Rückbau von Straßen ist kontraproduktiv

Die CDU-Fraktion spricht sich deutlich gegen die Pläne der Erfurter Grünen, den Juri-Gagarin-Ring einspurig zurückzubauen, aus. Ähnliche Vorhaben bestehen zudem für weitere Straßen, wie die Clara-Zetkin-Straße. Auch diesen Plänen erteilt die CDU-Fraktion eine klare Absage. „Die Grüne Forderung nach dem Rückbau von Hauptverkehrsadern ist irrsinnig und kontraproduktiv“, erklärte Fraktionschef Michael Panse. Die CDU-Fraktion verweist einerseits darauf, dass der Straßenrückbau sehr teuer sei und Mittel verschlingen würde, die an anderer Stelle eigentlich dringend für die Sanierung von Straßen benötigt würden. Die Hannoversche Straße ist nur ein bedrückendes Beispiel. Schlaglöcher und Risse führen nicht nur zu Schäden an den Fahrzeugen, sondern erzeugen zudem unnötigen Verkehrslärm. Andererseits ergeben die Rückbaupläne am Gagarin-Ring schon deswegen keinen Sinn, weil damit dort der Verkehrsfluss endgültig blockiert werden würde. Panse erklärte weiter: „Ähnlich wie Geschwindigkeitsbeschränkungen und der schlechte Zustand verschiedener Straßen und Brücken behindern solche Maßnahmen in erheblichen Umfang die Mobilität in Erfurt. Zu erinnern ist auch daran, dass in den letzten Jahren nicht nur die Grünen am Werk waren, sondern das gesamte Bündnis aus Grünen, SPD und Linken. Die nun geforderte Einspurigkeit würde dazu führen, dass sich der Verkehr auf dem Gagarin-Ring komplett staut und noch mehr Lärm entstünde. Wir können deshalb Hauptverkehrsadern, wie den Gagarin-Ring oder auch die Zetkin-Straße, nicht in Feldwege rückentwickeln.“ Die CDU-Fraktion spricht sich klar für einen reibungslosen Verkehrsfluss aus. Dabei hat auf Hauptverkehrsstraßen Tempo 50 klaren Vorrang und Tempo 30 nicht zu suchen. Der Rückbau insbesondere dieser Straßen ist für die CDU-Fraktion undenkbar. An erster Stelle steht vielmehr die Sanierung diverser Straßenzüge und Brücken.

