Die Ausschüsse tagen auch im Sommer 😉
Vorige Woche war ich noch davon überzeugt, dass es ruhiger wird und der obligatorische kommunalpolitische Sommer beginnt. Das muss ich heute revidieren. Vier Pressemitteilungen der CDU Stadtratsfraktion in zwei Tagen und morgen geht es noch munter weiter.
Die unangenehmen Nachrichten nehmen keine Rücksichten auf Fußball EM oder Sommerwetter. Wohlmöglich hofft der Oberbürgermeister, dass in der Sommerpause die Wahrnehmung dazu reduziert ist. Heute verkündete am Vormittag die Stadtverwaltung die Bauprojekte für den Sommer. Die Sperrung des Kaffeetrichters war dabei keine Neuigkeit – eher der bescheidene Rahmen für Sanierungen und Investitionen. 12,5 Millionen stehen zur Verfügung in “Friedenszeiten” also den vergangenen Jahren waren es stets 18 – 22 Millionen. Der Bedarf liegt bei bis zu 600 Millionen…
Insofern wird weiter kräftig auf Verschleiß gefahren und an den vermeintlichen Prestigeprojekten weiter “gebastelt”. Wir haben heute die Streichung der Baumaßnahme Nordhäuser Straße gefordert. Die Stadt hat kein Geld dafür und notwendig ist es auch nicht dort rund 8 Millionen zu verbauen. Die EVAG müsste zudem mit finanzieren – und die hat gleich gar kein Geld dafür.
Passenderweise kam am Nachmittag die Bestätigung dafür per Pressemitteilung des VMT. Ab dem 1.1.2017 steigen die ÖPNV-Preise im VMT-Gebiet. Grund: gestiegen Kosten, sinkende Zuschüsse. Vor gerade zwei Wochen haben der Oberbürgermeister und seine links-link-grüne Koalition noch im Stadtrats Traumschlösser von einem Sozialticket im VMT gebaut. Realismus nahe Null!
Am Freitag könnte der Oberbürgermeister sein 10jähriges Amtsjubiläum feiern – wenn es was zu feiern gäbe. Derzeit schleppt er einen Rucksack unerledigter Hausaufgaben mit sich rum und lässt alles dahinplätschern. In einem kurzen Interview mit dem MDR-Thüringen Journal habe ich auf diesen Missstand hingewiesen. Es wird wohl ausreichen Stoff in den nächsten Wochen bleiben…
Heute gab es noch die Unterausschusssitzung Kita – in Erfurt in der Regel Mangelverwaltung. Thüringenweit war das Kita-Thema heute auch in der Kritik. Die Bertelsmann-Stiftung legte bundesweite Vergleichszahlen zur Kita-Betreuung vor. Da in Thüringen in den letzten Jahren dazu nichts passiert ist hat sich die rot-rot-grüne Landesregierung mit den gleichen kritischen Anmerkungen herum zu schlagen wie die vorherigen Regierungen.
Mit Erstaunen nimmt die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat eine Pressemeldung vom 29. Juni 2016 zur Kenntnis, dass offenbar die Ticketpreise für Busse und Bahnen im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) teurer werden sollen. Demnach würden die Preise ab dem 1. Januar 2017 im Schnitt um bis zu 2,7 Prozent steigen.
Fraktionschef Michael Panse zeigte sich irritiert und erklärt dazu: „Die Tarifmaßnahmen des letzten Jahres konnten die Kostensteigerungen und die Senkung der Zuschüsse offenbar nur bedingt kompensieren. Es ist für uns verwunderlich, wie der Erfurter Oberbürgermeister als VMT-Träger in der letzten Stadtratssitzung am 15. Juni kein Wort über diese Entwicklung und die zu erwartenden Preissteigerungen verlieren konnte. Stattdessen hat er den Linken das Sozialticket im Rahmen des VMT noch schmackhaft gemacht. Es ist fraglich, wie er dies den übrigen Tarifträgern im Verkehrsverbund überhaupt nahe bringen will. Der Begriff ‚Realitätsbezug‘ scheint in dem Zusammenhang jedenfalls ein Fremdwort zu sein. Der Traum vom Sozialticket im Rahmen des VMT dürfte damit ausgeträumt sein, bevor überhaupt erste Gespräche dazu stattfinden.“
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Ticketpreise-fuer-Nahverkehr-in-Mittelthueringen-steigen-ab-1-Januar-2017-schon-511215864Zeitliche Zusammenhänge:
Beschluss zum Sozialticket am 15. Juni 2016
Beschluss bei der Verbundbeiratssitzung am 23. Juni 2016
Die Problematik hätte dem Oberbürgermeister damit per Einladung zur Verbundbeiratssitzung bereits am 15. Juni bekannte gewesen sein müssen.
