Black Dragons auf der Zielgerade

Eishockey in Erfurt
Eishockey in Erfurt
Gerade erst ist das neue Jahr gestartet, aber für die Black Dragons endet in dieser Woche mit zwei Heimspielen bereits die Hauptrunde der Eishockeysaison in der Oberliga Nord. Grund genug also auch die verbleibenden Spiele der Drachen zu besuchen. Leider waren es heute Abend nur gut 326 Zuschauer in der Kartoffelhalle zum Nachholspiel gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Am Volkstrauertag konnte das Spiel nicht stattfinden. Die Zuschauer sahen beim dem 7:0 zwar viele Drachentore und erstmals in dieser Saison konnte Otte auch das Tor sauber halten, aber ansonsten hatte das Spiel wenig Klasse. Dies lag vor allem an den lustlosen Falken, die als Tabellen 13. erschreckend schlecht spielten. Traurige Höhepunkte waren ein Wutausbruch eines Falkenspielers im zweiten Drittel, als er an der eigenen Bank seinen Schläger zertrümmerte und von Betreuern beruhigt werden musste und im letzten Dritte, als ein Spieler aus Braunlage sich zu einem Crosscheck gegen einen Linienrichter hinreißen lies und dafür eine Matchstrafe bekam. Am Freitag spielen die Drachen ihr letztes Hauptrundenheimspiel als Derby gegen Halle. Das Spiel wird hoffentlich wieder Klasse haben und viele Zuschauer aus Erfurt und Halle locken. Die Drachen wollen den 10 Platz vor Rostock sichern, dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an den Pre-Playoffs. Ein paar Eishockeyspiele gibt es also sicher noch bis März in Erfurt. Ansonsten haben ja auch unsere Volleyballmädels gerade erst die Hinrunde abgeschlossen. Morgen kommt der Deutsche Meister Dresden zu uns in die Riethsporthalle.  

