Blogeinträge

Letztes Eishockeyturnier der Saison

Richtig viel los in der alten Eishalle
Wahnsinn, was das Team um Martin Deutschmann und die TecArt Black Dragons Erfurt da auf die Beine gestellt haben! Über 150 Mädchen und Jungen beim deutschlandweit größten U11-Eishockey-Turnier in Erfurt und Ilmenau.
Im Vorfeld hatte ich bereits als ein Videogrußwort geschickt und war heute gerne auch live dabei und habe mit Martin über die Nachwuchsarbeit im Eishockey in Erfurt gesprochen. Schade, dass sich bei so einer Veranstaltung kein Vertreter der Stadtspitze blicken lässt. Da könnten sie sich vor Ort davon überzeugen, wie wichtig die Sanierung der Eishalle ist.
Mit dem Turnier endet nun auch die Eishockey-Saison 2021/2022. Erstmals seit vielen Jahren habe ich coronabedingt keine Spiele, außer den Spielen der Black Dragons gesehen – weder die Adler Mannheim, noch die Eisbären und auch nicht Sparta Prag. Aber dafür haben die Black Dragons wieder eine gute Saison gespielt und ich freue mich auf September, wenn es wieder los geht.

Saisonauswertung beim TSBV

8. April – Schnee in Oberhof
Ausgesprochen erfolgreich war die Saison für die Sportlerinnen und Sportler des TSBV. Ich bin stolz darauf als Vizepräsident sein einem halben Jahr Teil des TSBV zu sein und deshalb bin ich heute ausgesprochen gerne nach Oberhof gefahren. Von der Publikationskonferenz in Mainz ging es zur Aufsichtsratssitzung der SWE Stadtwirtschaft (wo wir unter anderem über den Winterdienst diskutiert haben) ging es nach Oberhof ins Sporthotel. Allerdings setzte an Rennsteigtunnel schon Schneetreiben ein und ich dachte an die freundlichen Hinweise meiner Vorstandskollegen – vor Ostern fährt man nur mit Winterreifen nach Oberhof. Nach fünf Stunden Beratungen war die Schneedecke geschlossen, aber ich bin gut wieder nach Erfurt zurück gekommen. Dazwischen hatten wir eine ausgesprochen gute Beratung mit dem TSBV-Präsidium, dem Beirat, den Trainerinnen und Trainern und unseren 16 Mitgliedsverbänden. Neben den erfolgreichen Olympioniken haben wir einen tollen Nachwuchs, der an die “Tür klopft”. Im nächsten Jahr steht mit der Rennrodel-WM in Oberhof der absolute Höhepunkt als Herausforderung auf dem Programm. Mir hat die erste Saison beim TSBV – mit den Ausflügen nach Winterberg – viel Spaß und Lust auf mehr gemacht. Bilder der Leistungssportkonferenz

Die Qual der Wahl

In der Stadt der Mainzelmännchen
Inzwischen ist es schon zweieinhalb Jahre her, dass ich auf einer Dienstreise unterwegs war, abgesehen von der Bildungsreise der Landeszentrale für politische Bildung nach Israel im letzten Herbst. Heute ging es zur Publikationskonferenz in die Stadt der Mainzelmännchen bzw. passenderweise auch die Stadt Gutenbergs, dem Erfinder des Buchdrucks. Die Vertreter aller Landeszentralen treffen sich zwei Mal im Jahr, um sich über neue Publikationen auszutauschen und im Idealfall gemeinsam Bücher zu bestellen. Bis zum Freitag stehen 55 neue Bücher auf dem Programm, die wir präsentiert bekommen. In Thüringen setzen wir seit vielen Jahren auf einen großen Prozentsatz an Eigenproduktionen, die über unsere Homepage bestellt werden können. Zwei davon werde ich vorstellen. Bei der Publikationskonferenz bin ich erstmals dabei, weil dieser Aufgabenbereich für mich erst vor einigen Wochen dazu gekommen ist. Allerdings haben die Kolleginnen und Kollegen sich in den letzten zwei Jahren coronabedingt ebenfalls nur in Online-Konferenzen. Der direkte Austausch ist aber immer noch etwas anderes und man bekommt viele Informationen in den Gesprächen außerhalb der Tagesordnung. Lediglich die Qual der Wahl, welche Publikationen ich dann meinen Kolleginnen und Kollegen in der LZT zur Bestellung vorschlage, bleibt. Als nächstes geht es mit der Tagung der Online-Referenten der Landeszentralen weiter – auch die endlich wieder einmal in Präsenz. Bilder aus Mainz  

