Ausgesprochen sportlich war das ganze Wochenende. Nationencup in Oberhof und Eishockey Outdoor in Klingenthal am Freitag, Samstag Weltcup in Oberhof und Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga und das gleiche noch einmal am Sonntag. Unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt lösten ihre beiden Heimspielaufgaben souverän. Der Rückblick von Stephan Siegl bringt es auf den Punkt. Gefreut haben wir uns auch, dass der MDR wieder einmal bei uns zu Gast war und im Thüringen Journal berichtet hat.
Zweifacher Derbysieg
Mit zwei klaren 3:0-Siegen hat Schwarz-Weiß Erfurt das Derby-Wochenende unerwartet deutlich für sich entschieden, fuhr die Siege Nummer 17 und 18 ein und bleibt weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter der 2. Bundesliga Pro.
Vor der Saisonrekordkulisse von 674 Zuschauern machten die Damen um Lara Darowski am Samstagabend gegen die ESA Grimma Volleys kurzen Prozess. Nach 68 Spielminuten war das Traditionsduell schnell zu Ende. Nach einer starken Aufschlagserie holten sich die Gastgeberinnen mit 25:11 deutlich den ersten Satz. Nach einigen Wacklern in der Annahme im zweiten Satz, blieb dieser bis zum 16:14 spannend. Danach setzte sich Schwarz-Weiß wieder ab und siegte 25:18.
Einen 3:0-Start der Muldentalerinnen im dritten Durchgang konterte der Spitzenreiter zum 13:7. Diese Führung war die Vorentscheidung, da die Gäste auch wegen des Fehlens von Libera Sophie Dreblow ihre Probleme im Annahmeriegel nicht in den Griff bekamen. Antonia Greskamps Ass zum 25:19 beendete die Partie. Neben der Matchballverwandlerin verdienten sich auch die beiden Außenangreiferinnen Lara Darowski (MVP) und Pia Mohr mit sehr guten Quoten in Annahme und Angriff Bestnoten.
Am Sonntagnachmittag, im zweiten Derby gegen den VC Olympia Dresden erwarteten die Thüringerinnen mehr Gegenwehr von den groß gewachsenen Spielerinnen vom Bundesstützpunkt. Doch es wurde keine Wiederholung des knappen 3:2 aus dem Hinspiel. Erfurt schlug einfach zu stark auf und ließ die Jugendmannschaft nicht ins Spiel kommen. Eine Ass-Doublette von Lara Darowski zum 14:8 und eine Aufschlagserie Sina Stöckmanns oberndrein sorgten für ein deutliches 25:12 im Auftaktsatz. Ein schnelles 12:4 im zweiten Satz stellte schnell die Weichen, als Gästetrainer Andreas Renneberg beide Auszeiten aufgebraucht hatte. Als der Aufschlag der späteren MVP auf Gästeseite, Florentine Rosemann, beim dritten Satzball zum 25:18 ins Aus flog, stand es 2:0 für den Favoriten.
Den Satzbeginn nutzte Lara Darowski, um zwei ihrer insgesamt sechs Asse zu platzieren. Dennoch lagen die Gäste zur ersten technischen Auszeit mit 8:6 in Führung. Leider konnten die jungen Dresdnerinnen diesen nicht verteidigen, sodass sich Erfurt erneut in Führung brachte und absetzte. Als der letzte Dresdner Angriff zum 25:15 im Aus landete, war nach 66 Spielminuten auch das zweite Derby Geschichte.
Dass die erneut überragende Lara Darowski mit der goldenen MVP-Ehrung bedacht wurde, war absolut verdient, wenngleich ihr ihre Mitspielerinnen im Abrufen ihres Leistungsvermögens kaum nachstanden. (St.S.)
Jetzt ist auch unser 2. Weltcup in diesem Jahr Geschichte. Bei deutlich besserem Wetter, als in der vergangenen Woche waren wieder viele Zuschauer an der Bahn und konnten im Wesentlichen deutsche, aber auch mehrere österreichische Weltcupsiege bejubeln. Natürlich sind es für uns Thüringer unsere einheimischen Sportlerinnen und Sportler die besonders im Blickpunkt stehen und die hatten alle Grund zum feiern. Julia Taubitz gewann gleich zwei Mal – im Einzel und im Sprint. Dajana Eitberger konnte mit ihrer jungen Partnerin Saskia Schirmer erstmals einem Weltcup Sieg im Doppel verbuchen. Ebenso konnten Hannes Orlamünder und Paul Gubitz ihren Weltcupsieg auf der Heimbahn feiern – für die Bahncrew gibt es beim dazugehörigen Bahnrekord traditionell einen Kasten Bier. Und schließlich schaffte auch unser Max Langenhan endlich einen Heimsieg. Nach Platz zwei im Einzel gab es Sonntagnachmittag den Sieg im Sprint.