Gute Vorsätze

Sportpark Johannesplatz
Sportpark Johannesplatz
Erstaunlich viel Platz war heute Abend an den Geräten in meinem Fitnessstudio, dem Sportpark Johannesplatz. Offensichtlich lassen es viele mit den sportlich guten Vorsätze am 2. Januar erst einmal etwas ruhig angehen, es wahr lediglich der übliche Montag-Nachwochenend-Betrieb. In den ersten Tagen des neuen Jahres habe ich mir angewöhnt die guten Vorsätze, Ziele und Wünsche festzuhalten und gleich damit zu beginnen. Sowohl sportlich als auch im Büro und kommunalpolitisch ging das Jahr natürlich heute schon los – allerdings mit unterschiedlichen Erfolgen. Bevor es heute Vormittag ins Büro ging, gab es Zuhause noch die übliche Zeitungs- und Medienschau. Die Silvesternacht verlief in Deutschland höchst unterschiedlich. In Köln, wo sich im letzten Jahr unglaubliche Szenen abgespielt hatten, war die Polizei in diesem Jahr mit einem massiven Polizeiaufgebot Herr der Lage. Allerdings gelang dies nur indem über 1.000 Personenkontrollen stattfanden und Platzverweise ausgesprochen wurden. Die Polizei fasste die Zielgruppe unter dem Begriff Nafri zusammen und dies sorgte für reflexartige Empörung bei den Grünen. Die Kritik an der Polizei (sowohl von Bundes- als auch Thüringer Grünen) ist völlig unangemessen und wird wohl für erheblichen Medienwirbel sorgen – 0:1 im neuen Jahr. Im Büro hatte ein Teil der Kaffee-Tagesdosis nicht seine Bestimmung erreicht, sondern sich über die Computertastatur ergossen – 0:2 für den Jahresstart. 20170102_184048-1Eine Altlast aus dem letzten Jahr hat unsere Fraktionsgeschäftsstelle mit einer Pressemitteilung abgearbeitet. Die Stadtratsschelte des Oberbürgermeisters (Volksverdummung) vom letzten Freitag haben wir mit deutlichen Worten zurück gewiesen. Auch im neuen Jahr kann sich Andreas Bausewein darauf einrichten, dass ihm kommunalpolitisch ein scharfer Wind entgegen weht! Da komme ich dann schon zu den guten Vorsätzen. Beruflich freue ich mich auf die Herausforderungen des geplanten Landesprogrammes für das solidarische Zusammenleben der Generationen. Dabei werden viele Themen eine Rolle spielen, die ich in den letzten Jahren bearbeitet habe Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Alter und Pflege sowie örtliche Sozialstrukturen. Ich werde gerne an dem Programm mitarbeiten, auch wenn sich dadurch höchstwahrscheinlich die Perspektive und die Struktur der Stiftung FamilienSinn verändern wird oder ganz in Frage stellt.
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Kommunalpolitisch ist der Kompass klar. Wir werden den Oberbürgermeister und seine links-link-grüne Koalition bedrängen, endlich die Finanzen in Ordnung zu bringen sowie unerfüllte Versprechen umzusetzen (Kita-Sanierung, Schulen). Das Thema Multifunktionsarena werden wir aufarbeiten (Ende Januar Sonderausschusssitzung). Zur Bundestagswahl im September werden wir darum kämpfen, dass unsere Bundestagsabgeordnete und Stadtratskollegin Antje Tillmann ihren Wahlkreis erfolgreich verteidigt und wir im Bund in Verantwortung bleiben. Sportlich steht an erster Stelle, dass wir mit unserem Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam in der 1. Volleyballbundesliga bleiben wollen und dazu sportliche und finanzielle Erfolge brauchen – an beidem arbeiten wir. Bereits im Februar/März wollen wir für die neue Saison planen. Für den privaten Bereich habe ich auch einige Wünsche und Pläne. Zunächst wünsche ich mir, dass alle gesund bleiben und mehr Zeit für die Familie und meine drei Söhne bleibt. Mehr Zeit ist schon deshalb wünschenswert notwendig, weil ich mich darauf freuen im Sommer Großvater zu werden 😉 Besonders freue ich mich aber auch jetzt schon auf die Osterferien. Gemeinsam mit allen meinen drei Söhnen möchte ich zwei Wochen an die Westküste der USA und dort tolle Tage erleben. Ebenfalls steht einmal wieder eine Reise nach Israel auf dem Jahreswunschzettel. Zumindest zeitlich begrenzt werde ich lernen und mich Prüfungsstress aussetzen. Die Prüfung für den Sportbootführerschein See möchte ich im März – pünktlich vor der Sommersaison – ablegen. Ich habe zwar seit über 30 Jahren den Sportbootführerschein Binnen, aber der reicht an den Küsten Kroatiens nur mit ganz viel Augen zu drücken. Um auf die Eingangssätze zurück zu kommen, auch 2017 darf es wieder viel Sport sein. Mehr, als im letzten Jahr geht kaum (75 x Fitnessstudio, 30 x Squash, 20 x Badminton und Tennis sowie rund ein Dutzend Mal Wasserski). Insofern wäre ich schon zufrieden, den Level zu halten, man wird ja nicht jünger. Am Jahresende 2017 werde ich kritisch prüfen, was aus den guten Vorsätzen geworden ist.

