Schirmherren des DenkTags Walsmann und Panse empört über Höcke Äußerungen zu Holocaust Mahnmal

Auf heftige Kritik ist die Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Höcke in Dresden bei der Erfurter CDU gestoßen. Für die CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann, MdL, und den Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Michael Panse dokumentieren die Aussagen Höckes die gezielten Provokationen und Grenzüberschreitungen der AfD und deren Geschichtsvergessenheit. Im Vorfeld des 27. Januars, der in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vom Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt wurde, sind diese Aussagen für die Erfurter CDU unerträglich und abstoßend. Seit vielen Jahren organisieren die beiden CDU Politiker als Schirmherren gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Veranstaltungen zum DenkTag und besuchen gemeinsam mit Zeitzeugen Schulen und Bildungseinrichtungen, um Aufklärungsarbeit gerade bei den jungen Menschen zu leisten, damit das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte eben gerade nicht in Vergessenheit gerät. „Die Erinnerung an die Shoa soll dazu beitragen, dass sich ein derartiges Menschheitsverbrechen nie wiederholt. Das hindert niemanden daran, an die Bombenopfer in Dresden oder an die großartigen Seiten der deutschen Geschichte zu erinnern. Dies alles gehört zu unserer Geschichte. Wer die Erinnerung an deren dunkelsten Seiten verstecken will und eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad fordert, der versündigt sich nicht zuletzt an Deutschland selbst“, so Walsmann. „Für mich sind die Aussagen von Höcke antisemitisch und im Stil eines Hasspredigers. Er hat in Dresden mit Blick auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der kommenden Woche ganz bewusst provoziert und polarisiert“, empört sich Panse. „Die nun nachträglich erfolgte Relativierung seiner Aussage passt zur üblichen Strategie der AfD des Provozierens und Relativierens. Geschichtsvergessene Menschen dürfen in Deutschland nie wieder Verantwortung tragen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion. „Mit seinen jüngsten Äußerungen hat Herr Höcke seine vermeintlich demokratische Maske fallen lassen und zeigt nun sein wahres Gesicht. Einen solchen Volksvertreter, der den Holocaust aus der deutschen Geschichte verdrängen will, haben die Thüringerinnen und Thüringen in ihrem Landtag nicht verdient“, so Landtagsabgeordnete Walsmann abschließend.