Fehlender Haushalt bewirkt Investitionsstau
Vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung zu Investitionen an Erfurter Straßen im zweiten Halbjahr 2016 äußert CDU-Fraktionschef Michael Panse deutliche Kritik. Im Rahmen der vorläufigen Haushaltführungen und wegen des fehlenden Haushaltsentwurfes sind kaum Investitionen möglich, weil Aufträge nicht ausgelöst werden können. Dies führt besonders im Baubereich zu weiterem Verschleiß der sanierungsbedürftigen Straßen und Brücken.
Das Investitionsvolum wird in diesem Jahr nur etwa die Hälfte des Vorjahres betragen. Dringend notwendige Reparaturen und Sanierungen können nicht vorgenommen werden. In aktuellen Zeitungsberichten (TA/TLZ vom 29. Juni 2016) bestätigt die Verwaltung, dass die Investitionen für dieses Jahr mit 12,5 Mio. Euro viel zu gering beziffert sind.
„Dies ist auch kein Wunder und alles andere als erfreulich“, kommentiert Panse und erklärt weiter: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In den Vorjahren lagen die Investitionen jeweils bei etwa 20 Mio. Euro, also circa das Doppelte wie in diesem Jahr und waren da schon zu gering bemessen. Die Investitionen können überhaupt erst getätigt werden, wenn ein beschlossener und genehmigter Haushalt vorliegt. Was nicht mehr in diesem Jahr auf Grund der knappen Zeit erledigt werden kann, muss ins Folgejahr genommen werden. Damit wächst der Sanierungsstau weiter. Im kommenden Jahr müsste die Stadt dann mit mindestens 30 Mio. Euro planen, um den Rückstand dieses Jahres aufholen zu können.“
Vor diesem Hintergrund fordert die CDU-Fraktion, das von der Stadt geplante und überteuerte Projekt für die Nordhäuser Straße zu den Akten zu legen. Diese Idee ist nicht finanzierbar und aus Sicht der CDU-Fraktion fachlich nicht ausreichend untersetzt. Panse sieht vielmehr den Sanierungsbedarf an zahlreichen Baustellen in ganz Erfurt und in einzelnen Ortsteilen, ebenso wie bei der Südeinfahrt, deren Sanierung im Zuge des MFA-Beschlusses des Stadtrates bestätigt, aber bisher nicht realisiert wurde.
Kontinuierlich steigt in den letzten Jahren die Notwendigkeit von Investitionen, weil dringende Bedarfe, wie eine Welle von der Stadt hergeschoben werden. Es ist dabei in keinem Jahr gelungen, die Defizite des Vorjahres aufzuholen. Die CDU-Fraktion hat deshalb wenig Anlass zur Hoffnung, dass sich dies im kommenden Jahr bessern wird. Außerdem forderte die CDU-Fraktion in den vergangen Jahren wiederholt, den Haushalt rechtzeitig einzubringen und zu beschließen, weil ansonsten Ausschreibungen und Investitionen erst Mitte oder Ende Jahres getätigt werden können und dadurch deutlich teurer werden.
Artikel TA
Unser Aushängeschild
Auch wenn sich derzeit (fast) alles um die Fußball Europameisterschaft dreht und ich viele der Spiele im Fernsehen verfolgt habe, ist es nur die zweitwichtigste sportliche Angelegenheit! Selbstverständlich bleibt Volleyball die Nummer 1. Ich kann immer noch keinen Ball übers Netz bringen und bleibe daher bei eigenen Sportaktivitäten bei Squash, Badminton und Wasserski. Aber die Vorstandsarbeit bei unserem SWE Volley-Team soll zumindest dazu beitragen die Rahmenbedingung für unsere Mädels so zu schaffen, dass sie in der kommenden Saison erfolgreich in die 1. Volleyball Bundesliga starten.
