Blogeinträge

Olympia- und Paralympicsteilnehmer im Rathaus empfangen

Mit meinem Sohn und den erfolgreichen Sportlern Kristina, Vogel, Maria Seifert, Rene Enders und Isabell Foerder (v.r.n.l.)
Bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in London war Erfurt mit vier Sportlern vertreten, von denen drei als Medaillengewinner zurück kamen. Gestern wurden sie mit ihren Trainer vom Oberbürgermeister und den sportpolitischen Kommunalpolitikern im Rathaus empfangen und trugen sich in das golden Buch der Stadt ein. Kristina Vogel gewann in London Gold im Teamsprint gemeinsam Miriam Welte Gold. Im Gespräch erzählte sie, dass in diesem Jahr die Doppelbelastung sportlicher Höchstleistungen (als Weltmeisterin ist sie im Februar gefordert) mit der Polizeiausbildung unter einen Hut bringen muss. Mit einer Bronzemedaille kehrte ihr Radsportkollege Rene Enders (der auch bei der Polizei ist) und für das SWE Sprintteam startet aus London heim. Im Mannschaftssprint war er der weltschnellste Anfahrer und legte damit den Grundstein für den 3. Platz. Dritte im Bunde der Medaillengewinner war Maria Seifert. Sie gewann ebenfalls eine Bronzemedaille. Über 200 Meter gewann die Sprinterin bei den Paralympischen Spielen die Medaille, die sie über 100 Meter noch um eine Hundertstel Sekunde verpasst hatte. Isabell Foerder verpasste dies leider in diesem Jahr. Glückwunsch allen unseren erfolgreichen Sportlern! Fotos vom Empfang  

Zwei in einem Boot

Mit der AWO Kreisvorsitzenden Elvira Diebold, Stadtratskollegen Wolfgang Metz und unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann
Die Skulptur “Zwei in einem Boot” symbolisiert, das füreinander Einstehen und steht damit für soziales und gesellschaftliches Engagement. Die Skulptur ist die höchste Auszeichnung der AWO Thüringen und wird jährlich verliehen. Zum 14. Mal lud gestern Abend die Arbeiterwohlfahrt  Thüringen 400 ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter und Freunde zum AWO Ball ein. Im Erfurter Kaisersaal wurden die Emma-Sachse-Ehrung und die Ehrenamtsmedaillen der AWO an verdiente Ehrenamtliche übergeben. In seiner Festrede betonte Kultusminister Christoph Matschie das soziale Engagement der AWO, die vor über 90 Jahren gegründet wurde. In Thüringen erfolgte die Wiedergründung unmittelbar nach der Wende in Sonneberg. Heute ist die AWO einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen im Freistaat.Von der Schwangerschaftsberatung, über Frühförderung, das AWO-Bildungswerk bis hin zu Senioren- und Pflegeeinrichtungen macht die AWO Angebote für alle Generationen. 4000 Ehrenamtliche engagieren sich thüringenweit – einige von ihnen wurden gestern besonders geehrt. Ich habe mich über die Einladung zum AWO-Ball auch in diesem Jahr sehr gefreut – seit 2006 bin ich regelmäßig und gerne zu Gast. Bei manchen politisch-streitbaren Diskussionen mit der AWO in den vergangenen Jahren, waren mir die Kontakte immer sehr wichtig. Ich schätze sehr das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen bei der AWO. Mit dem Landesvorsitzenden Werner Griese, dem Landesgeschäftsführer Ulf Griesmann, der Erfurter Kreisvorsitzenden Elvira Diebold und dem AWO AJS Geschäftsführer Michael Hack gab es auch gestern Abend wieder gute Gespräche. Bilder vom AWO-Ball 2012

„Senioren aktiv im Alter“ Veranstaltung im Rahmen des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012

