Blogeinträge

Traditioneller Start ins neue Jahr

Tolle Akustik in der Thomaskirche
Traditionell ging es bei mir ins neue Jahr. Zwischen den Feiertagen habe ich gearbeitet und de freien Tage zum Abschalten mit der Familie und etwas  Sport genutzt. Das neue Jahr begann – wie auch in den letzten 15 Jahren schon – mit dem Neujahrskonzert im Erfurter Kaisersaal. Zum 13 Mal war das Sorbische Nationalensemble zu Gast und begeisterte mit Melodien und Ballett. Musicalmelodien garnierten das klassische Strauss-Programm. Leider konnte in diesem Jahr meine Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Die zweite Tradition ist das jährliche Angrillen mit unseren Nachbarn. Seit sechs Jahren glüht bei uns am ersten Januarwochenende der Grill im Klostergarten. 50 Thüringer Bratwürste sind Standard, dazu gibt es Glühwein und was halt jeder so mitbringt. In diesem Jahr ging der Glühwein ganz gut – zu Weihnachten gab es zwar die ersten Blüten auf der Terrasse, aber rechtzeitig zu Neujahr auch etwas Schnee. Neu im Jahresstartprogramm war ein Konzert von unserem Sohn. Seit einige Monaten spielt er im Landesjugendorchester Thüringen und war über die Feiertage zu einer Konzertvorbereitungswoche in Weimar. Das Ergebnis präsentierten die jugendlichen Musiker (fast alle Preisträger von “Jugend musiziert in drei Konzerten in Heilgenstadt, Ilmenau und der Erfurter Thomaskirche (nächste Woche folgt noch Bad Salzungen). Die Thomaskirche war voll und das Publikum war begeistert. Schostakovitsch, Chaminade, Schubert und Strauss standen auf dem Programm.  Ich bin wahnsinnig stolz auf meinen Sohn, wie schnell er im LJO angekommen ist. Mit seinen 14 Jahren ist er einer der Jüngsten.

Zwischen Gänsebraten und Fondue – Zeit für Sport

 
Nordische Sportparkkombination
Regelmäßig zwischen Heiligabend und dem Neujahrstag versagen Selbstdisziplinierungen bezüglich des Essens. Ganz egal, welche Zurückhaltung ich mir sonst im Jahr auferlege, um die Konfektionsgröße zu halten, dies gilt zu den Feiertagen nicht. Bei uns ist es Tradition, dass es Heiligabend Fondue gibt (meist am nächsten Tag noch mal), sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag dann Ente und Gans mit Klößen. Silvester ist es dann wahlweise Käsefondue, Raclette oder Sushi – die Wage freut sich in den Tagen über Ignoranz. Glücklicherweise wird man aber nicht zwischen Weihnachten und Neujahr dick, sondern im restlichen Jahr. 2015 war ich beim Kampf dagegen sehr erfolgreich und im Jahresvergleich geht die Gewichtskurve deutlich nach unten. Viel Sport hat dazu beigetragen – bis in die letzten Tage des Jahres. Meinen Beitrag im Sportpark Johannesplatz habe ich in diesem Jahr gut abgearbeitet. Gestern Abend konnte ich bei der Nordischen Sportparkkombination sogar den Wintersport einbeziehen (allerdings nur via TV). Während ich das Gewicht auf dem Crosstrainer bekämpfte flogen die deutschen Skiadler durch die Lüfte von Oberdorf und live auch über die Bildschirme. Bei uns zu Hause war die Vierschanzentournee Fernsehpflichtprogramm. Mit dem Sieg von Severin Freund konnten die Deutsche gestern wieder an lange Traditionslinien anknüpfen. Heute am frühen Morgen ging es noch einmal in den anderen Sportpark in Erfurt in die Apoldaer Straße zum Squash. Allen Sportfreunden wünsche ich schon einmal ein sportliches Jahr 2016 – aktiv und passiv!