Attraktivität des Petersberges erhalten

Frühling auf dem Petersberg
Während der Buga war ich jede Woche auf dem Petersberg. Viele Veranstaltungen, aber vor allem die Einbindung als Buga-Standort machte den Petersberg zu einem attraktiven Ort – für mich zudem in fußläufiger Nachbarschaft. Viele der Buga-Projekte, von der Rutsche über die Gärten bis zu den Kunstprojekten aus unseren Partnerstädten sind inzwischen verschwunden. Andere, wie die Blumengestaltung, der Olivenbaum, das Erfurt-Blumensignet und der Aufzug zur Festungsmauer sind geblieben und ziehen Besucher weiter an. Der Bastionskronenpfad wird wahrscheinlich erst im Oktober fertig – momentan ist es eine unvollendete Baustelle. Gleiches gilt für die Defensionskaserne. Inzwischen finden sich im vorderen Teil Gerüste. Was dort wann geplant ist, werden wir bei unserem nächsten Ortsverbandstreffen gemeinsam mit dem CDU OV “Am Petersberg” und dem OV “Am Steiger” mit dem Beigeordneten Tobias Knoblich und dem Investor am Mittwoch, 20. April ab 18 Uhr im Besucherzentrum auf dem Petersberg diskutieren. Heute habe ich mir wieder einmal die Situation vor Ort angesehen. Ich möchte, dass der Petersberg, als die Krone unserer Stadt attraktiv bleibt. und weiter Besucherinnen und Besucher anzieht.

Schwarz-Weiss Erfurt in 3D

Teamfoto im Studio
Viele wunderschöne Erinnerungen an unsere Volleyballsaison bleiben. Mit sieben Siegen in der 1. Volleyballbundesliga gegen fünf Mitbewerber haben wir den 10. Platz erkämpft. Gestern Abend ging es dann ans Abschied nehmen. Mit der Mannschaft und den vielen Helfern des Vereins haben wir noch einmal gefeiert. Die Spielerinnen haben sich bei den Helferinnen und Helfern mit kleinen Geschenken bedankt – die Tasse mit dem Saisonfoto und den Unterschriften wird sicher überall einen Ehrenplatz bekommen. Eine bleibende Erinnerung gab es für jede unserer Spielerinnen und das Trainerteam vom Verein. Mit Dominik Kalies, einem langjährigen Partner von Schwarz-Weiss Erfurt, wurden unsere Spielerinnen schon vor einigen Wochen in seinem 3D-Studio in Erfurt mit 93 Kameras in einem Body-Scanner innerhalb von wenigen Sekunden von allen Seiten aufgenommen. Daraus entstanden sind nicht nur 3D-Dateien die auf dem Computer gedreht und animiert werden können, sondern auch 11cm große Figuren im 3D-Drucker. Herzlichen Dank an Dominik Kalies, der bereits unsere Riethsporthalle in 3D erlebbar gemacht hat. Unsere Spielerinnen waren begeistert von den Figuren und ich bin mir sicher, wir werden die Figuren in den nächsten Wochen häufiger in den sozialen Medien auf den Facebook- und Instagram-Seiten unserer Spielerinnen wieder sehen. Nicht alle Spielerinnen werden in der kommenden Saison weiter bei Schwarz-Weiss Erfurt spielen. Aber ich wünsche mir, dass sie Erfurt in guter Erinnerung behalten und immer wieder gerne zurück kommen. Ich wünsche allen unseren Spielerinnen jetzt schöne Frühlings- und Sommertage und dann eine erfolgreiche Saison 2022/2023, wo immer sie auch aufschlagen werden. Alle Figuren gibt es auf meiner Flickr-Seite zu sehen