Generationenbeauftragter Michael Panse: „Aktiv im Alter heißt sowohl aktiv für sich selbst, als auch für andere zu sein.“ Am Montag, 17. September 2012, 10.00 Uhr, findet im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit die Veranstaltung „Senioren aktiv im Alter“ im Rahmen des „Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ statt. Ausgerichtet wird sie vom Schutzbund der Senioren und Vorruheständler e.V. in Kooperation mit dem Beauftragen für das Zusammenleben der Generationen Michael Panse. Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert (SPD) wird zu Beginn der Veranstaltung eine Eröffnungsrede zur Thüringer Seniorenpolitik halten. Weitere Vorträge von Dr. Wilhelm Ambold und Hartwig Gauder folgen. Am Nachmittag werden in drei Foren die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements für aktive Senioren erörtert. Michael Panse: „Aktiv im Alter heißt sowohl aktiv für sich selbst, als auch für andere zu sein. Die positiven Wirkungen für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit, aber ebenso wichtig auch für den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaft werden in dieser Veranstaltung an vielen Beispielen deutlich werden.“ Im Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates zum Europäischen Jahr 2012 heißt es: „Eine der zentralen Antworten auf … [den] … Wandel in der Altersstruktur besteht darin, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns im Sinne eines lebenslangen Prozesses zu fördern und so sicherzustellen, dass die rasch wachsende Bevölkerungsgruppe derjenigen, die derzeit Ende 50 und älter sind … gute Beschäftigungsmöglichkeiten sowie gute Chancen für eine aktive Teilhabe am Sozial- und Familienleben, einschließlich durch ehrenamtliches Engagement, lebenslanges Lernen, kulturelle Ausdrucksformen und Sport, hat.“ Laut einer Definition der Weltgesundheitsorganisation ist „Aktives Altern … ein Prozess, in dem die Möglichkeiten im Hinblick auf Gesundheit, Teilhabe und Sicherheit optimiert werden, um die Lebensqualität der alternden Personen zu verbessern. Durch aktives Altern können die Menschen ihr Potential für ihr physisches, soziales und geistiges Wohlergehen im Laufe ihres ganzen Lebens ausschöpfen und am Gesellschaftsleben teilhaben, und gleichzeitig werden sie in angemessener Weise geschützt, abgesichert und betreut, sollten sie dies benötigen. Daher erfordert die Förderung des aktiven Alterns einen mehrdimensionalen Ansatz sowie Mitverantwortung und dauerhafte Unterstützung aller Generationen.“

“Ein Freund ist ein Freund, ist ein Freund, ist ein Freund”

Mit dieser einfachen und griffigen Aussage kommentierte der Gesandte der Israelischen Botschaft Emmanuel Nahshon die Diskussion um Boykottaufrufe. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft, in der ich seit vielen Jahren Mitglied bin, hatte Nahshon zu einem Vortrag zur Siedlungspolitik und anschließender Podiumsdiskussion mit Bodo Ramelow, MdL sowie dem stellv. Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Prof. Reinhard Schramm eingeladen. Anlass zu dieser gutbesuchten Veranstaltung in der Kleinen Synagoge war der Boykottaufruf bzw. die Aktion “Besatzung schmeckt bitter” von Pax Christi. Dieser Aufruf wurde unter anderem von Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter unterschrieben, wofür er sich heftige Kritik der Jüdischen Gemeinde und der DIG einhandelte. Unbestritten ist das Engagement von Albrecht Schöter gegen Rechtsextremismus. Er engagiert sich zudem sowohl für Israel als auch für die Palästinenser. Aber auch gestern Abend erklärten einmütig alle Podiumsteilnehmer übereinstimmend, dass dies nicht die Rechtfertigung zur Unterschrift zu einem solchen Aufruf sein könne. Nach Gesprächen mit dem Vorstand der DIG und Bodo Ramelow, der sich zu dieser Frage auch früh positioniert hatte, relativierte Schröter zwar seine Aussage mit dem nachträglich formulierten Satz “Einen generellen Boykott von Produkten aus dem israelischen Staatsgebiet halte ich nicht für richtig”, aber hielt an seiner Unterschrift fest. Gerne hätten gestern Abend viele Besucher dies mit Albrecht Schröter diskutiert, aber da er nicht da war, fehlten die Reibungspunkte die ersten beiden Stunden in der Veranstaltung. Emmanuel Nahshon machte deutlich, wie hoch er die DIG einschätzt, für ihn eine der wichtigsten Organisation für die Kontakte von Israel und Deutschland. Aber die Mitgliedschaft in der DIG dürfe auch kein Feigenblatt sein. Er unterschied klar zwischen Freunden Israels und Gesprächspartnern. Gegen Freunde könne man keine Boykottaufrufe starten. Er akzeptiere Kritik wie zum Beispiel an der Siedlungspolitik Israels. Kritik von Freunden ist wichtig und die muss man auch ertragen. Aber “Freunde sind Partner in Vergangenheit und Zukunft” sagte er und machte deutlich, was er von Boykottaufrufen hält. Der einzige Boykottaufruf in der jüngeren Zeit richtete sich gegen Orangen aus Südafrika wegen der dortigen Apartheid. Bodo Ramelow ergänzte, auch er halte Boykottaufrufe für falsch. In seiner eigenen Partei gab es Aktionen in Bremen, mit denen er sich kritisch auseinandergesetzt habe und auch die Beteiligung von Linken Bundestagsabgeordneten an Aktionen der sogenannten Gaza-Flotte hält er für ein fatales Signal. Da seine Meinung aber nicht dem generellen Meinungsbild seiner Partei entspricht, wird auch er wie seine Landtagskollegin Katarina König regelmäßig heftig kritisiert. Er setze sich in Israel der Position beider Seiten auseinander, aber statt genereller Kritik befördere er lieber gemeinsame Projekte, u.a. mit dem Leo Baeck Institut, wie zum Beispiel den Besuch von 40 Jugendlichen aus Haifa in Erfurt im Dezember. Da werden sowohl arabische als auch jüdische Jugendliche unter anderem mit Theaterprojekten zusammen arbeiten. Prof. Schramm eröffnete dann die intensive Diskussion der dritten Veranstaltungsstunde mit der Schilderung seiner eigenen Familiengeschichte und dass es für ihn unerträglich sei zu erleben, wie gegen seine überlebenden Freunde und Verwandten in Israel zu Boykotten aufgerufen würde. Nahezu alle Wortmeldungen aus dem Publikum pflichteten ihm bei. So war zwar das Meinungsbild des Abends sehr klar, aber es fehlte der Meinungsstreit. Bilder vom Diskussionsabend  