Vor einigen Jahren war ich mit meinem Sohn schon einmal bei einem Eishockey-Wintergame in Köln. Damals hat uns das gut gefallen und so waren wir auch dieses Jahr gerne dabei und haben noch meinen jüngsten Sohn mitgenommen. Im Schanzenauslauf der Skisprungschanze in Klingenthal entstand in der letzten Woche ein Open-Air-Eishockeyfeld, auf dem am Wochenende drei Spiele ausgetragen werden.
Vor dem Weltcup an diesem Wochenende stand noch der Nationencup auf dem Programm. Dabei konnten sich die Starterinnen und Starter, die nicht gesetzt sind noch für den Weltcup qualifizieren und es war zudem die Gelegenheit, ohne großen Besucherandrang die Sportlerinnen und Sportler aus der Nähe zu beobachten. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Platzierten. gemeinsam mit unserer Schatzmeisterin vom TSBV Ute Karger durfte ich die Siegerehrungen durchführen.
Am letzten Tag der Aktionstage “Menschen, Medien, Meinungsbildung” waren wir heute mit einer Auswahl an Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen vertreten. Der Tag diente der Vernetzung und dem sichtbar machen lokaler Akteurinnen aus den Bereichen Medienbildung, kulturelle Bildung und politische Bildung.
…ist alles vorbei. So singen es die Karnevalisten und das gilt auch für den Karneval – aber eben nur dafür. Ansonsten beginnt jetzt eine Zeit der inneren Einkehr und Besinnung auf die wichtigen Dinge im Leben. Bis zu Ostern ist jetzt für viele Menschen die Fastenzeit, in der auf das eine oder andere verzichtet wird. Bei ist es seit vielen Jahren der Alkohol. In der Woche vor Ostern werde ich voraussichtlich in Israel sein. Ich freue mich darauf Ostern dieses Jahr wieder in Jerusalem sein zu können – auch wenn es dort wahrscheinlich leer sein wird. die Tage bis dahin werden auch mit Nachdenklichkeit gefüllt sein.
Vor 20 Jahren durfte ich das erste Mal als Ehrenmitglied des MKC auf dem Umzugswagen mitfahren. Seitdem war ich in jedem Jahr mit Begeisterung dabei. 2009 sogar mit gebrochenem Wadenbein. 2010 fiel das erste Mal der Umzug aus und wir waren nur mit einer Spontandemonstration zu Fuß entlang der Strecke unterwegs – die Stadt konnte die Straßen nicht rechtzeitig vom Eis befreien.
Seit vielen Jahren ist es beim Marbacher Karneval Club e.V. Tradition, dass es am Rosenmontag ganztägig auf Tour geht. Die Kappenfahrt in soziale Einrichtungen hat uns mit einem karnevalistischen Programm heute in vier Einrichtungen geführt. Es gab ein Programm für die Kinder des Marbacher Kindergartens, der Lilienthal-Schule im Rieth, und beim Christophoruswerk in der Leipziger Straße sowie am Ringelberg. Leuchtende Augen überall bei Menschen, die sonst nicht einfach zu Karnevalsveranstaltungen gehen können.
Sehr gefreut habe ich mich bei unserer Kappenfahrt auch über den Besuch in meiner ehemaligen Schule. Vor 50 Jahren war dies die POS 39, später “Karl-Marx-Schule” und trug den Spitznamen “Blaues Wunder” wegen dem blauen Farbanstrich. Inzwischen ist der grün und die Schule heißt “Otto Lilienthal” bzw. Spinatschule. Ansonsten ist noch vieles ähnlich, zumindest die Sporthalle hat sich kaum verändert. Danke den ehrenamtlich Engagierten beim MKC, die unser Kappenfahrt jedes Jahr möglich machen. 50 Aktive waren heute den ganzen Tag mit dem Bus unterwegs.
Die Nacht zum Tag gemacht und das Happy End gefeiert! Seit vielen Jahren ist die Nacht des Superbowls für mich neben Silvester die einzige Nacht, die erst am nächsten Morgen endet. Früher haben wir den Superbowl immer im Ilvers mit den Erfurt Indigos geschaut – in den letzten Jahren allerdings meist zu Hause mit meinen Söhnen, da ist das Bett näher. In diesem Jahr habe ich vorsichtshalber auch einen Tag Urlaub für Rosenmontag geplant. Dies allerdings auch wegen der geplanten Kappenfahrt des MKC .
Alles was sich das Publikum wünscht, haben unsere Damen am Samstag gegen Straubing geboten. Ein hoch spannendes und erfolgreiches Spiel bekamen die Zuschauer und Ministerpräsident Bodo Ramelow geboten. Nachdem ich den MP schon am Vormittag in Oberhof getroffen hatte, setzte er seinen “Sportsamstag” bei uns fort und hielt sowohl auf dem Feld, als auch im VIP-Raum ein Grußwort. In einem Gespräch mit den Vertretern der Volleyball-Bundesliga sprachen wir zudem mit ihm über die Zukunftsperspektiven. Nachfolgend der Spielbericht: