Mio. Euro mehr genau dort hinfließen. Es ist aber nicht erklärbar, dass dann an anderen Stellen Maßnahmen ausfallen. Davon betroffen sind u.a. Straßenbaumaßnahmen wie die Südeinfahrt, in der Brühler Vorstadt, in verschiedenen Ortsteilen oder der Bahnübergang in Erfurt Nord. “Eine solche Maßnahme unter dem Label der Corona-Schäden dem Stadtrat ‘unterzujubeln’, ist unseriös. Zudem könnte es Misstrauen beim Land als Fördermittelgeber bewirken und damit nötige Mittelbereitstellungen gefährden. Die CDU-Fraktion wird sehr genau darauf achten, dass die verfehlte Finanzpolitik der Stadt mit versäumten Investitionen in die Sanierung von Kitas, Schulen und der Straßeninfrastruktur nicht jetzt durch die Corona-Krise verdeckt wird“, schließt Panse ab.

Defensiv-Duo weiter in schwarz-weiß

Unsere beiden ersten Vertragsverlängerungen
Michelle Petter und Mia Anna Stauß tragen auch in der kommende Saison das Trikot von Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Wie Geschäftsführer Christian Beutler bekannt gab, wurden die Verträge mit beiden Spielerinnen um ein Jahr verlängert. „Seit vielen Jahren ist es unser Ziel, in der Volleyballbundesliga jungen deutschen Spielerinnen Entwicklungschancen zu bieten. Es war daher unser ausdrücklicher Wunsch, mit beiden Spielerinnen in die neue Saison zu gehen. Michelle hat in ihrer ersten Saison als Stamm-Libera unsere Erwartungen erfüllt und gezeigt, dass sie Verantwortung übernimmt und auch mit Drucksituationen umgehen kann. Dass mit Mia Stauß ein echtes Erfurter Eigengewächs in unserer Bundesligamannschaft Fuß gefasst hat, zeigt, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit und unserer Vereinsphilosophie auf einem guten Weg sind“, ist Präsident Michael Panse erfreut über den Verbleib der beiden Defensivspezialistinnen. „Michi hat sich nach ihrer Verletzung vor Saisonbeginn von Spiel zu Spiel stetig gesteigert und ist in unserer Mannschaft zu einer festen Größe geworden. Sie hat als Libera der Annahme und Abwehr Stabilität verliehen und ist auf dem Spielfeld zu einer Führungsspielerin gereift“, zeigt sich Christian Beutler überzeugt, dass die 23-jährige gebürtige Dresdnerin auch in der Saison 2020/21 eine wichtige Rolle bei den Thüringerinnen einnehmen wird. An der Seite von Michelle Petter soll die junge Erfurterin Mia Anna Stauß in ihrem zweiten Jahr in der höchsten Spielklasse die Defensive stärken. Die mit 17 Jahren jüngste Spielerin im Schwarz-Weiß-Trikot hat in ihrem ersten Bundesligajahr viel Einsatzzeit bekommen und sich schnell an das Niveau in der Liga gewöhnt. In der kommenden Saison soll die waschechte Erfurterin weiter Erfahrung sammeln und behutsam aufgebaut werden. Wie Michelle Petter gilt auch sie als sehr ehrgeizig und trainingsfleißig. „Mia hat ihre Sache in ihrem ersten Jahr richtig gut gemacht. Mit ihr werden wir noch viel Freude bei den Spielen unserer Mannschaft haben“, blickt Erfurts Geschäftsführer positiv in die Zukunft der auch in der kommenden Saison jüngsten Erfurter Spielerin. StS

Lizenz für das 7. Jahr in der 1. Bundesliga beantragt

Alle Jahre wieder…
Nach intensiven Gesprächen mit Sponsoren und der Verpflichtung von Dirk Sauermann als neuem Bundesliga-Cheftrainer hat heute der SWE Volley-Team e.V., als Stammverein der Erstligavolleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt, fristgerecht die Lizenz für ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga beantragt. Vereinspräsident Michael Panse teilte dazu mit: „Nachdem wir in der leider vorzeitig beendeten Saison 2019/2020 erstmals in der Vereinsgeschichte an allen Spieltagen auf einem Nichtabstiegsplatz gestanden haben und zudem einen erfolgreichen Weg zur Konsolidierung unserer Finanzen eingeschlagen haben, wollen wir natürlich weiter in der 1. Bundesliga spielen. Bedingt durch die Corona-Krise mussten wir unseren Lizenzantrag trotzdem sehr intensiv abwägen. Ich freue mich, dass unsere langjährigen Sponsoren uns auch in den nicht einfachen Zeiten die Treue halten. Wir wissen noch nicht wann der Spielbetrieb beginnen wird aber wir werden uns gut auf die finanziellen und sportlichen Herausforderungen der neuen Saison vorbereiten.“