Seit dieser Woche sind die Spielpläne im Netz. Los geht es für uns am 22. Oktober bei den Ladys in Black in Aachen, vier Tage später noch einmal am gleichen Ort im Pokal und am 29. Oktober mit dem 1. Heimspiel gegen VCO Berlin. Am 5. November kommt es dann auch schon zum ersten Thüringenderby in Suhl. Zuvor gibt es am 10. und 11. September den Stadtwerke-Cup als Standortbestimmung. Bis zu den ersten Aufschlägen bleibt noch einiges zu tun. Unser GmbH-Geschäftsführer und Trainer Heiko Herzberg hat gleich mehrere Baustellen – Sponsorenaquise und Spielerinnen verpflichten in erster Linie.
…und die Fußball Viertelfinalspiele
Gestern Abend hat der Vorstand beraten und sich intensiv mit der Nachwuchssituation und den weiteren Mannschaften des Vereins beschäftigt von der Jugend bis zur Regionalliga gibt es auch dort reichlich zu tun. Als Beratungsort hatten wir einmal wieder das Waldcasino, einen Italiener, gewählt. Bei der Vorstandsterminplanung wussten wir aber noch nicht, dass zeitgleich das Fußball EM Spiel Italien – Spanien laufen würde. Aber alles blieb im grünen Bereich und es war gut, dass wir keine Tapas Bar ausgewählt hatten. Jetzt müssen wir nur abwarten wie herzlich wir bei der nächsten Vorstandssitzung willkommen sind – schließlich kommt ja nun das Viertelfinale am Samstag 😉 Allerdings ist das vielleicht bis zur nächsten Vorstandssitzung Mitte August vergessen.
An dieser Stelle nutze ich gerne die Gelegenheit einmal Danke zu sagen – unseren Sponsoren und allen die ehren- und hauptamtlich dazu beitragen, dass wir in Erfurt erstklassigen Damen-Volleyball haben. Weitere Unterstützer sind immer herzlich Willkommen!
Best friends gesucht
Technik-Museum Sinsheim
Mindestens zweideutig ist die Überschrift auf das Wochenende zu beziehen. Die Fußball EM bot mit den ersten Achtelfinalspielen einige Beispiele für Fußballtechnik am Ball und erstmals gab es nun auch ein Spiel der deutschen Mannschaft zu sehen, bei dem alle Kritiker begeistert waren.
Leider waren wir (alle Familienmitglieder) wenig begeistert vom Spiel unserer zweiten Lieblingsmannschaft hinter Deutschland. Kroatien verlor leider und da half es auch nicht, dass wir im Kroatien-Trikot in der Hotelbar die Daumen gedrückt haben. Ich war am Wochenende einmal wieder bei meinem Kurzen zu Gast und wir haben das Wochenende in Baden-Württemberg gestaltet. In der Therme in Sinsheim haben wir unter Palmen gelegen. Den Hotelpool im Leonardo in Heidelberg-Walldorf haben wir genauso intensiv genutzt, wie den Fitnessraum und am Abend zum Fußball die Hotelbar.
Der Sonntag war dann Technik-Tag. Wir waren wieder einmal im Technik-Museum in Sinsheim. Neben den vielen Flugzeugen, Autos und Motorrädern gab es eine Sonderausstellung zu Spur 1 Modellen. Da mein Sohn Julian begeisterter Eisenbahnfan ist, war er natürlich davon besonders angetan. Wie immer hat die Zeit in Sinsheim nicht ausgereicht – also wieder kommen! Der restliche Technik-Teil war dann Fußball – die erste Halbzeit Deutschland- Slowenien im Autoradio auf der Rückfahrt (dieses Mal staufrei) und die 2. Halbzeit daheim vorm Fernseher.
Technik-MuseumTherme SinsheimBilder aus Sinsheim
Gute Ferien – zumindest den Schülern und Lehrern in Thüringen 🙂
Thüringen beginnt in diesem Jahr wieder den Reigen der Urlaubsländer und deshalb kann sich mein Sohn Jonas jetzt schon die verdiente Auszeit am Ende der 8. Klasse gönnen.
Im Gegensatz zur rot-rot-grünen Landesregierung kann er eine gute Leistungsbilanz vorlegen und deshalb sind seine Eltern (wie hoffentlich viele andere Eltern auf ihre Kinder) mächtig stolz.
