“Schlag den Vater”
Sportlich ging das Wochenende los – Freitag erst die obligatorische Squash-Runde im Sportpark in der Apoldaer Straße mit der Erkenntnis, dass man drei Wochen Trainingspause mit zunehmenden Alter schon merkt.
Danach ging es gleich weiter zum Eishockey. Vater und Sohn sahen dabei eine abwechslungsreiche Partie zwischen den Black Dragons und den Hannover Scorpions.
Im Gegensatz zu den beiden Spielen der Eisbären vor zwei Wochen ging es ausgesprochen torreich zu. Nach 30 Sekunden das 1:0 und als es am Ende des ersten Drittels schon 4:1 stand war der Optimismus in der Halle schon groß.
Da haben die Scorpions in der Auszeit das 5:5 geplant…
Im 2. Drittel versäumten es die Drachen den Sack zuzubinden und es stand am Ende 5:3. Im letzten Drittel warfen die Scorpions alles nach vorne, nahmen den Torwart nach der obligatorischen Auszeit raus und tatsächlich klingelte es 30 Sekunden vor Schluss zu 5:5. Glücklicherweise gewannen die Drachen dann in der Overtime.
Heute Morgen ging es sportlich weiter. Es stand einmal wieder ein Vater-Sohn-Duell im Badminton an. Bei den letzten Spielen waren sowohl mein ältester Sohn, als auch der zweitälteste schon dicht dran und beiden brennen darauf endlich beim Badminton bei “Schlag den Vater” erfolgreich zu sein. Sowohl Maximilian, als auch Jonas treiben viel Sport – es ist also eine Frage der Zeit, wann langjährige Erfahrung nicht mehr ausreicht. Heute hat es aber noch ausgereicht mit 3:1 gewonnen 🙂
Heute Abend startet auch unser SWE Volleyteam in die Bundesligasaison. Das erste Auswärtsspiel findet aber in Aachen statt, da kann ich das Spiel nur im Videostream im Internet verfolgen.
Mediale Erregungskurve…
Auf der nach oben offenen linken Empörungsskala gab es gestern wieder einmal einen heftigen Ausschlag. Die Forderung unseres CDU-Stadtratskollegen Michael Hose nach einer Höchstquote von einem Drittel Kindern mit Migrationshintergrund in Erfurter Grundschulen löste bei der inklusionspolitischen Sprecherin der Fraktion der Linken einen heftigen Beißreflex aus. Dies kann man zumindest annehmen, falls sie die dazu gehörige Pressemitteilung selbst geschrieben hat.
Sie meinte, Michael Hose würde falsche Vorurteile verbreiten, er wäre diskriminierend und ein Fall für das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Für das Abschneiden in der Schule meinte sie den Berufsstatus und Bildungsstand der Eltern für maßgeblich zu erkennen. Diese Feststellung ist allerdings unvollständig und falsch – nicht der Bildungsstand oder Schulabschluss der Eltern ist entscheidend, sondern die Bildungsorientierung, also welchen Stellenwert die Eltern der Bildung ihrer Kinder beimessen. Dies gilt auch für Eltern mit Migrationshintergrund. Die Kollegin der Linken verkennt dabei zudem, dass die derzeit bestehenden Probleme in den betroffenen Grundschulen vor allem etwas mit den mangelnden Deutschkenntnissen und der noch nicht erfolgten Integration der Kinder zu tun haben. Einige Erfurter Grundschulen haben derzeit mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund eine besondere Integrationsleistung zu erbringen und kommen personell an ihre Grenzen.
Die derzeitige Konzentration auf einzelne Schulen in Erfurt hat etwas mit der Mietsituation in einzelnen Stadtteilen zu tun – dies korrespondiert auch mit der sozialen Situation vieler deutscher Familien. Für eine gelingende Integration gibt es drei Möglichkeiten:
1. Zu früh wie möglich beginnen. Dies würde bedeuten frühestmöglich in eine Kita. Fakt ist aber, dass nur ein Viertel der rund 450 Kinder mit Migrationshintergrund im Kita-Alter tatsächlich einen Kita besuchen. Mangels Kita-Plätzen agiert die Stadt auch nicht wirklich intensiv und so kommen viel Kinder in die Grundschule ohne eine Kita besucht und Deutsch gelernt zu haben. Dies führt schon zu verschlechterten Startbedingungen.