Den Amtsschimmel auf Trab gebracht…

…haben gestern Abend hoffentlich die Stadträte in einer fast vierstündigen gemeinsamen Beratung von vier Fachausschüssen. Gleich zwei Einwohneranträge standen zur Beratung an. In beiden Fällen ging es um kommunale Sportanlagen, einmal um den Reit- und Therapiehof Kinderleicht e.V. in Stotternheim und zum anderen um den Sportplatz Borntal. Gemeinsam ist beiden Sportanlagen, dass der zuständige Erfurter Sportbetrieb nicht die Finanzmittel hat, um für die gescheite Werterhaltung, bzw. Instandsetzung zu sorgen. Während in den letzten Jahren Großprojekte neu zu den Erfurter Sportstätten hinzugekommen sind (Radrennbahn, Riethsporthalle, Schwimmhallen, Eishalle, Leichtathletikhalle) und am Stadion zumindest noch geplant wird, fehlte das Geld für die bestehenden Einrichtungen. Da geht es den Sporteinrichtungen leider nicht anders, wie Schulen und Kitas. Die CDU-Fraktion hat mehrfach Änderungen angemahnt und beantragt – leider ergebnislos. Während Geld für Investitionen fehlt, steigen stattdessen die Personalausgaben Jahr für Jahr. In Stotternheim gibt es inzwischen viel Frust bei den Einwohnern. Viele Projekte sind über den Ankündigungsstatus nicht hinaus gekommen. Die mehrmals versprochene Schulsporthalle ist da nur ein Beispiel. Um den bisherigen Reiterhof soll künftig ein neuer Bebauungsplan gelegt werden, der Wohnbebauung vorsieht. Dabei fiel der Verwaltung auf, dass es für die kommunale Sportstätte, die Reithalle, keine amtliche Nutzungserlaubnis gibt. Statt dieses Versäumniss auszugleichen, griff die Verwaltung zum vermeintlich einfachsten (und billigsten) Mittel und kündigte den Pachtvertrag mit dem Verein. Das Bauordnunsgamt schickte noch eine Nutzungsuntersagung mit Strafandrohung hinterher. Was mit dem Sportverein oder den Pferden wird schien der Verwaltung egal. Bereits im Juli war ich zu einem Gespräch mit den Vereinsvertretern vor Ort und habe auch als einer der ersten den Einwohnerantrag zum Erhalt des  Reiterhofes unterschrieben. Mit der Einbringung in den Stadtrat wurde der Antrag zur Aufgabe für die Ausschüssen. Nach der gestrigen Beratung (und Aufarbeitung des bisher Geschehenen), wird der Stadtrat wohl in zwei Wochen dem Antrag “Der Stadtrat spricht sich für den Erhalt des Reiterhofes aus” zustimmen. Zumindest, wenn die Fraktionen gegenüber der Verwaltung standhaft bleiben. Etliche Prüfaufträge haben wir der Verwaltung gestern noch mitgegeben. Auch zum zweiten Einwohnerantrag “Umbau Sportplatz Borntal” scheint zumindest ein Kompromiss in Sicht. Der Sportbetrieb legte seine Vorstellungen vor. Pferdefuß bleibt, dass die Haushaltsmittel dafür natürlich jetzt noch in keinem Haushaltsentwurf zu finden sind. Wir werden das Thema im Blick behalten. Pressemitteilung der CDU Fraktion  

