Kevin allein auf der Wache…

BILD von heute
BILD von heute
Nachdem der G20-Gipfel nun beendet ist, beginnt das politische und tatsächliche Scherben aufsammeln. Dazu gehört auch die Suche der Polizei nach den Verantwortlichen für die Gewalttaten. Während die Politik zu Recht über die Gefährlichkeit der Linksextreminsten diskutiert, versuchen sich die geistigen Brandstifter aus ihrer Verantwortung zu mogeln. Bei der Suche nach den Tätern, die verantwortlich sind für über 500 verletzte Polizisten (davon 13 aus Thüringen), gibt es vor allem in den sozialen Netzwerken Diskussionen über die Persönlichkeitsrechte von ihnen. Die BILD hatte gestern mit einer Serie an unverpixelten Bildern von Steinewerfern und Plünderern die Frage nach den Tätern öffentlich gemacht. Das hatte gleich mehrere Ergebnisse: Zunächst hat sich der erste dieser Typen selbst gestellt und bei ihm passt wieder jedes Klischee. Der 19jährige Kevin wohnt bei seiner Oma in Hamburg und hat sich mit einem schlechten Gewissen im Gepäck auf der Polizeiwache gestellt – wahrscheinlich nachdem ihn seine Oma an den Ohren gezogen oder das Taschengeld gesperrt hat. Und manche Dinge passieren eben so, wie du sie dir nicht ausdenken kannst. Vor 10 Tagen hat die Fraktion die Linke noch bei der Vorlage des Diskriminierungsberichtes der Bundesregierung vorgeschlagen, Kevin besonders zu schützen. Natürlich hatten sie nicht den Kevin im Blick und natürlich haben sie sogar ein wichtiges Thema angeschnitten. Diskriminierungen wegen der sozialen Herkunft oder dem äußeren Erscheinungsbild gibt es in unserer Gesellschaft und ich bin der Meinung bei Bereiche sollten als Diskriminierungsmerkmale in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgenommen werden. Das zweite Ergebnis der BILD-Bilder ist eine Diskussion um Persönlichkeitsrechte. Während die einen im Netz darauf bestehen, verweisen die anderen auf die §22 und §23 des Urheberschutzgesetzes. Darin ist geregelt, dass die Veröffentlichung von Bildern im Rahmen von Aufzügen und Demonstrationen möglich sei – allerdings mit Einschränkungen. Wie der Rechtsstreit im Einzelnen ausgeht ist offen – ich persönlich finde es richtig, dass Gewalttäter sich nicht sicher sein dürfen, dass sie auch später noch gefasst werden. Aber auch das bleibt in unserem Rechtsstaat festzuhalten: für Fahndungsaufrufe ist die Polizei zuständig. Wer also Bilder von möglichen Straftätern hat sollte sie der Polizei zur Verfügung stellen. Unabhängig davon ist aber nun Kevin nicht mehr allein zu Hause sondern auf der Wache. Gegen ihn wird nun wegen schwerem Landfriedenbruch ermittelt und nach seiner Aussage durfte er erst einmal wieder nach Hause gehen.  

Zweites Klassentreffen mit Fury

Fury in the Slaughterhouse
Fury in the Slaughterhouse
Inzwischen ist es schon vier Jahre her. Damals feierte Fury in the Slaughterhouse auf der Expo-Plaza in Hannover ein umjubeltes Klassentreffen mit zehntausenden Fans. Nach der Auflösung der Band im Jahr 2008 hatten die Fans auf ein Comeback gehofft und entsprechend war die Begeisterung. Dabei gab es das Versprechen an die Fans zum nächsten Klassenreffen nicht erst in fünf Jahren einzuladen. Daran haben sich die Furys gehalten und zum 30jährigen Bandjubiläum wieder eine Revival-Tour durch Deutschland organisiert. Samstagabend machte Fury in the Slaughterhouse dazu auch auf dem Erfurter Petersberg Station. Im Interview mit der TA erklärte Kai Wingenfelder zuvor die Intention der Klassentreffen. Parkplatzprobleme hatten wir nicht – die wenigen hundert Meter bis zur Zitadelle am Petersberg konnten wir erlaufen und so waren wir natürlich auch beim zweiten Klassentreffen wieder dabei. Wie es sich bei einem Klassentreffen gehört ging es um die alten Geschichten. Exakt 30 Stücke in zweieinhalb Stunden boten alles, was die Fans kannten und mitsingen konnten. “Won´t Forget These Days” war Motto und Hymne zugleich. Ein absolut schöner Abend vor unserer Haustür! Sonntag Abend wurde die Bühne auf dem Petersberg gleich noch einmal genutzt. Die Bonnie Tyler bestieg die Bühne, und hatte mit Peter Schilling noch einen der Stars der NDW im Vorprogramm. Dieses Mal waren wir zwar nur als Zaungäste dabei, aber in der Abendsonne mit einem kühlen Getränk auf der Petersbergwiese hat auch das Erinnerungen an die “guten alten Zeiten” geweckt. Bilder des Abends

