Dajana in Oberhof
Pünktlich zum Weltcup 2022 wurden neue Werbeträger für die WM 2023 in Oberhof präsentiert. Zur Biathlon- und Rennrodel WM haben zwei der bekanntesten und erfolgreichsten Thüringer Sportler für ihre Sportart “Pate” gestanden und sind jetzt neben dem Schneemann Flocke als Playmobil-Figuren käuflich zu erwerben.
Dahinter steckt eine gelungene Marketingkampagne, die Thüringen schon 2016 mit Luther, Goethe, Schiller und Bach erfolgreich gestartet hat. Während Luther ausverkauft und zum Sammlerobjekt wurde, sind die anderen noch käuflich zu erwerben.
…und das ganze Set
Die Rennrodlerin Dajana Eitberger und der Biathlet Erik Lesser sind nunmehr ebenfalls auf dem Weg in Kinderzimmer und lassen Sammlerherzen höher schlagen.
Letztere natürlich dann nicht in der Absicht mit den Figuren zu spielen, sondern um die ungeöffnete Packung (am besten von beiden signiert) aufzuheben und darauf zu hoffen, dass die Sets bald ausverkauft sind. Ich kann mir vorstellen, dass sie gemeinsam mit Flocki zum Verkaufsrenner für die WM werden.
Da ich aber sowohl für meine Kinder und meine Enkeltochter, als auch für mich zum sammeln ein Exemplar wollte, habe ich ich gleich ein ein ganzes Paket von fünf Sets bestellt. Diese wurden auch umgehend geliefert und so konnte ich die Playmobil Dajana Eitberger am Wochenende als Fotomotiv an der Rennschlittenbahn in Oberhof platzieren. Das mit den Autogrammen auf der Verpackung wird noch nachgeholt.
…und vor sieben Jahren
Dajana Eitberger kenne ich nun schon seit sieben Jahren, als wir am Rand eines Weltcuprennen in Oberhof miteinander ins Gespräch gekommen sind. Ich freue mich darüber, dass sie nach der Geburt ihres Kindes noch einmal eingestiegen, bzw. auf den Schlitten aufgestiegen ist. Leider hat eine Corona-Infektion die großen Pläne für Olympia 2022 beendet.
Aber sie hat angekündigt, nach einer Trainingspause die Vorbereitung auf die Heim-WM 2023 zu starten. Ihr und allen Thüringer Sportlerinnen und Sportlern drücke sich die Daumen, dass spätestens zu den Wettkämpfen im Winter 2022/2023 die Fans wieder live dabei sein können. Bis dahin trösten die Playmobil-Figuren ein wenig.
Bestellmöglichkeit
Nachtprogramm…
Traditionell werden im Januar und Februar die Nächte an den Wochenenden lang. Grund sind die Playoff-Spiele auf der road zum Superbowl. Während ich in der normalen Saison gerne ausgewählte Spiele sehe (insofern sie bei Ran übertragen werden), sind es bei den Playoffs so viele Spiele, wie möglich. Pro7 überträgt in der Regel alle Spiele und und wenn es dann so, wie gestern läuft wird es früher Morgen, bis alle Spiele durch sind.
In der Nacht von Sonntag auf Montag waren die Spiele mit Beteiligung der Eagles, der Cowboys und der Chief hintereinander dran. Die beiden Lieblingsteams meiner Söhne – die Eagles und Cowboys haben leider verloren und so blieb uns nur die gemeinsame Hoffnung, dass wenigstes die Chiefs weiter kommen. Mit 21:42 gewannen sie souverän. Verloren habe ich etliche Stunden Schlaf. Das Spiel ging bis kurz nach fünf Uhr und daher wird es in den nächsten Tagen darum gehen, das Schlafdefizit aufzuholen.
Nach der Wild Card Round folgen jetzt die Divisionals und dann die Conference Championship – also jedes Wochenende Football, bis in der Nacht vom 13. zum 14. Februar der Superbowl läuft hoffentlich wieder mit den Kansas City Chiefs!
Siegerehrung der Staffel
Leider musste der Weltcup in Oberhof an diesem Wochenende ohne Zuschauer auskommen. Zur wichtigsten Veranstaltung auf der neu- und umgebauten Oberhofer Rennschlittenbahn waren coronabedingt strenge Hygieneauflagen umzusetzen und daran haben wir uns als TSBV und als Veranstalter auch gehalten. Der organisatorische Aufwand war aber natürlich trotzdem ähnlich groß, wie bei den Weltcups der letzten Jahre.
Das wichtigste für alle Beteiligten war, dass alles gut geklappt hat. Kleinere technische Probleme werden natürlich mit Blick auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr noch korrigiert und letzte Bauarbeiten abgeschlossen. Neben der gelungenen organisatorischen Generalprobe, war es auch ein ausgesprochen erfolgreiches Sportwochenende. Die deutschen Athletinnen und Athleten haben praktisch alles gewonnen, was zu gewinnen ging und unsere Thüringer waren dabei mit Abstand am erfolgreichsten. Julia Taubitz, Johannes Ludwig sowie Toni Eggert und Sascha Benecken gewannen zum Abschluss heute nach ihren Einzelerfolgen auch die Staffel.
Medial fand der Weltcup – der letzte in Deutschland vor Olympia große Beachtung. Kommende Woche folgt zwar noch der Rennrodel-Weltcup in St. Moritz, aber die meisten Gesamtweltcup-Entscheidungen stehen schon fest und konnten in Oberhof geehrt werden. Jetzt drücken wir unseren Sportlerinnen und Sportlern für die Olympischen Spiele in China alle Daumen.
Bilder und Videos aus OberhofBericht des MDR
Nach dem Spiel
Neben Dresden und Suhl habe ich die meisten Auswärtsspiele unserer Damen von Schwarz-Weiß Erfurt auch in Wiesbaden live vor Ort verfolgt. Gestern war mir das die Fahrt vom tiefverschneiten Winterberg ins sonnige Wiesbaden wert. Leider konnten wir aber auch im sechsten Spiel in Folge in Wiesbaden nicht gewinnen. Aber immerhin haben wir nach zwei gewonnenen Sätzen einen Punkt im Gepäck. Ich werde weiter mit nach Wiesbaden fahren 😉 Nachfolgend der Spielbericht von unserem Pressesprecher Stephan Siegl und Bilder vom Spiel:
Erfurt erkämpft ersten AuswärtspunktSchwarz-Weiß Erfurt hat das Duell am Sonntagnachmittag beim VC Wiesbaden mit 2:3 verloren, durfte aber nach einer couragierten Leistung zumindest den ersten Auswärtspunkt der Saison mit auf die Heimreise nehmen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge konnten die SWE-Spielerinnen am frühen Sonntagabend den Mannschaftsbus in Richtung Heimat besteigen. Einerseits hatten sie im sechsten Anlauf erstmals was Zählbares mit im Gepäck, andererseits hätten die Spielerinnen um Kapitänin „Toni“ Stautz nach einer 2:1-Satzführung gerne auch noch ein oder zwei Punkte mehr mitgenommen.250 Zuschauer sind in Wiesbaden erlaubt – aber nur mit MaskeDenn die Erfurterinnen starteten gut ins Match und Erfurts Kapitänin war es, die mit gutem Beispiel voranging. Eine kleine Aufschlagserie zu Beginn und einige Angriffspunkte gegen einen großen gegnerischen Block ließen die Gäste die Schlagzahl bestimmen. Die mit dem Rückenwind des 3:2-Sieges in Dresden auflaufenden Wiesbadenerinnen blieben aber dran und es entwickelte sich ein spannendes Duell. Dass sich Erfurt dank der drei finalen Punkte von Mittelblockerin Jazmine White am Ende durchsetzte, zeigte, dass sie auch Finish-Qualitäten besitzen (25:22).Nach einem guten Start in den zweiten Satz (8:7 für Wiesbaden) zeigte sich allerdings auch wieder die Anfälligkeit der Erfurterinnen. Ein paar Eigenfehler, zu wenig Durchsetzungskraft am Netz und eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung gegen sich: Wie schon gegen Stuttgart ließen sie sich auch hier im zweiten Satz verunsichern. Dass ein Wechselfehler dies verstärkte, passte ins Bild. Erfurt musste abreißen lassen und der VCW gewann deutlich (25:16).Den besseren Start in den dritten Durchgang hatten diesmal die Gastgeberinnen (8:5). Doch auch ein Wesen im Spiel der Schwarz-Weißen ist es, sich nicht unterzukriegen zu lassen. Mit Lena Liegert am Aufschlag starteten sie eine 5-Punkte-Serie zum 