Kollektive Arbeitsverweigerung der Stadtverwaltung zum Reit- und Therapiehof korrigieren

Bereits mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan STO 600 „Walter-Rhein-Straße“ am 27.10.2011 hat der Stadtrat mit großer Mehrheit die Verwaltung beauftragt, den Reiterhof im derzeitigen Bestand auch für die zukünftige Entwicklung einzuordnen. Völlig unmissverständlich beschloss der Stadtrat somit den Erhalt und den Weiterbestand. Umso unverständlicher ist für die CDU-Fraktion, dass aus der Stadtplanung jetzt dem Stadtrat ein Entwurf vorgelegt wird, in dem der Reiterhof endgültig liquidiert werden soll. „Diese Vorgehensweise erinnert an alte Zeiten, als der Stadtrat noch pseudodemokratische Kompetenzen hatte und die Stadtverwaltung das machte, was die Partei wollte“, ist Stadtrat Andreas Huck sichtlich entsetzt. In der gestrigen gemeinsamen Ausschusssitzung von vier Fachausschüssen konnte nach mehrstündiger intensiver Diskussion und konstruktiver Zusammenarbeit aller Stadträte nun doch ein vorläufiger Erfolg für den Reiterhof erreicht werden, über den der Fraktionsvorsitzende Michael Panse erleichtert ist. Panse erklärt dazu: „Gestern wurde zunächst Zeit gewonnen und die Verwaltung beauftragt, eine akzeptable Lösung zu suchen. Die CDU-Fraktion steht für den Erhalt des Reiterhofs. In einer Rückverweisung des B-Planes in die Stadtverwaltung sollen nach unserer Auffassung die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, den Bestand endgültig zu sichern. Die Verwaltung muss damit aufhören, den Verein mit utopischen und völlig überzogenen Sanierungskostenschätzungen Angst zu machen. Wir erwarten eine verlässliche Kostenkalkulation zur Sanierung des Gebäudes, um dann entscheiden zu können, wie die Instandsetzung erfolgt oder ob der Reiterhof in die Verantwortung des Vereins übertragen wird. Ich bin für den Bürgerantrag dankbar, weil damit das Engagement des Reitervereins unterstützt wurde. Augenscheinlich bedarf es vermehrt der Anwendung des Instrumentes von Bürgeranträgen, um zu vernünftigen Entscheidungen der Verwaltung zu kommen.“ Die CDU-Fraktion wird sich am 18. September 2012 vor Ort über den Investitionsbedarf mit dem Reiterverein zu Gesprächen treffen.