2. Die Kinder müssten intensiv in der Schule mit Ganztagsangeboten unterstützt und fachlich besser begleitet werde, bis hin zu Schulsozialarbeit an den betroffenen Grundschulen. Für diese Integrationshilfestellungen wäre die Stadt zuständig – respektive die linke Beigeordnete für Soziales und Bildung.
3. Die personelle Situation bezüglich qualifizierter Lehrer müsste verbessert werden. Dafür wäre dann die linke Kultusministerin zuständig.
An die jeweiligen Verantwortlichen trauen sich die linken Kommunalgenossen nicht heran, sonst müssten sich ihre Kritik und ihre Forderungen konsequenterweise an die Verantwortlichen richten. Ich habe heute für unsere Fraktion erklärt, dass wir eine gelingende Integration von Kindern und Jugendlichen wollen. Wenn die derzeitige personelle Situation dies in den betroffenen Grundschulen nur zum Teil ermöglicht ist eine ausgewogenere Verteilung auf verschiedene Grundschulen sinnvoll. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass zu dem Thema eine sachbezogene Diskussion im zuständigen Fachausschuss geführt wird – subtanzlose Unterstellungen und Diskriminierungsvorwürfe sind dafür wenig hilfreich!
Neugier geweckt – Ziel verfehlt
„Wissen das ankommt“ ist der Slogan vom Forum Verlag Herkert GmbH in Merching. Ankommen wird das gesammelte und gedruckte Wissen nur, wenn der dazugehörige Werbebrief – neudeutsch auch Analog-Spam – den richtigen Adressaten erreicht und dieser das beworbene Werk bestellt. Obwohl Werbebriefe in Zeiten moderner Kommunikation seltener geworden sind, landen sie in der Regel doch wenig beachtet im Papierkorb.
Heute jedoch hat das Schreiben meine Neugier geweckt. Dies lag zunächst an der gewählten Adresse. Den Brief wollte ich eigentlich zurück schicken. Wir haben keine Asyl-Integrationsbeauftragte und die Unterstellung, dies könne nur eine Frau sein, finde ich als Mann schon etwas diskriminierend. Als Fraktionschef fühle ich mich aber durchaus für alles zuständig und habe den Brief geöffnet. Wir können mit einem Bestellschein die Broschüre “Rechte und Pflichten im Asylverfahren nach dem neuen Integrationsgesetz 2016” DIN A4, ca. 30 Seiten plus alle mehrsprachigen Merkblätter zum Download zum “sportlichen Gesamtpreis” von 109,- Euro zzgl. MwSt., zzgl Versandkosten bestellen.
Auf der Homepage des Verlags finden sich noch weitere Broschüren u.a. zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern sowie Praxismaterial zur Arbeit mit Flüchtlingskindern in der Schule. Ich kann nicht einschätzen, wie nützlich dieses Material ist. Allerdings sind die Informationen zum neuen Asylbewerberleistungsgesetz durchaus in recht vielfältiger Form im Internet zu finden. Meine Nachfrage bei Erfurter Trägern, die mit Flüchtlingen arbeiten ergab, dass sie sich gut informiert fühlen. Sicherlich wird es dennoch bei etlichen der Adressaten des Werbebriefs noch freie Finanzmittel zur Bestellung der Broschüren geben. Als CDU-Stadtratsfraktion werden wir von dem Angebot keinen Gebrauch machen.
Das Programm der Kulturtage
Unser Förderverein “Alte & Kleine Synagoge e.V.” hat sich bei der heutigen Mitgliederversammlung (eigentlich schon davor, aber nun hat der Notar, nach unserer Unterschrift dies an das Amtsgericht weitergeleitet) umbenannt in “Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V.”. Seit nunmehr 25 Jahren gibt es unseren Verein. Ich bin erst vor rund 10 Jahren dazu gekommen, aber ich bin immer noch sehr gerne als stellvertretender Vorsitzender dabei. Mit der Umbenennung, die noch rechtlich bestätigt werden muss, tragen wir dem Aufgabenfeld Rechnung. Während in den Anfangsjahren sowohl der Erhalt, als auch die Bewahrung der Alten und der Kleinen Synagoge im Mittelpunkt der Arbeit standen, sind es nach kurzer Zeit vor allem die jüdisch-israelischen Kulturtage geworden, die unseren Verein prägen.