10:8, die sie bis auf 19:14 ausbauten. Zwar wurde es zum Ende noch einmal eng, doch ein Aufschlagfehler der ansonsten guten VCW-Zuspielerin Kveta Grabovská entschied den Satz zu Gunsten der Gäste, die ihren ersten Auswärtspunkt nun in der Tasche hatten.Dass es für Erfurt in diesem Spiel nicht mehr werden würde, hatte mehrere Gründe. Zu unausgewogen war die Leistung in den einzelnen Mannschaftsteilen. Im Angriff stellte Konstantin Bitter mehrfach um. So besetzten mit Hillary Hurley, Hanna Hellvig und Sindy Lenz drei Spielerinnen im Verlauf die zweite Außen-/Annahmeposition neben Antonia Stautz. Im Zuspiel wechselten sich beide Zuspielerinnen ab und auf der Mitte fehlte es gar an einer erfolgversprechenden Option. Hinzu kam, dass Erfurts Coach nach dem zweiten Satz Rica Maase auf der Bank lassen musste, weil diese sich mit lädierter Schulter nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte.Wiesbaden spulte jetzt sein Programm runter. Allen voran zeigte Laura Künzler ihre herausragende Stellung für die Hessen. Jeder zweite Angriff der Schweizer Nationalspielerin war erfolgreich und deshalb nahm sie nach 27 Punkten nach Spielende bereits zum achten Mal die MVP-Medaille entgegen. Sie war eine „Unterschied-Spielerin“ und führte ihr Team zum sicheren 25:18 im vierten Satz. Den entscheidenden Satz begann der Siebte mit einer 5:1-Führung. Diese konterte Erfurt zwar wieder, kam heran und ging mit einem Punkt Rückstand zum letzten Seitenwechsel, doch dann zogen die Gastgeberinnen ein letztes Mal an und bezeichnenderweise beendete ein Angriff von Laura Künzler das Match (15:8).Während bei den Erfurter Spielerinnen die Enttäuschung sichtbar überwog, hielt sich diese bei Konstantin Bitter in Grenzen. „Wir haben hier einen Punkt gewonnen, den ersten auswärts in dieser Saison. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Wir haben nach den Siegen gegen Straubing und Neuwied jetzt zweimal verloren, aber uns entsprechend unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten hervorragend präsentiert. Jeder Punkt ist für uns Gold wert und ein Gewinn“, war für ihn das Glas eher halbvoll als halbleer.Somit war dieser eine gewonnene Punkt eine weiterer kleiner Schritt nach vorne, dem weitere in der Rückrunde folgen sollen. Vielleicht schon am kommenden Samstag, wenn Schwarz-Weiß Erfurt die Ladies in Black Aachen in heimischer Halle empfängt. (StS.)
Erfolgreiches Wochenende für die deutschen Bobsportlerinnen und Sportler
Erstmals war ich in offizieller Mission für den Thüringer Schlitten- und Bobsportverband an diesem Wochenende unterwegs. Beim Bob und Skeleton Weltcup in Winterberg waren zwar leider coronabedingt keine Zuschauer erlaubt, aber als Medienvertreter konnte ich unter Einhaltung der vor Ort bestehenden Coronaregeln mit den Kolleginnen und Kollegen des WSV ins Gespräch kommen und habe dabei auch rund 250 Fotos und Videos für unsere Social-Media-Arbeit mitgebracht.
Überrascht war ich vom Wintersportzentrum Winterberg. Obwohl ich vor vielen Jahren schon einmal im Hochsauerland im Urlaub war, hatte ich nicht gedacht, dass es in NRW eine solche Wintersporthochburg gibt. Sowohl von der Höhe (über 700m) als auch der Struktur ist Winterberg mit Oberhof vergleichbar. Sieben Skipisten, entsprechend viele Hotels und Gastronomie und eine gute Infrastruktur locken Wintersporttouristen aus ganz NRW und Holland und da es winterlich war, waren auch alle da. Mein Hotel war etwas außerhalb, aber auch von dort aus waren heute früh trotz 20cm Neuschnee die Straßen soweit geräumt, dass sie befahrbar waren.