Der “Zahn der Zeit” nagt am Königin Luise Gymnasium

 
Das Baugerüst in der Aula
Das Baugerüst in der Aula
Das Erfurter Königin Luise Gymnasium ist eines der großen traditionsreichen Gymnasien in der Landeshauptstadt. Aus persönlichen Verbindungen kenne ich sowohl das Haus, als auch viele der Lehrer ganz gut und bin regelmäßig gerne dort zu Veranstaltungen zu Gast. Meine Eltern waren beide viele Jahre Lehrer an der damaligen Theodor Neubauer Schule bzw. der POS 11 und 15. Mein ältester Bruder und meine Schwester waren dort Schüler und auch mein ältester Sohn ging an das Königin Luise Gymnasium. Seit zwei Wochen ist nun auch mein mittlerer Sohn am KLG Schüler und ich bin Mitglied im Förderverein. In der Summe sind dies also zahlreiche gute persönliche Gründe sich für das KLG zu engagieren. Sowohl aus diesem persönlichen Interesse heraus, aber auch als Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion und Mitglied im Bildungsausschuss bin ich heute der Einladung des Schulleiters Jürgen Kornmann gefolgt, mich über die bauliche Situation vor Ort zu informieren. Leider sieht es da nicht ganz so erfreulich aus. Bei Untersuchungen des Dachgebälks stellte sich heraus, dass über der Aula der Schwamm zugeschlagen hat. Mehrere Balken an den Seiten des Hauses sind befallen und müssen aufwendig erneuert werden. Obwohl bereits über die ganzen Sommerferien dort gearbeitet wurde wird die Aula noch bis November wegen den Bauarbeiten gesperrt sein. Vertreter des Hochbauamtes und des ausführenden Baubetriebs erläuterten in der Aula und auf dem Gerüst direkt unter der Decke den großen Bauaufwand. Rund 120.000 Euro wurden, bzw. werden gerade verbaut. Für den zweiten Abschnitt auf der Gegenseite werden noch einmal rund 150.000 Euro benötigt. Diese müssen im HH 2013 erst bereitgestellt werden. Die Mittel im derzeitigen HH 2012 reichen vorne und hinten nicht. 250.000 sind dabei für alle sechs Gymnasien vorgesehen. Eine klare Aufgabenstellung für uns als Stadträte! Allerdings wird der zweite Bauabschnitt in jedem Fall erst ab April 2013 fortgeführt werden können. Zum einen möchte das KLG gerne die Aula im Zeitraum November 2012 bis April 2013 zumindest zum Teil nutzen (dazu haben wir heute besprochen, dass die Aula geteilt werden könnte), zum anderen müssen die baulichen Leistungen ausgeschrieben werden. Da die Ausschreibungen aber üblicherweise nach Haushaltsbeschlussfassung und Bestätigung erfolgen, gibt es viele bauliche Maßnahmen, die erst Mitte des Jahres beginnen. Da sind allerdings die Baubetriebe oft auch wieder gut ausgelastet und die Preise sind deutlich höher, als im Januar/Februar. In der kommenden Stadtratssitzung wird dazu ein Antrag der CDU-Stadtratsfraktion beraten und abgestimmt. Das Königin Luise Gymnasium ist über 100 Jahre als – es ist zu hoffen, dass die Bausubstanz so erhalten wird, dass auch meine Enkelkinder noch die Schule nutzen werden, ich werde mich dazu gerne aktiv mit einbringen 🙂

Gute Versorgung im Jugendhilfezentrum Aster mit den Einrichtungen am Drosselberg und Lindenweg

CDU: Mehr personelle Ressourcen für die Begleitung von betroffenen Eltern notwendig Mit dem Eindruck, dass die Arbeit von den zuständigen Mitarbeitern des Jugendhilfezentrums Aster und den dazugehörigen Einrichtungen nicht nur als Beruf, sondern als Berufung wahrgenommen wird, hat der Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat während seines Besuches, am vergangenen Donnerstag, positive Eindrücke und Anregungen mitnehmen können. Das Jugendhilfezentrum Aster verfügt über stationäre, teilstationäre und ambulante Angebote (Tagesgruppen) zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Seit sechs Jahren gibt es das Konzept der Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus am Drosselberg und dem Jugendhaus im Lindenweg. Im Jugendhaus Lindenweg wird betreutes Wohnen für Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren angeboten. Das Jugendhaus am Drosselberg verfügt über stationäre und ambulante Angebote. Die Betreuung in den ambulanten Tagesgruppen werden vor allem in dem jeweiligen regionalen Gebieten sehr gut angenommen. Die Gruppen sind voll ausgelastet. Die stationäre Betreuung hingegen berührt das ganze Stadtgebiet. “Festzustellen ist, dass die Fallzahlen sich nicht verändern, aber dass die Problemvielfalt bei den einzelnen Kindern und Jugendlichen kumuliert und mehr Betreuungsaufwand als zuvor notwendig ist. Besonderes Augenmerk muss darauf gelegt werden, dass sich nicht generationsübergreifend Probleme und Verhaltensweisen in den hilfebedürftigen Familien manifestieren”, so Arbeitskreissprecherin Ute Karger. Die Ursachen der Probleme von Kinder und Jugendlichen liegen oftmals in den Familien, wo sie zu wenig Förderung erfahren und emotionale und tatsächliche Vernachlässigung zur Regel wird. Häufig haben die Eltern keinen Berufsabschluss und damit keine Perspektive. Alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern sind physisch und psychisch überfordert. Dazu erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat Michael Panse: ” Es müssen seitens der Stadtverwaltung Konzepte erarbeitet werden, die bereits Frühe Hilfen für 0-3 jährigen Kinder bieten. Die Notwendigkeit der Bereitstellung von Ressourcchen für die Begleitung der Eltern in den problematischen Familien muss erkannt werden. Weiterhin extrem schwierig stellt sich die bedarfsgerechte Versorgung mit Kinder- und Jugendpsychiatern in Erfurt da. Wartezeiten für einen Gesprächstermin von bis zu sechs Monaten sind für die Hilfebedürftigen vollkommen abwegig. Oftmals ist sofort kurzfristiger Handlungsbedarf für eine ambulante Betreuung notwendig. Eine Anlaufstelle für Notfälle wäre sinnvoll”.

