Nach einem Jahr sind wir wieder da! Bei der Volleyball-Bundesligaversammlung in Düsseldorf habe ich unseren Verein und Schwarz-Weiß Erfurt vertreten. In der 1. Volleyballbundesliga der Frauen und Männer, der 2. Volleyballbundesliga Pro der Frauen und den beiden 2. Bundesligen der Frauen und Männer werden in der kommenden Saison 90 Vereine spielen. Gemeinsam mit dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und Sponsoren treffen sich die Vereinsvertreter zur jährlichen Saisonplanung. Zuvor wurden wir aber, wie die anderen Meister der 1. und 2. Ligen noch einmal geehrt.
Danach ging es in die Beratungen über Fernsehrechte, Vermarktung, Sponsoring, Nachwuchs- und Medienarbeit. Aktuell ist die 1. Liga der Frauen angesichts von Insolvenzen und fehlenden Aufsteigern in schwierigem Fahrwasser. Weniger Mannschaften bedeuten weniger Spiele und Probleme bei der Fernsehvermarktung. Viele Vereine scheuen (derzeit) noch den angebotenen “Paketaufstieg” von bis zu fünf Mannschaften auf ein Mal. Vielleicht klappt dies aber für einige im kommenden Jahr. Um so freudiger wurden wir zurück im Kreis der Erstligisten begrüßt. Wir haben uns, wie bereits beschrieben, die Entscheidung nicht leicht gemacht. Für mich ist es als Präsident unseres Vereins in den letzten 20 Jahren der vierte Aufstieg. Nach der ungeschlagenen Saison in der 2. Bundesliga Pro wollen wir uns der Herausforderung wieder stellen.
Schon jetzt, drei Tage vor den Kommunalwahlen wird spekuliert was das Ergebnis am Sonntag für Auswirkungen auf die Stichwahlen der Bürgermeister und Landräte und die Europawahl in zwei Wochen haben wird. Aktuelle Umfragen sehen zwar einen erkennbaren Rückgang der Zustimmung zur AfD, aber dennoch bleibt die Sorge, wie die demokratischen Parteien zu Gestaltungsmehrheiten kommen.
Inzwischen ist es schon der 10. Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, den ich heute verschickt habe. In ihm dominieren Angebote zum Superwahljahr – sowohl im Netz, als auch Veranstaltungen. Darüber hinaus stellen wir wieder neue Publikationen vor. Der Newsletter der LZT erscheint alle 14 Tage und kann über die Homepage der LZT abonniert werden.
Noch ist sie erkennbar nicht fertig – die neue 3-Felder-Halle “Am Südpark”. Das wird den linken Beigeordneten Matthias Bärwolff aber nicht davon abhalten, am Freitag dort eine Wahlkampfshow abzuziehen. Schon vor einigen Wochen hat er sich in die halbfertige Halle für ein Wahlkampfvideo der Linken geschlichen, nun möchte er öffentlichkeitswirksam noch ein paar Bilder kurz vor der Wahl produzieren. Es wäre ihm ja gegönnt, wenn er nicht ausgerechnet der faulste unter den Erfurter Beigeordneten wäre, der wenig in seiner bisherigen Wahlzeit auf die Beine gestellt hat.
Alles Gute lieber Reinhard Schramm zum heutigen 80. Geburtstag! Mit vielen Gästen aus der Politik, Gesellschaft und von den Religionsgemeinschaften hat der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen Geburtstag gefeiert. Es war mir eine Ehre dabei sein zu können und Reinhard persönlich gratulieren zu dürfen. Mein Wunsch an ihn – ich möchte mit ihm und einer Gruppe der LZT nächstes Jahr wieder nach Israel reisen können.
Natürlich nicht ganz 24/7 – es bleibt noch Zeit zum schlafen und einigen anderen Aktivitäten. Allerdings ist nun die letzte Woche vor der Kommunalwahl angebrochen und da sind alle wahlkämpfenden Mitbewerber auf der Zielgerade. Ich habe am Pfingstwochenende meinen Schrittzähler gut beschäftigt und war in mehreren Erfurter Stadtteilen unterwegs.
Nachdem am Freitag Vormittag noch 5.000 Postkarten angekommen waren, war ich zunächst skeptisch. Allerdings waren am Ende des Wochenendes nur noch rund 300 Postkarten übrig. Alle anderen habe ich mit familiären Unterstützung an die Wählerin bzw. den Wähler gebracht. Ich freue mich, dass offensichtlich auch viele den QR-Code oben auf der Postkarte genutzt haben, um sich hier auf der Homepage zu meinen kommunalpolitischen Themen und zur Arbeit der letzten Jahre zu informieren.
Rund 300 Demonstrations-Touristen aus Leipzig, Weimar und Erfurt haben sich heute 100 Gegendemonstranten entgegen gestellt. Zum Tag der Nakba hatten mehrere pro-palästinensische Gruppierungen zu einem Umzug durch die Stadt Erfurt eingeladen. Kurzfristig hatte ich in Abstimmung mit der DIG dazu eine Gegendemonstration angemeldet. Auf dem Erfurter Anger versammelten sich dazu Vertreterinnen und Vertreter ganz verschiedener Organisation – von der Jüdischen Landesgemeinde, der DIG, dem Förderverein Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen, der CDU und der Jungen Union, den Grünen, der SPD und den Falken und einige mehr.
Für Samstag, den 18. Mai 2024 rufen unter anderen die „Kulturbrücke Palästina“, die Gruppe „erfurt unsilenced“, die MLPD und „Handala Leipzig“ zu einem Demonstrationszug durch Erfurt vom Hauptbahnhof über den Anger, Fischmarkt und Domplatz zur Staatskanzlei unter dem Titel „Tag der Nakba“ auf.
Gestern Abend habe ich um 23:15 Uhr als Stadtratsvorsitzender die 46. und letzte Stadtratssitzung in dieser Wahlperiode beendet. Mit rund 50 Tagesordnungspunkten war das Programm noch einmal umfangreich. Hinzu kam, dass einige Kollegen sich mit einer kurzen Rede am Pult verabschiedeten, weil sie nach vielen Jahren Stadtratsarbeit nicht wieder kandidieren.