Neuwahl im CDU Ortsverband „Am Petersberg“

Der neue CDU-Vorstand
Der neue CDU-Vorstand
Am Dienstagabend (17.1.2017) hat der CDU Ortsverband der Erfurter Innenstadt „Am Petersberg“ seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Im Amt des Ortsverbandsvorsitzenden wurde der Fraktionsvorsitzende der CDU im Erfurter Stadtrat Michael Panse, der den Ortsverband seit 1998 leitet, einstimmig von den Ortsverbandsmitgliedern bestätigt. Als seine Stellvertreter wurden Ute Karger und Peter Weise gewählt. Den Vorstand als Beisitzer komplettieren Martina Reinhardt, Carmen Hehn, Konrad Hahn, Hans-Georg Roth, Magda Barczyk und Karin Feldner. Gemeinsam mit der CDU Kreisvorsitzenden Marion Walsmann diskutierten die Ortsverbandsmitglieder die Arbeit der vergangenen zwei Jahr und die künftigen Anforderungen vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen in den kommenden zwei Jahren. Panse verwies darauf, dass die Veranstaltungen des Ortsverbandes grundsätzlich öffentlich mit interessierte Bürgerinnen und Bürgern stattfinden. Sowohl bei der Bürgerdiskussion mit zahlreichen Anwohnern und Gewerbetreibenden zum Umbau der Nordhäuser Straße, als auch beim Gespräch mit der Bürgerinitiative Rathausbrücke zum Erhalt der Bäume und des innerstädtischen Grüns sowie der Diskussionsrunde „Stärkung der Innenstadt – Bau der ICE-City“ gab es wichtige Anregungen für kommunalpolitische Initiativen, die am Ende auch erfolgreich umgesetzt werden konnten. Die ungelösten Probleme der „Prestigeprojektes Begegnungszone“ und die Entwicklung des Areals des Petersbergs im Vorfeld der Buga 2021 waren ebenso Diskussionsschwerpunkte, wie die Unterbringung der Flüchtlinge in Erfurt. Als Gäste und Diskussionspartner konnte der Ortsverband in den letzten beiden Jahren den Landtagspräsidenten Christian Carius, Staatsekretär a.D. Jürgen Arez, die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, den stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Christian Hirte, MdB, den Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Christian Dietrich, die Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß und den Amtsleiter des Erfurter Bürgeramtes Peter Neuhäuser begrüßen. Als Schwerpunkt der weiteren Arbeit benannte Michael Panse den Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen (Bundestag September 2017, OB Wahl 2018, Europa-, Kommunal und Landtagswahl 2019). Öffentliche Veranstaltungen soll es unter anderem zur Buga 2021 (Entwicklung Petersberg, Defensionskaserne, Peterskirche), zu der Regelung für verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt, zu Recht, Ordnung, Sicherheit und Videoüberwachung als Innenstadtthema, der Nachnutzung Containerdorf am Bundesarbeitsgericht und zur Entwicklung im Umfeld Gothaer Platz geben. Der CDU Ortsverband „Am Petersberg“ ist mit 197 Mitgliedern der mitgliederstärkste Ortsverband der CDU Erfurt und deckt einen größeren Teil des innerstädtischen Gebietes ab. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Michael Panse, der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann, und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Thomas Pfistner und Heiko Vothknecht, sind ein Drittel der Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion aus dem Ortsverband „Am Petersberg“. Auch künftig ist damit eine gute Verbindung zur Kommunalpolitik im Rathaus sichergestellt. Der Ortsverband möchte seinen Mitgliedern wie auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern regelmäßige Angebote zum Mitmachen und Mitdiskutieren unterbreiten und fordert die Erfurterinnen und Erfurter auf, sich aktiv an den Ortsverband mit den kleinen und großen Problem des Stadtgebietes rund um den Petersberg zu wenden.

Arbeitsprogramm für 250 Tage und mehr…

Einladungen gibt es noch auf Papier - den Rest virtuell
Einladungen gibt es noch auf Papier – den Rest virtuell
Garantiert genug zu tun gibt es politisch die nächsten 250 Tage, aber auch darüber hinaus in den nächsten beiden Jahren für die Mitglieder unseres CDU Ortsverbandes “Am Petersberg”. Zu diesem Fazit sind wir bei unserer heutigen Mitgliederversammlung gekommen. In genau 250 Tagen soll die Bundestagswahl sein und da gilt es mit einem engagierten Wahlkampf das Bundestagsmandat für unser Ortsverbandsmitglied Antje Tillmann zu verteidigen. Auch danach geht es munter weiter, nächstes Jahr Oberbürgermeisterwahlkampf, 2019 Kommunal, Landtags- und Europawahl. Dies ist aber nur ein Teil unserer politischen Arbeit, darauf habe ich heute beim Bericht zur Mitgliederversammlung und beim Ausblick auf die nächsten Jahre verwiesen. Vor allem wollen wir nah bei den Themen bleiben, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. Ich freue mich, dass ich auch für die nächsten beiden Jahre von unseren Mitgliedern das einstimmige Vertrauen ausgesprochen bekommen habe und dass dies auch für meine zwei Stellvertreter und die sechs Beisitzer gilt. Seit ich 1998 aus dem Südosten von Erfurt in den Ortsverband “Am Petersberg” gezogen bin, bin ich gerne Ortsverbandsvorsitzender – mal sehen ob es noch eine politische Silberhochzeit wir 🙂 Mit dem Weinkeller in der Turniergasse haben wir in den letzten beiden Jahren uns auch ein neues “Hauptquartier” suchen müssen. Viele Dank unserem Ortsverbandsmitglied Stefan Beck für die regelmäßige Gastfreundschaft. Etliche Themen haben wir heute Abend bereits geplant. Als nächste Veranstaltung laden wir im Februar zur Diskussion zum Leitantrag Heimat der CDU Erfurt und danach geht es wieder raus – an Infostände und zu Terminen vor Ort. Pressemitteilung zur Neuwahl

