Rahmenbedingungen für RWE-Mietvertrag im Stadtrat

Letztes Spiel der Saison 2017/2018 in der 3. Liga
Heute Abend wird im Stadtrat im nichtöffentlichen Teil die Diskussion von gestern Abend fortgesetzt. Nachdem es letzte Woche nicht die notwendige 2/3-Mehrheit zur Beratung zum Thema Mietvertrag von RWE im Stadtrat gab, findet nun eine Sondersitzung statt. Gestern Abend wurde dazu schon einmal zwei Stunden im Werk- und Finanzausschuss vorberaten. Der Blick in den Nachtragshaushalt, der dem Stadtrat aktuell vorliegt, offenbart, dass der Zuschussbedarf für die MFA nicht zuletzt mit dem Abstieg und der Insolvenz von RWE deutlich steigt und jetzt über dem ehemaligen Zuschuss für das alte marode Steigerwaldstadion liegt. Und dabei war das doch alles einmal ganz anders versprochen… Beim Bau der Multifunktionsarena haben RWE und die Verantwortlichen der Stadt, auf den sportlichen Erfolg gesetzt und das Szenario eines längeren Verbleibs in der 3. Liga, Abstiegs oder gar einer Insolvenz ausgeblendet. Der Betrieb der MFA setzte weitgehend auf die Leistungsfähigkeit des Ankermieters RWE. Die CDU Stadtratsfraktion​ hat auf darauf bereits beim ersten Betreibermodell kritisch hingewiesen und davor gewarnt, allein darauf ein wirtschaftliches Betreibermodell zu konstruieren. Künftig gilt es jetzt die strengen Förderkriterien der GRW-Richtlinie zu beachten, um nicht einen noch größeren Schaden für die Stadt im Falle einer Rückzahlung der Fördermillionen zu riskieren. Heute Abend wird der Stadtrat entscheiden müssen, zu welchen Konditionen künftig im Steigerwaldstadion Fußball gespielt werden kann. Und damit dabei keine Irritationen entstehen: die prognostizierten Millionenverluste werden in den nächsten Jahren in jedem Fall entstehen, selbst wenn RWE nicht mehr im Steigerwaldstadion spielen würde. Dann würden sie sogar noch größer sein. In dem Fall würde nämlich auch die jetzt per Mietvertrag auszuhandelnde jährlich Summe von rund 90.000 Euro und einige Gelder aus Vermarktungsrechten (u.a. Namensrechte) in der Kasse des MFA Eigenbetriebs fehlen und müssten von der Stadt ausgeglichen werden. Ich gehe daher davon aus, dass der Stadtrat heute Abend mehrheitlich den ausgehandelten Rahmenbedingungen für einen Mietvertrag zustimmen wird.  

Wasserskisaison eröffnet

Immer wieder schön…
Herrliches Pfingstwetter lockte uns heute an den Nordstrand. Gemeinsam mit meinem jüngsten Sohn habe ich dort die Wasserski- bzw. Wakeboardsaison 2018 eröffnet. Seit nun über 35 Jahren fahre ich Wasserski (damals auch zum ersten Mal am Nordstrand). Vor der Wende ging das immer nur einmal im Jahr zur Saisoneröffnung mit dem DRK am Nordstrand und im Urlaub in Bulgarien. Seit vielen Jahren steht aber in Erfurt auch eine Cable-Anlage. Deutschlandweit gibt es davon rund 80. In St. Leon und Körkwitz sind wir schon gefahren und auch in Wien und auf dem Gardasee sowie natürlich in jedem Jahr in Kroatien auf der Anlage auf der Insel Pag. Die Hoffnung, dass ich irgendwann auch noch Wakeboard erfolgreich probiere habe ich aufgegeben. Mein Söhne haben dies beide schnell gelernt, aber für Papa gilt immer noch “Old School”, also zwei Bretter. Spaß macht es immer wieder und heute war zudem das Wasser auch schon mit erträglichen Temperaturen ausgestattet. Ich freue mich schon auf Kroatien. Dort werden wir sicher wieder viel Zeit an der dortigen Anlage verbringen. Bilder vom Nordstrand  

Pfingsttage mit der Familie

Lecker!
Perfektes Pfingstwetter und viel Zeit für die Familie – schönes kann das Wochenende gar nicht sein. Motorradtour mit dem Jüngsten nach Gierstädt, Herbsleben und Gebesee – natürlich gleich mit der Beschaffung des Pfingstspargels und von Erdbeeren. Zuvor Grillabend mit der Familie und danach der Besuch meines Ältesten Sohnes nebst Frau und Enkeltochter. Zusätzlich noch ein Badmintonspiel mit dem Jüngsten, DFB-Pokalfinale und das Finale der Eishockey-WM im TV – ein ruhiges und terminfreies Wochenende! Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage schöne Pfingsttage und viel Zeit für die Familie!