Es wird wieder sportlich…

Im Spiel gegen Schaffhausen
Im Spiel gegen Schaffhausen
Die Wochenendangebote sind nun wieder mit zahlreichen Sportveranstaltungen angereichert. Also besteht die Sportalternative nicht nur in eigenen Aktivitäten oder dem Besuch von Sportveranstaltungen in anderen Regionen, sondern ich kann (vorzugsweise mit der Familie) auch die Erfurter Teams aktiv anfeuern. Am Wochenende bestand dazu mehrfach die Gelegenheit. Unser SWE Volley-Team präsentierte sich erstmals in Vorbereitung der neuen Saison vor heimischer Kulisse in der Riethsporthalle beim 4. SWE-Cup. Mit dem 2. Platz bin ich sehr zufrieden, wenngleich es natürlich noch Arbeitsbedarf bis zum Saisonbeginn in zwei Wochen gibt. Im Auftakt- und Finalspiel verloren wir gegen Kanti Schaffhausen aus der 1. Liga der Schweiz. Kein Beinbruch – schließlich spielt die internationale Schweizer Truppe auch als EC-Teilnehmer. Wichtiger war da schon die Standortbestimmung gegen unsere Zweitligamitbewerber. Im Halbfinale gewannen wir gegen Grimma (wieder als Zweitligameisterbezwinger). Grimma verlor im Spiel um Platz 3 gegen Sonthofen. Beim Turnier waren unter anderem auch die Teams Stuttgart II, VCO Dresden und Vilsbiburg  II – die wir alle in der Saison wiedersehen. Ergebnisse vom SWE-Cup und Bilder vom Turnier
Abschied bei den Black Dragons
Abschied bei den Black Dragons
Am Samstag wurde auch zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder Eishockey gespielt. Mit einem Abschiedsspiel verabschiedeten sich Fans und Mitspieler vom langjährigen Torwart Kai Fischer. Die Nummer 19 im Tor der Black Dragons beendete eine Klasse-Laufbahn in der er u.a. Vizeeuropameister der Junioren wurde und in der DEL spielte. Viele Wegbegleiter spielten mit ihm am Samstag im Team “Kai Fischer und Gefährten”. Das Ergebnis war den über 400 Fans egal, es zählte der Spaß am Eishockey. Mein mittlerer Jonas muss sich nun für die neue Saison einen neuen Lieblingsspieler suchen, aber Kai Fischer bleibt dem Verein als Torwarttrainer erhalten. Bilder vom Abschiedsspiel  

Besuch im Jugendhilfezentrum Aster

 
Das Jugendhilfezentrum Aster
Die Hilfen zur Erziehung beschäftigen uns im Erfurter Jugendhilfeausschuss und im Stadtrat regelmäßig. Der zuständige Facharbeitskreis nutzte die bevorstehe Diskussion zu den Hilfeplänen, um einemal wieder eine Einrichtung zu besuchen und direkt mit den Mitarbeiterinnen ins Gespräch zu kommen. Am Erfurter Wiesenhügel ist das kommunale Jugendhilfezentrum Aster. Dort werden sowohl ambulante, teilstationäre, als auch stationäre Angebote der Hilfen zur Erziehung vorgehalten. Trotzdem die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Erfurt seit Jahren rückläufig ist, bleiben die Fallzahlen konstant. Die Leiterin der Einrichtung und ihre Fachbereichsleiter berichteten zudem von zunehmend schwierigeren Fällen. Notwendig sei es intensiver mit den Familien und Eltern zu arbeiten. Für aufsuchende Hilfegespräche fehlen aber die Kapazitäten. Wir werden dieses Thema im Jugendhilfeausschuss aufgreifen und unsere Arbeitskreissprecherin Ute Karger kündigte auch ein Pressemitteilung dazu an. Im Namen der CDU-Fraktion übermittelte ich die Wertschätzung für die wichtige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und sagte auch künftige Unterstützung zu.