Aus der Traum in der Divisional-Round

Mein temporäres Profilbild bei facebook
Mein temporäres Profilbild bei facebook
Auch in diesem Jahr  endete die Saison für die Kansas City Chiefs in der Divisional-Round mit einer Niederlage. Das Mitfiebern mitten in der Nacht hat ebenso wenig geholfen, wie die hinzugefügte Flagge auf dem Facebook-Profilbild. Die Chiefs, mein Lieblingsteam in der NFL hatten eine tolle Football-Saison gespielt und sich quasi in letzter Minute die direkte Qualifikation für die Divisional-Round (das Viertelfinale auf dem Weg zum Super Bowl) gesichert. Letztes Jahr mussten sie sich dafür noch in der Wildcard-Round qualifizieren. Im letzten Jahr verloren sie gegen die New England Patriots mit 20:27. Dieses Jahr sollte es dann endlich einmal wieder klappen – aber der Traum endete heute Nacht. Wie vor genau einem Jahr am 16.1.20216 , war die lange Football-Nacht gut bei uns vorbereitet und bot gleich zwei Highlights. Erst das Spiel der Dallas Cowboys (dem Lieblingsteam meines Sohnes) gegen die Green Bay Packers und danach um 2.30 Uhr das Spiel der Kansas City Chiefs gegen die Pittsburgh Steelers. Super spannend war das erste Spiel der Nacht – praktisch in letzter Sekunden gewannen die Packers mit einen Fieldgoal mit 31:24 nachdem die Dallas Cowboys im 3. und 4. Quarter einen 13:28 Rückstand noch ausgeglichen hatten. Das nachfolgende Spiel der Kansas City Chiefs war erst aufgrund eines erwarteten Schneesturms in Kansas mitten in die Nacht auf 2.30 Uhr gewandert – ursprünglich hätte es 18.30 Uhr nach deutscher Zeit beginnen sollen. Für mein Schlafbudget wäre die ursprüngliche Variante besser gewesen, aber um live am TV bei SAT1 dabei zu sein, nahm ich auch die zweite in Kauf. Leider hat es nicht geholfen. Die Steelers gewannen mit 16:18 und dies ohne einen einzigen Touchdown. Lediglich sechs Fieldgoals mit jeweils drei Punkten standen auf der Ergebnisliste. Zwei Touchdowns und ein Fieldgoal reichten den Chiefs nicht um noch auszugleichen, weil die 2-Point-Conversion missglückte als sich ein gelbe Flagge auf dem Feld wiederfand. Die Enttäuschung war riesengroß und dazu kommt die leichte Übermüdung als Ballast für die nächsten Tage. Aber so ist halt Sport und natürlich werden wir auch die nächsten drei Wochenenden noch am Bildschirm dabei sein, wenn die Conference Championships am kommenden Sonntag (ab 20.15 Uhr bei Pro Sieben MAXX und danach ab 22.30 Uhr SAT 1), der Pro Bowl am 29./30. Januar in Orlando/Florida ab 1.50 Uhr bei Pro Sieben MAXX (da sind nun sowohl Spieler der Chiefs als auch der Cowboys dabei) und der Super Bowl in Houston am 5. Februar (ab 22.55 Uhr bei SAT 1) anstehen. Trotz der Niederlagen – Glückwunsch den Chiefs und Cowboys zu einer guten Saison ohne Happy End – auf ein Neues in der nächsten Saison! Bei unserer USA-Reise werden wir uns zumindest einige Stadien aus der Nähe ansehen können. Und die neue Saison gibt es ja auch wieder. Da werden wir wieder bei vielen Spielen direkt oder live am TV dabei sein – bei den Indigos in Erfurt, bei den Spielen meines Sohnes, beim German Bowl in Berlin und auch bei den Spielen zum 52. Super Bowl – an jedem verdammten Sonntag!

