Blogeinträge

House of Cards in Thüringen…

Großes Besucherinteresse
Erstmals in diesem Jahr konnte eine Veranstaltung der LZT in Erfurt wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Die Stadtverwaltung und das Erfurter Gesundheitsamt hatten am Montag grünes Licht zur Nutzung des Haus Dacheröden gegeben. Natürlich nur mit coronabedingten Einschränkungen, 2G, Maskenpflicht und Abstand und demzufolge begrenzter Teilnehmerzahl, aber immerhin wieder die Möglichkeit für Veranstaltungen mit Besuchern. Martin Debes stellte in der LZT-Reihe “Das politische Buch im Gespräch” sein Buch “Demokratie unter Schock – wie die AfD einen Ministerpräsidenten wählte” im Gespräch mit dem Leiter der LZT Franz-Josef Schlichting vor. Fast genau vor zwei Jahren war Thüringen bundesweit dominierend in den Schlagzeilen und sorgte auch europaweit für Medieninteresse. Das Buch von Martin Debes schildert sehr exakt, was damals passiert ist. Schon letzten Sommer habe ich das Buch in einem Zug durchgelesen. Einige der darin geschilderten Veranstaltungen, wie die kurze Antrittsrede von Thomas Kemmerich vor den Mitarbeitern der Staatskanzlei habe ich live miterlebt. Mehrfach dachte ich beim lesen des Buchs an House of Cards oder das Buch „Monrepos oder die Kälte der Macht“ von Manfred Zach. Zu der Frage, wie Politik funktioniert, oder eben auch nicht, finden sich in allen drei Büchern Antworten – natürlich bei House of Cards in einer ganz anderen Dimension. Die Landeszentrale für politische Bildung hatte das Buch von Martin Debes auf der Publikations- und Versandliste. Inzwischen sind alle Exemplare weg. Aber im Buchhandel ist es noch zu haben – eine gute Empfehlung für alle an Politik interessierte.

Herzlichen Glückwunsch zum Firmenjubiläum Autolicht Flügel!

Erinnerungsfoto zum Flügel-Jubiläum
Autolicht Flügel war in der Kfz-Branche vor der Wende in Erfurt ein feststehender Begriff. Die Firma hat die bewegenden Wendejahre gut überstanden und ist heute immer noch am alten Standort als Ford-Autohaus Flügel in der Weimarischen Straße eine gute Adresse. Es gab nicht genug Werkstätten und in den volkseigenen Betrieben lange Wartelisten, wenn PKW-Reparaturen notwendig waren. Materialengpässe taten ein Übriges und so waren Berufe in der Kfz-Branche begehrt – oder zumindest Kontakte zu einem, der einen kennt… Heute gab es bei der Firma Flügel das 90jährige Betriebsjubiläum zu feiern. Mit meinem ehemaligen Kollegen Uwe Krah war ich gerne einer der Gratulanten und wir haben unseren alten Chef und Firmeninhaber Eberhardt Flügel und seine Frau Petra Flügel im Autohaus besucht. 1983 habe ich bei Eberhardt Flügel meine Ausbildung als Kfz-Elektromechaniker begonnen und nach meiner Lehre bis zum Herbst 1990 im Betrieb gearbeitet. Die Jahre haben mich sehr geprägt. Mein Interesse an der Politik hat viel damit zu tun, dass wir in den Vorwendejahren eine ausgesprochen offene und kritische Diskussionskultur im Betrieb hatten. Inhabergeführte Privatbetriebe waren in der DDR selten – maximal 10 Mitarbeiter waren erlaubt. Unser Chef Eberhardt Flügel hat aus seiner kritischen Einstellung zum real existierenden Sozialismus nie ein Hehl gemacht. Nach der Wende bin ich zwar schnell in die Politik eingestiegen – Junge Union und Landtag waren die Stationen der 90ger Jahre – aber ich habe auch bei jeder Gesprächsrunde im Landtag darauf hingewiesen, dass ich einmal einen anständigen Beruf gelernt habe. Heute ist das nicht mehr bei allen aktiven Politikern der Fall. Insbesondere bei den Grünen scheint es eher schädlich für Politkarrieren zu sein, ein paar Jahre in einem Beruf gearbeitet zu haben. Der Standort von Autolicht Flügel ist über 90 Jahre geblieben, aber ansonsten hat sich viel verändert. Elektrofahrzeuge gab es übrigens auch damals schon, aber bis heute bleiben die Speichermedien, bzw. die Batterien die größte Herausforderung. Und ich muss zugeben, heute könnte ich nur noch die alten Vorwende-Modelle an Autos reparieren – alle Probleme an meinem Auto überlasse ich gerne der Fachwerkstatt. Ich wünsche meinem alten Chef und seiner Firma alles Gute und denke auch heute noch sehr gerne an die Zeit in den 80ger Jahren zurück.