CDU-Fraktion fordert regelmäßige Corona-Berichterstattung im Finanzausschuss

Panse: Mehr Mitspracherecht bei Haushaltsmaßnahmen Im Ergebnis der bisherigen Informationen zur Entwicklung der kommunalen Finanzen in Zeiten der Corona-Krise fordert CDU-Stadtratsmitglied und Finanzausschussvorsitzender Michael Panse künftig eine regemäßige Berichterstattung im Finanzausschuss und eine bessere Abstimmung zu den notwendigen Maßnahmen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Corona-Krise dramatische Auswirkungen auf unseren städtischen Haushalt haben wird. Die vom Oberbürgermeister verfügte Bewirtschaftungssperre in Höhe von 92,1 Mio. Euro (19,3 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt und rund 72,8 Millionen im Vermögenshaushalt) war notwendig. Die Thüringer Gemeinde Haushaltsverordnung verpflichtet die Kommunen dazu, wenn Ausgaben dramatisch steigen oder Einnahmen sinken. Panse erklärt dazu im Ergebnis der Sitzung des Finanzausschusses am 13. Mai: “Nach unserer Auffassung hätte der Finanzausschuss eher in diese Entscheidung eingebunden werden müssen. Wir unterstützen daher den Vorschlag mehrerer Fraktionen, dass über Haushaltssperren künftig nicht der Oberbürgermeister allein entscheiden soll. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollen solche Sperren künftig vom Finanzausschuss, auf Vorschlag des Oberbürgermeisters, ausgesprochen werden. Dies könne mit einer Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrats geregelt werden. Darüber hinaus will die CDU-Fraktion mit der regelmäßigen Berichterstattung zur Finanzentwicklung in Corona-Zeiten die Basis schaffen, dass einzelne Projekte nach einer politischen Prioritätensetzung entsperrt werden können, sobald die Soforthilfen des Freistaats für die Kommunen greifen. Sicher gestellt werden muss dabei, dass keine bereits bewilligten Fördermittel von Land und Bund verfallen.”

Schwarz-Weiß Erfurt stellt neuen Cheftrainer vor

Dirk Sauermann wird neuer Trainer beim Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Der 45-Jährige tritt damit die Nachfolge von Florian Völker an und soll die Thüringerinnen weiter in der höchsten Spielklasse etablieren. „Wir haben nach einem deutschsprachigen, ehrgeizigen Trainer gesucht, der über Erfahrung in der 1. Bundesliga der Damen verfügt. Da wir bereits Anfang Februar wussten, dass uns Florian Völker verlässt, konnten wir frühzeitig mit der Suche eines Nachfolgers beginnen. Wir sind froh, dass wir mit Dirk Sauermann relativ schnell einen Trainer gefunden haben, der unser Anforderungsprofil erfüllt. Wir sind überzeugt, dass er den eingeschlagenen Weg und die positive sportliche Entwicklung unserer Mannschaft fortführen wird“, so Präsident Michael Panse zum neuen Chef an der Seitenlinie. Sauermann war von 2003 bis 2007 als Co- und anschließend drei Jahre als Cheftrainer beim damaligen Erstligisten TSV Bayer 04 Leverkusen in Verantwortung und feierte dort 2004 die Vizemeisterschaft, 2005 den Vizepokalsieg und den Einzug ins Finale des Top Teams Cup. Nach zwei erfolgreichen Jahren beim finnischen Erstligateam HPK Naiset, kehrte er nach Deutschland zurück. Auf die Zweitligastationen MTV Stuttgart II (2012/13) und VT Aurubis Hamburg II (2013/14) folgten zwei Jahre als Cheftrainer beim Erstligateam der Hanseaten. „Ich freue mich auf die Volleyball-Bundesliga und die Aufgabe in Erfurt. Schwarz-Weiß ist ein etablierter Bundesligaverein, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich die Herausforderungen der 1. Liga gemeistert hat. Zukünftig an der Weiterentwicklung des Volley-Teams mitwirken zu können und eine möglichst erfolgreiche Saison zu spielen, ist eine Aufgabe, der ich mit Begeisterung entgegensehe“. Der gebürtige Kieler, der seine Diplom-Trainer-Ausbildung an der Trainerakademie des DOSB in Köln absolvierte, freut sich „auf die tägliche Arbeit mit seiner neuen Mannschaft“. Der Kontakt kam über den Geschäftsführer von Schwarz-Weiß Erfurt, Christian Beutler, zustande. „Es ist nicht einfach, einen Trainer zu finden, der unserem Anforderungsprofil entspricht und der in unser Gesamtkonstrukt im Verein passt. Wir wollen weiterhin unsere Philosophie verfolgen, jungen deutschen Spielerinnen und auch ausländischen, noch weniger bekannten Volleyballerinnen die Möglichkeit bieten, in der 1. Bundesliga Fuß zu fassen. Dass ich mit Dirk Sauermann bereits drei Jahre in Hamburg zusammengearbeitet habe und wir uns gut kennen, ist sicher ein Vorteil. Wir wissen beide, wie der Andere tickt“, freut sich Christian Beutler auf die erneute Zusammenarbeit.