Sportlich gebrauchtes Wochenende

Bei den Oettinger Rockets
Bei den Oettinger Rockets
Leider fehlen an diesem Wochenende die sportlichen Erfolge (noch) in der Bilanz. Die Squash-Einheit am Freitagabend war da noch der einzige Lichtblick 😉 Danach waren wir beim Basketball – Oettinger Rockets gegen MBC Weißenfels. Vor fast voller Hütte mit 2.700 Zuschauern in der Erfurter Messehalle wollten die Rockets die Hinspielniederlage ausgleichen und wusste um die schwierige Mission. Der MBC ist derzeit Tabellenführer und als Erstligaabsteiger sowieso immer Favorit. Besonders im zweiten Viertel drehten die Weißenfelser auf. Am Ende stand es 70:83.
Maskottchen SWEnja
Maskottchen SWEnja
Hoffnungsvoll waren auch die rund 470 Zuschauer bei unseren Mädels vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam. Im dritten Spiel gegen die Ladys in Black aus Aachen sollte ein Sieg her. Bis jetzt war die Saisonbilanz ausgeglichen. Das erste Saisonspiel in Aachen gewannen wir, das zweite im Pokal wenige Tage später haben wir verloren. Für die Tabellensituation ist es enorm wichtig, endlich einmal Punkte zu holen. Aachen, Suhl und Köpenick sind die direkten Mitbewerber, wenn es um die Abstiegsplätze geht und alle drei sind schon einige Punkte entfernt. Extra für das gestrige Spiel hatten unsere Monsterblock-Fans den Mädels ein Maskottchen spendiert. Die Erfurter Puffbohne SWEnja soll künftig bei jedem Spiel mit auf der Bank sitzen. Leider hat das heute nicht geholfen. Mit 0:3 (20:25, 19:25 und 21:25) haben unsere Mädels klar verloren. Aachen hat ein sehr junges und langgewachsenes Team und sich gerade in den letzten Tagen noch einmal mit der holländischen Nationalzuspielerin verstärkt. Unsere Mädels müssen das nun schnell aus dem Kopf bekommen und sich auf den heißen Februar konzentrieren – dann geht es gegen VCO, Köpenick und Suhl. Ob das Wochenende sportlich doch noch Positives bietet, liegt jetzt am heutigen Sonntag. Vorsichtshalber begebe ich mich jetzt selbst erst einmal zu einer Einheit ins Fitnessstudio. Danach folgt die lange Footballnacht der Divisional Round in der NFL mit meinem Sohn am TV. Er fiebert mit den Dallas Cowboys, die um 22.30 Uhr gegen die Green Bay Packers spielen. Anschließend drücke ich den Kansas City Chiefs die Daumen gegen die Pittburgh Steellers. Gestern habe ich nur das erste Spiel der Seattle Seahawks gegen die Falcons gesehen – heute muss es ohne Schlaf gehen 🙂 Bilder vom Spiel SWE – Aachen