Frohes Pfngsten

Die schönste Blüte auf unserer Terrasse
Pfingsten – dies ist eine Aufforderung der Sendung, d.h. zu den Menschen zu gehen und den Frieden gewissermaßen ohne Furcht weiterzutragen. In diesem Sinne werden die Jünger sprichwörtlich „inspiriert“: inspirare aus dem Lateinischen bedeutet einhauchen und steht im Zusammenhang mit dem Begriff spiritus – der Geist wird eingehaucht. Das Fest der Geistesgabe bzw. des Heiligen Geistes wird damit zum Fest des Friedens. Diese Botschaft hat universellen Charakter, denn der Friede Christi, der erst durch dessen Erlösung möglich wurde, soll nunmehr an alle Menschen weiter gegeben werden. Dabei ist die Friedenstaube übrigens keine Erfindung aus der jüngeren Vergangenheit, sondern ist ein urtümliches christliches Symbol für den Heiligen Geist und damit für den Frieden. In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes Pfingstfest und ein paar erholsame, hoffentlich sonnige Tage! Ich freue mich sehr darauf, die Pfingsttage mit der Familie und den Kindern verbringen zu können. Evangelium nach Johannes 20,19-23 Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

Panse fordert Entschuldigung von Linken

Als dreiste Behauptung hat der Fraktionsvorsitzende der CDU im Erfurter Stadtrat Michael Panse die Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE „DIE LINKE kämpft gegen Verschleuderung kommunalen Eigentums“ zum gestrigen Verkauf von Grundstücken im Erfurter Stadtrat zurückgewiesen. Panse erklärt dazu: „Der Versuch des Fraktionsvorsitzenden der Linken, der Stadtverwaltung und den anderen Fraktionen im Erfurter Stadtrat die Verschleuderung kommunalen Eigentums zu unterstellen, ist eine Unverschämtheit. Dies wird weder der sachlichen Diskussion im nichtöffentlichen Teil der gestrigen Stadtratssitzung, noch dem Sachverhalt gerecht. Der Verkaufsbeschluss zu den Grundstücken erfolgt grundsätzlich auf Basis von Wertgutachten und ausgehandelten Verträgen. Dies war auch bei den Grundstücken am Anger der Fall. Die von den Linken versuchte willkürliche Festlegung von Kaufpreisen für Grundstücke entspricht nicht dem Kommunalrecht. Dies wurde von der Verwaltung nachvollziehbar dargelegt. Ich erwarte vom Fraktionsvorsitzenden der Linken eine Entschuldigung für seine Unterstellungen bei den anderen Fraktionen des Erfurter Stadtrats.“ Grundlage dieser Meldung: http://www.die-linke-erfurt.de/nc/presse/news/detail/zurueck/kreisvorstand-1/artikel/die-linke-kaempft-gegen-verschleuderung-kommunalen-eigentums/