Vergangene Woche wurden die 24. Kulturtage eröffnet und das Programm wurde in jedem Jahr größer und die Zahl der Veranstaltungsorte stieg. Insofern ist es konsequent, dass wir diese Aufgabe nun auch im Vereinsnamen verankern. Wir haben neben dem Kassenbericht (wichtigster Akt in jedem Verein) auch eine gute Bilanz zu den vergangenen Kulturtagen ziehen können. Unser recht kleiner Verein lebt von dem Engagement für das jüdische Leben in Erfurt und unsere Vorstandsarbeit koordiniert die Aktivitäten. Die eigentliche erfolgreiche Arbeit gestaltet aber unsere Geschäftsführerin und Koordinatorin der Kulturtage Caroline Fischer – ihr gebührt auch der Dank der Mitgliederversammlung. Neben der Begleitung der diesjährigen Kulturtage, plant sie jetzt bereits die 25. Kulturtage im nächsten Jubiläumsjahr, dann mit unserem neuen Jahr.
Zum ersten Mal bei der DTM
„LAUT.NAH.DRAN.“ ist der Werbeslogan für Hockenheim. Dabei ist Hockenheim weniger bekannt für die kleine Stadt in Baden-Württemberg, sondern natürlich ein Begriff wegen seiner Autorennstrecke, auf der früher Formel 1 Rennen gefahren wurden und heute die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM) ihr zu Hause hat.
Die Saisoneröffnung war in Hockenheim und an diesem Wochenende auch das Finale. Wenn ich bei meinem Kurzen zu Besuch bin, ist die Rennstrecke so nah, dass wir manchmal die Rennwagen hören und ein Hotel hatten wir auch schon in Hockenheim – das Interesse war also geweckt. Also höchste Zeit einmal für Papa und Sohn ein DTM-Rennen zu besuchen.
Für Sonntag und damit das letzte und entscheidende DTM-Rennen war für Spannung gesorgt. Am Samstag war noch keine Entscheidung gefallen und so musste der letzte Lauf zwischen Edoardo Mortara (Italien) auf Audi und dem Deutschen Marco Wittmann in einem BMW entscheiden. Wir waren Audi-Fans – schließlich geht die Marke über die Nationalität. Natürlich waren wir auch deshalb Audi-Fans, weil mein Jüngster vor dem Rennen zu einem „Greet and Meet“ mit dem Audi-Piloten Miquel Molina aus Spanien zusammen traf. Der hatte beim Samstags-Lauf das zweite Mal in dieser Saison ein Rennen für sich entschieden und Julian schwenkte dann bei Rennen auch stolz die Audi-Fahne mit Molinas Unterschrift. Leider konnte er an den Vortageserfolg nicht anknüpfen und wurde nur 14.
Spannend blieb es zwischen Mortara und Wittmann. Mortara gewann das Rennen und verlor die Meisterschaft. Wittmann reichte ein vierter Platz zum Gesamtsieg. Neben der DTM gab es noch den Porsche Carrera-Cup, Formel 3-Rennen und den Audi-Cup. Wir waren bei dem sonnig-herbstlichem Wetter begeistert und ich glaube im nächsten Jahr werden wir wieder dabei sein und dann am besten noch den großen Bruder mitbringen.
Bilder vom Rennen
Kampf um jeden Ball
Gleich drei “Events” hielt der heutige Samstag für Papa und Sohn in Heidelberg bereit. Der Tag startete mit einem Handballspiel meines Kurzen und seiner E-Jugend des TSG Wiesloch gegen die SG Kirchheim. Mit 21:7 wurde das Speil zur Begeisterung des Ppa-Fanblocks gewonnen. Nach der Umrechnung war das Ergebnis mit 147:42 noch spektakulärer. Beim Nachwuchs-Handball werden die Tore nach den zwei Mal 20 Minuten hochrechnet nach Zahl der Torschützen pro Team.