CDU regt Benennung der Leichtathletikhalle zu Ehren von Hartwig Gauder an

Panse: Gauder ist Vorbild für viele Athleten Zu Ehren des erst kürzlich verstorbenen Hartwig Gauder schlägt die CDU-Fraktion vor, die Leichtathletikhalle nach dem Erfurter Außnahmeathlet zu benennen. “Damit soll Gauder Gedenken und Würdigung zuteil werden. Ich habe ihn persönlich immer wieder als lebensbejahend und motivierend erlebt”, erklärt CDU-Stadtratsmitglied Michael Panse. Gauder war Olympiasieger und nach persönlichen gesundheitlichen Schicksalsschlägen engagierter Kämpfer für die Spende von Organen. Gauder war Goldmedaillengewinner im 50-Kilometer-Gehen, Europameister und sogar Weltmeister. Er selbst trug ein Spenderherz. Trotz gesundheitlichen Rückschlägen ließ sich Gauder nicht entmutigen. Die Teilnahme an Marathonläufen sowie das Besteigen hoher Berge schienen weiterhin selbstverständlich. Gleichzeitig warb Gauder für die Sensibilisierung beim Sport mit Blick auf die Gesundheit. Er war Mitbegründer des Vereins “Sportler für Organspende” und wurde durch seine Aktionen faktisch zum Botschafter für die Organspende. “Der Erfurter Hartwig Gauder war durch und durch Optimist und machte damit vielen Hoffnung und Mut, die wie er ein schweres Schicksal erlitten haben. Damit ist er zu einem großen Vorbild vieler Athleten und aller Menschen geworden. Er verdient mit der Benennung der Leichtathletikhalle nach ihm eine Ehrung, die seine Anliegen und sein Erbe für viele Sportler nicht in Vergessenheit geraten lässt”, unterstreicht Panse weiter. Die CDU-Fraktion wird die Umbenennung im Stadtrat beantragen.

30 Jahre freie Kommunalwahlen in Erfurt

Panse: Gerade jetzt den Wert der Demokratie schätzen Stadtratsvorsitzender Michael Panse (CDU) betont genau 30 Jahre nach den ersten freien Kommunalwahlen in der DDR den Wert der Demokratie. Diese fanden am 6. Mai 1990 auch in Erfurt statt. “Den Kandidaten, die damals angetreten sind, und allen Stadträtinnen und Stadträten, die seit dem Verantwortung in unserer Stadt übernommen haben, gebührt Dank, Respekt und große Wertschätzung”, betont Panse. 1990 lag die Beteiligung bei der Kommunalwahl in Erfurt bei 68,8 Prozent. Angetreten waren 14 Parteien und Wählergemeinschaften. Letztlich wurden damals 160 Mitglieder in den Erfurter Stadtrat gewählt, der damit der zahlenmäßig größte Stadtrat Deutschlands war. Dies führte auch zu einer bemerkenswerten Parallele zur aktuellen Stadtratssitzung am 6. Mai 2020. Corona-bedingt tagt der Stadtrat in der Thüringenhalle, um die Abstandsregelungen einhalten zu können. 1990 passten die 160 Stadtratsmitglieder nicht in den Sitzungssaal des Rathauses. Der Stadtrat konstituierte sich deshalb im Kultur- und Freizeitzentrum. “Gerade in diesen Tagen unter den Bedingungen der Corona-Einschränkungen dürfen wir nicht vergessen, den Wert der Demokratie zu schätzen. Viele derzeitige Maßnahmen sind leider notwendig. Mit dem Blick auf das ‘Danach’ und in der Erinnerung an unsere demokratischen Anfänge vor 30 Jahren bedürfen diese Maßnahmen aber auch stets kritischer Achtsamkeit”, unterstreicht Panse abschließend.

