Blogeinträge

Full House

Mit Jörg Kallenbach und Tobias Knoblich im Podium
“Full House” hatten wir gestern Abend bei der Veranstaltung der beiden CDU Ortsverbände Petersberg und Steiger zur Zukunft der Defensionskaserne mit dem Beigeordneten Dr. Tobias Knoblich. Alle Plätze im Besucherzentrum waren besetzt. Jörg Kallenbach, CDU-Ortsverbandsvorsitzender „Am Steiger“ und langjähriger Stadtratskollege, trug zu Beginn die Chronologie der unerfüllten Pläne vor. Seit vielen Jahren gibt es viele Ideen, aber noch kein fertiges Konzept zur Entwicklung der Erfurter Stadtkrone. Die Buga hat einen Entwicklungssprung gebracht – jetzt müssen wir verhindern, dass der Berg wieder in einen Dornrösschenschlaf verfällt. Die wichtigsten Mosaiksteine der weiteren Entwicklung sind der Bastionskronenpfad und die Defensionskaserne. Beim Bastionskronenpfad ist völlig offen wann bzw. ob er fertig gestellt wird. Die Defensionskaserne hat einen privaten Käufer gefunden, der sie entwickeln möchte. Planungsziel der Stadt ist es dort ein Museum mit ins Gebäude zu bringen. Tobias Knoblich zeichnete die Vision dazu auf. Allerdings ist völlig offen wann und wie sich dies realisieren lässt. Vor einigen Jahren schon unterzeichneten Stadt und Land einen Letter of intent unterzeichnet. Leider wurde aus der angekündigten Etablierung eines Landesmuseums nichts. Uns liegt die Entwicklung des Petersbergs am Herzen, aber ich befürchte wir werden wohl noch etliche „Runden“ drehen müssen, bis die Vision für den Berg Realität wird. Bilder des Abends

Politische Bildung im und über das Internet

Ausgabe 7/2022
Letzte Woche habe ich in der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Anschluss an unsere Veranstaltung an der Uni Erfurt zum Darknet, den Vortrag von Stefan Mey zu seinem Buch auch noch für YouTube aufzeichnen können. Ich gebe zu, wir sind als LZT bei dem Thema nicht nur diejenigen, die Bildung vermitteln, sondern auch stets sich selbst weiter bildende. Zum Draknet ist der Vortrag jetzt im Internet verfügbar. Ebenso verfügbar ist auch unser neuer Newsletter – immerhin schon der siebente in diesem Jahr. Neue Publikationen und ausgewählte Termine der LZT sind im aktuellen Newsletter zu finden. Zudem gibt es im Newsletter 7/2022 eine Auswahl an Terminen, die in den nächsten zwei Wochen stattfinden werden. Für längerfristige Planung werden die Fachtagung „Die letzten von gestern? 40 Jahre RechtsRock – Bilanz & Ausblick” Ende Mai und die Studienreise der LZT nach Tschechien im Juli vorgestellt. Abonniert werden kann der regelmäßig erscheinende Newsletter über die Homepage der LZT.
 