Kommunalpolitischer Jahresrückblick

Dienstlich war ich im zurückliegenden Jahr nicht ganz so viel unterwegs, wie in den vergangenen Jahren. Dies hängt natürlich mit dem Wechsel meines Aufgabenbereichs zusammen – aber auch damit, dass es im Sommer einige Monate „Luft“ gab. Während meiner Tätigkeit im Sozialministerium war ich noch viel in Sachen Mehrgenerationenhäuser und Bundesfreiwilligendienst sowohl in den Einrichtungen, als auch in Berlin bei Tagungen im Bundesministerium. Anfang 2015 war ich zudem beim 4. Demografie-Forum und beim Ländertreffen der Antidiskriminierungsstellen. Am letzten Tag in der „Landespolitik“ habe ich Ende März noch dem ZDF ein Interview gegeben. Seit dem melde ich mich gerne zu Wort, wenn es um sozialpolitische Themen oder Diskussionsrunden geht, aber konzentriere mich auf die Kommunalpolitik. In den Sommermonaten blieb dann auch mehr Zeit für den kommunalpolitischen Teil. Leider zog sich die Diskussion um den erst nicht vorliegenden, dann mit Mängeln versehenen und schließlich nur mit Auflagen genehmigten Haushalt durch das Jahr. Etliche Änderungen und Nachträge beschäftigten uns im zweiten Halbjahr – zusammen mit einem traurigen Ausblick auf das kommende Jahr und dem Minus im Jahresabschluss 2014. Hoffnung, dass dies besser wird besteht leider nicht. Aktuell ist das Minus in der Planungskasse für 2016 bei 46 Millionen Euro. Angesichts der Herausforderungen bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern stellen sich nun neue große Aufgaben. Vor fast einem Jahr war Erfurt erstmals an der Grenze der Aufnahmefähigkeit angelangt und die erste leerstehende Schule wurde am Herrenberg zur Gemeinschaftsunterkunft umgenutzt. Seit dem gab es keine Stadtratssitzung mehr ohne das Thema. Über 3.000 Flüchtlinge sind zu uns nach Erfurt gekommen. Darunter sind auch viele unbegleitete Minderjährige, die uns im Bereich der Jugendhilfe besonders beschäftigen. Sowohl im Stadtrat, als auch in der Fraktion, der Kreispartei und im CDU Ortsverband war es das dominierende Thema und wird es wohl auch bleiben. Den Demonstrationen von Rechtsextremen setzte die Stadt am 9. November eine Großdemonstration auf dem Domplatz entgegen. Für die CDU Stadtratsfraktion stand ich auf der Bühne, um ein Zeichen für Mitmenschlichkeit zu setzen. Im März unterzeichneten die Vertreter von Rot-Rot-Grün ein Kooperationspapier. Darin verpflichtet sich das links-link-grüne Bündnis bis 2019 die Haushalte gemeinsam zu beschließen und Personalentscheidungen gemeinsam zu treffen. Dieser „kleinste gemeinsame Nenner“ oder das „größte gemeinsame Vielfache“ hielt nur einen Sommer. Im Spätherbst eröffnete der Oberbürgermeister dann eine Koalitionsdiskussion. Er bot der CDU einen vakanten Beigeordneten an. Nach dem Abgang des glücklosen Baubeigeordneten und einer Neustrukturierung der Beigeordnetenbereiche solle die CDU einbezogen werden. Für uns bleibt es aber dabei: fürs Fremdgehen stehen wir nicht zur Verfügung – erst muss die erfolglose rot-rot-grüne Ehe geschieden werden… Anders gesagt, als Drohpotential für die Linken lässt sich die CDU nicht benutzen. Wenn dann wollen wir Verantwortung für die Stadt tragen. Mal sehen, wie sich dies in den nächsten Wochen entwickelt. Die Multifunktionsarena entwickelt sich baulich gesehen im Plan – finanziell eher nicht. Fehler der grünen Beigeordneten führten zu erheblichen Mehrkosten und schließlich zu berechtigten Rücktrittsforderungen. Drei weitere Themen aus dem Bereich des Baubeigeordneten sorgten und sorgen für Diskussionsstoff – die Rathausbrücke, die Nordhäuser Straße und die MAN-Straße. In allen Bereichen hinterlässt er unerledigte Hausaufgaben für seinen Nachfolger. Gefeiert wurde aber auch ein wenig 25 Jahre Erfurter Stadtrat, 25 Jahre Wiedervereinigung und der 70. Geburtstag von Manfred Ruge. Beim CDU Kreisparteitag konnte ich zusammen mit vielen anderen „Nach-Wende-Neumitgliedern“ 25 Jahre CDU-Mitgliedschaft feiern. Nachdem ich Ende 1989 Mitglied des Demokratischen Aufbruchs wurde, fusionierte der DA im Spätsommer 1990 mit der CDU. Beim CDU Kreisparteitag habe ich nach 24 Jahren Vorstandsarbeit und 10 Jahren als stellevertretender Vorsitzender erstmals nicht kandidiert. Als Fraktionsvorsitzender wurde ich im Sommer für den Rest der Wahlperiode im Amt bestätigt und bin dadurch sowieso Mitglied im CDU Kreisvorstand.  