Kommunalpolitischer Fehlstart des Oberbürgermeisters

Einen klassischen Fehlstart attestiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse dem Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein für dessen Aussage zu Stadtratsentscheidungen. Bausewein hatte am Jahresende in der TA und TLZ erklärt (Zitat): „das hat in Teilen etwas mit Volksverdummung zu tun“, weil der Stadtrat Teile seines Haushaltsicherungskonzepts (HSK) nicht mitgetragen habe. Panse erklärt dazu: „Solche Aussagen sind wenig dienlich für eine sachorientierte Zusammenarbeit im bevorstehenden Jahr. Auch wenn sich die inhaltlichen Vorwürfe von Andreas Bausewein im Wesentlichen nicht ganz unberechtigt an den Koalitionspartner der rot-rot-grünen Gemeinschaft mit den Linken richten, ist dies ein unangemessener Sprachgebrauch für einen Oberbürgermeister gegenüber von Stadträten. Nach Überzeugung der CDU Stadtratsfraktion ist die schwierige Haushaltssituation Ergebnis der Führungsschwäche des Oberbürgermeisters. Seit Jahren laufen die Finanzen aus dem Ruder und der Oberbürgermeister tut als Chef der Verwaltung wenig bis gar nichts dagegen. Er hat die desaströse Haushaltssituation in den letzten 10 Jahren systematisch, gemeinsam mit seiner ihn tragenden Koalition verursacht. Nachdem der Oberbürgermeister monatelang zu seinem Haushaltssicherungskonzept geschwiegen hat und im September auch zur Einbringung im Stadtrat kein Wort sagte, jammerte er nun nach der Abstimmung. Er kritisierte den Stadtrat in Gänze und erklärte, dass sich die Stadt nun möglicherweise dauerhaft an vorläufige Haushaltsführungen gewöhnen müsse. Diese Krokodilstränen sind unangemessen und sollen nur von seinem eigenen Versagen ablenken.“ Die CDU Stadtratsfraktion hat unter anderem gegen das HSK gestimmt, weil es dem Oberbürgermeister nicht gelungen ist, die Öffentlichkeit von dessen Notwendigkeit und Wirksamkeit zu überzeugen. Es ist ihm nicht gelungen, den Erfurter Stadtrat davon zu überzeugen und es ist ihm noch nicht einmal gelungen, die ihn tragende rot-rot-grüne Kooperationsgemeinschaft davon zu überzeugen. Panse erklärt dazu abschließend: „Der Oberbürgermeister hat für sein Haushaltssicherungskonzept nicht gekämpft und mit niemandem zuvor darüber gesprochen, geschweige denn beraten. Das hatte er vor genau einem Jahr ganz anders versprochen. Er wollte damals mit allen Fraktionen über Sparpotentiale sprechen. Ich fordere den Oberbürgermeister eindringlich dazu auf, inhaltliche Gespräche mit allen Stadtratsfraktionen zur Haushaltssituation zu führen und dabei zu einer konstruktiven Gesprächskultur zurückzukehren.“

Jahreswechsel in Dresden

Vor der Semperoper
Vor der Semperoper
Hoffentlich sind alle Besucher meiner Homepage gut ins neue Jahr gekommen. Wir sind es jedenfalls und wünschen dies auch allen Freundinnen und Freunden. Möge es ein gutes und erfolgreiches Jahr werden. Seit Jahren feiern wir Silvester immer in größerer Familienrunde. Nachdem wir vor zwei Jahren in Prag waren, ging es dieses Jahr nicht ganz so weit, aber dafür in eine Stadt, die Prag sehr ähnlich ist, nach Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt lockte mit der großen Silvesterparty vor der Semperoper auf dem Theaterplatz. Zusätzliche Argumente waren das Eishockeyspiel der Dresdner Eislöwen (mit 5:3 gegen Kassel gewonnen) und die Altstadt, sowie durchaus gute Einkaufsmöglichkeiten 😉 Die Silvesterfeier auf dem Theaterplatz war durchaus gelungen – rund 15.000 bis 20.000 Besuchern. Seit 2006 findet die Veranstaltung unter dem Namen Silvesterstadt vor der tollen Kulisse zwischen Semperoper, Kathedrale und Zwinger statt. Angenehm dabei, dass es zwar ein zentrales Feuerwerk am Reiterstandbild gibt, aber sonst Raketen und Feuerwerkskörper draußen bleiben.  
Festgottesdienst in der Frauenkirche
Festgottesdienst in der Frauenkirche
Beeindruckend begann für uns das neue Jahr mit einem Neujahrsgottesdienst in der wunderschönen Frauenkirche. Das ZDF hat den Gottesdienst live übertragen (wie in jedem Jahr seit 2007), so dass den Festgottesdienst neben den Besuchern der Frauenkirche auch rund eine Million Zuschauer verfolgen konnten. Am heutigen Nachmittag stand dann noch das traditionelle Neujahrskonzert im Erfurter Kaisersaal auf dem Programm. Der sächsische Bezug war dabei auch gegeben, denn das Neujahrskonzert wird seit 14 Jahren immer vom Sorbischen Nationalensemble gestaltet. Seit nunmehr 17 Jahren gehe ich schon regelmäßig zum Neujahrskonzert – fast immer mit meiner Mutter. In diesem Jahr war nun erstmals mein Sohn mit, der als Fagott-Spieler begeisterter Zuschauer und Zuhörer war.