Nächstes Prestigeprojekt läuft aus dem Ruder

Michael Panse: “Stadt übernimmt sich mit ihren Großprojekten.” Nach dem finanziellen Debakel um die Multifunktionsarena läuft der Bau des Promenadendecks in ähnlicher Weise aus dem Ruder. Wieder geht es um hohe Nachträge und Zeitdruck durch europäische Fördermittel. Die CDU-Fraktion fordert umfassende Informationen über die weiteren Risiken und ein besseres Management für Großprojekte. Der Finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Panse, kommentiert die Entwicklungen wie folgt: “Erneut müssen wir erleben, wie ein Prestigeprojekt des Oberbürgermeisters die Stadt mit Millionen Mehrkosten belastet. Dass dies hier nun wieder passiert, zeigt die Fehler im System. Großprojekte werden auf Biegen und Brechen durchgedrückt. Wieder kommt die Stadt in Bedrängnis, weil sich die Nachträge stapeln und Fördermittel auslaufen. Die Stadt übernimmt sich mit ihren Großprojekten.” Auch wenn der Stadt “vor einer juristischen Auseinandersetzung nicht bange” sei, ist der Ausgang ungewiss und eine weitere Verzögerung der Fertigstellung absehbar. Umfangreiche Rechtsstreite werden die Stadt zudem finanziell weiter belasten. Die CDU-Fraktion hat bei den Haushaltsberatungen stets gegen dieses Prestigeprojekt votiert und auf die umfänglichen Risiken sowie auf den überschaubaren Nutzen hingewiesen. “Wir werden dieses Thema im nächsten Finanzausschuss aufrufen. Es kann nicht sein, dass große Bauprojekte immer nach dem gleichen Muster Millionen verschlingen. Ein Prestigeprojekt des Oberbürgermeisters darf kein Fass ohne Boden werden”, stellt Michael Panse abschließend klar.

Ostergrüße aus Krakow

Sonnenaufgang in Krakow
Kurzurlaub und Erholung in Mecklenburg-Vorpommern geht jetzt wieder und so haben wir dies in diesem Jahr auch genutzt. Zu den Ostertagen ging es nach Krakow am See zum Kanu fahren und Sonne tanken. zwar hat das Wasser noch sportliche 12 Grad, aber für einen Sprung ins kalte Wasser hat auch das gereicht. In den letzten Jahren waren die Ostertage höchst unterschiedlich – in Amerika mit allen Söhnen, in Israel mit den beiden großen Söhnen und in den letzten beiden Jahren coronabedingt in Erfurt, wobei ich mich noch sehr gut an den Auto-Gottesdienst auf der Messe vor zwei Jahren erinnern kann. In diesem Jahr waren bei mir die Bilder aus Jerusalem vor zwei Jahren besonders in Erinnerung. Endlich dürfen wieder viele Pilger ins Heilige Land. Unsere nächste Reise ist im September geplant. Mit den Ostergrüßen hat der CDU-Landesverband die Einladungsflyer verschickt. Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage ein frohes und gesegnetes Osterfest! Bilder aus Krakow am See

Industrie- und Bergbauregion im Wandel

Zeche Zollverein
Bei meiner Fahrt nach Essen hatte ich in den letzten Tagen – neben den vielen fachlichen Diskussionen – auch die Gelegenheit, mir die Region anzuschauen. Die ehemalige Bergbauregion hat in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen Wandel erlebt. Am anschaulichsten ist dies im Industriedenkmal Zeche Zollverein zu bestaunen. Dort wurde mit großem Aufwand die Fördertechnik und das Umfeld erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf den alten Eisenbahngleisen wachsen Bäume und es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Mich hat dies fasziniert, weil ich solche Veränderungsprozesse bis jetzt nur aus dem Osten der Republik kannte. Bilder aus Essen

Online-Konzepte und Politische Medienbildung

Inzwischen ist es über zwei Jahre her, dass sich die Online-Vertreter  der Landeszentralen für politische Bildung zu einer Arbeitstagung in Präsenz treffen konnten. Sei dem ging alles passenderweise nur noch online. So gut es war, dass diese Möglichkeit bestand und die technische Ausstattung immer besser wurde, es ist auch gut, wenn wir uns wieder richtig treffen können. Zwei Herausforderungen stellen sich inzwischen für alle Landeszentralen und auch sonstige Vertreter der politischen Bildung. Wie erreichen wir die Menschen mit Online-Konzepten und welche Ansprüche stellen wir an politische Medienbildung. Für den ersten Bereich haben wir in der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen gerade eine neue Personalstelle ausgeschrieben – ich bin gespannt, wer als neue Kollegin oder neuer Kollege hinzu kommt. Für den zweiten Bereich haben wir ein Positionspapier verabschiedet, welches Antworten auf die Fragen der politischen Medienbildung liefert. Medienbildung und politische Bildung gehören zusammen, denn politische Medienbildung ist Grundlage für politische Mündigkeit und Teilhabe. Im Positionspaper ist nachzulesen, worauf es dabei ankommt.