In den nächsten sechs Wochen ist sowohl für die Schulkinder, als auch in der Thüringer Landes- und Erfurter Kommunalpolitik Sommerpause und es passiert wahrscheinlich nicht viel. Ich werde auch auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken etwas weniger präsent sein – allerdings nur, um Energie für die Spätsommertage zu tanken.
Unser Oberbürgermeister hat für die Sommerpause seinen Haushaltsentwurf angekündigt. Ich sehr gespannt, ob er sich daran hält. Allerdings hat er nicht verraten, wie weit bei ihm die Sommerpause geht. Mein jüngster Sohn Julian hat zum Beispiel in Baden-Württemberg erst Ende Juli Schulferien und die gehen dann bis Mitte September 😉
Volle Aula zum Festakt
Anlässlich des 120jährigen Bestehens des Schulstandorts in der Schillerstraße wurde die Schulhymne der Schillerschule erstmals vorgestellt und gesungen. Ich kann dabei kräftig mitsingen – “wir sind Schillers…” oder anders gesagt einmal Schiller-Schüler immer Schillerschüler. Allerdings ist mein letzter Schultag an der Schillerschule nun schon 33 Jahre her 10b im Jahr 1983 😉
In den letzten 33 Jahren blieb der Kontakt zu meiner alten Schule aber immer lose bestehen. Zum Klassentreffen waren wir einmal dort, bei Projekttagen habe ich die Schule besucht und im Bildungsausschuss der Stadt haben wir dazu beraten, als es um die Gründung der heutigen Gemeinschaftsschule ging. Ich habe mich daher sehr gefreut, dass mich Schülerinnen der Schillerschule vor einigen Wochen bereits im Rahmen einer Projektarbeit zu meiner Schulvergangenheit, aber auch zu der meines Vaters befragten. Mein Vater war an der Schillerschule in den 70 und 80ger Jahren Mathelehrer.
Mit dem alten Schiller 🙂
Als meine Eltern am Ende der 7. Klasse entschieden, dass ich die Schule wechseln müsse (von der POS 39 Karl-Marx in die POS 24 Friedrich-Schiller) war ich zunächst wenig begeistert. Aber meine schulischen und Verhaltensleistungen bedingten den “Wechseldrang” meiner Eltern und ich musste mich fügen. Täglich eine halbe Stunde mit der Straßenbahn vom Rieth in die Schillerstraße hatten aber am Ende einen positiven Effekt. Ich habe in die Bücher geschaut und war dadurch immer ganz gut vorbereitet.
Ich blicke deshalb gerne auf meine Schulzeit und auf die Schillerschule zurück. Bei der großen Feier gestern Abend in der Aula gab es ein buntes Programm, Musik, Tanz, Puppenspiel, Modenschau und Grußworte. ich war sehr gerne dabei und habe die Gelegenheit genutzt auch einmal wieder durch die Klassenräume zu schauen. Und natürlich habe ich mich an den alten Wolfang Protze-Song erinnert “Der alte Schulhof ist der schönste Platz den es für mich gibt“. Herzlichen Glückwunsch zum Schuljubiläum und alles Gute für die nächsten 120 Jahre!
Bilder aus der Schillerschule
Sommerausgabe Infoblatt
Kurz bevor es in die Sommerpause geht und nach der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause greift unser Infobrief noch einmal die diskutierten Themen auf. Da es noch immer keinen Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters gibt, arbeiteten sich die Fraktionen an den relativ wenig verbleibenden Themen ab.
Für Diskussionen sorgten der Hochwasserschutz du die Bürgerhäuser. Über den Sommer wird sicher weiter intensiv über die Zukunft der Engelsburg gesprochen. Die CDU hatte darauf gedrängt, dass der Verwaltungsvorschlag dazu noch einmal in die Ausschüsse geht. In der Sommerpause tagt traditionsgemäß der Finanzausschuss weiter – auch ohne Haushaltsentwurf 😉
Viel Spaß beim lesen unseres Infobriefes und einen schönen Sommer!