Das Jahr 2016 im persönlichen Rückblick und Draufblick

Für den Blick von Oben
Für den Blick von Oben
Rückblickend auf das Jahr 2016 bleibt ein zwiespältiges Gefühl. In sieben Stunden ist das Jahr Geschichte und ich bin froh, dass es vorbei ist und hoffe, dass das Jahr 2017 besser wird. Viele traurige Ereignisse prägten das Jahr. Pfingsten ist meine Mutter von uns gegangen. Sie fehlt uns und dies nicht nur in den Weihnachtstagen. Auch sonst gab es viele traurige Dinge, die passiert sind. Die Angst vor terroristischen Anschlägen in Deutschland wurde in Berlin, wie zuvor an vielen anderen Orten, Realität. Den Jahreswechsel verbringen wir in diesem Jahr in Dresden und dies bei der Open Air Silvesterfeier auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. Ich wünsche mir, dass die Menschen an vielen Orten unbeschwert ins neue Jahr wechseln können und uns solche Bilder wie im vergangenen Jahr nicht wieder einholen.
In der Wüste Dubais
In der Wüste Dubais
Wenn ich an die erfreulichen Dinge des letzten Jahres denke fällt mir zuerst ein, dass es viele schöne Erlebnisse mit meinen Kindern in Familie gab. Im Februar waren wir in Familienurlaub in Dubai – wunderschöne Tage wie aus „Tausend und einer Nacht“. Im Frühsommer war ich mit dem Kurzen im Motorrad-Urlaub in Göhren an der Ostsee und im Sommer zwei Wochen in Kroatien. Motorrad fahren, Wasserski, Motorboot, Klettern, Sonne und Strand – die Küste Kroatiens ist immer wieder schön. Im Oktober hatten wir ein tolles Wochenende mit unserem Sohn Jonas in Berlin. Zu Gast beim German Bowl, zwei Spiele der Eisbären, das Festival of Lights und als Bonus noch das Hard Rock Cafe – Berlin ist immer eine Reise wert. Dies gilt auch für München. Mit Jonas und Julian waren wir zum Wochenendtrip beim Oktoberfest und der Star Wars Ausstellung. Tagestouren mit einem Jeep Grand Cherokee sowie gleich mehrere Harley-Davidson-Tage sind auch in der Erinnerung mit den Jungs dabei.
Kroatienurlaub
Kroatienurlaub
Beim Kurzen war ich dieses Jahr einige Male in Heidelberg zu Besuch. Technikmuseum in Sinsheim und die DTM auf dem Hockenheimring sowie seine Eishockey- und Handballspiele. Mein Jüngster ist inzwischen in der 3. Klasse und hat an Sportveranstaltungen genauso viel Spaß wie Papa. Viel Wasserski bin ich auch mit seinem Bruder Jonas in diesem Jahr gefahren und zusätzlich die eine oder andere Badminton- und Tenniseinheit absolviert. Jonas ist inzwischen in der 9. Klasse am Königin-Luise-Gymnasium. 2016 hat er mit seinem Fagott den KLG-Kunstpreis gewonnen. Sportlich ist er immer noch begeistert beim Football und wechselte im Herbst von der Flag-Jugend in die Tackle-Jugend. Gemeinsam waren wir bei den Domstufenfestspielen und mehrmals im Theater und Konzert. Sein Tanzstundenabschlussball war 2016 auch – er ist zweifellos nicht nur größer als sein Papa geworden – er wird jetzt auch erwachsen.
Fahrspaß auch auf vier Rädern
Fahrspaß auch auf vier Rädern
Sein großer Bruder Maximilian hat dieses Jahr mit seiner Freundin Sarah etliche Erfolge mit seinem Tanzverein Opus Cultum eingefahren. Am Jahresende hat er vom Thüringer Innenminister die Lebensrettermedaile bekommen. Uns haben Maximilian und Sarah mit der freudigen Nachricht überrascht, dass die Familie im kommenden Jahr größer wird. Freundlicherweise haben sie damit gewartet, bis ich meinen 50. Geburtstag geschafft habe. Beruflich lief im Jahr 2016 alles in ruhigen Bahnen. Bei der Stiftung FamilienSinn bin ich als Leiter der Elternakademie viel mit den Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern und Familienerholungsstätten beschäftigt gewesen.
Alles Gute 2017!
Alles Gute 2017!
Das kommunalpolitische Jahr 2016 habe ich schon vorgestern und das sportliche 2016 gestern aufgearbeitet. Während jetzt gerade die Glocken der Kreuzkirche im Hintergrund läuten, wünsche ich allen Lesern und Besuchern meiner Homepage ein gesundes, erfolgreiches und gutes Jahr 2017.