Kita-Diskussion füllt die Tagesordnung

Eine der Kita-Vorlagen
Über die Hälfte der Tagesordnungspunkte der letzten Jugendhilfeausschussitzung am 8. Mai vor der Kommunalwahl ist von Kita-Themen gefüllt. Gleich sechs TOPs greifen Themen auf, bei denen sich Rot-Rot-Grün in den zurückliegenden Jahren nicht mit Ruhm bekleckert hat. Zwei TOPs befassen sich mit notwendigen Ersatzneubauten, allerdings ohne dass dabei kurzfristige Lösungen in Sicht sind. Die baufällige Kita in der Berliner Strasse wird frühestens 2016 in Angriff genommen und bei der Kita am Holunderweg handelt es sich zunächst nur um eine theoretische Neubauoption. Fakt bleibt in der zu Ende gehenden Wahlperiode: der Oberbürgermeister hat zum Abbau des Sanierungsstaus an Erfurter Kitas mehrfach gelogen. Weder bis 2012 (wie zunächst versprochen) noch bis 2015 (wie danach angekündigt) und wohl auch nicht bis 2018 werden alle Erfurter Kitas saniert sein. Mit den fehlenden Kita-Plätzen beschäftigt sich ein weiterer Tagesordnungspunkt. Stadtratskollege Thomas Pfistner hatte nach dem stadtteilbezogenen Platzbedarf gefragt. In vielen Stadtteilen rechnet die Verwaltung ab 2020 den Bedarf herrunter – offensichtlich um zu rechtfertigen, dass mehrere Kitas nicht saniert werden und ab 2020 vom Netz gehen sollen (Bsp. Bussi Bär in Gispersleben, Zwergenreich am Wiesenhügel, Hanseviertel und die Villa 3-Käse-Hoch). Vom Stadtrat wurden dem JHA zwei Anträge überwiesen, bei denen es um die Betreuungszeiten in den Kitas geht. Die CDU Stadtratsfraktion will eine Elternbefragung zu den Schließtagen und ob die Öffungszeiten ausreichen. Wir wollen keine Ausweitung des Betreuungsumfangs. Die Vergabe der neuen Kita auf dem Gelände des Helios-Klinikums steht gleich zwei Mal auf der Tagesordnung. In der letzten JHA hatte ich angefragt, wer nun Träger der Kita werden solle – ein Thema um das bis jetzt ein großes Geheimnis gemacht wurde. In der Drucksache 0012/14 teilt die Verwaltung jetzt mit, dass die Kita an die Johanniter-Unfall-Hilfe gehen soll. Vor genau einem Jahr hat das Jugendamt ein Interessenbekundungsverfahren für eine Kita auf dem Gelände des Helios-Klinikums ausgeschrieben. Nach drei Wochen gab es 13 Bewerber und am 2. Dezember habe sich die Geschäftsführung des Helios-Klinikums in Abstimmung mit dem Betriebsrat für die Johanniter entschieden. Aus dieser Entscheidung vor immerhin fast fünf Monaten machte die Stadtverwaltung ein großes Geheimnis. Die Einrichtung könne auch als ein Ersatz für die zu schließende Kita Villa 3-Käse-Hoch dienen und an den Träger Thepra gehen, wurde in der Öffentlichkeit und gegenüber den Eltern bis vor kurzem noch suggeriert. In der Vorlage steht allerdings, dass schon seit November 2013 klar gewesen sei, dass Helios dies nicht wolle. Nicht nur deshalb bleibt für die CDU Stadtratsfraktion der Erhalt der Villa 3-Käse-Hoch ohnen auf der Agenda. Bei der Demonstration vor der letzten Stadtratssitzung erklärten Vertreter aller Fraktionen, dass sie dies auch wollen würden. Wir werden in die nächste Stadtratssitzung noch einmal dazu einen Antrag einbringen und die Kolleginnen und Kollegen beim Wort nehmen!

Mehrgenerationenwohnanlage und Kindertageseinrichtung in Dittersdorf

Das Wohn- und Kitaprojekt in Dittersdorf
Rund 250 km quer durch Thüringen war ich heute in meiner Funktion als Generationenbeauftragter unterwegs, um mich vor Ort in Dittersdorf mit den Initiatoren einer Mehrgenerationenwohnanlage mit einer integrierten Kindertageseinrichtung getroffen. Mit der Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte Martina Voll, dem Ortsbürgermeister von Dittersdorf Andreas Schmidt (CDU) und dem Geschäftsführer und Bauherrn Hubert Nacken (Dittersdorfer Landschaftsbau GmbH & Co. KG) besichtigten wir den Kindergarten, in dem bereits die ersten Kinder eingezogen sind. Auch die Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales Bildung aus dem Landratsamt Katrin Nielsen war dabei, weil insbesondere der Landkreis Saale-Orla-Kreis ein Interesse daran hat, dass ein gutes Kitaplatzangebot besteht, auch wenn einzelne Gemeinden ihre Kitas schließen müssen. In Dittersdorf beschreitet man den entgegengesetzten Weg. In einem leerstehenden Gehöft wurde innerhalb von nur einem Jahr eine neue Kita gebaut und in das Gebäude zudem neun barrierearme Wohnungen intergriert. Bei rund 200 Einwohnern in Dittersdorf kommt es darauf an, auch Kinder aus umliegenden Gemeinden innerhalb der VG und darüber hinaus zu betreuen. 5.000 Einwohner hat die Verwaltungsgemeinschaft mit Ditterdorf als einer der leistungsfähigsten Gemeinden. Die Gemeinde und auch der Landkreis haben sich zwar nicht an der Baufinanzierung beteiligen können, aber immerhin hat die Gemeinde rund 60.000 Euro in die Kita-Ausstattung investiert. Von den neun Wohnungen sind bereits sechs vermietet und beits kommende Woche sollen die ersten Mieter einziehen. Dass die Initiative des Bauherrn tragen kann und finanzierbar wurde, war nicht von öffentlichen Zuschüssen abhängig. Wichtig war aber, dass mit der Kita ein langfristiger Pachtvertrag geschlossen werden konnte. In Thüringen werden wir in den nächsten Jahren noch deutlich zurück gehende Einwohnerzahlen insbesondere im ländlichen Raum verzeichnen müssen und zusätzlich fehlen uns jährlich 5.000 barrierefreie Wohnungen. Da ist es gut, dass es gelungene Beispiele gibt, wo vor Ort die Initiative ergriffen wird. Das Projekt in Dittersdorf hat mir gut gefallen.