Versöhnlicher Jahresabschluss

Die Drachen durften feiern…
Inzwischen ist es nun schon 16 Jahre her, dass ich regelmäßig zum Eishockey zu den Black Dragons gehe, aber so ein Spiel wie gestern Abend habe ich seltengesehen. Gerade in den letzten Monaten verwöhnten die Black Dragons ihre Fans nicht gerade mit Erfolgen. Dies liegt an der stärker gewordenen Liga – aber auch daran, dass einige Leistungsträger weg sind. Die Zuschauerzahlen pendelten sich auf dem Niveau von 400 bis 500 ein. Gestern Abend gegen die Harzer Falken aus Braunlage war die erste Überraschung, dass die Halle brechend voll war. 950 Zuschauer gab es lange nicht. Die zweite Überraschung gab es nach gerade 15 Sekunden mit dem 1:0. Danach wurde es ein aufregendes erstes Drittel mit viel Frustpotential. Drei Spieldauerstrafen dezimierten die Falken und sorgten für Aufregung bei ihren mitgereisten Fans. 99 Strafminuten in einem Drittel, welches 45 Minuten dauerte sorgten für ausreichende Chancen für unsere Drachen und es stand 4:1. Gelaufen war der Abend aber damit noch nicht. Im zweiten Drittel schossen beide Teams vier Tore und es stand 8:5 bevor die Drachen im Schlussdrittel wieder einen Gang zulegten und auf 11:6 enteilten. Klasse Spiel, super Stimmung! So kann es nächstes Jahr in der Kartoffelhalle weiter gehen. Wermuttropfen für alle Erfurter war die Verletzung unseres Leistungsträgers Jan Zurek. Nach einem Bandencheck musste er vom Eis und heute wurde ein gebrochener Halswirbel diagnostiziert.