Den Staffelstab weiter gereicht

Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Fünf Vorsitzende der Jungen Union Erfurt
Michael Hose, der scheidende Vorsitzende der Jungen Union Erfurt brachte es bei seinem Bericht auf den Punkt – aus der Jungen Union scheidet man (aus Altersgründen) nicht aus. Einmal JU – immer JU. Bei der heutigen Mitgliederversammlung der Jungen Union Erfurt reichte er den Staffelstab des Vorsitzende an Dominik Kordon weiter. Gerne war ich als ehemaliger Vorsitzender dabei und habe in einem kurzen Grußwort auch an die Anfangszeit erinnert. Im März 1991 haben wir die JU Erfurt zum dritten Mal gegründet und in den letzten 26 Jahren ist es eine Erfolgsgeschichte geworden. Bereits 1948 gab e es JU in Erfurt bis die Junge Union in der Sowjetischen Besatzungszone verboten wurde. 1989/1990 gab es drei Vorläufer der heutigen JU, den JDA (Jugend des Demokratischen Aufbruchs), Junge Union der DSU und CJD (Christlich Demokratische Jugend). Heute ist die JU die größte und einzig nennenswerte politische Jugendorganisation in Erfurt. Von den Mitbewerbern, den Jusos und Solid hört man nichts und ob es Junge Grüne gibt, weiß ich gar nicht. Über 50 Mitglieder und Gäste waren heute dabei – u.a. auch zwei meiner Nachfolger Kai-Eddi Fischer und Peter Forelle, unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, die CDU Kreisvorsitzende Marion Walsmann und der JU Landesvorsitzende Stefan Gruhner. Einstimmig wurde unser Stadtratskollege Dominik Kordon zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter unterstützen ihn Adrian König, Lilli Fischer und Rico Chmelik. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Bilder von der Jungen Union  

Wahlkampfplanung und Moschee-Diskussion

Auf in den Bundestagswahlkampf!
Auf in den Bundestagswahlkampf!
Endlich einmal wieder Wahlkampf – 2017 wird einmal wieder gewählt 😉 Auch wenn der genaue Termin noch nicht feststeht (wahrscheinlich Ende September), beginnt die Wahlkampfplanung. Während bei CDU, SPD, Linken und der FDP die Direktkandidatenfrage schon geklärt ist, haben sich Grüne und AFD noch nicht entschieden. Heute Abend haben wir uns erstmals mit unserer Direktkandidatin Antje Tillmann in größerer Wahlkämpferrunde getroffen und über Planungen gesprochen. Unser Ziel ist es, dass Antje ihr Direktmandat erneut verteidigt. Bei allen Turbulenzen dokumentieren aktuelle Umfragen auch gute Chancen, dass dies gelingt. In den letzten Monaten haben wir aber auch gemerkt, wie schnell Stimmungen sich drehen und wie verhärtet und aggressiv inzwischen Argumentationen geworden. Ein Beleg dafür ist die Flüchtlings-Diskussion der letzten 18 Monate. Während diese Diskussion bundesweit hohe Wellen schlug, gibt es auch Themen die in Erfurt für Spannung sorgen. Der in Erfurt-Marbach geplante Moscheebau sorgt nicht nur in dem Erfurter Ortsteil für Diskussionen. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte im November eine Bauvoranfrage für ein Grundstück am Rand des Ortsteiles gestellt. Von Seiten der Stadt erfolgte die positive Bescheidung der Bauvoranfrage. Erst durch einen MDR-Bericht erfuhren die Marbacherinnen und Marbacher davon und auch davon, dass sich zwischenzeitlich der Ort des geplanten Bauprojekts geändert hat. Heute Nachmittag habe ich mich mit dem Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde Suleman Malik zu einem Gespräch im Rathaus getroffen. Ziel unseres Gespräches war auszuloten, wie es um die Gesprächs- und Dialogbereitschaft steht und wie die aktuellen Planungen zur Moschee sind. Suleman Malik erklärte mir die Entwicklung des letzten halben Jahres. Für die CDU-Fraktion habe ich unser Anliegen erläutert, welches wir gestern auch schon in einer Pressemitteilung dargelegt hatten. Wir möchten, dass Dialog und Transparenz die Basis für den bevorstehenden Bauantrag sind. Bis jetzt hat die Ahmadiyya-Gemeinde den Bauantrag noch nicht eingereicht und wartet zunächst die Bearbeitung der Widersprüche zur Bauvoranfrage durch die Stadt ab, erklärte mir heute Suleman Malik. Ich finde dies eine richtige Entscheidung, weil damit die Gemeinde Gelegenheit hat, mit dem Ortsteilrat und den Marbacherinnen und Marbachern ins Gespräch zu kommen und ihre Baupläne zu erläutern. Mir ist aber auch bewusst, dass es dazu Vermittlung bedarf – ich hoffe dies gelingt.