Junioren Weltmeisterschaft in Winterberg

Die Veltins-Arena in Winterberg
Erfolgreich haben sich unsere Thüringer Nachwuchsrodlerinnen und Rodler in Winterberg zur Weltmeisterschaft präsentiert. Drei Wochen nach dem Bob- und Skeleton-Weltcup konnte ich wieder live vor Ort dabei sein. Leider waren auch die Junioren-Weltmeisterschaft und die erstmals ausgetragene Weltmeisterschaft der Damen-Doppel von Corona geprägt und dadurch waren keine Zuschauern zugelassen. Die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler hätten es aber verdient gehabt. Für unseren Thüringer Schlitten- und Bobsport Verband (TSBV) durfte ich mit entsprechenden Tests und Maske (auch an der Bahn) an allen drei Wettkampftagen als Live-Korrespondent für die Vorstandkollegen vor Ort sein und habe viele Fotos für unseren Social-Media-Bereich gemacht. Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Wochenende in Winterberg und ich freue mich jetzt schon auf die Wettkämpfe im nächsten Jahr. Für dieses Jahr sind die großen Wettkämpfe in Deutschland weitgehend vorbei. Am kommenden Freitag beginnen die Olympische Spiele in Peking und wir werden unsere Thüringer Kufensportlerinnen und Sportler beim Public Viewing in Oberhof anfeuern. Bilder von den drei Wettkampftagen in Winterberg Nachfolgend der Text-Bericht über die Wettkämpfe von unserem Pressesprecher Sebastian Lenk: Thüringer Sportlerinnen und Sportler überzeugen trotz schwerer Rahmenbedingungen bei Junioren WM in Winterberg Winterberg/Oberhof. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im sauerländischen Winterberg belegten die Thüringer Rodlerinnen vordere Plätze. Das für den RSV 90 Schmalkalden startende Damendoppel Luisa Romanenko und Pauline Patz holten nicht nur den Juniorenweltmeisterinnentitel am zurückliegenden Freitag, sondern fuhren am Sonntag in der erstmals ausgetragenen Damendoppelkonkurrenz auf Platz zwei. Damit dürfen sich beide ab sofort offiziell auch Vizeweltmeisterinnen nennen. Platz eins ging an ihre deutschen Teamkolleginnen Jessica Degenhardt (Altenberg) und Cheyenne Rosenthal. Das zweite Thüringer Damendoppel Elisa-Marie Storch und Elia Reitmeier (Suhl/Ilmenau) wurden bei den Juniorinnen gute sechste und belegten in der Damendoppelsitzerwertung Platz 10.  Karsten Albert, der gemeinsam mit Enrico Gollhardt, Claudia Holzhäuser und Marion Thees den Nachwuchs am Bundesstützpunkt in Oberhof betreut, zeigt sich mit Blick auf das gesamte WM-Wochenende zufrieden. „Die Witterungsverhältnisse und demnach auch die Bahn waren für alle nicht einfach. Mit den Resultaten unseres Teams bin ich zufrieden. Wir haben gezeigt, dass wir zu den Titelkämpfen liefern können und damit den Saisonverlauf bestätigt. Nachdem auch im Juniorenbereich alle Gesamtweltcuptitel in der Vorwoche nach Oberhof gingen, war das ein weiteres Ausrufezeichen für den Stützpunkt. Der 6. Platz von David Nößler bei den Junioren ist der einzige Wehmutstropfen. Die Rahmenbedingungen haben einfach keine bessere Platzierung zugelassen“. Suhlerin Fräbel holt Platz drei Die für das Rodelteam Suhl startende Merle Fräbel belegte bei den Juniorinnen Platz drei hinter der Altenbergerin Jessica Degenhardt und der Russin Sofiia Mazur. Nach einem Startfehler im zweiten Lauf (Platz 5 nach Durchgang eins) reichte es für Laura Skel vom Rodelclub Ilmenau nur für Platz 17.  Im Doppelwettbewerb der männlichen Junioren fuhren MoritzJäger und Valentin Steudte (Zella-Mehlis/Suhl) auf einen starken dritten Platz. Erste wurden die Letten Sevic/Mekelsevics, Platz zwei ging an Gatt/Schöpf aus Österreich. Das junge Doppel Louis Grünbeck (RRV Sonneberg/RC Zella Mehlis) und Maximilian Kührt erreichten einen soliden zehnten Rang.