Erfolgreiche Bob-Laufbahn beendet

Beim Olympiaempfang
Mariama Jamanka, eine der erfolgreichsten deutschen Bob-Pilotinnen, hat heute ihr Karriereende bekannt gegeben und eine überaus erfolgreiche Leistungssportlaufbahn beendet. Sie hat alles gewonnen, was im Bobsport zu gewinnen war – Olympiasiegerin, zweifache Welt- und dreimalige Europameisterin und Ausnahmesportlerin. Anfang Januar habe ich Mariama Jamanka beim Bob- und Skeleton Weltcup in Winterberg im Mono- und Zweierbob an der Bahn erleben können. Beim Olympiaempfang des TSBV für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen Spiele habe ich Mariama Jamanka getroffen und als sympathische Sportlerin kennengelernt. Ich wünsche ihr alles Gute für das Studium und bin mir sicher, dass wir sie auch immer wieder an den Bobbahnen der Welt treffen werden. Pressemitteilung des TSBV  

Dieses Jahr (wieder) in Jerusalem…

Immer wieder wunderschön

בשנה הבאה בירושלים

L’Shana Haba’ah B’Yerushalayim – „Nächstes Jahr in Jerusalem“ ist der bekannte Wunsch und er wird hoffentlich auch zum 18. Mal für mich im September in Erfüllung gehen. Pünktlich zu Ostern konnten wir in dieser Woche die Einladungen zur Pilgereise der CDU Thüringen nach Israel verschicken. In gut fünf Monaten werden wir mit 40 – 80 Mitreisenden ins Heilige Land fahren. Die Anmeldeunterlagen gehen in diesen Tagen allen CDU-Mitgliedern in Thüringen per Mail oder auf dem Postweg zusammen mit dem Osterbrief des CDU Landesvorsitzenden Christian Hirte zu. Vor einem halben Jahr hatte ich in einem Gespräch mit Christian Hirte und seiner Stellvertreterin Beate Meißner angeregt, dass wir eine solche Reise für unsere Mitglieder anbieten und ich sie für die CDU ehrenamtlich organisieren würde. Ich freue mich, dass dies nun alles geklappt hat und wir mit dem Reisebüro Scuba-Reisen in Deutschland und Sarel-Tours in Israel eine 10tägige Reise vorbereitet haben, bei der wir die heiligen Stätten in Nazareth, am See Genezareth, in Jerusalem und in Bethlehem besuchen werden. Geplant sind auch mehrere Gottesdienste. Massada, das Tote Meer, Yad Vashem und Tel Aviv stehen ebenfalls auf dem Programm. Da wir über den 3. Oktober in Israel sein werden, ist zudem eine große Veranstaltungen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung geplant und falls es möglich ist, werden wir auch bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft zum Tag der Deutschen Einheit dabei sein. Christian Hirte wird bei der Pilgereise dabei sein und es wird natürlich auch Raum für den politischen Gedankenaustausch geben. Aber noch sind es fünf Monate und erfahrungsgemäß wird das Programm immer noch einmal etwas modifiziert. Gerne werde ich die Reisegruppe vor Ort leiten und ich freue mich sehr auf meine nunmehr 18. Reise nach Israel. Vor genau 30 Jahren hatte ich die erste Reise für die Junge Union Thüringen organisiert und im Oktober 2021 die letzte Reise für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Dazwischen liegen zahlreiche Reisen, sowohl mit der JU, als auch der LZT, mehrmals auch privat mit meinen Söhnen, Reisen mit Elnet und dem israelische Tourismusministerium. Im Herbst 2009 habe ich mit meiner damaligen Landtagskollegin Annette Lehmann schon einmal eine CDU-Pilgerreise – damals mit 60 Teilnehmern – organisiert. Vieles ist mir in Israel sehr vertraut und trotzdem gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken. Besonders in Erinnerung ist mir die zweiwöchige Reise mit meinen Söhnen zu Ostern 2019 nach Israel. Wunderschöne Ostergottesdienste an den heiligen Stätten und der Karfreitag mit tausenden Pilgern auf der Via Dolorosa machten diese Reise zu etwas ganz Besonderen. Auch die Reise im Herbst 2021 war besonders eindrucksvoll. Wir waren die erste Reisegruppe nach den Corona-Einschränkungen und praktisch allein in Israel. Für den März 2023 plane ich übrigens gerade schon die nächste Reise – dann wieder als politische Bildungsreise für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Ausschreibung und Anmeldeunterlagen  