Rathausbrücken-Blitzer mit Fragezeichen

Das Thema „Blitzer“ sorgt weiter für Diskussionsstoff in Erfurt. Fraktionschef Michael Panse stellte bereits im November 2013 eine Stadtratsanfrage, inwiefern sich die Geschwindigkeitskontrollen in Erfurt für die Stadt rechnen. Diese Anfrage wurde vom Oberbürgermeister jedoch nur unzureichend beantwortet. Auf Nachfrage Panses wollte der Oberbürgermeister zudem keine Auskunft über genaue Messstandorte geben und verwies darauf, dass die Stadtverwaltung nicht benennen könne, wo wie oft geblitzt würde.  In dieser Woche wurde bei Pro7 in er Sendung Galileo über ungerechtfertigte Bußgeldbescheide berichtet und dabei auch auf ein Beispiel aus Erfurt verwiesen: An der Rathausbrücke wurde dem Bericht zufolge ein Autofahrer von einem städtischen Blitzer mit 23 km/h zu viel ermittelt. Erlaubt sei dort allerdings nur Schrittgeschwindigkeit (7 km/h), weil der Bereich als verkehrberuhigt zähle. Nach Darstellung des TV-Senders war aber weder die Schildergröße, noch die Abgrenzung des Bereichs zum Wenigemarkt hin eindeutig genug, sodass die von der Stadt verhängte Bußgeldstrafe für den Autofahrer nach dem Beschreiten des Rechtsweges für nichtig erklärt wurde. Die Stadt blitzt an der Stelle in der Innenstadt jedoch weiter und hat weder an der Beschilderung, noch an der baulichen Abgrenzung zum Wenigemarkt Veränderungen vorgenommen. Panse stellt dazu für die nächste Ratssitzung erneut eine Anfrage zum Thema Blitzer. Er erklärte: „In Anbetracht des Fernsehberichtes ist die Rechtssicherheit von einzelnen Blitzerstandorten kritisch zu beurteilen und die Frage berechtigt, wie weitere potentiell kostspielige rechtliche Auseinandersetzungen vermieden werden können. Nachdem im vorliegenden Fall dem Ordnungs-/Bußgeldbescheid an der Rathausbrücke offenbar die Rechtssicherheit fehlt, ist von Interesse wie die Stadt darauf reagiert. Es ist zudem zu hinterfragen, welche Konsequenzen dieser Fall für Autofahrer hat, die sich nicht gegen den Bußgeldbescheid der Stadt gewehrt haben. In Sachen Geschwindigkeitskontrollen in Erfurt fordere ich mehr Transparenz. Die CDU-Fraktion spricht sich für Kontrollen aus, die der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Wir sind aber strikt gegen Kontrollen, die lediglich dazu dienen, die Stadtkasse zu füllen und den Bürger abzuzocken.“ Der Beitrag in Pro7 Galileo ab Minute 4  