Winterberg macht seinem Namen Ehre
Der Weltcup begann am Freitag mit den Skeleton Wettbewerben. Unser Thüringer Starter Christopher Grotheer, der bei den letzten Rennen immer auf dem Podium stand, wurde leider nur Neunter.. Dafür wurde Axel Jungk als deutscher Vertreter Zweiter. Bei den Bobwettbewerben der Frauen waren wir mit Mariama Jamanka vertreten. Aber sowohl im ungeliebten Monobob, als auch im Zweier wurde sie jeweils Neunte. Gewonnen hat beim Monobob Elana Meyers Taylor – Laura Nolte wurde dabei Dritte. Im Zweierbob gab es heute bei den Damen einen Doppelsieg – Laura Nolte vor Kim Kalicki. Bei den Männern dominierte Francesco Friedrich und gewann den Zweier- und Viererbob souverän.
Mir hat das Wochenende in Winterberg ausgesprochen gut gefallen ein Dankeschön an die Organisatoren! Ich freue mich schon auf die Junioren-WM in drei Wochen in Winterberg – da möchte ich gerne wieder dabei sein. Am kommenden Wochenende steht aber zunächst “unser Heimweltcup” im Rennrodeln in Oberhof auf dem Programm.
Gut gekämpft
Eigentlich war nach der Tabellensituation alles klar. Wenn der ungeschlagenen Tabellenführer zum Beginn des Jahres zu Gast ist, erwarten auch die treusten Fans keinen Sieg, sondern ein ansprechendes Spiel.
Ein ansprechendes und vor allem gutes Spiel war es für unser Team. Nach dem Satzgewinn zum zwischenzeitlichen 1:2 und der lange Führung im vierten Satz roch es nach einer Sensation in der Erfurter Riethsporthalle. Schließlich gewann aber Stuttgart den vierten Satz und damit das Spiel. Mit dem gebotenen Kampfgeist hoffe ich auf ein ebenso gutes und dann erfolgreiches Spiel am Sonntag in Wiesbaden. Nach dem Bob-Weltcup in Winterberg werde ich nach Wiesbaden fahren und mir das Spiel vor Ort anschauen.
Nachfolgend der Spielbericht von gestern von unserem Pressesprecher Stephan Siegl und einige Fotos und Videos vom Spiel hier im Link:
Den Tabellenführer gefordertSchwarz-Weiß Erfurt hat den Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart am Mittwochabend lange gefordert, als Lohn einen Satz in heimischer Halle behalten, musste am Ende aber die Überlegenheit der weiterhin ungeschlagenen Schwaben anerkennen.Konstantin Bitter wählte im Startsechser die offensive Variante und brachte zunächst Hanna Hellvig für Antonia Stautz im Angriff. Und die Erfurterinnen nahmen ihr Herz in die Hand und lieferten dem Favoriten einen spannenden Auftaktsatz. Einige Male lagen sie drei Punkte in Führung, zuletzt beim 19:16, ehe eine Schwächephase in der Annahme den Satz kippen ließ. Nach einer 5-Punkte-Serie der Gäste war eine Vorentscheidung gefallen und Mira Todorova verwandelte per Einbeiner zum 25:22 für den MTV.Der zweite Satz war von Beginn einer zum Vergessen für die Schwarz-Weißen. Während Stuttgart eine Kostprobe seines Könnens ablieferte, gelang auf der anderen Netzseite rein gar nichts. Letztendlich wurde es ein derbes 9:25.Schnell schüttelten die SWE-Damen den verunglückten Durchgang ab und gingen ihrerseits mit 7:2 in Führung. Als die Gäste eine Blockberührung reklamierten und sich Gästecoach Tore Aleksandersen zu einer wohl etwas zu derben Bemerkung gegenüber dem 2. Schiedsrichter hinreißen ließ, gab es die gelb-rote-Karte und er musste den Rest des Satzes vom Strafstuhl zuschauen. Zunächst führte das zu einem Ruck im Gästespiel (8:6), aber Erfurt hatte Lunte gerochen und holte sich nach hartem Kampf und Rica Maases Angriff mit 25:23 den dritten Satz. Was für ein Comeback.Wer dachte, dass der haushohe Favorit nun angefressen im Schnelldurchgang die Verhältnisse geraderücken würde, wurde getäuscht. Schwarz-Weiß Erfurt führte auch im vierten Satz und hielt diese bis zum 15:12 stabil. Dann zogen die Stuttgarterinnen mit ihren überragenden Angreiferinnen wieder die Zügel an, zeigten weshalb sie die Tabelle anführen und drehten das Resultat auf 16:19. Simon Lee, die am Ende zur Gäste-MVP geehrt wurde, verwandelte den letzten Angriff zum 25:19 und fuhr damit die drei Punkte für den Topfavoriten ein.Während Stuttgart bereits wieder am Freitag gegen Vilsbiburg antreten muss, hat Erfurt zwei Tage mehr frei und muss erst am Sonntag beim VC Wiesbaden um die nächsten Punkte kämpfen. StS
….aber sie werden durch den OB ignoriertMichael Panse: Stadtrat hat Prioritäten bereits vor Jahren gesetzt
Das Drama um die Sanierung der kleinen Eishalle geht in die nächste Runde. Die CDU-Fraktion zeigt sich dabei verwundert über die Aussagen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, der Stadtrat müsse der Eishalle “eine hohe Priorität einräumen”. Jedoch liegen diese Beschlüsse schon vor. Das sollten sowohl der Oberbürgermeister, als auch Carsten Schneider wissen. Vor diesem Hintergrund ist es befremdlich, dass das jahrelange Pingpongspiel um die Verantwortung bei der Mittelbeschaffung nun weitergeht.