Persönlicher Rückblick auf 2015

 
Jahres(rück)spiegel
Eigentlich könnte ich es mir leicht machen – der Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr bietet verschiedene Ansatzpunkte und draus kann sich jeder das Passende heraus suchen. Auf meiner Flickr-Seite finden sich aus dem Jahr 2015 genau 99 virtuelle Fotoalben – Reisen, Sportveranstaltungen, Karneval, politische Termine und Tagungen. Damit wäre dann schon Vieles illustriert. Beschrieben ist Vieles auch hier auf meiner Homepage mit rund 250 Blog-Einträgen – tagebuchartig habe ich dabei ausgewählt, was mir wichtig erschien. Hinzu kommen noch 52 Pressemitteilungen – überwiegend als Fraktionsvorsitzender, von unserem SWE Volley-Team oder als Generationenbeauftragter. Wer es kurz mag, findet auf dem Twitter-Account Kurzmitteilungen. Allerdings mit 140 Zeichen oder diversen Links nicht besonders reichhaltig. Bei Facebook ist das Ganze etwas bunter und vielfältiger und zudem aufgeteilt auf das fb-Freunde-Profil und die Politikerseite (auf der ich mich dann vorzugsweise zu kommunalpolitischen Themen positioniere). Beim virtuellen „Blättern“ habe ich aber einige Punkte gefunden, die mir 2015 besonders wichtig waren und die ich hier festhalte. Das Wichtigste am zu Ende gehenden Jahr sind für mich meine Familie und meine Freunde, die mich durch das Jahr begleitet haben. Ich bin glücklich darüber, dass alle weitestgehend gesund durch das Jahr gekommen sind und ich viel Zeit mit meinen drei Söhnen verbringen konnte. Der Älteste Maximilian ist nun 25 Jahre alt, hat mit seiner Freundin eine gemeinsame Wohnung und wurde Ende September bei der Ernennungsveranstaltung als Polizeibeamter von der ganzen Familie gefeiert. Ich bin stolz auf ihn, dass er seinen Weg gemacht hat. Stolz bin ich auch auf seine beiden jüngeren Brüder. Jonas ist jetzt in der 8. Klasse am Königin-Luise-Gymnasium spielt immer noch erfolgreich Football bei den Indigos und ist jetzt in das Landesjugendorchester als Fagottmusiker berufen worden. Sein kleiner Bruder Julian ist oft bei uns zu Besuch, lebt in St. Ilgen bei Heidelberg, besucht dort die 2. Klasse und spielt Eishockey und Handball. Besonders mit den beiden Jüngeren waren wir auch viel unterwegs. Im Sommer an der Ostsee – Kühlungsborn und Ribnitz-Damgarten sowie mit dem Kurzen eine Woche im Regenbogencamp in Prerow. Dazu waren wir gleich drei Mal in Prag. Zum Jahreswechsel 2014/2015 und zwei Mal im Sommer. Im Oktober war ich dann noch eine Woche auf USA-Reise in unserer Partnerstadt Shawnee und in Chicago. Zum persönlichen Teil des Jahres gehört aber auch, dass ich in den Sommermonaten viel Zeit hatte – unfreiwillig. Mein Job als Beauftragter für das Zusammenleben der Generationen endete Anfang April. Die Auseinandersetzung um die Rechtswirksamkeit des Arbeitsvertrages ging durch mehrere Gerichtsverfahren, bis wir uns schließlich geeinigt hatten und ich ein halbes Jahr später bei der Stiftung FamilienSinn als Leiter der Elternakademie eine neue berufliche Herausforderung übertragen bekommen habe. Der neue Job macht mit viel Spaß, zumal ich mit vielen Vereinen und Verbänden zu tun habe, die ich aus 25 Jahren Sozialpolitik in Thüringen kenne. Positiv an der „Pause“ war, dass ich mich intensiv dem Sport widmen konnte. Sport nicht nur bei der Organisation beim unserem SWE Volley-Team (die gerade einen beeindruckenden Lauf haben), sondern auch selbst aktiv. So viele Fitness-, Squash-, Badminton- und Wasserskieinheiten, wie in keinem Jahr zuvor, haben erfolgreich das leichte Übergewicht bekämpft. Viele Sportveranstaltungen sind aber auch in Erinnerung geblieben. Eishockey in Erfurt und Prag, die Superbowl-Nacht mit meinem Sohn, Rodel-Weltcup in Oberhof, Eisschnelllauf-Weltcup, Fußball in Rostock und bei Hertha BSC ergänzten die vielen Spiele vom SWE Volley-Team, den Black Dragons und RWE. Im März haben wir den Vorstand unseres SWE Volley-Teams neu gewählt – gerne werde ich auch die nächsten zwei Jahre als Vereinspräsident weiter machen. Mit der Gründung einer Spielbetriebs GmbH haben wir einen wichtigen Schritt zu einer Professionalisierung gemacht. Für die neue Saison konnten wir das Team gut verstärken und mit nur zwei verlorenen Spielen bei 11 gewonnenen Spielen sind wir derzeit auf dem zweiten Platz. Der Karneval war in diesem Jahr kurz, aber wieder intensiv. Darüber hinaus erinnere ich mich an viele schöne Stunden mit meinen Jungs. Bei den Motorradtagen, dem Ausfahrt am 1. Mai, dem Harley-Tag und vielen Touren war ich mal mit dem Kleinen und mal mit dem Großen unterwegs. Gemeinsam waren wir im Technik-Museum in Speyer, in der VIBA-Nougatwelt in Schmalkalden, im Miramar in Weinheim, Wasserski fahren St. Leon, zur Flughafenführung in Frankfurt, beim Eisenbahnfest in Weimar, im Audi-Museum in Ingolstadt, im Kletterpark Possen und Hohenfelden, beim Flughafenfest und häufig auf der EGA (Wasserachse, Kürbissausstellung, Winterleuchten). Tolle Abende gab es in diesem Jahr auch unter anderem im Spiegelzelt in Weimar zum 10jährgen Jubiläum des Kinderhospizes, bei der Premiere zum Domstufenfestival (Freischütz), bei Danetzare 2015, den Jüdisch-israelischen Kulturtage und beim Chanukka-Ball im Kaisersaal. Einen Höhepunkt gab es dann noch für die ganze Familie kurz vor Weihnachten. Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk haben wir unseren neuen Weihnachtsgeschenkefamilienschlitten direkt im Audi-Werk in Ingolstadt abgeholt – Erlebnisprogramm inklusive. Wenn ich zurück schaue bleiben viele schöne Stunden von 2015 in Erinnerung – die weniger schönen werde ich erfolgreich verdrängen 😉 Morgen blicke ich dann noch auf die (kommunal-)politischen Themen zurück.  