#WeRemember #HolocaustMemorialDay

Yad Vashem
Mahnung und Gedenken ist das Anliegen des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust. Seit rund 20 Jahren organisiere ich mit der Konrad-Adenauer-Stiftung um den 27. Januar, dem Tag an dem Auschwitz befreit wurde, Denktag-Projekte. Viele Jahre waren wir mit Zeitzeugen und Überlebenden des Holocaust an Erfurter Schulen unterwegs. In diesem Jahr hat die KAS coronabedingt zu einer Online-Veranstaltung eingeladen und ich habe gerne wieder die Schirmherrschaft übernommen. Arie Rosen hat dabei live aus Jerusalem über jüdische Feiertage (Rosh Hashanah und Jom Kippur) gesprochen und es gab auch jüdische Livemusik via Internet. Ich habe in meinem kurzen Grußwort die Anstecknadel der Holocaust-Gedenkstätte zum Thema gewählt. Die Anstecknadel von Yad Vashem steht für das Gedenken an die Vergangenheit und die Gestaltung der Zukunft. Seit meinem ersten Besuch in Yad Vashem vor 30 Jahren bewegt mich dies immer wieder. Diese Worte sind für mich Verpflichtung das Andenken an die Vergangenheit zu bewahren und die Erinnerung den künftigen Generationen weiterzugeben.

Viel Erfolg in Peking!

Hoffentlich auf Erfolgstour
Heute Nachmittag wurden die Thüringer Olympioniken vom Ministerpräsident und vom Sportminister in einer Online-Veranstaltung verabschiedet. Allen Thüringerinnen und Thüringern viel Erfolg in Peking! Besonders werde ich natürlich den Kufensportlerinnen und Sportlern die Daumen drücken. Acht, und damit mehr als die Hälfte der Thüringerinnen und Thüringern Olympioniken sind beim Rennrodeln, Bobsport und Skeleton dabei. Hoch gehandelt als Medaillenanwärter sind sie allesamt. In allen drei Rennrodelwettbewerben haben unsere Sportlerinnen und Sportler den Gesamtweltcup gewonnen – Julia Taubitz, Johannes Ludwig, Sascha Benecken und Toni Eggert haben in den letzten Wochen die Weltcupszene dominiert. Pünktlich zu Olympia zeigt auch die Formkurve der Bobpilotin Mariama Jamanka steil nach oben. Max Langenhan ist unser zweites heißes Eisen im “Rennrodelfeuer” und Christopher Grotheer geht aussichtsreich an den Skeleton-Start. Erstmals bei Olympia ist Erec Bruckert als Ersatzmann bei den Bobanschiebern und hofft auf seinen Einsatz. An den beiden Tagen der Rennrodelwettbewerben werden wir als Thüringer Schlitten- und Bobsportverband bei einem Public Viewing in Suhl unsere Sportlerinnen und Sportlern aus der Ferne anfeuern. Am kommenden Wochenende, wenn unsere Sportlerinnen und Sportler nach Peking reisen, schaue ich mir aber erst einmal den Rodelnachwuchs bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Winterberg an.