Die Trikots gehen an die Fans

Objekte der Begierde… 😉
Traditionell werden die Spielerinnen-Saisontrikots nach dem letzten Spiel für einen guten Zweck versteigert und gehen in der Regel gegen einen angemessenen Spendenbetrag an die Fans. In den letzten Jahren wurde um das Trikot der Lieblingsspielerin häufig intensiv „gekämpft“. Obwohl das letzte Spiel der Saison dieses Jahr ausgefallen ist – oder gerade deshalb geben unsere Spielerinnen für ihre Fans auch in diesem Jahr sprichwörtlich ihr letztes Shirt! Schwarz-Weiß Erfurt wird beginnend ab heute die Aktion Corona-gerecht virtuell nachholen. Jeden Tag werden wir ein Original-Spieltrikot einer Spielerin anbieten. Der Erlös kommt Schwarz-Weiß Erfurt und hilft damit, dass wir auch in der kommenden Saison in der 1. Volleyballbundesliga spielen werden. Heute 8 Uhr starten wir mit der Nummer 1 Clarisa Sargadia und freuen uns, wenn ihr euch für eure Lieblingsspielerin der Saison ins Zeug legt. Mehr Informationen dazu auf der Facebook-Seite von Schwarz-Weiß Erfurt.

Florian Völker verlässt Erfurt

Nach nur einem Jahr als Trainer beim Volleyball-Bundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt verlässt Florian Völker die Thüringer Landeshauptstadt wieder. Wie Präsident Michael Panse bekannt gab, geschieht das ausschließlich auf Wunsch des Coaches. „Florian Völker ist Anfang Februar an uns herangetreten und hat uns um Freigabe gebeten. Er hat ein lukratives Angebot erhalten, wo er den nächsten Schritt in seine Trainerkarriere gehen kann, was er unbedingt annehmen wollte. Schweren Herzens haben wir uns – nach eingehender Beratung im Vorstand – entschieden, Florian ziehen zu lassen und ihm keine Steine in den Weg zu legen. Er hat mit der Mannschaft eine erfolgreiche Saison gespielt und die Ziele, attraktiven Volleyball zu zeigen und den sportlichen Klassenerhalt zu schaffen, erreicht. Gerne hätten wir mit ihm weiter gearbeitet. Wir sind ihm, seinem Trainerteam und der Mannschaft zu großem Dank für das Geleistete verpflichtet. Wir wünschen Florian für seine nächste Trainerstation alles Gute“, so Michael Panse, nachdem auch die Mannschaft von der überraschenden Personalie informiert wurde. Mit den Worten: „Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, Helfern und Fans von Schwarz-Weiß Erfurt für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison bedanken. Ich wünsche dem Verein und den vielen engagierten Helfern für die Zukunft alles Gute“, blickt Völker auf seine erste Station als verantwortlicher Erstligatrainer zurück. Erfurts Präsident teilte mit, dass die Suche nach einem neuen Trainer bereits fortgeschritten ist. „Wir sind in guten Gesprächen mit einem potenziellen Nachfolger und hoffen, zeitnah den Trainer für die kommende Saison präsentieren zu können. Schließlich gilt es, eine neue Mannschaft für die nächste Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga zusammenzustellen, da einige Spielerinnen ebenfalls nicht mehr für Schwarz-Weiß Erfurt auflaufen werden.“

Diskussions(un-)kultur kritisch im Blick

Panse: Müssen bessere Formen des politischen Umgangs finden CDU-Fraktionsmitglied und Stadtratsvorsitzender Michael Panse kritisiert den rohen Umgangston gegenüber der Politik, aber auch innerhalb der Politik. Für besonders tragisch bewertet er die zunehmende verbale und tatsächliche Gewalt gegenüber Kommunalpolitikern auf Basis unterschiedlicher politischer Auffassungen. Panse beruft sich auf einen Bericht des Portals “kommunal.de”. Im Zusammenhang einer Forsa-Umfrage wird dort dargestellt, dass Beschimpfungen und Angriffe gegenüber Kommunalpolitikern erheblich gestiegen sind. “Wir verfolgen mit Sorge, wie sich der Umgang mit Politikern innerhalb der sozialen Medien, aber auch in der direkten Ansprache entwickelt. Wir appellieren daher für einen besseren Umgang und Mäßigung im Miteinander und in der Kommunikation. Gerade in der Kommunalpolitik, also vor Ort, spielen politische Sachfragen eine unmittelbare Rolle und haben unmittelbare Auswirkungen auf das jeweilige gesellschaftliche Umfeld. Ohne eine angemessene Kommunikation und einen würdigen Umgang im Miteinander wird der Gestaltungsraum für diese kommunalen Belange eingeschränkt”, erklärt Michael Panse.