Erfurt kann Leichtathletik!

In der MFA
In der MFA
Goldrichtig war die Entscheidung des Erfurter Stadtrates beim Umbau des Steigerwaldstations den Leichtathletik-Standort zu erhalten. Es gab durchaus Stimmen, die ein reines Fußballstadion wollten, aber die übergroße Mehrheit des Stadtrats wollte an die lange Leichtathletiktradition anknüpfen und so wurde die Laufbahn erhalten (inzwischen sogar erneuert) und damit die Voraussetzungen für große Leichtathletikveranstaltungen geschaffen. Vor zwei Jahren gab es schon erste Gespräche zur Ausrichtung einer Deutschen Meisterschaft. Breite Zustimmung signalisierte der Erfurter Stadtrat und an diesem Wochenende war es dann soweit. Am Freitagabend beim festlichen Empfang im Rathaus wies der Leichtathletikpräsident darauf hin, dass es schon zwischenzeitlich Unsicherheiten ob der Baunachrichten aus Erfurt gab, aber am Ende ist das Stadion ja wenigstens zu den 117. Deutschen Meisterschaften fertig geworden (immerhin fast ein Jahr nach dem geplanten Fertigstellungstermin). An diesem Wochenende war der ganze Stadion-Ärger einmal vergessen und selbst die Stadionverantwortliche Beigeordnete Kathrin Hoyer konnte sich einmal freuen. Perfektes Ambiente und am Ende an den beiden Tagen zusammen rund 26.000 Besucher machen Lust auf mehr. Ich war mit meinem jüngsten Sohn den ganzen Samstag dabei und auch wir waren von der Stimmung mitgerissen. Tolle sportliche Leistungen und viele Normerfüllungen für die Weltmeisterschaften. Erfurt hat sich für weitere Leichtathletikevents empfohlen (im Gespräch ist eine Junioren Europameisterschaft). Neben den vielen aktiven Sportlerinnen und Sportlern waren auch viele Leichtathletikgrößen vergangener Tage dabei. Besonders gefreut habe ich mich über ein Gespräch mit Heike Drechsler. Bilder vom Wochenende

Klare Distanzierung ist gefordert!

Fraktionstür der Linken
Fraktionstür der Linken
„Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem“ so erklärte es vor genau drei Jahren die damalige Bundesfamilienministerin Schwesig (SPD). Bereits damals rief diese Aussage heftigen Widerspruch hervor. Wenn es aber eine Bestätigung für die Kritik an diesen Worten bedarf, dann ist dies derzeit besonders anschaulich in Hamburg zu sehen. Eigentlich wollte ich dazu auf meiner Homepage nichts dazu schreiben und den linken Chaoten nicht mehr Beachtung schenken, als sie verdienen. Allerdings machen die Bilder von verletzten Polizeibeamten, brennenden Autos und vermummten Kriminellen fassungslos und wütend. Darüber hinaus ärgert mich der Umgang mit diesem Thema – insbesondere bei Linken und Grünen, die aktiv zu den Protesten aufgerufen haben (das ist ihr Recht) und teilweise mitmarschieren (auch das ist ihr Recht). Was sie aber nicht tun ist sich von den Gewalttaten und Tätern zu distanzieren und das fordere ich im Namen der CDU-Fraktion von ihnen (siehe PM von heute dazu). Unsere Forderung richtet sich insbesondere an die Linke. Vor genau einem Jahr haben wir ein Seminar der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linken kritisiert. „Aktionstraining – Polizeigewalt durchfließen“, war der Titel der Veranstaltung, die sich explizit gegen die Polizei und polizeiliche Maßnahmen bei Demonstrationen richtete. Zu den Protestdemonstrationen rund um G20 ruft die Linke im Erfurter Stadtrat mittels eines Plakates an ihrer Fraktionstür im Rathaus auf. Dies ist zwar eigentlich im Rathaus gar nicht erlaubt, wird aber offensichtlich toleriert. In dem Demonstrationsaufruf der Linken vermisse ich das klare Bekenntnis gegen Gewalt und für friedliche Proteste und dies gibt Anlass zur Sorge. In den vergangen Wochen haben wir uns regelmäßig klar und deutlich fraktionsübergreifend gegen Rechtsextremisten positioniert. Ich bin gespannt ob dies auch gegenüber dem „aufgebauschten Problem Linksextremismus“ so klar sein wird!