“Im August 2019 hat der Stadtrat den Oberbürgermeister einstimmig mit der Einwerbung von Fördermitteln für die kleine Eishalle beauftragt. Dazu sollten auch Eigenmittel in die kommenden Haushalte eingestellt werden. Dass in den nächsten Jahren nun wieder keine Eigenmittel im Haushalt eingeplant sind ist nicht nur ärgerlich, sondern missachtet die Beschlüsse des Stadtrats”, ärgert sich der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Panse.
Der Erfurter Sportbetrieb hat nun angekündigt, die nötigsten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Halle aus eigenen Mitteln zu stemmen. Das ist besser als nichts, jedoch fehlt die langfristige Perspektive.
“Der Oberbürgermeister ist spätestens seit 2019 in der Pflicht, sich aktiv um die Sanierung der Eishalle zu bemühen. Dass Carsten Schneider nach einem Gespräch mit der Stadtspitze offenbar der Auffassung ist, der Stadtrat müsse die Sanierung erst einmal wollen, ist mehr als befremdlich. Es gibt derzeit kaum ein Projekt für den Erfurter Sport, dass vom Stadtrat mehr gewollt ist als die Eishalle. Gerne sind wir bereit, die Wichtigkeit des Projekts mit einem weiteren Antrag zum Haushalt noch einmal zu zementieren”, stellt Michael Panse klar.
Symbolbild
Haushaltsberatungen eröffnen das kommunalpolitische Jahr 2022. Wie im letzten Jahr kommt der Haushalt zu spät – er müsste eigentlich am Ende des Vorjahres beschlossen sein – aber immerhin ein paar Monate früher, als 2021.
Heute Abend begannen die Haushaltsanhörungen für den Doppelhaushalt 2022/2023 und diese Anhörungen des Finanzausschusses mit den Fachausschüssen bestimmt jetzt das Programm für die nächsten beiden Wochen. Traditionsgemäß werden dabei Fragen zum Ist-Stand der letzten Jahre gestellt und Begründungen für Änderungen hinterfragt.
Zwar erklärte der Finanzbeigeordnete bei der Einbringung des Haushalts “Erfurt habe genug Geld”, aber die Realität sieht anders aus. Der Verwaltungshaushalt wächst weiter (Personalkosten inzwischen über 200 Millionen Euro) und der Vermögenshaushalt sinkt. Somit fehlen Finanzmittel für dringend notwendige Sanierungen. Schulen, Kitas, Straßen und Sportstätten sind die Leidtragenden.
Für die Erfurter Eissporthalle setzt sich beispielsweise das traurige Kapitel der gebrochenen Versprechen fort. Obwohl der Stadtrat sich klar für die grundlegende Sanierung ausgesprochen hat, hat die Verwaltungsspitze (OB, Finanzbeigeordneter und der für Sport zuständige Beigeordnete) “verabsäumt” die entsprechenden Eigenmittel zu planen. Morgen mehr dazu in einer Pressemitteilung der Fraktion.
Symbolisch für das Investitionsdefizit in Erfurt steht der heutige Tagungsort, die Thüringenhalle. Ein halbes Dutzend Wassereimer stehen in der Thüringenhalle um die Regentropfen, die durch das Dach dringen aufzufangen. Diese Eimer werden wohl auch in der Thüringenhalle stehen, wenn der Haushalt zur Beschlussfassung ansteht – voraussichtlich im März.