Pflege in Erfurt diskutiert

Das Pflegepodium
In der Landeshauptstadt Erfurt gibt es derzeit 22 stationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 2.600 Pflegeheimplätzen. Damit hat Erfurt für 13,49 Prozent der Menschen, die älter als 75 Jahre sind und somit prozentual doppelt so viele Pflegeheimplätze wie beispielsweise München. Ursächlich dafür ist unter anderem, dass viele Heime in den letzten Jahren neu gebaut wurden, barrierefreie Wohnungen und ambulante Angebote aber häufig fehlen. Ein zweites größer werdendes Problem ist der steigende Bedarf an Pflegefachkräften. Geburtenschwache Jahrgänge und die Zunahme der Menschen mt Pflegebedarf. Zu beiden Themengebieten haben wir heute im Rahmen einer Podiumsdiskussion des CDU Ortsverbandes „Am Petersberg“ im neuen Pflegeheim „Am Hirschgarten“ der linimed GmbH diskutiert. Jennifer Saal, Leiterin einer Wohngruppe im jüngsten Erfurter Pflegeheim erläuterte uns die Personalsitution und die Arbeit im Haus. 118 der 144 Pflegeplätze sind derzeit belegt und auch die anderen Plätze werden schnell vergriffen sein, wenn die letzten Fachkräfte in der Pflegeeinrichtung hinzukommen. Nadine Lopuszanski, Leiterin der Seniorenresidenz in Arnstadt und Vorstandsmitglied des bpa, erläuterte warum das Problem des Fachkräftebedarfs seit langem bekannt ist und dennoch sowenig passiert ist. In ihrer Einrichtung geht man daher neue/alte Wege um Jugendliche für den Pflegeberuf zu begeistern. Inzwischen gibt es bezahlte Ferienjobs für 15 Jährige. Berechtigt kritisierte Markus Tempes, Regionalgeschäftsführer der Barmer-GEK, dass es seit 1996 keine Dynaminiserung der Pflege gegeben hat. Die Mehrkosten der Einrichtungen und die Finanzierung der Ausbildung werden auf die zu Pflegenden bzw. deren Angehörige umgelegt. Zunehmend müssen dabei die Kommunen einspringen und mitbezahlen. Das niedriger werdende Rentenniveau wird diesen Prozess verstärken. Unser CDU-Stadtratskandidat Stephan Hauschild, selbst gelernter Krankenpfleger, machte deutlich, welche Forderungen für ihn auf der Agenda stehen. Er sprach sich klar für ein offenes Europa und ein weiteres Zusammenwachsen aus, aber nicht für die flächendeckende Anwerbung ausländischer Fachkräfte in der Pflege für Deutschland weil damit deren Familienstrukturen zerstört werden Zudem gibt es bei uns sehr vielfältige gesetzliche Regelungen, speziell im Gesundheitsbereich. Auch nach Jahren besteht häufig eine gewisse Sprachbarriere und dies führt in der Pflege zu Problemen. Stattdessen sprach sich Stephan Hauschild für eine Stärkung des Pflegeberufes in der Bevölkerung und ein positives Pflegebild bereits Kindern und Jugendlichen im Schulalter zu vermitteln. Auch zukünftig benötigen wir eine Trennung in den Ausbildungen Kinderschwester, Krankenschwester und Altenpflege, da die Berufe zu vielfältig sind. Die Gäste der Podiumsdiskussion, darunter viele Pflegefachleute mischten sich aktiv in die Diskussion ein und forderten unter anderem eine Reduzierung der Vorschriftendichte. Rund 650 Verordnungen und Vorschriften müssen zum Betrieb eines Pflegeheims berücksichtigt werden – lediglich 240 zum Betrieb eines Kernkraftwerks, merkte ein Diskussionsteilnehmer abschließend an. Für die CDU Erfurt steht das Thema Pflege weit oben auf der Tagesordnung und wir wollen, dass es eine Angebotsvielfalt gibt, die den Betroffenen echte Wahloptionen bietet.