Happy Birthday Israel und Mazel tov

Rathausfestsaal
Gestern Abend wurde im Erfurter Rathaus Geburtstag gefeiert. Und wie sich das für einen runden 70. Geburtstag gehört wurden die Gäste in die gute Stube, also in den Festsaal des Erfurter Rathauses eingeladen. Vor dem Rathaus wehte die israelische Fahne und somit war auch der Anlass klar. Vor wenigen Tagen jährte sich zum 70. Mal der Jahrestag der Staatsgründung Israels und dazu luden die Jüdische Landesgemeinde, die Stadt Erfurt und die Deutsch-Israelische-Gesellschaft zu einer Festveranstaltung ein. Unter den Gästen waren viele Vertreter aus der Politik und Kirchen, Vereine, Verbände sowie Partner der Jüdischen Landesgemeinde. Ministerpräsident Bodo Ramelow, der stellv. Botschafter des Staates Israel Avraham Nir-Feldklein und die stellvertretende Bürgermeisterin der Partnerstadt Haifa Hedva Almog hielten Grußworte, es gab isrealischen Wein und Musik. Die nachfolgende Podiumsdiskussion über 70 Jahre Israel konnte ich leider nicht verfolgen, weil wir zeitgleich Stadtratssitzung hatten. Ich war in den letzten 26 Jahren rund 15 Mal in Israel und habe dort auch gute Freunde. Ich wünsche dem Land und seinen Menschen alles Gute und Frieden in der Region. Wie schwer das ist, den Frieden zu erlangen weiß Israel vom Tag der Staatsgründung an. Alle arabischen Nachbarstaaten erklärten dem Land den Krieg. Bis heute ist das Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Israel daher ein dominierendes Thema. Neben vielen Konflikten habe ich null Verständnis dafür, dass von Seiten der Hamas die Botschaftsverlagerung nun zum Anlass für eine neue Gewaltwelle genommen wird. Die Verlegung der Botschaft halte ich persönlich für richtig. Das politische Leben in Israel findet in Jerusalem statt. Parlament, Ministerien und alle wichtigen israelischen Regierungsinstitutionen sind in Jerusalem. Wir waren in den letzten Jahren mehrmals auch in Ramallah (wo das politische Leben der Palästinenser stattfindet) und Jericho zu Gesprächen mit palästinensischen Politikern. Es gab Zeiten, da zeichnete sich eine positive Entwicklung ab. Ich war aber auch vor einem Jahr an der Grenze zu Gaza. Wir haben mit Menschen gesprochen, die dort leben und mit Raketen aus Gaza angegriffen werden. Die Grenze und deren Grenzsicherungen schützt sie weitgehend. Wenn nun dort versucht wird, mit Gewalt diese Grenze zu überschreiten und von der Hamas zu Gewalt gegenüber Juden aufgerufen wird, ist es die Aufgabe der IDF (der israelischen Armee) für die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen zu sorgen. Ob und wann welche Art dazu gewählt wird, kann nur von den Verantwortlichen vor Ort entschieden werden. Meine Gedanken und guten Wünsche sind oft bei den Freunden in Israel und im nächsten Jahr werde ich wieder dort sein. Bis dahin Happy Birthday und Mazel tov!  