CDU-Fraktion fordert mehr Transparenz beim Moscheebau

In der Hauptausschusssitzung am 10. Januar 2017 wurden offene Fragen zur Bauvoranfrage zum Bau einer Moschee im Erfurter Ortsteil Marbach diskutiert. Diese wurde nach Auffassung der CDU-Fraktion nicht ausreichend beantwortet. Fraktionschef Michael Panse forderte deshalb sowohl von der Stadtverwaltung, als auch von der Ahmadiyya-Gemeinde mehr Transparenz und einen offeneren Umgang hinsichtlich der Baupläne. Panse erklärt dazu: „Im Hauptausschuss wurde vom Beigeordneten Hilge bestätigt, dass im Rahmen der einmonatigen Widerspruchsfrist gegen die Bauvoranfrage der Ahmadiyya-Gemeinde mehrere Widersprüche bei der Stadtverwaltung eingegangen sind. Diese würden nun von der Verwaltung geprüft und gegebenenfalls dem Landesverwaltungsamt zur abschließenden Entscheidung vorgelegt. Nicht abschließend beantwortet wurden jedoch meine Nachfragen, wer dafür verantwortlich sei, über eine Bauvoranfrage zu informieren, damit betroffene Nachbarn überhaupt Widerspruch einlegen können. Die einmonatige Frist dazu ergibt nach Auffassung der CDU-Fraktion nur dann Sinn, wenn Anlieger zeitnah über eine Bauvoranfrage informiert werden. Seitens der Verwaltung wurde gestern nun zugesagt, dass die offenen Fragen schriftlich beantwortet würden. Eine Klärung der Verfahrensfragen ist aus unserer Sicht auch deswegen dringend geboten, weil die Anfechtung des Vorbescheids nicht das laufende Verfahren der nun zeitnah zu erwartenden Beantragung der Baugenehmigung hindert.“ Die Forderung nach mehr Transparenz und einem offeneren Umgang mit den Bauplänen am nun geplanten neuen Standort richtet die CDU-Fraktion auch an die Ahmadiyya-Gemeinde. Der Fraktionsvorsitzende Michael Panse wird sich am Donnerstag (12. Januar 2017) mit Mohammad Suleman Malik, dem Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt, zu einem Gespräch treffen. Panse erklärt dazu: „Uns ist der Dialog mit der Ahmadiyya-Gemeinde wichtig. Ich werde bei dem Gespräch Herrn Malik jedoch auch darauf hinweisen, dass der Dialog der Gemeinde mit den Marbacherinnen und Marbachern sowie deren frühzeitiges Informieren noch wichtiger sind. In Marbach herrscht derzeit eine durchaus angespannte und gereizte Stimmung bezüglich des geplanten Moscheebaus und des veränderten Standorts. Dem kann nur mit einem Aufeinanderzugehen und einem Dialog unter Vermittlung von Dritten begegnet werden. Wir erwarten von der Ahmadiyya-Gemeinde, dass ein solcher Dialog mit den Marbacherinnen und Marbacher stattfindet, bevor der Bauantrag bei der Stadtverwaltung gestellt wird.“

