
Zu Gast bei der Jüdischen Landesgemeinde

Ihr Stadtrat für Erfurt

Wieder zurück – in den letzten beiden Wochen habe ich wenig geschrieben, zumindest hier auf der Homepage im blog. Der Familiensommerurlaub 2013 führte uns einmal wieder nach Kroatien auf die Insel Pag. Nachdem es in diesem Jahr bis dahin nur einen kurzen Städteurlaub über Pfingsten nach Prag und Wien gab und die letzten Wochen reichlich antrengend waren, war ich ausgesprochen urlaubsreif.
Seit nunmehr 17 Jahren bin ich in fast jedem Sommer in Kroatien, in manchen Jahren auch mehrmals. Mein guter Freund Alen, der in Zagreb wohnt und bei der HDZ auch politisch aktiv ist, ist der Grund dafür. Er hat mich für das Land an der Adria begeistert und so entdecke ich jedes Jahr eine neue Ecke.
Sonnenscheingarantie (durchgängig 35 – 40 Grad), das bleue Adriawasser und die Naturschönheiten des Landes begeistern in jedem Jahr neu. In diesem Jahr waren wir in Rtina auf der Insel Pag. Jeden Tag baden, an drei Tagen Wasserski, einen Tag Motorboot, Ausflüge zu den Wasserfällen der Krka, und Tagestouren nach Zadar und Split füllten die Tage. Die Pension Augustino ist zu empfehlen, ebenso wie der Pachernighof, wo wir auf der Hinreise einen Tag Pause machten. Viele der Tageserlebnisse finden sich auch bei Facebook.
Ich habe die Zeit genutzt, viel Zeit mit meinen kleinen beiden Söhnen zu verbringen, zu lesen (Poulo Coelho “Die Schriften von Accra” und “Aleph” und nachzudenken, bzw. das Leben neu zu sortieren. Die getankte Kraft muss jetzt bis zur Motorradtour Ende September nach Albanien ausreichen.
Alle die schon Urlaub hatten, fanden hoffentlich Ruhe und Erholung. Allen anderen deren Sommerurlaub noch bevorsteht wünsche ich dies.
Urlaubsbilder Kroatien 2013
Der Titel der heute eröffneten Ausstellung der BZgA “Große Freiheit – liebe.lust.leben.” hat mich zum nachdenken animiert. Liebe, Lust, Leidenschaft – das ist es doch was ganz oben auf der Wunschliste einer Beziehung steht und was das Leben lebenswert und glücklich werden lässt. Sich und seine Partnerin vor Gesundheitsgefahren zu schützen, sollte dabei selbstverständlich sein. Die Große Freiheit zu leben passt nur, wenn die Verantwortung damit einher geht.
Die Ausstellung auf dem Erfuter Domplatz widmet sich dem Thema HIV- und STI-Prävention. Der markante Ausstellunsraum besteht aus “Erlebnis-Containern” und wird von einem Kuppelzelt umrahmt. Bis zum 31.7. können die Besucher sich informieren. Die Ausstellung ist locker aufgebaut und verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger.
Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen, auch wenn ich mir so meine eigenen Gedanken zum Thema liebe.lust.leben. gemacht habe.
Bilder von der Ausstellungseröffnung