Familienweihnachtstage

Den Coca-Cola-Weihnachtstruck haben schon alle drei Söhne um den Weihnachtsbaum gefahren 🙂
Weihnachten in Familie ist nicht nur der Titel eines Weihnachtsliederalbums von Frank Schöbel und Aurora Lacasa – es ist für viele Menschen der Inbegriff erfüllter Weihnachtsfeiertage. Auch bei mir war und ist das zu Weihnachten so, dass man die ganze Familie trifft miteinander isst, mit den Kindern viel Zeit verbringt und alles was sonst so zeitraubend wichtig ist, vergessen kann. Ich bin dankbar dafür, dass dies auch in den letzten Tagen wieder so war. Heiligabend wird bei uns traditionell mit der Bescherung nach dem Besuch der Thomaskirche und Fondue gefeiert. In diesem Jahr waren wir sowohl zum Krippenspiel, als auch zur anschließenden Christvesper in der Thomaskirche. Mein Sohn ist Konfirmand und das Krippenspiel wird in jedem Jahr von den Konfirmanden gestaltet. Der erste Weihnachtfeiertag begann in diesem Jahr ungewöhnlich zeitig. Mit dem Auto ging es schon kurz vor 7 Uhr auf die fast menschenleere Piste. Die Bedingungen um den Audi einzufahren waren nahezu ideal – allerdings natürlich nicht der Grund für den 700km-Tripp nach Heidelberg und zurück. Ich habe meinen jüngsten Sohn dort abgeholt und zu den Klößen und Ente bei meiner Mutter waren wir – etwas verspätet – wieder zurück. Am Abend war dann auch mein ältester Sohn mit seiner Freundin bei uns zu Gast. Der zweite Weihnachtsfeiertag ging genau da weiter, wo der erste Feiertag aufgehört hat – mit gut essen und spielen mit den Kindern. Heute haben wir den einen Sohn in sein einwöchiges Musiklager nach Weimar gebracht – er probt dort mit dem Landesjugendorchester für eine Serie von Auftritten zu Beginn des Jahres. Mit dem Kurzen war ich im Kino – “Der Kleine Prinz” erinnerte an all dies was wichtig ist. Die Zeit, die man miteinander verbringt macht nicht nur die Rose so wichtig…. Am Abend habe ich den Kurzen zurück nach Heidelberg gefahren. Dieses Mal allerdings auf durchaus gut gefüllten Straßen – offensichtlich waren auch in diesem Jahr viele Menschen zu Weihnachten unterwegs mit ihren Familien oder auf dem Weg von/zu ihren Familien.