Erfurt mal wieder im Fernsehen – dieses Mal mit Blitzerfotos

Plakatmotiv der Erfurter CDU
Unsere Landeshauptstadt Erfurt hat es einmal wieder ins Fernsehen geschafft und dies nicht nur im MDR-Sendebereich sondern bei ProSieben. Dieses Mal auch nicht mit Familie Liebisch, dem Kreisverkehr oder Zalando, sondern mit einem Thema, welches viele Autofahrer mehr oder weniger häufig ärgert. Heute Abend war Erfurt zur besten Sendezeit Thema bei Galileo in einer Reportage zu Blitzern beispielhaft mit Weimar im Bild, als es darum ging wie ungerechtfertigte Bußgeldbescheide nach Blitzerfotos abgewehrt werden können. An einem Beispiel unserer „gewinnträchstigsten“ Blitzerstelle (angeblich hat hier sogar der Oberbürgermeister schon zwei Mal ein Foto bekommen), belegte ein Verkehrsrechtsanwalt, wie wenig rechtssicher die dort erblitzten Bescheide sind. An der Rathausbrücke vis a vis der Krämerbrücke wurde sein Mandant von einem kommunalen Blitzer im Bild mit 23 km/h zu viel ermittelt. Erlaubt sei dort, weil es als verkehrberuhigter Bereich zähle, allerdings nur Schrittgeschwindigkeit, also 7 km/h. Nach Darstellung bei PRO 7 war aber weder die Schildergröße, noch die Abgrenzung des Bereichs zum Wenigemarkt eindeutig genug, so dass sein Mandant frei gesprochen wurde. Hunderte Autofahrer werden sich nun ärgern, ihren Bußgeldbescheid bezahlt und gegebenenfalls auch die Punkte kassiert zu haben. Geändert hat die Stadt übrigens trotz des verlorenen Prozesses bis heute an der Beschilderung nichts und blitzt auch munter an der Stelle weiter. Das schreit doch geradezu nach der nächsten Stadtratsanfrage! Seit über zwei Jahren, als Erfurt mit mobilen kommunalen Blitzern auf Pirsch gegangen ist, gab es kritische Anmerkungen zu dem Thema und die wird es weiter geben, wenn mit Blitzerfotos vorwiegend die desolaten Finanzen der Stadt aufgebessert werden sollen.  Meine letzte Anfrage zu Jahresbeginn zu den Blitzerstandorten und ob sie tatsächlich überwiegend (wie gerne vom OB behauptet) nur an verkehrssensiblen Stellen sind, wurde mit vorgetäuschtem Unwissen beantwortet. Obwohl es im Ordnungsamt eine genaue Statistik gibt, wann und wie oft wo geblitzt wird, stellte sich der Oberbürgermeister ahnungslos. Mal sehen welche Antwort es dieses Mal gibt. Leider geht es in Erfurt nach dem Eindruck vieler Bürger bei den kommunalen Blitzern weniger um Verkehrssicherheit und mehr um Abzocke. Wenn wie in Weimar nun auch noch feste Blitzer hinzu kommen (an der Stelle in Weimar habe ich auch schon das Rotlicht blitzen sehen, zum Glück nur als Beifahrer), wird sich dieser Eindruck verfestigen. Gut zu wissen, dass es Verkehrsrechtanwälte wie den in der Autobahnkanzlei gibt, die ihren Mandanten helfen. Und gut, dass PRO 7 das Thema aufgegriffen hat. Unsere Plakate zur Kommunalwahl greifen ebenfalls das Thema auf. Zu befürchten ist aber, dass unser Oberbürgermeister, wie bei den negativen Schlagzeilen von RTL II zu Zalando, auch dieses Mal wieder öffentlich behaupten wird, dass PRO 7 bei dem Beitrag wenig invetegativen Journalismus bewiesen habe.