Game over

Live auf dem Schirm
Leider ist die Saison 2021/2022 für Schwarz-Weiss Erfurt nun schon wieder vorbei. Gestern Abend fand unser letztes Saisonspiel in Vilsbiburg statt. Über den Bildschirm konnte ich es live verfolgen. Mit dem erwünschten Punktgewinn hat es nicht geklappt. damit wären wir auf der Zielgerade noch an Münster auf Platz 9 gekommen. Aber auch mit dem 10 Tabellenplatz und sieben von 22 Spielen, die wir gewonnen haben, ist es die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte und alle Beteiligten können stolz darauf sein. Heute Abend werde wir die Saison mit unseren Helfern und dem Team feiern und ausklingen lassen. Bereits am Wochenende werden etliche Spielerinnen in ihre Heimat reisen. Einige werden wir in der kommenden Saison wieder auf dem Feld in der Riethsporthalle sehen – einige werden möglicherweise auch mit Gastmannschaften zurück nach Erfurt kommen. Nachfolgend der letzte Spielbericht dieser Saison von unserem Pressesprecher Stephan Siegl: Letztes kleines Ziel verpasst Im letzten Saisonspiel hat Schwarz-Weiß Erfurt sein letztes kleines Ziel verpasst. Durch das 1:3 (25, -20, -23, -21) bei den Roten Raben Vilsbiburg verfehlten sie den benötigten einen Punkt, um noch auf Platz neun zu klettern. Erfolgreich und attraktiv wollten sie bei ihrem letzten Spiel auftreten. Das ist den Erfurterinnen am Dienstagabend nur in Teilen gelungen, weshalb sie letztlich ohne Punktgewinn aus Niederbayern zurückkehren. Dabei hatte es gut begonnen für die Gäste, die ohne die erkrankte Zuspielerin „Maggi“ Speaks antreten mussten. Fast den ganzen ersten Satz führten sie, behaupteten ein kleines Polster und erst zum Satzende konnten die Gastgeberinnen ausgleichen (23:23). Zwei Satzbälle wehrte Vilsbiburg ab, den dritten verwandelte Kennedy Eschenberg mit einem Ass (27:25). Auch den zweiten Satz bestimmte Erfurt zunächst, lag mit 13:9 in Führung und war auf bestem Wege, das gesteckte Ziel zu erreichen. Doch plötzlich schien es, als hätte man bei ihnen „den Stecker gezogen“. Die eingewechselte Alexis Hart, die nahezu jeden Ball verwandelte und viele Fehler auf der Gästeseite sorgten für einen 11:2-Lauf des Tabellenachten, die danach locker den 1:1-Satzausgleich herstellten. Ähnliches Bild im dritten Satz, Erfurt führte 11:8 und konnte das teils gute Niveau nicht halten, was Vilsbiburg zu nutzen wusste. Die spätere MVP, Jodie Guilliams, konnte schalten und walten wie sie wollte, Erfurt bekam sie nicht gestoppt. Beim 22:18 war eine Vorentscheidung zu Gunsten der Niederbayern gefallen. Eine gute Aufschlagserie der eingewechselten Paula Reinisch brachte zwar nochmal Spannung in den Durchgang (23:23), die letzten beiden Punkte machten dann wieder die Gastgeberinnen. Dass es eine Stärke der SWE-Damen ist, nicht aufzugeben, bewiesen sie erneut im vierten Satz. 8:6 und 19:16 lagen sie in Führung, der Tiebreak war möglich. Doch erneut standen sich die Thüringerinnen selbst im Wege, machten Fehler in allen Teilbereichen, ermöglichten Guilliams eine Aufschlagserie bis zum 23:19 aus Gastgebersicht, was diese anschließend zum Matchball führte. Gleich den ersten verwandelte Vilsbiburg, weil Schwarz-Weiß den Ball aus der Abwehr nicht zurückbringen konnte. Es war irgendwie symptomatisch für diese Partie. „Ich habe gespürt, dass nicht genügend Energie auf dem Spielfeld war. Und zum Ende hat uns einfach die Entschlossenheit gefehlt“, war es für Konstantin Bitter vor allem ein mentaler Faktor, dass seine Mannschaft diesmal leer ausging. Auch wenn es letztlich nicht mehr zum neunten Rang gereicht hat, bleibt es für Schwarz-Weiß Erfurt die erfolgreichste Saison der Geschichte, weshalb die Mannschaft erhobenen Hauptes aus der Saison gehen kann und sich jetzt erstmal von einer anstrengenden Serie erholen darf. StS  