Sportliche Tagesordnung im Stadtrat – ohne den Mietvertrag für RWE

Stadtratssitzung mal wieder zweitägig
Ausgesprochen sportlich geprägt war die Tagesordnung zur heutigen Mai-Stadtratssitzung. Etliche Anfragen und Anträge beschäftigten sich mit sportlichen Themen. Bei den Stadtratsanfragen habe ich danach gefragt, wo eigentlich die vor zwei Jahren versprochene Sportförderrichtlinie bleibt. Die ernüchternde Antwort – der zuständige Erfurter Sportbetrieb war mit dringlicheren Aufgaben belastet (u.a. Multifunktionsarena und RWE) und zudem wüsste man nicht welche grundlegenden Änderungswünsche es bei Förderhöhen und Förderzwecken vom Stadtrat gäbe. Mit einer weiteren Anfrage wollte mein Stadtratskollege Michael Hose wissen welche Prioritätensetzungen es für die Sanierung von Schulsporthallen gäbe. Die Verwaltung listete diese zwar auf, schränkte aber ein, dass dies zumeist abhängig sei von noch nicht zugesagten Fördermitteln. Konkret wurde es danach bei der Beratung von Stadtratsanträgen. Zunächst stand der Antrag des Ortsteilbürgermeisters von Kerspleben an. Dabei ging es um die Sportstättentarifordnung, selbst für Familiensportfeste oder Bambiniturniere von den Vereinen Gebühren einfordert. Im konkreten Fall ging es um die Durchführung eines Feriencamps und eine dazu beantragte Beitragsbefreiung. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine generelle Änderung der Sportanlagentarifordnung einzufordern, um die Vereine von diesen Kosten zu entlasten. Erfreulicherweise gab es dazu eine breite fraktionsübergreifende Zustimmung und schließlich der wohlwollende Verweis in die zuständigen Ausschüsse. Weiter ging es mit dem Antrag der SPD zur Fortschreibung und Weiterentwicklung des Sportstättenleitplanes. Ob und wann aus diesem Antrag ein Sportentwicklungskonzept wird bleibt offen. Die Verwaltung spielte den Ball zurück und forderte erst einmal Finanzmittel für eine externe wissenschaftliche Begleitung (rund 100.000 Euro). Diese Mittel gibt es frühestens mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 und damit ist dann außer der Analyse noch keiner einzigen Sportstätte geholfen. Eine andere (eigentlich erwartete) Vorlage gab es erst gar nicht auf der Tagesordnung. Vor der OB-Wahl mehrfach angekündigt und jetzt heimlich still und leise wieder versenkt wurde das Thema des Baus einer großen Ballsporthalle auf der Fläche der alten Schalenhalle. Die Rockets plagen mit dem Abstieg in die ProA jetzt andere Sorgen und zudem können sie, zumindest in der 2. Liga, auch in der Riethsporthalle spielen. Aber auch das Thema der Sanierung/Umbau der Eisporthalle ist kein Thema mehr für den Oberbürgermeister. Ich sehe in dem ganzen nach wie vor ein großes Investitionsdefizit verbunden mit Planlosigkeit. Unsere Stadtspitze reagiert aber agiert nicht.
Die notwendige Erklärung für den NOFV
Mehrheit für Dringlichkeit für Mietvertrags RWE nicht erreicht Wenn es dann aber um das reagieren geht wird es schnell hektisch. Im nichtöffentlichen Teil stand der Mietvertrag für RWE in der Regionalliga in Dringlichkeit auf der Tagesordnung. Ohne die zugesagte Vorberatung wurde der Stadtrat unter Druck gesetzt, dem sofort zuzustimmen. Um so einen Antrag in Dringlichkeit beraten zu können, benötigt es aber eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Stadtratsmitglieder und diese wurde nicht erreicht. Strittig war bereits bei der Begründung der Dringlichkeit die Frage ob es eine ausreichende Zeit zur Vorberatung in den Fachausschüssen gab. Darüber hinaus lag dem Stadtrat zur Begründung der Dringlichkeit ein Formblatt IX des Nordostdeutschen Fußballverbandes vor, bei dem lediglich eine Erklärung von Verein und Stadt zu unterschreiben ist. Darin wird bestätigt, dass eine Spielstätte für die Saison zur Verfügung steht, welche nicht von mehr als zwei Vereinen genutzt wird. Die Vorlage eines abgeschlossenen Mietvertrages wird vom NOFV gar nicht gefordert. Natürlich muss es spätestens zum Saisonbeginn zwischen Stadt und RWE einen Mietvertrag geben. Dieser kann aber auch später beschlossen werden und vor allem ausformuliert zuvor in den Fachausschüssen beraten werden. In der kommenden Woche sollen nun am Dienstag die Ausschüsse dazu tagen und am Mittwoch soll es eine Sondersitzung des Stadtrates geben.  

Familien besser unterstützen

Am heutigen 15. Mai ist der internationale Tag der Familie. “Dieser Tag dient dazu, um nachhaltig in Erinnerung zur rufen, welchen wichtigen Stellenwert die Familie in unserer Gesellschaft hat”, betont CDU-Fraktionschef Michael Panse. Die Landeshauptstadt Erfurt definiert sich als “familienfreundlich”. Das ist gewiss schon in vielen Punkten Realität, insbeondere der Familienpass hat eine Vorbildwirkung, aber es gibt auch noch Stellen, wo Verbesserungsbedarf besteht, beispielsweise beim familiengerechten Wohnraum. Die CDU-Fraktion hat dazu aktuell einen Stadtratsantrag zur Verbesserung eingebracht. Besonderen Unterstützungsbedarf sieht die CDU zudem für Familien mit mehreren Kindern. Mehrkindfamilien sollten beispielsweise künftig ein stärkeres Entgegenkommen bei Eintrittspreisen in kommunale Einrichtungen erwarten dürfen. Bei den Themen Kitas, Schulen und Spielplätze sind noch immer immense Sanierungs- und Neubaubedarfe zu verzeichnen. Um das Wunsch- und Wahlrecht bei der Kinderbetreuung umzusetzen, braucht die Stadt mehr Plätze in Kitas und der Kindertagespflege. “Erfurts Bevölkerung wächst erfreulicherweise stetig weiter. Es kommen auch viele Familien zu uns. Dies sollten wir mit einem Angebot, das noch familienfreundlicher ist, würdigen”, betont Panse abschließend.