Sportlicher Jahresausklang

Bei den Dresdner Eislöwen
Bei den Dresdner Eislöwen
Traditionell gibt es zwei Möglichkeiten, wie das Jahr sportlich zu Ende gehen kann. Aktiv beim Silvesterlauf in Erfurt (wenn man da ist) oder passiv am Vortag mit dem Auftaktspringen der Vierschanzentournee im Fernsehen (wenn man die Zeit dazu hat). Beides schied dieses Jahr aus, weil wir über den Jahreswechsel in Dresden sind und den Nachmittag zudem in der Stadt nutzten. Sportlich wurde dann aber doch noch der Abend. Beim Besuch des DEL2 Eishockeyspiels der Dresdner Eislöwen gegen die Kassel Huskies sahen wir mit 4.224 Zuschauern ein tolles Spiel. Mit 5:3 gewannen die Dresdner. Vor zwei Jahren waren wir zum Jahreswechsel bei einem Spiel von Sparta Prag und im zu Ende gehenden Jahr bei unzähligen  Spielen der Erfurter Black Dragons und drei Mal bei den Eisbären Berlin. Eishockey lag damit im zu Ende gehenden Jahr hinter Volleyball und vor Fußball und Football in der persönlichen Besucherstatistik. Neu hinzu gekommen sind einige Basketballspiele der Oettinger Rockets in der Erfurter Messehalle. Die Erfolge der jeweiligen Team waren höchst unterschiedlich.
Unser Bundesligateam
Unser Bundesligateam
Unsere Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam hat im Sommer den Namen und die Ligazugehörigkeit geändert. Nach dem Vizemeistertitel in der 2. Volleyballbundesliga haben wir uns zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte für den Aufstieg entschieden, eine tolle Aufstiegsfeier gehabt und hoffen, dass es dieses Mal nicht nur für ein Jahr ist. In der Hinrunde gelangen allerdings gerade erst zwei Siege, da ist in der Rückrunde noch Luft nach oben. Am 4. Januar 2017 geht es weiter – gegen den amtierenden Meister Dresdner SC. Gefeiert wurde mit unseren Volleyballmädels gleich mehrfach – bei der Erfurter Sportgala und dem Ball des Thüringer Sports. Die Black Dragons haben nach der sportlich schwierigen Saison 2015/2016 wieder Fuß gefasst und in der laufenden Saison tolle Spiele geboten. Heute Abend gegen den Tabellenführer Herne gab es zumindest einen Punkt bei der 3:4 Niederlage in Verlängerung. Rot-Weiß Erfurt hat hingegen derzeit einen schweren Stand. In der neuen Multifunktionsarena fehlt derzeit noch der sportliche Erfolg. Hoffentlich wird es nach der Winterpause besser
Mit Marcel Kittel in Dubai
Mit Marcel Kittel in Dubai
Zu den Sportveranstaltungen des Jahres gehörten auch die Besuche bei den Erfurt Indigos. Sowohl bei den Footballspielen der großen Indigos als auch bei den Spielen der Flagjugend mit meinem Sohn gab es Siege und Niederlagen, aber vor allem schöne Spiele und Turniere. Auch beim Germanbowl in Berlin waren wir wieder live mit dabei. Live dabei war ich auch bei einigen Spielen meines jüngsten Sohnes. Bis zum Frühjahr hat er Eishockey gespielt und seit dem spielt er in Wiesloch Handball. Beim Finale der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM waren wir gemeinsam auf dem Hockenheimring und in Dubai beim Dubai-Tour Radrennen mit Marcel Kittel als Sieger. Der Rennrodel-Weltcup in Oberhof gehört hingegen schon zu den regelmäßigen Terminen im Sportkalender und der Judo-Messe-Cup auch. Für die eigenen sportlichen Aktivitäten blieb alles beim Alten. Viel Squash, Badminton und regelmäßige Fitnesseinheiten im Sportpark Johannesplatz wurden ergänzt um zahlreiche Wasserskitage in Erfurt und Kroatien. Neu hinzu gekommen sind Tennisspiele mit meinem Sohn (da ist er inzwischen besser als Papa). Insofern gehört auch für das neue Jahr der Wunsch nach mehr Training mit aufs Programm. Mit dem zu Ende gehenden Jahr bin ich aber sowohl als passiver, als auch als aktiver Sportler zufrieden.    