CDU-Fraktion verurteilt linksextreme Gewalt

Panse fordert Linksfraktion zu Distanzierung auf In Anbetracht der Eskalation linksextremer Gewalt im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg und im Zusammenhang linksextremer Sabotageakte an der Bahninfrastruktur in den vergangenen Wochen zeigte sich CDU-Fraktionschef Michael Panse besorgt. Mit Befremden nimmt er zur Kenntnis, dass neben dem Aufruf des Landesverbandes der Linkspartei auch die Erfurter Stadtratsfraktion der Linken in Form von Plakatierung am Eingang ihrer Fraktionsräume im Rathaus zur aktiven Beteiligung an den Demonstrationen in Hamburg und entsprechenden Spenden aufruft. Dabei hält Panse fest, dass parteipolitische Aktivitäten in der Form im Rathaus nichts zu suchen hätten. Für die CDU-Fraktion ist zudem der Aufruf zur Demonstration gegen den G20-Gipfel ohnedies höchst umstritten, da hier keine klare Distanzierung zu den Gewalttaten der linksautonomen Szene und ander Organisationen erfolgt. Die CDU-Fraktion fordert daher in dem Zusammenhang eine klare Distanzierung aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen von den linksextremen Gewalttaten und Übergriffen in Hamburg. „Es ist vollkommen legitim vom Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Gleichzeitig müssen aber diejenigen verurteilt werden, die es missbrauchen. Letztere agieren dabei zum Schaden derer, die tatsächlich friedlichen Protest einlegen wollen“, kommentiert Panse. “Die CDU-Fraktion wird dies im Erfurter Stadtrat thematisieren. Wir distanzieren uns klar von linksextremer und rechtsextremer sowie anders motivierter Gewalt. Wir erwarten ein konsequentes staatliches Vorgehen dagegen und danken ausdrücklich den Polizistinnen und Polizisten vor Ort. Dieses klare Bekenntnis erwarten wir auch von den anderen Fraktionen im Erfurter Stadtrat”, erklärt Panse abschließend.

Gute ÖPNV-Struktur in Erfurt nicht gefährden

Panse: OB und rot-rot-grüne Abgeordnete sollen sich im Land einsetzen Die Erfurter Verkehrsbetriebe benötigen in den kommenden Jahren neue Fahrzeuge im Straßenbahnbetrieb. Dies ist aktuell den Medien zu entnehmen. Fördermittel jedoch sind kaum vorhanden – obwohl der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien im Land Gegenteiliges besagt. Besonders mit Blick auf die Bundesgartenschau, mahnt dabei CDU-Fraktionschef Michael Panse, ist die Anschaffung weiterer Fahrzeuge zwingend, nicht nur um alte zu ersetzen, sondern auch um den Besucherstrom ausreichend befördern zu können. Er erklärte dazu: „EVAG-Chefin, Frau Berg, verdeutlichte mehrfach, dass in Erfurt dringend neue Fahrzeuge benötigt werden, jedoch nicht ausreichend Fördermittel bereit stehen. Dies ist sowohl dem Oberbürgermeister, als auch den rot-rot-grünen Stadträten, die ebenso im Landtag sitzen, seit längerem bekannt. Dennoch tragen sie eine Fördermittelpolitik mit, die den eigenen Koalitionszielen widerspricht. Im Vergleich zur Vergangenheit sind die Fördermittel für Straßenbahnen eher rückläufig. Panse fordert daher vom Oberbürgermeister und den rot-rot-grünen Mandatsträgern, die sowohl im Erfurter Stadtrat, als auch im Thüringer Landtag sitzen, dass sie der ÖPNV-Förderung im Land ausdrücklich Nachdruck verleihen. „Sie sollen sich im Land für ihre Stadt Erfurt einsetzen und, statt Sonntagsreden zu Klimaschutz und Erderwärmung zu halten, klare und ausreichende Verbindlichkeiten für die ÖPNV-Förderung in Erfurt bewirken“, kommentiert Panse abschließend.