Podiumsdiskussion zum Thema Pflege in Erfurt

Der CDU-Ortsverband „Am Petersberg“ lädt für Mittwoch, den 23. April 2014, ab 18 Uhr in die neue Pflegeeinrichtung Residenz „Am Hirschgarten“, Neuwerkstraße 20-24 zu einer Podiumsdiskussion über die Pflegesituation in der Landeshauptstadt Erfurt ein. Unter dem Titel „…gut gepflegt in Erfurt? – oder die Zukunft des Pflegeberufes…“ werden Markus Tempes, Regionalgeschäftsführer der Barmer-GEK Thüringen, Nadine Lopuszanski, Vorstandsmitglied des bpa Thüringen, Stephan Hauschild, CDU-Stadtratskandidat, und Michael Panse, CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat, mit den Gästen diskutieren. In Erfurt stehen nunmehr mit dem neuen Heim der linimed GmbH 22 Pflegeheime mit rund 2.600 Pflegeplätzen zur Verfügung. Daraus ergibt sich für Erfurt ein vergleichsweise hoher Anteil stationärer Pflegeplätze in Bezug auf die Anzahl derjenigen, die 75 Jahre und älter sind. Mit 13,5 % liegt Erfurt im bundesweiten Vergleich weit vor anderen Großstädten. Der Erfurter Stadtrat hat vor wenigen Wochen mit der Unterstützung der CDU beschlossen, dass künftig ambulante Alternativen zu Pflegeheimplätzen vorrangig weiterentwickelt und ausgebaut werden sollen. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Michael Panse erklärt zu der Podiumsdiskussion: „In Erfurt gibt es zunehmend betreute Wohnformen, die aus Sicht der CDU gestärkt werden müssen, weil sie am besten den Wünschen der betroffenen Menschen entsprechen. Die aktuelle Generali Hochaltrigenstudie bestätigt, dass auch Menschen im Alter von über 85 Jahren aktiv am sozialen Leben teilhaben wollen und ihnen dazu tiefgehende Begegnungen mit anderen Menschen am wichtigsten sind. Bei unserer Diskussionsrunde wollen wir mit Mitarbeiterinnen in den Pflegeberufen auch diskutieren, was getan werden kann, um den sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Wir werden künftig einen ausgewogenen Mix an stationären und ambulanten Pflegeangeboten in Erfurt benötigen. Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich sind dazu die wichtigste Voraussetzung.“

Ostern 2014

Mit dem Bike zum Osterfeuer an der Wachsenburg
Vier Tage ohne politische Termine und auch der Wahlkampf hat über Ostern gewartet. Das Osterwochende bot dafür Raum für viel Zeit mit der Familie. Gründonnerstag hat endlich einmal wieder Rot-Weiss Erfurt ein Heimspiel klar gewonnen. Gegen die kleine schwarz-gelbe BVB II gab es ein 3:1 und da alle Tore in der 2. Halbzeit fielen, konnte ich sie trotz der Stadtratssitzung, die am Verlängerungstag bis kurz nach 19 Uhr ging, miterleben. Am Wochenende war das Familienprogramm so vielfältig, wie das Wetter wechselhaft war. Der Tagesablauf wurde daher der Wetterprognose angepasst. Etwas Zeit fürs Fitnessstudio blieb dabei, bevor es am Samstag mit meinem Sohn auf Motorradtour ging. Die drei Burgen der Grafen von Gleichen waren das Ziel. Am Abend stand dann die Rocky Horror Show in der Alten Oper auf dem Programm. Ostersonntag waren wir in der Thomaskirche und heute war dann der ganze Tag ein Familientag. Beim Erfurter Altstadtfrühling war es bis zum Mittag richtig ruhig, weil die Besucherströme erst danach einsetzten. Am Abend war dann noch bestes Grillwetter und mal wieder Zeit zum quatschen mit dem ältesten Sohn und seiner Freundin. Das Osterwochenende bot nocheinmal die Gelegenheit Kraft zu tanken. Heute in fünf  Wochen sind die Kommunal- und die Europawahl – da heißt es ab sofort Wahlkampf pur. Bilder vom Osterwochenende