Schilda in Erfurt

Immer mal ein neues Schild – mehr nicht…
Parkraumbewirtschaftung ist in Erfurt Mangelverwaltung und zudem durch verwirrende Aktionen der Stadt erschwert. Im Brühl wurden in den letzten Wochen erneut Verkehrszeichen im Zusammenhang der Parkbeschränkungen ausgewechselt. Dies sorgt für Irritationen bei Anwohnern und sonstigen Parkplatzsuchenden. Nachfragen gab es insbesondere dahin gehend, welche Anwohnerparkausweise mit welcher Kennung (Buchstaben oder Ziffern) derzeit und künftig gültig sind. Im Rahmen einer Stadtratsanfrage habe ich den Oberbürgermeister gebeten, Licht in das Dunkel zu bringen. Leider kam dabei die wenig erfreuliche Antwort heraus, dass immer noch geprüft und überlegt wird, wann und wie das Parkraumbewirtschaftungskonzept greift. Klar ist nur, wenn es so weit ist, werden wieder die Schilder umgeschraubt. Der städtische Straßenbetriebshof wird weiter intensiv beschäftigt sein, im Stadtgebiet umzudekorieren. Eigentlich sollte die Parkraumbewirtschaftung bereits Mitte Januar starten. Seit dem stehen die Parkscheinautomaten nutzlos in der Gegend rum. Es bleibt auch künftig dabei, erst muss man in Erfurt einen Parkplatz finden und dann nachsehen, welches Schild diesem Parkplatz tagesaktuell zugeordnet ist. Nachfolgend die Fragen und die Antworten:
  1. Gibt es inzwischen ein aktuelles Konzept zur Parkraumbewirtschaftung und welche Aufteilung der Bewirtschaftungszonen ist derzeit gültig?
  2. Welchen Zweck hatte der mehrfache Wechsel der Schilder in den vergangenen Wochen und welche Kosten sind dadurch entstanden?
  3. In welchem Umfang sind Schilder darüber hinaus im Stadtgebiet getauscht worden und ist dies nun die endgültige Beschilderung?
Zu 1.) Mit dem Stadtratsbeschluss 0160/12 vom 18.07.2012 “Verkehrsentwicklungsplan Erfurt – Teil Innenstadt einschließlich Wirtschaftsverkehr” wurde diese Konzeption als Handlungsgrundlage für die Verwaltung bestätigt – gleichzeitig beauftragte der Stadtrat die Verwaltung ein Parkraumkonzept für die Innenstadt zu erarbeiten. Diese wurde mit dem Stadtratsbeschluss 0129/14 am 29.01.2015 bestätigt. Mit diesem Konzept wurden im Wesentlichen nachfolgende Maßnahmen festgelegt: ► Erweiterung des Bewohnerparkens auf die gesamte Innenstadt ► Mischparken ohne Parkdauerbegrenzung als Bewirtschaftungsform ► Neuordnung der Bewohnerparkgebiete Ursprünglich war die Neuordnung der ehemaligen Bewohnerparkgebiete: ► A – Neuwerkstraße (teilweise) ► C – Südlicher Ring (teilweise) ► E – Andreasviertel ► F – Domplatz ► H – Brühl ► L – Rudolfstraße und die damit verbundene Überführung in die neuen Bewohnerparkgebiete 1, 4 und 5 zum 15.01.2018 vorgesehen. Für diese Zielsetzung wurden alle erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen, wie die Errichtung der Parkscheinautomaten, die Anpassung der verkehrsregelnden Beschilderung sowie die Ausgabe der Bewohnerparkausweise für die neu bewirtschafteten Gebiete durchgeführt. Allerdings hat sich im Rahmen dieser Vorbereitungen zusätzlicher Klärungsbedarf hinsichtlich des Kreises der Berechtigten, welche ihr Fahrzeug im bewirtschafteten Gebiet ohne Zahlung von Parkgebühren parken dürfen, ergeben – neben den Anwohnern, die mit einem Bewohnerparkausweis (30 Euro pro Jahr) kostenfrei parken können, gibt es auch für Handwerker, Pflegedienste und andere Dienstleister die Möglichkeit, mit einem Serviceparkausweis (160 Euro pro Jahr) ohne Parkschein ihren Wagen abstellen zu können. Es hat sich gezeigt, dass die gemeinsame von IHK, Stadt Erfurt und angrenzenden Kommunen vereinbarte Liste der zulässigen Nutzer für diesen Ausweis überprüft werden muss. Prominentes Beispiel ist die Diskussion um den Beruf der Hebamme – diese können diesen Ausweis bisher noch nicht erhalten. Durch die Stadtverwaltung wurde daher Kontakt mit der IHK aufgenommen, um mit den benachbarten Kommunen eine überarbeitete Liste abzustimmen und zu veröffentlichen. Aus diesem Grunde wurde der geplante Start des Parkraumkonzeptes zum 15.01.2018 angehalten. Bis zur abschließenden Klärung des Nutzerkreises, welche in Kürze erfolgen soll, gilt noch die ursprüngliche Einteilung der Bewohnerparkgebiete und somit in den neu zu bewirtschaftenden Gebieten die Gebührenfreiheit. Die bereits ausgegebenen Bewohnerparkausweise mit den Ziffern für die neuen Gebiete 1, 4 und 5 sind dabei ebenso gültig wie die Ausweise mit den Buchstaben für die alten Gebiete. Nach vollständiger Umsetzung des Parkraumkonzeptes werden alle ehemaligen Bewohnerparkgebiete mit Buchstaben in die neuen Bewohnerparkgebiete mit den Ziffern 1 bis 5 überführt sein. Die Bewohnerparkausweise mit den Buchstaben behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit und werden bei Neuaustellung durch Ausweise mit Ziffern ersetzt. Zu 2.) Die verkehrsregelnde Beschilderung wurde mit dem Ziel des Starts des Parkraumkonzeptes zum 15.01.2018 auf den neuen Zuschnitt des Parkraumbewirtschaftungsgebietes umgestellt. Durch die Verschiebung des Starts ist eine Deaktivierung der Verkehrszeichen sowie zu einem nicht unerheblichen Teil sogar eine Umbau der Beschilderung auf den alten Zustand erforderlich gewesen. Diese Leistungen wurden sukzessive von Mitarbeitern des städtischen Straßenbetriebshofes durchgeführt. Da die alte Beschilderung noch im Lager des Straßenbetriebshofes vorhanden war, sind hierdurch keine Kosten entstanden. Zu 3.) Unabhängig von dem Austausch von verkehrsregelnder Beschilderung in den Bewohnerparkgebieten 1, 4 und 5 sind im übrigen Stadtgebiet keine Schilder im Zusammenhang mit der Umsetzung des Parkraumkonzeptes ausgetauscht worden. Sobald die in der Beantwortung zu Frage Nr. 1 beschriebenen Klärungen erfolgt sind, muss die verkehrsregelnde Beschilderung wieder für den Zustand, wie er zum am 15.01.2018 geplanten Start der Parkraumkonzeptes vorgesehen war, versetzt werden. Insofern stellt die derzeitige Beschilderung wiederum nur einen Zwischenzustand dar. Die Umrüstung der Verkehrszeichen wird ebenfalls wieder durch die Mitarbeiter des städtischen Straßenbetriebshofes erfolgen.  