Mahnung und Erinnerung am 27. Januar

Newsletter 2/2022
Inzwischen gibt es den Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung schon über ein Jahr. Normalerweise informiert er zu aktuellen Veranstaltungen und Publikationen der LZT und behandelt das ganze Spektrum der politischen Bildungsarbeit.
Der aktuelle Newsletter, den ich heute versenden konnte, ist ein Sondernewsletter, der sich ausschließlich einem Thema widmet. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das KZ Auschwitz. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen. In diesem Jahr wird zum 77. Mal an die Befreiung von Auschwitz erinnert.
In den vergangenen Jahren habe ich regelmäßig mit der Konrad-Adenauerstiftung am Denktag Veranstaltungen organisiert. In diesem Jahr werden pandemiebedingt keine Schulen besuchen könne, aber Arie Rosen wird im Rahmen einer Online-Veranstaltung am Donnerstag sprechen und ich habe gerne dazu wieder die Schirmherrschaft übernommen.

Football-Wahnsinn

Übermüdet und happy!
Gestern Abend war es noch die Vorfreude auf einen schönen Football-Abend mit hoffentlich spannenden Spielen. Am Ende des Sportwochenendes mit Aktiv- und Passivprogramm standen die Übertragungen der beiden Footballspiele vom Sonntag auf Pro7. Nachdem der aktuelle Superbowl-Sieger, die Buccs die Piratensegel streichen mussten haben der anderen Superbowlfinalist, die Chiefs, ein episches Spiel abgeliefert. Ich bin seit 10 Jahren begeistert vom Football – damals begann mein Sohn bei den Erfurter Indigos zu spielen und wir sind 2014 erstmals zum German-Bowl nach Berlin gereist und haben die Superbowl-Spiele jedes Jahr verfolgt. Seit meinem besuch in Kansas bin ich Fan der Chiefs – also schon zu Zeiten, in denen sie nicht wirklich erfolgreich spielten. In all den Jahren habe ich viele Spiele gesehen, aber so dramatisch wie gestern Nacht bzw. heute Vormittag verlief kein Spiel. Jeder, der die späte Übertragungszeit (von 1.00 Uhr bis 4:00 Uhr) gescheut hat, hat ein wahnsinnig spannendes Spiel verpasst. Die Führung und das Momentum wechselten mehrfach. 17 Sekunden vor Spielende lagen die Chiefs gegen die Bills mit 33:29 vor. 13 Sekunden vor Spielende erzielten die Bills einen Touchdown und damit 7 Punkte zur 36:33 Führung. Im lautesten Stadion der Liga wurde es ruhig und die Bill begannen schon zu feiern. Mit der letzten Sekunde der regulären Spielzeit erzielten die Chiefs noch ein Fieldgoal und damit der Ausgleich zur  Verlängerung. Mit Losglück durften sie in der Verlängerung starten und erzielten den umjubelten Touchdown zum 42:36. Es lohnt sich das Spiel anzusehen – mindestens die letzten Minuten des Spiels. Nächsten Sonntag geht es weiter, dann mit den Championship-Spielen und der Entscheidung, welche beiden Teams am 14. Februar den Superbowl spielen. Erfreulicherweise haben kommenden Sonntag die Chiefs wieder Heimrecht und spielen zur Primetime. Ich freue mich jetzt schon darauf und werde pünktlich von der Junioren-Weltmeisterschaft im rennrodeln zurück sein. Das Spiel der Spiele  

Rodelzeit

Tolles Winterwetter
Nahezu jedes meiner Januar-Wochenenden ist mit Kufensport gefüllt. Um möglichst schnell in die Materie des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes rein zu kommen, habe ich schon die letzten beiden Wochenenden genutzt. Der Skeleton und Bob-Weltcup in Winterberg bestimmte das erste Januar-Wochenende. Unser eigener Weltcup im Rennrodeln am letzten Wochenende in Oberhof das zweite Wochenende. Kommendes Wochenende werde ich wieder in nach Winterberg fahren – dann zur Junioren-Weltmeisterschaft im Rennrodeln. Anfang Februar am 6. und 9. sind die olympischen Rennrodelwettbewerbe, zu den wir ein Public-Viewing in Suhl organisieren. Eigentlich war damit nur dieses Wochenende frei. Da aber in den Thüringer Höhenlagen Schnee liegt habe ich kurzerhand den Kofferraum mit Schlitten voll gepackt und bis mit meinem jüngsten Sohn, meiner Enkeltochter und meiner Schwiegertochter nach Ilmenau gefahren. Nach dem Aufstieg zum Kickelhahn konnten wir die Schlitten auf der alten Naturrodelbahn einsetzen. Zwar waren unsere Rodelabfahrten nicht ganz so rasant, wie im Eiskanal in Oberhof, aber wir hatten trotzdem großen Spaß im Thüringer “Winterwonderland”. Der Rest dieses Wochenendes war ebenfalls wieder sportlich geprägt. Gestern noch Volleyball und Football im TV, heute Badminton und Tennis mit meinem Sohn und anschließend noch eine Fitnesseinheit. Und jetzt folgt noch die lange Football-Nacht auf Pro7. Nachdem gestern schon überraschende Ergebnisses zu verzeichnen waren, liegen zur Halbzeit auch die Titelverteidiger Buccaneers gegen die Rams mit 17 Punkten zurück. Halb eins müssen dann die Chiefs ran.