Engagement gegen Rechtsextremisten

Bunter Protest am Erfurter Rathaus
Bunter Protest am Erfurter Rathaus
Regelmäßig im Frühsommer tauchen Neonazi-Gruppierungen in Erfurt auf und beschäftigen Polizei und Zivilgesellschaft. Genauso regelmäßig positioniert sich der Erfurter Stadtrat gegen rechtsextreme Aufmärsche und es engagieren sich Bürger und Bürgerinnen in unserer Stadt. Und leider wird danach dann auch genauso regelmäßig darüber diskutiert, wer sich wie noch hätte engagieren können. An diesem Samstag hatte die Partei “Die Rechte” einen Demonstrationszug durch die Innenstadt angemeldet. Vom Bahnhof zum Domplatz sollte die Route mit 200 Teilnehmern gehen. In seiner letzten Stadtratssitzung hat der Erfurter Stadtrat eine Resolution dazu verkündet und zudem haben sich die Stadträte am Samstag Vormittag zu einem bunten Protesttreffen vor dem Rathaus versammelt. Etliche Jugendgruppen riefen dazu auf, die Wegstrecke der Neonazis zu blockieren und setzten dies mehr oder weniger erfolgreich in die Tat um. Erfreulicherweise waren es nur magere 40 Neonazis die fahnenschwenkend durch die Innenstadt zogen und wenn nicht verkehrstechnisch die halbe Innenstadt lahmgelegt gewesen wäre hätten es die meisten Erfurter kaum mitbekommen. Wir können froh sein, dass sich die Beteiligung an solchen Aufmärschen inzwischen überschaubar gestaltet – es besteht aber kein Grund sich deshalb zurück zu lehnen. Protestresolutionen und Straßenblockaden dienen in aller Regel zur jeweiligen Vergewisserung der eigenen Positionen, aber die Probleme werden damit nicht gelöst. Wir haben auch in Erfurt strukturelle Probleme in einigen Stadtteilen. Die vor einigen Wochen heftig diskutierte Studie zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland benannte den Erfurter Herrenberg als Problemort. Weder solch eine pauschale Stigmatisierung von Orten, als auch die oberflächliche Ursachenforschung der Studie werden der Situation gerecht. Vor allem aber gibt es keine einfachen Antworten oder gar Lösungen. Ich wünsche mir, dass wir nach der Sommerpause einmal die Gelegenheit finden kommunalpolitisch an Lösungen zu arbeiten. Bis dahin wünsche ich mir aber vor allem, dass unsere Landeshauptstadt von Populisten und Extremisten weitgehend verschont bleibt. Und auch dies aus aktuellem Anlass – ich wünsche mir, dass die Polizeibeamten ihren Job ohne Beeinträchtigungen und Behinderungen tun können. In Berlin hat ein Landesparteitag der Linken an diesem Wochenende dazu aufgerufen, die Polizeiarbeit zu behindern. Da ging es um die Räumung einer besetzten linken Ladenwohnung in Neukölln.

Politische Sommerpause (fast)