Kommunalpolitische Informationsoffensive

Videobotschaft die Erste...
Videobotschaft die Erste…
Gestern hat für mich das kommunalpolitische Jahr in Erfurt begonnen, deshalb passen die Neujahrsgrüße der CDU-Stadtratsfraktion auch heute noch. Der Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU hat gestern Abend getagt und heute fand die erste Hauptausschusssitzung im Rathaus statt. Wir haben heute mit unserem Neujahrsgruß auch den nächsten Schritt bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion getan. Zur Kommunalpolitik gehört es unter anderem auch zu vermitteln, was im Rathaus passiert. Wie wir mit Bürgeranliegen umgehen, was wir warum machen und was die kommunalpolitischen Schwerpunkte und Alternativen sind. In den letzten Jahren haben wir bereits systematisch unsere Pressearbeit verbessert. Durchschnittlich 100 Pressemitteilungen im Jahr, monatlich unser Infobrief aus dem Rathaus, monatliche Pressegespräche, unsere Homepage und die Facebook-Seite waren bis jetzt die wesentlichen Instrumente der CDU-Stadtratsfraktion. Ab sofort werden wir auch regelmäßig mit Videobotschaften online gehen und haben mit den Neujahrsgrüßen begonnen. Künftig werden wir auch von verschiedenen Orten unserer Stadt aus bewegte Bilder und Kommentare senden. Vielen Dank unserem Fraktionsmitarbeiter Alex Hein, der die bewegten Bilder initiiert hat. Anbei der Link zur ersten Videobotschaft der CDU-Stadtratsfraktion  

Erinnerungen an alte Zeiten

Nostalgiebild
Nostalgiebild
Einen Rückblick auf die Wendejahre und die Entwicklung des Autohauses Gitter gab es in der heutigen Ausgabe der Thüringer Allgemeinen und das war auch für mich eine Reise in die Vergangenheit. 1990/1991 hab ich im Autohaus Gitter als Kfz-Elektriker gearbeitet. Nachdem ich mein Handwerk bei der Firma Autolicht Flügel gelernt, den Gesellenbrief und die NVA-Zeit absolviert hatte stand in der Nachwendezeit der erste Arbeitsplatzwechsel an. Meine Studienambitionen hatten sich schon 1987 zerschlagen, weil ich als Diplomingenieurpädagoge (Berufsschullehrer für Elektrotechnik) meinen Studienplatz in Dresden wieder einbüßte, nachdem ich mich weigerte drei Jahre Armeezeit zu machen. Eigentlich wäre das nächste Ziel ein Meisterbrief gewesen, aber auch dafür änderten sich mit der Wende die Rahmenbedingungen. Also orientierte ich mich auf eine der neu entstehenden Fachwerkstätten. Das Autohaus Gitter war damals die größte private Kfz-Werkstatt in Erfurt und dort fand gerade der Wechsel von der Trabant- zur VW- und Audi-Werkstatt. Meine Begeisterung für deutsche Kfz-Wertarbeit muss wohl damals schon ausgeprägt gewesen sein. Bis auf einen kurzen Ausflug mit einen 105 Skoda und mein 23 Jahre altes Honda NTV Motorrad, waren es alles deutsche PKW – erst mehrere Zweiräder (Schwalbe, MZ TS 150 und MZ TS 250), danach zwei Trabis, Golf, Audi 80, Mercedes, Passat und heute wieder Audi. Damals war daran nicht zu denken und jedes Auto, was auf den Hof der Werkstatt fuhr, war Neuland. Meine “Lieblingsprojekt” war die Lichtmaschinenreparatur an einem Rolls-Royce Silver Shadow. Der war auf der Durchreise in Erfurt liegen geblieben. Helmut Gitter fragte mich, ob ich das probieren wollte – natürlich wollte ich, schließlich hatte ich noch keine Rolls gesehen, geschweige denn Probe gefahren. In Ermangelung vor Original Rolls-Royce-Ersatzteilen, habe ich die Lichtmaschine zerlegt und mit passend gefeilten Kohlebürsten einer Trabant-Drehstromlichtmaschine ausgestattet. Der Fahrer konnte dies kaum glauben und wir mussten extra auf der Rechnung bestätigen, dass er mit einem Trabi-Ersatzteil fuhr. Heute überlasse ich die notwendigen Reparaturen an meinen Fahrzeugen gerne den Fachleuten. Aber ich erinnere mich auch gerne an die Zeit, als ich selber geschraubt habe.