Nach einer verdienten Pause in Mandys Railway Diner (in einem Eisenbahnwagon und Amerika-Feeling) in Heidelberg ging es weiter zum Herbstfest an der Grundschule. Beeindruckend viele Kinder und Eltern sorgten für heftig Trubel, aber vor allem für glückliche Kinderaugen. Spontan entschieden wir beide nach einem “Familienrat” das Abendprogramm nicht im Hotel zu gestalten, sondern das nahgelegene Miramar zu besuchen.
Die Thermenlandschaft
Die Therme war schon einmal vor einem Jahr unser Ziel und es hat sich auch dieses Mal wieder gelohnt. Viele Rutschen, Wellenbad, große Saunalandschaft und eine Lasershow gibt es dort immer. Da aber lange Saunanacht war (einmal im Monat bei Vollmond) ging das Programm bis 2 Uhr mit Livemusik, Lagerfeuer und ab 20 Uhr FKK im ganzen Bad. Und wir waren sogar noch im See baden!
Morgen wollen wir kurzfristig noch zur DTM auf den Hockenheimring. Ich ahne jetzt schon, dass ich morgen Abend wieder einmal positiv gestresst nach Hause fahre, so wie die letzten Wochenenden schon aus München und Berlin. Aber es macht zugleich bei allem Stress vor allem viel Spaß mit den Jungs so viel zu erleben.
Mandys Railway DinerBilder aus dem Miramar
Tolle Musik beim Eröffnungskonzert
Klezmer gehört zu den jüdisch-israelischen Kulturtagen einfach dazu. Gestern Abend wurden die 24. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur in der überfüllten Lorenzkirche in Erfurt eröffnet.
Das interkulturelle Konzert “Klezmer for the Sultan” wurde von Künstlern präsentiert, die in verschiedenen Ländern zu Hause sind. Israel, Deutschland, Türkei und Bulgarien sind die Heimatländer der Musiker und prägen mit vielfältigen Einflüssen die Klezmer-Musik, die gestern präsentiert wurde. Bis zum 19. November gehen die 24. jüdisch-israelischen Kulturtage – solange wie noch nie zuvor. In 100 Veranstaltungen in 12 Thüringer Städten finden Musik, Tanz, Literatur und Politik bei Vorträgen, Konzerten, Lesungen, Gedenkveranstaltungen und Führungen ihr Podium.
Seit vielen Jahren organisiert unser Förderverein Alte und Kleine Synagoge die Kulturtage. Als stellvertretender Vereinsvorsitzender werde ich bei etlichen Veranstaltungen dabei sein und am 27. Oktober bei einer Buchlesung in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Grußwort halten. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle unserer Organisatorin der 24. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur Caroline Fischer und die herzliche Einladung, viele der Veranstaltungen zu besuchen.
Programm der Kulturtage
Die Nationalhymne von Kansas
Diese Woche bestand mehrfach die Gelegenheit, unsere Städtepartnerschaft mit Shawnee zu pflegen. Seit vielen Jahren gibt es mit der Stadt in Kansas eine gute Partnerschaft, genau vor einem Jahr waren wir mit einer Delegation in Shawnee zur Einweihung des dortigen Erfurt-Parks.
Zum Gegenbesuch waren unsere amerikanischen Freunde in dieser Woche in Erfurt. Unter Leitung ihrer Bürgermeisterin Michelle Distler absolvierten unsere amerikanischen Freunde ein interessantes kommunalpolitisches Programm – u.a. aber auch ein herausforderndes Programm 😉
Bei der Erfurter Feuerwehr absolvierte die Bürgermeisterin in Schutzausrüstung den Hindernisparcour erfolgreich. Sowohl beim Begrüßungsabend am Montag, bei der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt am Dienstag, als auch beim gestrigen Abschiedsabend im EBZ bestand viel Gelegenheit über Kommunal- und die große Politik zu diskutieren. Ich habe mich gefreut viel mit Stadtratskollegen Brandon Kenig reden zu können. Bei Facebook sind wir schon länger befreundet, aber das direkte Gespräch macht immer mehr Spaß. Insbesondere die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA – und die Schwierigkeiten die die Republikaner mit ihrem Kandidaten waren ein heiß diskutiertes Thema. Ich bin sehr gespannt, wie das am 8. November ausgeht…
Bei der gestrigen Verabschiedung haben uns unsere amerikanischen Freunde wieder nach Shawnee eingeladen – in zwei Jahren 2018 steht dann auch schon das 25jährige Städtepartnerschaftsjubiläum an 🙂
Bilder vom Besuch in Erfurt
216 km/h fahre ich mit meinem Auto nur selten
Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft ich schon in Berlin war. Heute war es bereits das zweite Mal innerhalb von einer Woche. Während es bei der Fahrt am Wochenende mit meinem Sohn sportlich zuging (auch auf der Autobahn, weil die Piste staufrei war), ist es sonst immer eine ziemliche Quälerei durch die zahlreichen Baustellen. Daher fahre ich zu dienstlichen Terminen in die Bundeshauptstadt grundsätzlich mit der Bahn, um pünktlich zu sein. Erfreulicherweise ist die Bahn nun direkter und schneller geworden. Heute war ich das erste Mal direkt in 1.47 h in Berlin – Respekt, die Bundeshauptstadt ist näher gekommen.