Die Erklärung aus dem Jahr 2013
Die Erklärung aus dem Jahr 2013
Stadtrat und Landtag sind (angepasst an die Sommerferien in Thüringen) schon in der politischen Sommerpause. Der Bundestag in Berlin ist es noch nicht und trifft sich am morgigen Freitag noch einmal zu einer emotionalen Debatte. Zumindest lässt die derzeitige öffentliche Diskussion erwarten, dass es hoch her gehen wird. Beim Thema “Ehe für alle” sind insbesondere bei der CDU/CSU die Meinungen gespalten. Um es gleich zu Beginn zu sagen, ich bin für den Kurs der Bundeskanzlerin in dieser Frage und ich finde es auch richtig, dass der Bundestag Farbe bekennt. Ich denke, dass jeder Mensch das Recht hat glücklich zu leben und selbst zu entscheiden, welche Form der Partnerschaft er mit einem anderen Menschen wählt – aber dazu muss er auch diese Wahloption haben. Schon vor etlichen Jahren habe ich, nicht zuletzt durch meine Tätigkeit als Ansprechpartner der Landesregierung für Antidiskriminierungsfragen, dazu positioniert. In meinem Büro hängt auch heute noch die Absichtserklärung zur Schaffung einer diskriminierungsfreien Gesellschaft, die damals im Jahr 2013 von der Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Christine Lüders unterschrieben wurde. Ich bin zwar für das Thema nicht mehr zuständig, aber ich fühle mich dem Thema verpflichtet. Wenn zwei Menschen füreinander verbindlich und dauerhaft Verantwortung übernehmen wollen, dann sollen sie das tun dürfen. Seit vielen Jahren gibt es zwar das Instrument der eingetragenen Partnerschaften, aber ich kann verstehen, dass dies für die Betroffenen nicht das gleiche ist. Insbesondere Adoptionen sind ihnen damit verwehrt und dies obwohl sie auch Verantwortung für Kinder übernehmen wollen und können. Emotional wurde das Thema, wenn ich mich richtig erinnere, auch beim Bundesparteitag 2012 in Hannover diskutiert. Damals gab es einen Initiativantrag mehrerer Bundestagsabgeordneter, der die steuerliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften forderte. Ich habe damals diesen Antrag ausdrücklich unterstützt und obwohl er knapp scheiterte vorausgesagt, dass die Diskussion dazu weiter gehen wird. Jetzt ist die Zeit dafür Entscheidungen im Bundestag zu treffen. Eine übergroßen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt eine Gleichbehandlung und so bin ich auch überzeugt, dass der Gesetzentwurf der Länderkammer morgen eine Mehrheit im Bundestag finden wird. Kommunalpolitisch wird es in den nächsten Wochen ruhiger werden. Über die Sommerpause tagen nur drei der Stadtratsausschüsse mehr oder weniger regelmäßig. Der Hauptauchuss zu grundsätzlichen Themen, der Buga-Ausschuss (bei Bedarf) und der Finanzausschuss (der hat immer irgendetwas zu entscheiden, auch wenn es noch immer keinen bestätigten Haushalt in der Landeshauptstadt gibt. Ich freue mich, wie viele meiner Fraktionskollegen jetzt auf die Sommerferien. Mit der Familie geht es zwei Wochen nach Lanzarote und danach noch mit meinen beiden Jungs für zehn Tage nach Kroatien auf die Insel Pag – Wasserski, Motorboot und so Jungs-Zeug halt 😉 Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich schöne Sommertage. In größeren Abständen melde ich mich auch hier im Blog und ansonsten geht es Mitte August mit voller Kraft in den Bundestagswahlkampf.