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Weihnachten 2015 – Allen Besuchern meiner Homepage und Freundinnen und Freunden in Nah und Fern wünsche ich wunderschöne Weihnachtstage und ein gesegnetes Fest. Merry Christmas an a Happy New Year! Ich freue mich sehr auf die Weihnachtstage im Kreis meiner Familie. Alle meine drei Söhne werden da sein, auch wenn dies in diesem Jahr etwas schwieriger wird. Gemeinsam werden wir das Weihnachtsfest verbringen. Das Fensterbild aus der Geburtskirche in Bethlehem erinnert daran, warum wir dieses Fest feiern. Bei vielen Reisen nach Israel waren wir auch in Bethlehem. Die Weihnachtskrippe, die ich von dort 2007 mitgebracht habe steht seit dem bei uns immer in der Weihnachtszeit, genauso wir der Herrnhuter Weihnachtstern und das Friedenslicht aus Bethlehem neben dem Weihnachtsbaum leuchten.

Autos sind sensibel!

 
Vorerst letzte gemeinsame Fahrt 🙁
Meine aktive Zeit als Kfz-Elektriker ist nun inzwischen schon 24 Jahre her. Allerdings erinnere ich mich noch gut an meine Lehrzeit, zu der mir bereits die älteren Kollegen erklärt haben, Autos wären sehr sensibel und man müsse sie respektvoll behandeln und wertschätzen (wie Frauen auch). Zudem waren Trabis, Wartburg und Co natürlich zu Vorwendezeiten ein Wertgegenstand, der gehegt und gepflegt wurde und für den es lange Wartezeiten gab – weit entfernt von den heutigen 3-4 Monaten Wartezeit auf einen Neuwagen. Ich habe diese Wertschätzung allen meinen Fahrzeugen immer entgegen gebracht. Irgendwann hat mir einmal Jemand bei Facebook geschrieben, ich hätte eine innigere (und längere) Beziehung zu meinem Passat, als zu Frauen (was natürlich nicht stimmt!). Mein Vater hat mir einmal beigebracht, dass man alles was mit F beginnt nicht verborgen darf – Frauen, Fahrzeuge und Füllfederhalter. Mein erstes Fahrzeug war ein Moped im Jahr 1980 – eine Schwalbe, danach eine MZ TS 150 und eine MZ TS 250 – die Zweiradzeit machte danach von 1986 bis 1994 Pause. Die Honda NTV 650, die ich 1994 erstanden habe, fahre ich aber bis heute noch. Bei den Autos machte sich die Wende bemerkbar. Mein erster Trabi war 1986 genauso alt wie ich, aber komplett neu aufgebaut. Ein weiterer Trabi und ein Skoda 105 brachten mich durch die Wendezeit bis 1991. Danach ein Golf und Audi 80 bevor es 1993 ein 9 Jahre alter Mercedes Benz 190 wurde. Ihn bin ich sieben Jahre bis zu einem Tachostand von knapp 300.000 km gefahren bis eine Reparatur die Restwertkosten überstieg. Seit 2000, also nun schon 15 Jahre fahre ich meinen VW Passat – bis zu diesem Wochenende und bis zum Kilometerstand 270.000. Mit den Kindern sind wir Samstag mit dem Passat nach Ingolstadt ins Audi-Werk gefahren. Audi-Erlebniswelt und Audi-Museum waren schon beeindruckend für die ganze Familie. Grund des Familienausflugs war aber die vorgezogene Weihnachtsbescherung. Wir haben unsere neuen Familien-Weihnachtsgeschenkeschlitten abgeholt. Der Plan, mit beiden Autos nach Erfurt zu fahren, ging aber leider nicht auf. Irgendwo auf der A73 bei Coburg verabschiedete sich die Kupplung von meinem VW Passat. Ein Abschleppwagen brachte ihn zurück zu meiner Werkstatt des Vertrauens – eine Kupplungsreparatur erscheint aber unrentabel und so wird es nun ein kurzer aber schmerzhafter Abschied. In den 15 Jahren waren wir fast überall in Europa gemeinsam – von Bosnien bis Amsterdam, von der Cote Azur bis Prag, von Wien bis Venedig. Viele Strecken zog er auch den Anhänger mit Motorrad nach Kroatien (allein dort waren wir mehr als ein Dutzend Mal) und fast genauso häufig die Campingausrüstung an die Ostsee. Bis auf einige Pannen im letzten Jahr gab es keine Probleme. Natürlich überwiegt die Freude über unser neues Familienauto, aber der Passat wird immer einen festen und breiten Platz im Familienfotoalbum haben. Ich bin in meinem Leben viele verschiedene Autos gefahren von LKWs bis zum Rolls Royce Silver Shadow – meinen Autos habe ich immer und werde ich immer Wertschätzung entgegen bringen. Bilder aus Ingolstadt: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157662559764036  