Hygienekonzept fortgeschrieben

Maskenpflicht im Ratssitzungssaal bleibt
Bundesweit wurden die coronabedingten Auflagen deutlich reduziert und die Verantwortung auf die Länder übertragen. Im Thüringer Landtags soll am Donnerstag in einer Sondersitzung entschieden werden, wie der Freistaat Thüringen damit umgeht. Anderen Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern haben ihr ganzes Land zum Hotspot erklärt und damit weitere Einschränkungen begründet. In Thüringen ist derzeit noch unklar, welche Mehrheiten sich am Donnerstag finden. Im Erfurter Hauptausschuss war dies heute Abend ebenfalls Thema, weil es um den künftigen Umgang bei Beratungen im Rathaus, also bei Ausschuss- und Stadtratssitzungen, geht. Die Thüringer Kommunalordnung erlaubt es den Kommunen im Rahmen des Hausrechts Hausordnungen aufzustellen. Davon macht die Stadt Erfurt Gebrauch und hat da Hygienekonzept für die Sitzungsräume fortgeschrieben. Dies bedeutet, dass es weiterhin eine Maskenpflicht gibt und mindestens jede Stunde eine Lüftungspause gibt. Regelmäßige Testangebote vor den Sitzungen gibt es nicht. Dies war in den letzten Wochen auf freiwilliger Basis möglich, aber nur etwa die Hälfte der möglichen Tests wurden auch genutzt. Die Bürgermeisterin und Sozialbeigeordnete erklärte zur aktuellen Corona-Situation, dass das Gesundheitsamt keine Quarantäne- oder Absonderungsbescheide mehr an alle Betroffenen verschicken wird, sondern dies nur auf ausdrückliche Anforderung tut. Derzeit laufen Gespräche mit dem Landesverwaltungsamt, ob offizielle Tests (Testzentrum, Arzt, Apotheke) als Bescheinigung ausreichen. Eine Kontaktnachverfolgung gibt es schon länger nicht mehr. Bei über 300 Infektionen pro Tag (plus hoher Dunkelziffer) und einer Inzidenz von 900 reicht dafür das bestehende Personal nicht aus.

Erfolgreicher Abschluss für Schwarz-Weiss Erfurt

Geschafft, aber glücklich
Bereits jetzt steht fest, dass Schwarz-Weiss Erfurt die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte gespielt hat. Platz 10 ist sicher und mit einem erfolgreichen Spiel (mindestens 1 Punkt) am Dienstag in Vilsbiburg springen wir noch auf Platz 9. Am Samstagabend krönte unser Team die Saison mit einem klaren 3:1 gegen Aachen. Damit gab es im letzten Heimspiel der Saison 2021/2022 den 7. Sieg, so viele gewonnene Spiel hatten wir noch in keiner Saison zuvor. Unserem Trainer Konstantin Bitter ist es gelungen ein motiviertes Team zu formen. Seine Philosophie vom Spiel kommt bei den Spielerinnen an und sie setzen sie um. Ein großes Dankeschön gebührt aber auch unseren beiden Geschäftsführern Thomas Recknagel und Yves Wangemann, die ein professionelles Umfeld geschaffen haben und damit einen weiteren wichtigen Eckstein gesetzt haben. Danken möchte ich auch den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ehrenamtlichen Engagement jeden Heimspieltag perfekt vorbereiten. Mit einem tollen Spiel, bei dem alles geklappt hat haben unsere Spielerinnen sich selbst und die Fans belohnt. Wir freuen uns gemeinsam auf die neue Saison. Unser Trainer hat einen mehrjährigen Vertrag und unsere Mannschaftskapitänin Toni Stautz hat ihren Vertrag für die nächste Saison unterzeichnet, wie sie nach dem Spiel im VIP-Raum unter Applaus bekannt gab. Als unsere Spielerinnen nach dem ersten Satz vom Feld gingen, füllte sich das Feld in der Satzpause mit unseren Nachwuchsspielerinnen. Zur Ehrung für eine erfolgreiche Saison waren alle unsere Nachwuchsspielerinnen da, lediglich einige der U-20 und U-18 Spielerinnen fehlten, weil sie zeitgleich zum Auswärtsspiel in Engelsdorf waren. Vier Landesmeistertitel haben unsere Mädchen für das SWE Volley-Team erkämpft. Die U20, U18, U16 Und U15 sind Thüringenmeister, wir wünschen ihnen viel Erfolg bei den Regionalmeisterschaften und wenn möglich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Unsere U13 wurde zudem 3. bei den Thüringen Meisterschaften – ebenso wie heute unsere U14. Unsere Jüngsten, die U12 spielt erst am kommenden Wochenende. Wir können stolz auf unseren Nachwuchs sein. 70 Spielerinnen standen auf dem Feld und vielleicht wird die eine oder anderen in einigen Jahren in der Bundesliga ankommen. Videos und Bilder vom Spiel gegen Aachen Thüringen Journal Spielbericht

30. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur eröffnet

Eröffnungsveranstaltung
Erstmals finden die Kulturtage im Jubiläumsjahr im Frühjahr statt. Traditionell sind die jüdisch-israelischen Kulturtage sonst im Oktober/November verortet. Beim heutigen Eröffnungskonzert im Kaisersaal gingen meine Gedanken zurück. Nicht mehr genau erinnern kann ich mich, seit wann ich die Kulturtage begleitet. Bereits vor über 20 Jahren war ich  bei vielen Veranstaltungen zu den Kulturtagen, als noch Bernhard Vogel in jedem Jahr die Schirmherrschaft darüber hatte. Ab 2010 habe ich dann als stellvertretender Vereinsvorsitzender des Fördervereins Alte und Kleine Synagoge, später umbenannt in Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., mitgewirkt. Mit zahlreichen Veranstaltungen haben wir in nunmehr 30 Jahren unzählige Thüringerinnen und Thüringer erreicht und ihnen jüdische Kultur nahe gebracht. Die Jüdische Landesgemeinde ist in all den Jahren gewachsen und inzwischen so stark, dass sie in der Zukunft die tragende Säule der Kulturtage werden wird. Damit einher gehen einige Änderungen. Künftig werden die Kulturtage als Festival im Frühjahr zwischen Purim und dem Pessach-Fest stattfinden. Aus Rücksicht auf den Shabbat werden Freitags keine Veranstaltungen stattfinden und darüber hinaus die Synagoge und das Jüdische Gemeindezentrum zentrale Veranstaltungsorte werden. Ich freue mich auf die künftigen Programme und auch darauf immer wieder Inspirationen aus Israel mitbringen. Heute vor genau fünf Monaten bin ich zum letzten Mal nach Israel geflogen – es wird wieder einmal Zeit.

Soziale Medien in der Politik

Zu empfehlen
Frisch aus der Druckerei und neu im Publikationsangebot der LZT ist das Buch “Zwischen Partizipationsversprechen und Algorithmenmacht. Wie soziale Medien politisches Handeln prägen”. Normalerweise bewerben wir unsere Bücher mit Buchlesungen und in den sozialen Medien. Ersteres geht derzeit coronabedingt leider immer noch nicht. Daher stellen wir einzelne Bücher auch im Gespräch mit den Autoren in Form von kurzen Videos auf unserem YouTube-Kanal vor. Diese Woche habe ich mit dem Autor unseres jüngsten Buches Jan-Hinrik Schmidt über sein Werk gesprochen. Auch wenn ich den Social-Media-Bereich und alle anderen Online-Aktivitäten der LZT nun seit drei Jahren betreue, seit 22 Jahren eine eigene Homepage mit blog pflege und in allen sozialen Medien aktiv bin, bin ich immer noch Lernender und freue mich über solch einen Austausch. Soziale Medien wie Facebook, YouTube, Instagram oder Twitter sind wichtige Werkzeuge der politischen Kommunikation geworden. Politikerinnen und Politiker genauso wie ehrenamtlich Engagierte nutzen sie, um über ihre Ziele zu informieren und Unterstützung zu mobilisieren. Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Hilfe an gesellschaftlichen Debatten partizipieren und ihre eigene Meinung einbringen. Zugleich können die Regeln und Mechanismen der sozialen Medien aber auch zu Filterblasen, Echokammern und Hassrede führen. Das Buch von Jan-Hinrik Schmidt beschreibt allgemeinverständlich, wie Politikerinnen und Politiker soziale Medien nutzen, wie soziale Medien Meinungsbildung und politisches Engagement verändern, und wie wir diese Entwicklungen gesellschaftlich einhegen sollten, um unsere Demokratie nicht zu gefährden. Zu bestellen ist das Buch über den beigefügten Link auf der Homepage der LZT. YouTube-Interview der LZT zum Thema