

Ihr Stadtrat für Erfurt




In Dittersdorf beschreitet man den entgegengesetzten Weg. In einem leerstehenden Gehöft wurde innerhalb von nur einem Jahr eine neue Kita gebaut und in das Gebäude zudem neun barrierearme Wohnungen intergriert. Bei rund 200 Einwohnern in Dittersdorf kommt es darauf an, auch Kinder aus umliegenden Gemeinden innerhalb der VG und darüber hinaus zu betreuen.
5.000 Einwohner hat die Verwaltungsgemeinschaft mit Ditterdorf als einer der leistungsfähigsten Gemeinden. Die Gemeinde und auch der Landkreis haben sich zwar nicht an der Baufinanzierung beteiligen können, aber immerhin hat die Gemeinde rund 60.000 Euro in die Kita-Ausstattung investiert. Von den neun Wohnungen sind bereits sechs vermietet und beits kommende Woche sollen die ersten Mieter einziehen.
Dass die Initiative des Bauherrn tragen kann und finanzierbar wurde, war nicht von öffentlichen Zuschüssen abhängig. Wichtig war aber, dass mit der Kita ein langfristiger Pachtvertrag geschlossen werden konnte. In Thüringen werden wir in den nächsten Jahren noch deutlich zurück gehende Einwohnerzahlen insbesondere im ländlichen Raum verzeichnen müssen und zusätzlich fehlen uns jährlich 5.000 barrierefreie Wohnungen. Da ist es gut, dass es gelungene Beispiele gibt, wo vor Ort die Initiative ergriffen wird. Das Projekt in Dittersdorf hat mir gut gefallen. 

Der CDU-Ortsverband „Am Petersberg“ lädt für Mittwoch, den 23. April 2014, ab 18 Uhr in die neue Pflegeeinrichtung Residenz „Am Hirschgarten“, Neuwerkstraße 20-24 zu einer Podiumsdiskussion über die Pflegesituation in der Landeshauptstadt Erfurt ein.
Unter dem Titel „…gut gepflegt in Erfurt? – oder die Zukunft des Pflegeberufes…“ werden Markus Tempes, Regionalgeschäftsführer der Barmer-GEK Thüringen, Nadine Lopuszanski, Vorstandsmitglied des bpa Thüringen, Stephan Hauschild, CDU-Stadtratskandidat, und Michael Panse, CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat, mit den Gästen diskutieren.
In Erfurt stehen nunmehr mit dem neuen Heim der linimed GmbH 22 Pflegeheime mit rund 2.600 Pflegeplätzen zur Verfügung. Daraus ergibt sich für Erfurt ein vergleichsweise hoher Anteil stationärer Pflegeplätze in Bezug auf die Anzahl derjenigen, die 75 Jahre und älter sind. Mit 13,5 % liegt Erfurt im bundesweiten Vergleich weit vor anderen Großstädten. Der Erfurter Stadtrat hat vor wenigen Wochen mit der Unterstützung der CDU beschlossen, dass künftig ambulante Alternativen zu Pflegeheimplätzen vorrangig weiterentwickelt und ausgebaut werden sollen. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Michael Panse erklärt zu der Podiumsdiskussion:
„In Erfurt gibt es zunehmend betreute Wohnformen, die aus Sicht der CDU gestärkt werden müssen, weil sie am besten den Wünschen der betroffenen Menschen entsprechen. Die aktuelle Generali Hochaltrigenstudie bestätigt, dass auch Menschen im Alter von über 85 Jahren aktiv am sozialen Leben teilhaben wollen und ihnen dazu tiefgehende Begegnungen mit anderen Menschen am wichtigsten sind.
Bei unserer Diskussionsrunde wollen wir mit Mitarbeiterinnen in den Pflegeberufen auch diskutieren, was getan werden kann, um den sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Wir werden künftig einen ausgewogenen Mix an stationären und ambulanten Pflegeangeboten in Erfurt benötigen. Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich sind dazu die wichtigste Voraussetzung.“ 