Ein Bild aus vergangenen Zeiten…
Wieder ist der Jahreswechsel geprägt von coronabedingten Einschränkungen. Vor einem Jahr haben wir alle darauf gesetzt, dass spätestens wenn ausreichend Impfstoffe verfügbar sind, das Leben wieder normal werden könnte. Obwohl es genügend Impfstoffe gibt ist dies nur zeitweise im Jahr 2021 passiert. Im Sommer hat sich die Situation weitgehend normalisiert. Nach Pfingsten wurden die meisten Einschränkungen reduziert, viele wurden das erste und später das zweite Mal geimpft. Der Sommer lief zwar mit Einschränkungen bei der Wahl des Urlaubsortes, aber weitgehend normal.
Die verhältnismäßig niedrige Impfquote und die Virusvarianten sorgten aber dafür, dass das Jahr 2022 ebenso beginnen wird, wie das Jahr 2021 – mit viel Hoffnung und viel Unsicherheiten. Zwar gibt es (noch) keinen Lockdown und viele Einrichtungen haben geöffnet, aber wieder schießen Kultureinrichtungen, finden Sportveranstaltungen ohne Zuschauer statt und in den Schulen wird Distanzunterricht diskutiert.
Ich habe mich frühzeitig ein erstes, zweites und inzwischen auch ein drittes Mal impfen lassen. Ich hatte keine Beeinträchtigungen und hoffe, dass dies eine Grundimmunität bietet. In meinem Freundes-, Bekannten- und auch Familienkreis haben sich nicht alle impfen lassen. Einige (geimpfte und ungeimpfte) waren an Corona erkrankt. Größere Folgeschäden gab es glücklicherweise nicht.
Ich wünsche von Herzen allen Besuchern meiner Homepage ein gesundes und glückliches Jahr 2022!
Wieder war die Freude groß
Erfreulich endet das Sportjahr 2021 und die erste Halbserie für unser Bundesligateam gestern Abend. Anders als befürchtet, war das erste Erstligaspiel gegen den Aufsteiger aus Neuwied eine klare Angelegenheit. Nachfolgend der Spielbericht unseres Pressesprechers Stephan Siegl und beigefügt der Link zu einigen Bildern und Videos vom Spiel.
Schwarz-Weiß Erfurt gewinnt das letzte Spiel des Jahres souverän mit 3:0 (13, 14, 16) gegen Neuwied, verschafft sich damit Luft im Tabellenkeller und rückt näher an Play-off-Platz 8 heran.Konstantin Bitter hatte ein engeres Match als in der Vorwoche gegen Straubing erwartet. Seine Erwartungen sollten sich nicht bewahrheiten, seine Mannschaft zog mit dem Rückenwind des 3:0 gegen NawaRo auch gegen den Aufsteiger voll durch und gewann noch deutlicher. Dabei ließen die durchweg aggressiv aufschlagenden Erfurterinnen nie einen Zweifel aufkommen, wer am Ende das Spielfeld als Sieger verlassen sollte. Wie gegen Straubing, bekam auch dieses Mal „Maggi“ Speaks den Vorzug im Zuspiel und sie sollte das Vertrauen ihres Coaches erneut rechtfertigen. Erneut setzte sie ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene, die sich am Netz nach Herzenslust austoben konnten. Zu Recht benannte sie Gäste-Trainer Dirk Groß zur MVP auf Seiten der Gastgeberinnen.Während der VC Neuwied zu viele Eigenfehler produzierte, ließen die SWE-Damen auch nach den beiden deutlich gewonnenen Auftaktsätzen nicht nach. Selbst der Mitte des zweiten Satzes erfolgte Wechsel von Hanna Hellvig auf Hillary Hurley, die erstmals auf Außen/Annahme bei den Schwarz-Weißen zum Einsatz kam, tat dem Erfurter Spiel keinen Abbruch. So brachte Schwarz-Weiß auch den dritten Durchgang klar und deutlich durch. Nachdem Gästekapitänin Sarah Kamarah als Hinterfeld-Spielerin im Angriff übertrat, ging der spielentscheidende Punkt an die Gastgeberinnen.Mit den beiden 3:0-Siegen zum Jahresende hat Erfurt die von Trainer Konstantin Bitter vorgegebenen Erfolge eingefahren und kann entspannt den Jahreswechsel vollziehen. Ohne Training wird das allerdings nicht vonstattengehen. Bereits am 5. Januar ist der bisher ungeschlagene Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart in der Thüringer Landeshauptstadt zu Gast. StS
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