Stefan Mey: Buchvorstellung “Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower”

Stefan Mey bei seinem Vortrag an der Uni
Der Journalist Stefan Mey hat für seine Buch “Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower – wie die digitale Unterwelt funktioniert” mehrere Jahre recherchiert. Er beschreibt darin Chancen und Risiken des sich dem Zugriff von Behörden weitgehend entziehenden Darknets. Die nunmehr dritte überarbeitete und ergänzte Auflage seines Buches stellte er heute Abend in unserer LZT-Reihe „Das politische Buch im Gespräch“ an der Universität Erfurt vor. Unter den 35 Teilnehmern waren rund ein Drittel Studierende und darüber hinaus viele junge Leute, die zum Teil auch schon selbst im Darknet unterwegs waren. Das Darknet umfasst nach den Worten von Stefan Mey derzeit weltweit rund 900.000 .onion-Adressen und hat 70.000 regelmäßige Nutzer. Darunter sind allerdings nur rund 6500 deutsche Darknet-User. Gemessen an der öffentlichen Wahrnehmung ist dies nur ein ausgesprochen geringer Anteil. Das Darknet ist mit Unterstützung von US-Regierungsbehörden entstanden, um einen anonymisierten Datenaustausch zu ermögliche. Neben der Bedeutung als großer „Markplatz“ für illegale Geschäfte hat es große Bedeutung für Whistleblower die darüber vertrauliche Dokumente der Öffentlichkeit und den Medien zuspielen. Für das Internet werde ich morgen noch mit Stefan Mey einen Videovortrag aufnehmen. Dieser wird dann über den YouTube-Kanal der LZT verfügbar sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet eine kostenlose Broschüre mit Beiträgen zum Darknet – u.a. von Stefan Mey unter dem Titel „”Tor” in eine andere Welt? Begriffe, Technologien und Widersprüche des Darknets“ an. Bilder vom Vortragsabend

Regionalmeisterschaft U18

Unsere U18
Schade, da war definitiv mehr drin. Bei der heutigen Regionalmeisterschaft U18 hat unser Team vom SWE Volley-Team e.V. zwar die Bronzemedaille gewonnen, aber leider die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft verpasst. Wie bei der Regionalmeisterschaft der U20, war auch dieses Mal kein komplettes Starterfeld dabei. Normalerweise treten die beiden besten Teams aus Thüringen und Sachsen gegeneinander an und die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften. Bei der U20 fehlten coronabedingt Dresden und Sonneberg und wir gewannen gegen Weißwasser. Heute hatte kurzfristig Suhl abgesagt. Die Mädels vom VCO Dresden gewannen ihre beiden Spiele souverän und so musste das Spiel SWE – Boxberg entscheiden, wer den Silberrang und die Quali holt. Mit 23:25 und 19:25 haben wir leider den Kürzeren gezogen. Ich habe das Fazit mitgenommen, dass wir bei der Vorbereitung auf die Regionalmeisterschaften uns intensiver vorbereiten müssen und dazu auch häufiger in den Altersklassen trainieren müssen. Das SWE Volley-Team ist in allen Altersklassen ab der U14 unangefochten die Nummer 1 in der Nachwuchsarbeit in Thüringen. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir haben den Anspruch neben Dresden in Thüringen und Sachsen vorne zu sein! Bilder der Regionalmeisterschaft