Kommunalpolitischer Jahresrückblick

Ausreichend Gesprächsstoff im Ratssitzungssaal
Ausreichend Gesprächsstoff im Ratssitzungssaal
Eigentlich endet das kommunalpolitische Jahr in der Landeshauptstadt, wie es schon begonnen hat und dies ist leider ausgesprochen unerfreulich. Das Jahr begann mit der vorläufigen Haushaltsführung und rund 46 Millionen Euro, die fehlten um einen Haushaltsentwurf vorlegen zu können. Unser eindringlicher Appell den Haushalt im Jahr 2016 in Ordnung zu bringen, oder wenigstens damit zu beginnen, verhallte ungehört. Im Januar wurde beschlossen, dass Sozialticket fortzuführen, die Tagesmütter wurden von der Stadtverwaltung mit Kürzungsdrohungen verunsichert und die Engelsburg wurde neu ausgeschrieben. Ab März begann die vom Oberbürgermeister geführte Stadtverwaltung regelmäßig nach Diskussionspotential mit dem Stadtrat zu „suchen“. Gleich sechs Beanstandungen von Tagesordnungspunkten gab es in der Märzstadtratssitzung. Umso mehr Zeit nahm sich die Verwaltung „kreativ“ nach Einnahmepositionen zu suchen – im April waren es Parkgebühren für Lehrer. Pünktlich zum Beginn der Badesaison gab es eine intensive Diskussion um die Zukunft der Bäder. Leider ist bis heute nicht geklärt, wie es mit dem Dreienbrunnenbad, Möbisburg und der erhofften dritten Schwimmhalle weiter gehen soll. Im Juni gab es Zoff mit den Linken. Erst veranstaltete die Rosa-Luxemburg-Stiftung ein Anti-Polizei-Trainingsseminar und anschließend beschimpften die Linken die Bundeswehr zum Tag der Offenen Tür auf dem Domplatz. Unsere Forderung den teuren und unnützen Ausbau der Nordhäuser Straße zu den Akten zu legen (nachdem dies unter andere bei „Barth deckt auf“ Thema war) kam Ende Juni zur rechten Zeit, aber es dauerte noch bis Ende des Jahres, bis dies auch bei der Stadtverwaltung vorherrschende Meinung wurde. Im Juli begann der Zirkus um die verspätete Fertigstellung der Multifunktionsarena – die zuständige Beigeordnete behauptete mit dem Oberbürgermeister in Tateinheit noch Ende Juli, die Einweihung und Übergabe stünde unmittelbar bevor. Heute wissen wir, dass selbst fünf Monate später die Übergabe noch aussteht und Millionenmehrkosten „produziert“ wurden. Einen Haushalt 2016 gab es vor der Sommerpause nicht mehr und selbst der Jahresabschluss 2015 wurde nicht fristgemäß dem Stadtrat vorgelegt. Bei der Rückübertragung der Horte an das Land war bereits im Juli das entstehende Chaos absehbar, indes ignorierten dies die sechs links-link-grünen Landtagsabgeordneten und Stadträte ebenso konsequent wie der Oberbürgermeister. Erst jetzt zum Jahresende räumt der Ministerpräsident ein, dass die Übertragung der Horte an das Land ein Fehler war – leider kommt diese Einsicht zu spät. Nahezu den ganzen August beschäftigte uns das Versagen der Beigeordneten Hoyer beim Thema MFA. Eröffnungsfeier abgesagt, Übergabetermine verschoben und verschoben und verschoben – da kam es auf die Japan-Reise zum Übergabetermin auch nicht mehr an. Auch der wurde verschoben. Ende August gab es dann doch einen Haushaltsentwurf und einen thematischen Entlastungsangriff noch dazu. Dieses Mal einmal wieder mit dem Versuch des Oberbürgermeisters den Kita-Eltern zwei Millionen