Beim Arbeitskreis Familienpolitik des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge habe ich zur Familienpolitik in Thüringen berichtet. Neben dem fachlichen Austausch zwischen den Mitgliedern des Arbeitskreises, informieren sich die Kolleginnen und Kollegen regelmäßig über die Situation in einzelnen Bundesländern. Normalerweise berichten dann Ministeriumsvertreter über die Förderpraxis der jeweiligen Länder.
Ich war allerdings als Vertreter der Stiftung FamilienSinn in Berlin, weil bei uns die Familienförderung – also Familienbildung, Familienerholung, Verbandsförderung, die Förderung von Familienzentren und Modellprojekte alle über die Stiftung laufen. Ein zweites Thüringer Thema konnte ich vorstellen und dies war das geplante Landesprogramm für das solidarische Zusammenleben der Generationen. Als fachliches Thema haben wir zudem zum “Umgangsmehrbedarf zur Existenzsicherung für Kinder getrennt lebender Eltern” einen Sachstandsbericht von einer Richterin am Sozialgericht bekommen und darüber diskutiert.
Angesichts der heutigen Folgetermine in Erfurt war ich dann aber doch froh, zügig mit der DB nach Erfurt zurück zukommen 🙂
Unser Stadtratsantrag zum Thema
Die CDU-Stadtratsfraktion fordert mit einem Stadtratsantrag in der nächsten Stadtratssitzung, am 16. November 2016 den Oberbürgermeister auf rechtliche Schritte einzuleiten, um Schadenersatz- und Regressansprüche der Stadt im Zusammenhang mit dem Bau der Multifunktionsarena (MFA) zu sichern.
Bis zum Ende des 4. Quartals soll der Oberbürgermeister dazu, aber auch zu den konkreten finanziellen Auswirkungen der verspäteten Übergabe der Multifunktionsarena dem Stadtrat umfänglich berichten. CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Panse erklärt dazu:
„In den letzten Wochen ist es offensichtlich geworden, dass es für die verspätete Übergabe der Multifunktionsarena, aber auch für Baumängel und Nachbeauftragungen verschiedene Verantwortliche zu geben scheint. Bis jetzt hat sich die Stadt noch nicht erklärt, wer in welchem Umfang Schuld an den erheblichen Mehrkosten trägt und wer in welchem Umfang dafür zur Verantwortung gezogen werden soll. Wir wollen mit unserem Antrag Licht ins Dunkel bringen, aber auch Ansprüche der Stadt gegenüber Dritten und sonstigen Verantwortlichen sichern. Mängel in der Ausschreibung der Bauleistungen, eine mangelhafte Bauüberwachung und mangelnde Vertragstreue bei der Bauausführung sind dabei insbesondere zu beleuchten.
Für die CDU-Fraktion ist klar, dass es die Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und den beträchtlichen finanziellen Folgen gebietet, dass mögliche rechtliche Ansprüche auf den Weg gebracht werden müssen und gegebenenfalls auch personelle Konsequenzen angebracht sind. Durch die verzögerte Fertigstellung und Übergabe der MFA ist ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden. Darüber hinaus sind durch zahlreiche Nachträge bei der Bauausführung ungeplante Mehrkosten entstanden. Bei den nun immer noch ausstehenden Bauleistungen an der Westtribüne dürfen nicht noch einmal die gleichen Pleiten, Pech und Pannen den Bauablauf und die Finanzierung bestimmen.“
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