Link zum Infobrief
Auf gutem Weg
Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren zu entwickeln, war eine Idee die am Beginn der letzten Wahlperiode von der damaligen Sozialministerin Heike Taubert in die Diskussion gebracht wurde. Ausgehend von der Verbesserung der Kita-Finanzierung sollte auch die stärke Verknüpfung zur Elternarbeit erfolgen.
Ich kann mich noch gut an die Auftaktveranstaltung mit rund 200 Kita-Leiterinnen und Mitarbeiterinnen in der Fachhochschule in Erfurt erinnern. Auch daran habe ich auch gedacht, als wir das Vernetzungstreffen der Akteure in dieser Woche vorbereitet haben.
Pausengespräch
Im Oktober 2015 startete die Landesförderung „Thüringer Eltern-Kind-Zentrum“ in Thüringen. Seit dem Start des Programms des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des (TMASGFF) beantragten 15 Thüringer Landkreise für insgesamt 23 Kindertageseinrichtungen die Landesförderung.
Die 60 Teilnehmer/-innen aus Kindertageseinrichtungen, örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe und freien und kommunalen Trägern wurden von der Präsidentin der Stiftung FamilienSinn Frau Christ-Eisenwinder begrüßt. Nach einem Vortrag der Koordinations- und Servicestelle, zu allen wichtigen aktuellen Informationen für die Akteure der Landesförderung, folgte ein Beitrag von Frau Prof. Dr. Michaela Rißmann zu „Familie heute: Veränderte Bedarfe von Familien als Herausforderungen und Chancen für Kindertageseinrichtungen“. Im letzten Teil des Vernetzungstreffens, lag der Fokus auf einem lebendigen Austausch und der Vernetzung der Teilnehmer/-innen.
Bilder der Tagung
Mit Peter Tauber an der Krämerbrücke
Erfurt ist immer eine Reise wert – auch für den Generalsekretär der CDU Deutschland Peter Tauber. Auf Einladung der Jungen Union war Peter zum Sonntagsbrunch im Übersee zu Gast. Ich habe mich sehr gefreut Peter Tauber einmal wieder in Erfurt begrüßen zu können.
2014 war er zum Jahresempfang der CDU Erfurt im Frühjahr und danach noch einmal Ende August zur Wahlkampfunterstützung bei mir im Wahlkreis zu Gast.
Da wir uns seit alten gemeinsamen JU-Tagen gut kennen ist es schön ihn auch einmal wieder bei der Jungen Union zu erleben.
Fairerweise muss man aber sagen, dass wir älteren JU-Semester (neben Peter Tauber und mir unsere Kreisvorsitzende und unsere Bundestagsabgeordnete) nun doch schon einen erheblichen Abstand zu unserer JU-Vergangenheit haben. Peter war auch einmal JU-Landesvorsitzender in unserem benachbarten Hessen. Gleichwohl freue ich mich, dass die JU Erfurt immer noch leidenschaftlich diskutiert, immer noch (durchgängig seit 1992) der mitgliederstärkste politische Jugendverband der neuen Bundesländer ist und immer noch Veranstaltungen mit einer guten Mischung von Politik und Spaß organisiert. Peter Tauber lobte dieses Engagement ausdrücklich bevor er zur aktuellen politischen Lage sprach.
Die Situation um das Flüchtlingsthema, Moscheebau und die Situation im Parteienkoordinatensystem waren erwartungsgemäß die dominierenden Diskussionspunkte. Zur Zeit pfeift der Wind recht heftig – allerdings erinnerte Peter daran, dass dies auch nicht ganz neu ist. 1998 spürten wir in der CDU noch heftigeren Gegenwind und auch danach erlebten wir Stimmungsschwankungen immer wieder.
Neu ist, dass mit der AfD nun eine Partei entstanden ist, die rechtspopulistisch agiert. Die klare Trennlinie zur AfD steht für uns außer Frage. Peter Tauber erinnerte zu Recht daran, dass es unser Job als Politiker ist mit den Menschen zu reden und zu erklären, was wir warum machen. Gelegenheit zum Gedankenaustausch hatten wir auch nach dem Sonntagsbrunch.
Mit Peter Tauber und der JU waren wir auf dem Krämerbrückenfest unterwegs. Das Schokoladeneis von Goldhelm beeindruckte unseren Generalsekretär – Grund genug um bald wieder nach Erfurt zu kommen 😉
Bilder vom Besuch Peter Tauber
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