Rocky Horror Show 2014

Das Ensemble in Erfurt
Über 40 Jahre alt ist die Rocky Horror Show und zieht immer noch die Zuschauer magisch an. Das Musical von Richard O´Brian wurde 1973 in London uraufgeführt und zwei Jahre später als Rocky Horror Picture Show verfilmt. Im Jahr 1980 wurde eine Passage der Rocky Horror Picture Show in den Film “Fame” eingearbeitet. Als Fame ab 1984 auch in die ostdeutschen Kinos kam, sah ich in diesem Film mehrere Male. Nach der Wende sind wir dann 1993 nach Coburg gefahren, um dort die Rocky Horror Show erstmals live auf dem Schlossplatz zu erleben.
Der Zuschauerraum in der Pause
1994 schließlich nahm sich das damalige Schauspielhaus des Stoffs an und die Rocky Horror Show fand erstmals den Weg auf eine Erfurter Bühne. Gleich mehrere Male war ich in dem Kultmusical. Die Schallplatte mit der Original-Filmusik habe ich auch heute immer noch und natürlich auch ein VHS-Video. Seit letztem Jahr steht die Rocky Horror Show wieder auf dem Spielplan in der Landeshauptstadt. In der Alten Oper wird das Musical aufgeführt. Gestern Abend hat es nun endlich einmal geklappt und wir haben die Rocky Horror Show live gesehen.
Kult aus alten Tagen
Ausgestattet mit dem Fanpaket und damit mit allem, um aktiv mitmachen zu können, verfolgten wir begeistert das Stück. Reis, Toilettenpapier, eine Toastbrotscheibe, Wasserspritzpistole, ein Zeitungshut, Leuchtbänder und eine Spielkarte gehören zu Fanpaket, welches an den richtigen Stellen im Stück eingesetzt werden muss. In den letzten Jahrzehnten war ich von Rocky Horror immer wieder aufs Neue begeistert und nun gehört sogar mein Sohn schon zur Fangemeinde. Ich schätze einmal, in 20 wird das Musical immer noch Kult sein.  

Frohe Ostern!

Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein gesegnetes Osterfest und schöne Tage im Kreis der Familie. Die letzten Wochen waren dicht gefüllt mit Terminen und Veranstaltungen. Auch heute am Gründonnerstag fand noch die Fortsetzung der gestrigen Stadtratssitzung statt. Allerdings fehlten heute schon eine ganze Menge an Stadträten und wir waren gerade so noch beschlussfähig. Selbst der Oberbürgermeister hatte ganz offensichtlich einen wichtigeren Termin. Wünschenswert wäre es dann aber, dass bei der Planung der Sitzungstermine von Anbeginn etwas mehr Augenmerk an den Tag gelegt wird. Gründonnerstag und der Beginn der Osterferien wäre Grund genug gewesen, einen anderen Sitzungstermin zu finden. Ich freue nun jetzt sehr auf die Ostertage. In den nächsten Tagen werde ich endlich einmal wieder viel Zeit für die Familie insgesamt und vor allem meine drei Söhne haben. Fußball RWE – Borussia Dortmund II ist heute Abend im Steigerwaldstadion. Wenn es die Beratungsfolge im Stadtrat erlaubt, sehe ich mit meinem mittleren Sohn gemeinsam noch die 2. Halbzeit 🙂 In jedem Fall werden wir am Samstagabend in Familie in der Alten Oper in Erfurt sein. “The Rocky Horror Show” steht auf dem Programm. Schon seit Anfang der 90ziger Jahre bin ich ein großer Fan davon. Kurz nach der Wende war ich in Coburg zu einer großen Open-Air-Aufführung und einige Jahre später gab es Rocky Horror im alten Schauspielhaus. Mein mittlerer Sohn war damals noch gar nicht geboren und heute freut er sich genauso auf die Aufführung, wie ich. Der große Sohn wird sicherlich mit seiner Freundin an einem der Ostertage zum Grillen, kommen und der Kleinste der drei freut sich schon auf die Ostereiersuche. Selbstverständlich geht es noch zum Osterbesuch zu meiner Mutter und, wenn es die Zeit und das Wetter erlauben, noch auf eine Motorradtour. Zusätzlich lockt noch der Erfurter Altstadtfrühling die Familie auf den Domplatz. Ostern endet dann auch die 40tägige bzw. sechswöchige Fastenzeit. In diesem Jahr habe ich, wie in den Vorjahren auch, auf Alkohol verzichtet und zudem mehr Sport gemacht. Das “Fitnessprogramm” für die anstehenden Wahlkämpfe hat durchaus etwas gebracht. Immerhin sechs Kilo Gewichtsverlust dokumentiert die Waage. Neben der Besinnung auf das Wesentliche im Leben, geht es beim Fasten vor allem darum, eigene Gewohnheiten aufzubrechen. Ich habe die Zeit auch genutzt mich auf das zu orientieren, was mir im Leben wichtig ist. In diesem Sinne wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage wunderschöne Ostertage!