Dino-Sterben

Die Fans waren auch beim letzten Spiel vollzählig
Gleich zwei Dinos mussten sich heute von ihrem Publikum verabschieden und werden in der kommenden Saison eine Liga tiefer Fußballspielen. Seit 1999 bin ich RWE-Mitglied und war seit dem bei der überwiegenden Zahl der Spiele im Steigerwaldstadion dabei. Es gab in all den Jahren viele erfolgreiche Stunden, aber auch viele erfolglose Spiele. Meist war ich bei den Heimspielen mit einem meiner drei Söhne und auch heute war ich nach der Eröffnung der Freibadsaison im Nordbad mit meinem Jüngsten bei RWE dabei. Gegen Würzburg gab es am Ende vor 5.465 Zuschauern eine 1:3 Niederlage – die letzte nach nunmehr 10 Jahren in der 3. Liga. Viele Spieler werden nicht bleiben und so wird es im kommenden Jahr einen Neuaufbau in der Regionalliga geben. Am kommenden Mittwoch werden wir im Stadtrat über den Mietvertrag für das Steigerwaldstadion entscheiden. Ich wünsche RWE, dass der Neuaufbau nach der Insolvenz gelingt und der Dino in die 3. Liga zurückkehrt. Die Wünsche des Wiederaufstiegs begleiten auch den HSV. Für den Bundesliga-Dino war es heute ebenfalls das letzte Spiel in der. 1. Liga. Nach mehr als 50 Jahren muss das Gründungsmitglied der Bundesliga trotz eines 2:1 Sieges absteigen. Ich erinnere mich an mehrere Spiele beim HSV – gleich drei Mal war ich in der Arena bei Spielen des HSV dabei und bin seit meiner Jugend schon HSV-Fan. Ich hoffe sehr, dass der heutige Tag irgendwann in Vergessenheit gerät und von einer Aufstiegsfeier überlagert wird. Bilder vom letzten RWE-Spiel in der 3. Liga