Euro mehr an Gebühren jährlich aus der Tasche zu ziehen. Zu Ende ist diese Diskussion immer noch nicht, obwohl alle Fraktionen protestierten. Im September wurde das Fragment des Haushalts beschlossen, das Haushaltssicherungskonzept hingegen bis zum Jahresende verdrängt um die Koalitionsgemeinschaft nicht in Gefahr zu bringen. Mit der Forma Köster-Bau ging die Stadt einen Deal ein, damit doch noch irgendwas an der MFA passiert, bekam das Unternehmen den Auftrag zur Sanierung der Westtribüne noch hinterher geworfen. Der Tag der Deutschen Einheit fiel in Erfurt sowohl für die Stadt, als auch die Landesregierung aus – nicht wichtig genug für eine Festveranstaltung. Die CDU hat wie in jedem Jahr einen Festgottesdienst organisiert. Die Erhöhung der Zoo-Eintrittspreise landete im Oktober auf dem Tisch des Stadtrates und der OB verabschiedete sich von seiner Ankündigung, einen Haushaltsentwurf 2017 fristgemäß einzubringen. Die Sanierung der Südeinfahrt wurde im November vom OB und der Stadtverwaltung „kassiert“ – auch so ein gebrochenes Wahlversprechen. Vor lauter Verwaltungsstress vergas die Verwaltung einen eigenen Mietvertrag für das Bauamt zu verlängern und beabsichtigt perspektivisch das Gebäude in der Warsbergstraße für mehrere Millionen zu kaufen und umzubauen. Für den Bau einer Moschee gab die Stadtverwaltung Anfang Dezember grünes Licht. Die Anwohner, der Stadtrat und die Öffentlichkeit wurden weder von der Stadtverwaltung noch von der Gemeinde informiert. Leider keine vertrauensbildende Maßnahme und neue Emotionen in Marbach. Neben der Multifunktionsarena und dem Haushaltschaos hat uns die Flüchtlingssituation im zu Ende gehenden Jahr sehr beschäftigt. Dies sind allerdings drei Themen, die jeweils einen eigenen Jahresrückblick rechtfertigen würden. Das Jahr endet, wie es begann. Nur drei Neuigkeiten bot der OB noch zum Jahresabschluss. Erstens möchte er wieder kandidieren, weil er „Spaß daran hat und Erfurt wächst und gedeiht“. Spaß mag er haben, die Erfurterinnen und Erfurter haben an seiner Arbeit keinen Spaß. Er gestaltet nicht, er verwaltet nur noch. Zweitens will er nun ganz gewiss im 1. Quartal einen Haushaltsentwurf präsentieren. Da müssen dann endlich drastische Kürzungen beschlossen werden schimpfte er auf den Stadtrat und die mangelnde Sparbereitschaft seiner rot-rot-grünen Koalition. Drittens will er ein Schulinvestitionsprogramm auf den Weg bringen. In den nächsten zehn Jahren sollen alle Schulen saniert und fünf neu gebaut werden. Rund 200 Millionen braucht er dafür. Glauben tut ihm dies, obwohl es dringend notwendig wäre, Niemand mehr. Schließlich hat er seit 2006 regelmäßig die Erfurterinnen und Erfurter mit der Kita-Sanierung belogen. Erst sollten bis 2012 alle Kitas saniert sein, dann 2014, dann 2016. Aktuell behauptet die Verwaltung, dass 2019/2020 das Thema abgearbeitet sei. Ob es im nächsten Jahr was Neues oder Erfreuliches zur Multifunktionsarena, zur MAN-Straße zu den Ortsteilen, der Gebietsreform oder dem Personalentwicklungskonzept geben wird, lies der OB bei seinem Jahresendgespräch mit der Presse offen. Er wird schon wissen warum und dafür sorgen, dass uns die kritischen Themen nicht ausgehen.

Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam – USC Münster

Gut gefüllte Riethsporthalle
Gut gefüllte Riethsporthalle
Leider machten unsere Mädels sich und den 908 Zuschauern in der gut gefüllten Riethsporthalle heute Abend kein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Gegen die Damen vom USC Münster gab es ein 0:3 Niederlage. Die Traditionsmannschaft aus Münster (neun Meistertitel und elf Pokalsiege) behauptet sich derzeit im Mittelfeld der 1. Liga und kam somit auch favorisiert zum Aufsteiger nach Erfurt. Im ersten Satz hielten unsere Mädels gut dagegen, wehrten zwei Satzbälle ab und vergaben einen eigenen Satzball. Am Ende stand es 25:27 auf der Anzeigetafel. Im zweiten Satz ging dann leider gar nichts und man merkte unseren Mädels die Enttäuschung über den verlorenen ersten Satz an – 12:25 war ein deutliches Ergebnis. Im dritten Satz hatten sie sich wieder gefangen und der Satz endete mit 20:25. Schade, es hat nicht sollen sein, dass das Volleyballjahr mit einem Erfurter Erfolg endet. In der nun zu Ende gegangenen Hinrunde haben wir als Aufsteiger nur zwei Siege gegen Aachen und Köpenick eingefahren. Da ist in der Rückrunde noch Luft! Am 4. Januar geht es gleich weiter. Allerdings kommt mit dem Dresdner SC gleich der Deutsche Meister in die Riethsporthalle.

Chanukka 2016

Beim Chanukka-Spiel der Kinder
Beim Chanukka-Spiel der Kinder
Weihnachten und Chanukka zur gleichen Zeit – das passiert nur alle 40 Jahre. Da sich Weihnachten nach dem Gregorianischen Kalender richtet und Chanukka nach dem jüdischen Kalender und damit nach dem Vollmond, wechselt das jüdische Fest in jedem Jahr, so wie bei uns Ostern. In diesem Jahr wurde die erste Chanukka-Kerze am Leuchter vor dem Erfurter Rathaus am Heiligabend entzündet. Heute Abend fand dann der traditionelle Chanukka-Ball der jüdischen Landesgemeinde mit Gästen aus Politik und Gesellschaft statt. Mit der ganzen Familie war ich dabei, als die vierte Kerze am Chanukka-Leuchter entzündet wurde, das Kinder-Chanukka-Spiel aufgeführt wurde und danach bis spät in die Nacht gefeiert wurde. In diesem Jahr waren der Ministerpräsident, mehrere Minister, sowie zahlreiche Bundestags-, Landtags-, und Kommunalpolitiker zu Gast. Aber auch der katholische Bischof und die evangelische Bischöfin sowie ein Vertreter der Muslime waren zu Gast und betonten das Religionsübergreifende. Ein gutes und wichtiges Signal zu Chanukka!

Frohe Weihnachten und Happy Chanukka

Die Krippe und das Friedenslicht
Die Krippe und das Friedenslicht
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Happy Chanukka und dies aus einem besonderen Grund. In diesem Jahr sind Weihnachten und Chanukka praktisch zeitgleich. Am 25.12.2016, dem ersten Weihnachtsfeiertag, ist der erste Tag des Chanukka-Festes aber die eigentliche Feier beginnt immer im Vorabend mit dem Sonnenuntergang. Während wir Weihnachten, die Geburt von Jesus nachdem Gregorianischen Kalender immer am Heiligen Abend und den beiden ersten Weihnachtstagen feiern, orientiert sich das Chanukkafest am jüdischen Kalender, der immer wieder neu nach dem Mond berechnet wird. Dadurch pendelt es zwischen Ende November bis Ende Dezember.
Der Chanukka-Leuchter vor dem Erfurter Rathaus
Der Chanukka-Leuchter vor dem Erfurter Rathaus
Am 27. Dezember werde ich gerne wieder wie in den vergangenen Jahren mit der Familie bei der Chanukkafeier der jüdischen Landesgemeinde im Erfurter Kaisersaal dabei sein. Das Lichterfest Chanukka, erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem (164 vor Chr.). Zuvor freue ich mich aber auf hoffentlich schöne und friedliche Weihnachtsfeiertage mit meinen Kindern. Die Weihnachtskrippe steht bei uns in jedem Jahr seit ich sie 2007 aus Bethlehem und das Friedenslicht aus Bethlehem erstrahlt auch in diesem Jahr wieder. Die Botschaft von Weihnachten ist so aktuell wie vor 2000 Jahren – gerade in diesen Tagen sollen und dürfen wir daran erinnern.