Dezember-Infobrief

Unsere Dezember-Ausgabe
Kurz vor dem vierten Advent und kurz vor Weihnachten endet das kommunalpolitische Jahr. Danach halten auch wir uns an den Weihnachtsfrieden, der uns Kommunalpolitiker mit unseren Familien die Zeit zum Luft holen und zur Besinnlichkeit beschert. Auch in diesem Jahr war Mitte Dezember noch einmal eine Stadtratssitzung und die Tagesordnung ähnelte sehr der Tagesordnung vergangener Jahre. Leider ging es auch in diesem Jahr nicht um einen fristgemäßen Haushaltsentwurf für 2016 sondern nur um eine vorläufige Haushaltsführung sowie einen Nachtragshaushalt. Unser aktueller Infobrief beleuchtet dies ebenso, wie das Personalkarussell der letzten Wochen. Dieses Themen werde wir mit in das neue Jahr nehmen. Ich danke mit diesem letzten Infobrief des Jahres allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns in diesem Jahr kritisch konstruktiv begleitet haben. Ich danke vor allem aber auch unseren Mitarbeitern der Geschäftsstelle, meine Stadtratskolleginnen und Kollegen, sowie ihren Familien. Unsere erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit verdanken wir der Unterstützung vieler Menschen. Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Viel Spaß bei der Lektüre unseres Dezember-Infoblattes! Link zum CDU-Infoblatt: http://www.cdu-fraktion-erfurt.de/core/files/magazin/file/8X1X-2015_12_dezember_infobrief_fraktion.pdf

Stadtratsfinale 2015

Als andere als vorweihnachtlich war heute die Stimmung im Stadtrat zum Thema Finanzen
Normalerweise werden im Erfurter Stadtrat Redebeiträge in freier Rede gehalten. Dies wird von den Kolleginnen und Kollegen unterschiedlich gehandhabt. Je nach Dauer der Ratszugehörigkeit gelingt dies mehr oder weniger häufig. Seit 1993 gehöre ich dem Erfurter Stadtrat an – zunächst für ein Jahr und ab 2002 durchgängig. Insofern bemühe ich mich zwar nicht immer um kurze Reden 😉 aber zumeist darum, in freier Rede zu sprechen. Abweichungen von dem Prinzip sind aber angemessen, wenn es um den Haushalt geht. Seit 2010 verschlechtert sich die Situation Jahr für Jahr und da ist es gut auch hin und wieder nachzulesen, was dazu wann von wem gesagt wurde. Zum Haushalt ist die Argumentation der CDU-Stadtratsfraktion stringent. Auch aus diesem Grund dokumentiere ich meinen heutigen Redebeitrag zum Thema vorläufige Haushaltsführung hier auf meiner Homepage. Ich habe nicht mehr die Hoffnung, dass die links-link-grüne Stadtratsmehrheit ihren grundsätzlich fehlerhaften Kurs der letzten Jahre freiwillig verlassen wird. Aber die Haushaltsnotlage wird sie möglicherweise schneller dazu zwingen, als es ihnen lieb ist. Für die CDU bleibt es dabei: wir werden uns nicht auf der Titanic, die den Eisberg schon gerammt hat, noch mit ans Klavier setzen. Wenn Oberbürgermeister Andreas Bausewein die Kraft hat das links-link-grüne Bündnis aufzukündigen bleiben noch reichlich Trümmer liegen und es wird ein schmerzhafter Prozess Ordnung in die Stadtfinanzen zu bringen. Wenn nicht, wird die normative Kraft des Faktischen dafür sorgen, dass das Kartenhaus zusammen bricht. Mehr zur heutigen Stadtratssitzung dann morgen hier an dieser Stelle. Aber das Vorstehende wollte ich gerne heute noch loswerden 😉 Rede zur vorläufigen Haushaltsführung: https://michael-panse.de/2015/25299/festlegungen-zur-vorlaufigen-haushaltsfuhrung-2016/