Gleich den zweiten Tag in Folge war ich heute in Südthüringen unterwegs. Beim Bundes- und Landesverband Projekt 50 war ich im Jagdschloss Fasanerie in Hermannsfeld zu Gast. Im Umfeld des ehemaligen Jagd- und Sommerhauses von Herzog Georg I. soll ein Kommunikations- und Tagungszentrum entstehen und mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Michael Heym war ich vor Ort um mich über das Konzept zu informieren.
Michael Heym hatte die deutlich kürzere Anreise und reiste mit dem Rad an. Aber auch die rund 100km von Erfurt waren dank Autobahn zügig zu überwinden. Der Bundesvorsitzende vom Projekt 50 Rolf Steingrüber und der Thüringer Landesvorsitzende Johannes Hendrix erläuterten uns da vorgesehen Bauprojekt. 49 Übernachtungsplätze sind für das moderne Tagungszentrum geplant. Das Jagdschloss in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze gehört der benachbarten Gemeinde und wurde bereits saniert. Jetzt geht es um eine Nutzung des Umfeldes und damit auch Chancen für die Region.
Der Verein 50 e.V. engagiert sich für zeitgerechte Lebens- und Arbeitswelten – also berufliche Qualifikation und Fortbildung älterer Arbeitnehmer steht als eine der Aufgaben auf dem Vereinsprogramm. Als Generationenbeauftragter werde ich gerne helfen, das Projekt vorran zu treiben. Mitte März wollen wir voraussichtlich vor Ort eine Veranstaltung für Senioren gemeinsam durchführen. Das Umfeld ist wunderschön und die Rhön ist sowieso eine der wunderschönen Regionen Thüringens.
Durch die Rhön ging die heutige Tour weiter, nach knapp 35km war ich zur Mittagszeit im Mehrgenerationenhaus in Schmalkalden zu Gast. Dort haben wir über das gemeinsam geplante Projekt der Familienpatenschaften gesprochen. Bereits Mitte März werde ich wieder in Schmalkalden sein und einen Vortrag im dortigen Rathaus halten.
Obwohl es heute zeitweise bis zu 34 Grad waren und selbst ein Gewitter kaum für Abkühlung sorgte war es eine schöne Tour durch Südthüringen – unser wunderschöner Thüringer Wald, die Rhön, der Rennsteig – das ist Thüringen! Morgen geht es in den Norden des Freistaates und ich freue mich darauf wieder in Sondershausen zu einem Vortrag zu sein. Der Heimatstadt der Familie meiner Mutter fühle ich mich auch besonders verbunden.
Bilder von der Fasanerie
Das hochsommerliche Wetter verdrängt jegliche Lust auf offizielle Termine und lange Texte auf der Homepage und so gibt es vom Wochenende auch nur einen Kurzbericht 🙂 Mit den Kindern ging es an den Nordstrand. Und ich bin stolz auf meinen mittleren Sohn, der nun endlich ganz in den Kreis der Wasserskifahrer aufgenommen wurde.
Nach einigen Versuchen im letzten Jahr auf den Anlagen in Kroatien und in Körk, hat er nun seine erste Runde gänzlich sturzfrei gedreht. Ich denke im Urlaub wird er tageweise an der Wasserskianlage auf der Insel Pag zubringen und da das Knie vom Papa wieder funktioniert, werde ich ihm da (zumindest zeitweise) aktiv unetrstützen. Für den Kurzen wird aber dabei natürlich auch genug Zeit bleiben, denn die Anlage liegt direkt an unserem Badestrand.
Vom Nordstrand ging es gestern direkt zu den Erfurt Indigos. Football gegen die Golden Eagles Mainz bei Sonne pur und 30 Grad. Sonst regenet es regelmäßig bei den Spielen der Indigos, dieses Mal war es eine Hitzeschlacht. Leider verloren die Indigos mit 22:37 gegen den Tabellenvorletzten. Noch heißer wurde es dann am Abend auf dem Thüros. Die Holzkohle sorgte für die richtige Temperatur und Köstritzer Schwarzbier sorgte für die Abkühlung 🙂
Bilder von den Indigos
Erfreulicherweise kommt nun der Sommerurlaub immer näher! Die Sonne lädt zwar zum Urlaub vor der Haustür ein, aber ich will jetzt einfach nur raus und weg. Die letzten Wochen waren randvoll mit Terminen und stressbeladen und so bin ich in diesem Jahr einmal so richtig urlaubsreif – ich zähle schon die Tage bis dahin.
Auch in diesem Jahr wird der Familienurlaub wieder nach Kroatien gehen – vor nunmehr 17 Jahren waren wir mit einer Tour der Jungen Union Thüringen zum ersten Mal im Land an der Adria und seitdem geht es nahezu jedes Jahr mindestens einmal im Sommerurlaub nach Kroatien.
Ich freue mich auf die blaue Adria, auf die Zeit mit den Söhnen und auf die Gespräche auf der Terrasse mit Meerblick mit meinem kroatischen Freund Alen. Da er politisch bei der HDZ stark engagiert ist, werden wir sicher über die EU-Perspektiven und vieles mehr diskutieren und dazu gehört kroatischer Wein, Prsut (dalamtinischer Schinken) und Paski Sir (Ziegenkäse).
Auch in diesem Jahr werden wir wieder auf die Insel Pag fahren. Dort befindet sich zudem die größte Wasserskianlage der Adriaküste und dort werden wir hoffentlich auch in diesem Jahr wieder fahren. Ganz sicher ist das nur für meinen Sohn, bei mir muss der Genesungsprozess für das Knie bis dahin noch etwas fortschreiten, aber ich bin guter Hoffnung. Neben dem dringend notwendigem Urlaub habe ich mir vorgenommen, endlich mal Ordnung in einige persönliche Zukunftspläne zu bringen.
Für den Herbst steht dann noch die obligatorische Motorradtour über den Balkan an. In diesem Jahr wollen wir mit den Motorrädern vom Süden Kroatiens über Montenegro quer durch Albanien. Ein kurzer Abstecher nach Albanien bei der letztjährigen Balkan-Tour hat neugierig gemacht, was sich so alles verändert hat. 1995 und 1996 war ich bereits zwei Mal länger in Albanien unterwegs, aber seitdem hat sich sicher extrem viel verändert.
Bis zum Urlaub stehen jetzt glücklcherweise nur noch wenige Termine auf dem Programm – ein paar Vorträge und Pressegespräche. Heute war gleich in mehreren Zeitungen über den Bundesfreiwilligendienst zu lesen. Neben den Mehregenerationenhäusern, der demografischen Entwicklung und dem Antidiskriminierungsthema ist der BFD eine der wichtigsten Säulen meines Arbeitsgebiets geworden und ich bin froh, dass sich der BFD in Thüringen so gut entwickelt. 