Welcome in Erfurt

18766562_490168414657682_7907853483722612271_oReichlich zu tun gibt es für das Management und unseren neuen Trainer, bis Anfang August das Training für unser neues Team vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam beginnt. Dabei wird sich das Bild der Mannschaft sehr deutlich verändern. Aus dem ehemaligen 12er Kader werden möglicherweise nur vier bleiben. Aber ich freue mich trotzdem, dass viele unserer Spielerinnen nach dem Erstligajahr Angebote von Mitbewerbern bekommen haben. Es ist ja durchaus auch eine Bestätigung unserer Arbeit, dass Selma und Lisa nach Wiesbaden gehen sowie Toni nach Potsdam. Unsere Spielerinnen haben sich im zurückliegenden Jahr in der 1. Liga weiter entwickelt. Wir hätten sie alle gerne bei uns behalten – dies gilt ausdrücklich auch für die transatlantische Achse. Insbesondere die beruflich bedingte Absage von Ali Skayhan schmerzt und so war die Suche nach einer neuen Zuspielerin weit oben auf dem Aufgabenzettel unseres Trainers. Heute konnten wir nun die erste Neuverpflichtung der Saison verkünden. Herzlich Willkommen in Erfurt Bailey Nichol! Von der Morehead State University aus Kentucky kommt die 22jährige zu uns. Von ihrer Schwester Valeri Nichol, die in der ersten Liga für Stuttgart spielte hat sie zumindest vom deutschen Volleyball schon gehört und wir freuen uns auf sie. In den nächsten Tagen werden wir die nächsten Verträge fixieren und so wird sich die Mannschaftsliste Stück für Stück füllen. Pressemitteilung zu Bailey 19424141_505524343122089_8491730509569205514_nMit der US Amerikanerin Bailey NICHOL gibt das Management von Schwarz-Weiss Erfurt die erste Neuverpflichtung für die Saison 2017/18 bekannt. Die zuletzt für die Morehead State University im US Bundesstaat Kentucky spielende 22jährige Zuspielerin schließt die Lücke, die durch die beruflich bedingte Absage von Ali Skayhan entstanden war. Cheftrainer Jonas Kronseder sieht in der talentierten Amerikanerin viel Potential und ist davon überzeugt, dass sie dem Team in der kommenden Saison enorm helfen kann. Für Bailey Nichol ist es eine Chance ihre sportliche Entwicklung auf hohem Niveau in der 1.Bundesliga fortzusetzen und Freude zugleich, erstmals einen Profivertrag in Übersee erhalten zu haben. Ihre Schwester Valerie spielte bereits in Deutschland für Allianz MTV Stuttgart in der höchsten Deutschen Liga, so ist es Ansporn genug für Bailey ihrer Schwester nachzueifern. Pressemitteilung der Morehead State Eagles Former Eagle Bailey Nichol to play pro volleyball in Germany By Nick Evans, Morehead State Athletic Media Relations MOREHEAD, Ky. — Former Morehead State volleyball standout Bailey Nichol has signed a contract to play for the Schwarz-Weiss Erfurt (SWE) Volley-Team in Erfurt, Germany. “I am exciting about continuing to play volleyball at a higher level and getting a chance to see the world,” said Nichol. As a senior, she started 24 of 31 matches and led the team with 826 assists (8.69 per set), which ranked sixth in the OVC. She recorded double digit assists in 23 of 25 matches played and finished with 105 kills, while also accumulating 201 digs on the season. She recorded the third triple-double of her career in the win at Eastern Illinois, recording a career-high 11 kills and 60 assists, to go along with 14 digs. During her freshman campaign, she helped lead Morehead State to their fourth consecutive regular-season Ohio Valley Conference title with records of 27-8 overall, 15-1 in OVC play and 16-2 at home. The Eagles also won the league tournament and participated in its second-ever NCAA Tournament. Nichol was named to the 2013 OVC All-Tournament Team after being moved into a starting role due to injury. “It has been really great to have support from my family and friends, as well as the Morehead community,” added Nichol. Practices will start in August and the team begins competition in October. Her sister, Valerie (Nichol), will be playing in Poland, just a little over four hours away from Erfurt.  

Danetzare: Weltoffenheit muss auch gelebt werden

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Mit kritischen Anmerkungen nimmt CDU-Fraktionschef Michael Panse die offensichtlichen finanziellen Engpässe des Thüringer Folkloreensembles Erfurt zur Kenntnis. Laut aktuellen Pressemeldungen fällt die Finanzierung des nächsten Internationalen Folklorefestivals Danetzare zunehmend schwer. Die CDU-Fraktion verwies bereits in der Haushaltsplanung auf eine zu knapp bemessene Zuweisung durch die Stadt. „Das Folklorefestival zieht seit vielen Jahren Teilnehmer aus aller Welt an und lockt mit kultureller Vielfalt nach Erfurt. Damit kann sich Erfurt als weltoffene Stadt zeigen. Gleichzeitig ist das Festival Aushängeschild für Erfurt und ganz Thüringen. Sollte es an den Finanzen scheitern, wäre dies ein deutlicher Verlust für die Erfurter Kulturlandschaft, die ohnehin bereits an der erodierenden Haushaltspolitik des Oberbürgermeisters leidet. Oberbürgermeister und Kulturdirektion sind dringend aufgefordert den Dialog mit den Veranstaltern zu suchen, um eine Lösung für die finanzielle Absicherung des Folklorefestivals zu finden. Weltoffenheit darf sich nicht nur in Lippenbekenntnissen und Sonntagsreden dokumentieren, sondern muss auch konkret unterstützt werden“, erklärt Panse mahnend. Panse erinnert deshalb gleichzeitig auch an einstige Bekenntnisse aller Fraktionen und der Verwaltung zu dem Festival und dessen Bedeutung für Erfurt. Auf dieser Basis erhofft sich der Fraktionsvorsitzende eine breite Unterstützung für Danetzare auch für die kommenden Jahre.