Nächster Versuch zur Sanierung der Eishalle

Mit dem Präsidenten des EHC werde ich weiter für die Sanierung kämpfen
Nachdem der Oberbürgermeister und sein Finanzbeigeordneter vor einem Jahr die rechtzeitige Beantragung von Bundesfördermitteln für die Sanierung der Erfurter Eishalle mehr oder weniger mutwillig “verpasst” haben, gab es keine neuen Signale von der Stadt, wie es nun weiter gehen soll. Mit Blick auf die Diskussion des Doppelhaushalts 2022/2023 wird die CDU-Stadtratsfraktion daher einen konkreten Haushaltsänderungsantrag stellen. Der Umstand, dass die Stadt Erfurt durch die Verhandlungen der CDU-Landtagsfraktion zum Landeshaushalt voraussichtlich rund 10 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen vom Land bekommt, ist dabei hilfreich. Wir wollen, dass dieses Geld nachhaltig investiert wird, den Schulen, Kitas und Sportstätten hilft und ggf. zur Schuldentilgung genutzt wird. Keinesfalls soll es im Verwaltungshaushalt der Stadt “verkonsumiert” werden. Rund 4 Millionen Euro würden benötigt, um die Eigenmittel für die grundlegende Sanierung der Eishalle bereit zu stellen. Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider haben Fördermittel in Aussicht gestellt – aber nur wenn sich die Stadt klar zu dem Projekt bekennt. Mit dem Beschluss von 2019 hat dies der Stadtrat bereits getan. Jetzt können die Fraktionen dies mit der Bereitstellung des Eigenanteils bekräftigen. In einem Pressegespräch mit unserem Fraktionsvorsitzenden Michael Hose habe ich unsere Position dargestellt. Jetzt werden wir bei den anderen Fraktionen im Mehrheiten.

Buchvorstellung: Rechter Terror – Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt

Martin Steinhagen bei der Buchlesung
Bundesweites Entsetzen löste im Juni 2019 die Nachricht vom Mord an Walter Lübcke aus. Ein engagierter Kommunalpolitiker wurde Opfer eines Mordanschlags. Inzwischen ist das Gerichtsverfahren gegen den Mörder mit einem Schuldspruch abgeschlossen, aber viele Fragen bleiben. Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags such immer noch nach Antworten. Der Autor Martin Steinhagen hat umfänglich zum Thema recherchiert und entstanden ist ein lesenswertes Buch. Dabei hat er vom Mord an Walter Lübcke auch die Linien zur Gewaltentwicklung in unserer Gesellschaft gezogen. Vor über einem Jahr hatte ich mehrmals mit Martin Steinhagen telefoniert und ihm dabei von der Zeit erzählt, in der Walter Lübcke Leiter der Landesjugendbildungsstätte in Ohrdruf war. Anfang der 90ger Jahre waren wir mit der Jungen Union oft in Ohrdruf und haben dort unsere Sommercamps “Rock gegen Gewalt” veranstaltet. Im Mai werde ich für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen mit Martin Steinhagen sein Buch bei zwei Veranstaltungen in Thüringen vorstellen. In Vorbereitung dazu habe ich gerne heute Abend die Online-Veranstaltung des Fritz-Bauer-Instituts mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung verfolgt.