Die besten Wünsche für das neue Jahr! Der Jahreswechsel bot schon einmal beste Aussichten auf Erfurt. Wir haben auf dem Petersberg gefeiert – auf, unter und über den Petersberg. In der Destille Erfurt unterhalb der Bastion Martin war der Startpunkt. Von dort ging es eine Runde über den Petersberg zur Eisbahn und dem dortigen Partyzelt und danach zum Vinarium im Festungsgraben. Bei jedem Halt gab es die passende Getränke- und Essensversorgung. Schließlich endeten wir an den Feuerschalen auf der Genussbastion. Von der Bastion Martin und dem Panoramaweg bot sich uns die optimale Sicht auf die Stadt.
Blogeinträge
Heiß auf Eis…
Seit drei Jahren bin ich zwar Mitglied im Eissportclub Erfurt e.V., aber mein persönliches Talent auf Kufen ist überschaubar. Dies wurde mir mal wieder bewusst, als ich mit meinem jüngsten Sohn zum sportlichen Jahresabschluss in der Erfurter Eishalle war. Julian hat vor vielen Jahren Eishockey gespielt und bewegt sich seitdem ausgesprochen sportlich-sicher auf dem Eis. Bei mir ist zwar die Begeisterung für Eishockey seit 25 Jahren groß – aber nicht die Standsicherheit auf dem Eis. Spaß hat es trotzdem gemacht und die Eishalle ist in diesen Tagen zentraler Anlaufpunkt für tausende Jugendliche – die Nachfrage ist so groß, dass es inzwischen noch zwei Open-Air-Eisbahnen in Erfurt auf dem Petersberg und im Kressepark gibt.
Da ich auch nicht die Absicht habe es auf Rennrodelkufen erneut zu probieren werde ich wohl eher passives Mitglied beim ESC bleiben und mich stattdessen beim TSBV engagieren. Im Januar geht es mit dem Weltcup in Innsbruck los, gefolgt von der WM in Altenberg und den Weltcups in Oberhof sowie der Bob- und Skeleton WM in Winterberg.
Heimgeleuchtet
Winterleuchten auf der ega und Florales zur Weihnachtszeit gehören bei mir in jedem Jahr zum Programm. Heute Gestern Abend war ich mit meinem jüngsten Sohn auf der ega und wir haben die vielen und schönen Lichtinstallationen bewundert. Am meisten hat mir der Springbrunnen umrahmt von Musik von Jean-Michel Jarre gefallen.
Für die ega war 2023 ein schwieriges Jahr. Zum Jahresende wurden finanziell erhebliche Probleme bekannt – zwar nicht unerwartet im Nach-Buga-Jahr, aber in der Höhe doch Besorgniserregend. Mögliche Lösungen für den finanziellen Mehrbedarf sind, ähnlich wie beim Theater, nur schwer zu finden. Im Raum stehen die Veräußerung von Teilen der ega (dafür gibt es keine Mehrheit im Stadtrat), deutliche Preiserhöhungen, Steigerung der Ausgleichfinanzierung durch die Stadtwerke (kommunalrechtlich bedenklich) oder direkte Verantwortungsübernahme der Stadt für den größten Garten Thüringens.
Zuschüsse des Landes werden zwar seit Jahren gefordert (möglich über einen Hauptstadtvertrag, der auch dem ZOO und dem Theater helfen könnte), sind aber bisher von keiner Landesregierung in Erwägung gezogen worden. Ich bin gespannt, welche Lösung sich dafür 2024 finden wird. Bis dahin hilft es aber, dass die ega auch im Winter Besucher anlockt. Winterleuchten ist noch bis zum 18. Februar und eine gute Gelegenheit.
Politischer Jahresrückblick

Nach dem persönlich-privatem und dem sportlichen Jahresrückblick folgt nun noch der politische Blick in den Rückspiegel des Jahres 2023 und der fällt leider wenig erfreulich aus.
Der verbrecherische Überfall der Hamas am 7. Oktober hat die letzten Monate des Jahres geprägt. Schockiert, traurig und wütend hat mich das gemacht. Diese zur Schau gestellte Menschenverachtung wird nachhaltig den Friedensprozess im Nahen Osten beeinflussen und auf viele Jahre eine Zweistaatenlösung undenkbar machen.
Im März waren wir mit einer Gruppe der LZT in Israel, hatten gute Gespräche, haben viel gesehen und sind optimistisch wieder gekommen. Ich hatte die Bürgerreise der Stadt Erfurt nach Haifa vorbereitet, am 8. Oktober sollte es losgehen, das Vorbereitungstreffen mit den 43 Reiseteilnehmern hatten wir absolviert und dann mussten wir alles am Tag davor absagen. Am 11. Oktober habe ich mit der DIG eine Solidaritätskundgebung vor dem Erfurter Rathaus organisiert. In den folgenden Wochen hat mich leider auch Vieles schockiert, was sich auf deutschen Straßen und sogar in Universitäten abgespielt hat. Antisemiten von Rechts und Links trugen ihren Hass auf Juden gemeinsam mit Muslimen, die bei uns leben und studieren, auf die Straße. Israelische Fahnen vor deutschen Rathäusern wurden, wie in Erfurt, herunter gerissen. Der Oberbürgermeister hatte die Fahne mit mir am 8. Oktober aufgehangen, aber danach nicht mehr den Mut gehabt erneut Flagge zu zeigen. Wir, die CDU-Stadtratsfraktion haben schließlich eine israelische Fahne an unserem Geschäftsstellenfenster aufgehangen.
Bundes- und Landespolitisch fällt die Bilanz 2023 schlecht aus. Die Ampel in Berlin und die rot-rot-grüne Gemeinschaft in Erfurt halten nur noch die Titel auf den Visitenkarten und die Dienstwagen zusammen. Jede Umfrage fällt schlechter aus und in jeder Umfrage steigt die Prognose für die rechtsradikale AfD. Dies muss mit Blick auf die anstehenden Wahlen große Sorgen machen.
Immerhin hat sich der Landtag noch zu einem Haushalt 2023 durchgerungen. Dies hat der Bund nicht geschafft und die Landeshauptstadt Erfurt sowieso nicht. Der Oberbürgermeister und seine Beigeordneten sind sich inzwischen in herzlicher Abneigung verbunden und so gab es lange keine Einigung auf einen Haushaltsentwurf und er kurz vor Weihnachten einen handwerklich schlechten Entwurf mit über einer Milliarde Euro Ausgaben, steigenden Schulden, fehlenden Investitionen und steigenden Personal- und Sozialausgaben. Im Januar beginnt die Anhörung zum Doppelhaushalt und eventuell wird er noch vor der Kommunalwahl im Mai beschlossen. Alle Details zu den Jahresfehlleistungen unseres Oberbürgermeisters und seiner Führungstruppe finden sich in diversen Pressemitteilungen.
Was bleibt also Erfreuliches von 2023? Einige Beispiele möchte ich gerne festhalten. Erfurt war mit seiner Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe erfolgreich. Daran wurde fast 15 Jahre gearbeitet und es ist ein schöner Erfolg geworden. Die Erfurter CDU hat im Frühjahr ihre Kontakte nach Mainz wieder aufleben lassen und wir waren zu einem guten Besuch bei den Freunden in Mainz. Erfurt hat eine private medizinische Universität bekommen. Zahlreiche Veranstaltungen, die wir als LZT organisiert haben, liefen trotz personeller Engpässe sehr gut. Ulf Merbold und Prof. Lesch begeisterten jeweils über 300 Schülerinnen und Schüler. Der Bundeskongress Politische Bildung fand in Weimar statt und ich konnte mich endlich wieder mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Landeszentralen in Mannheim und Frankfurt treffen. Iris Berben war in Erfurt und trug sich wie Reinhold Messner und der israelische Botschafter Ron Prosor ins Goldene Buch der Stadt ein.
Sportlicher Jahresrückblick
Sportlich rückblickend war 2023 durchaus ein erfolgreiches Jahr und dies gilt für alle drei Bereiche – persönlich aktiv, passiv als Zuschauer und ehrenamtlich aktiv im Sport.
Neben den regelmäßigen Sporteinheiten beim Squash, Badminton und im Fitnessstudio war dieses Jahr auch ein Wakeboard-Jahr. Zwei Mal war ich mit Julian und Jonas jeweils 10 Tage im Wakebord-Camp, wo wir jeden Tag an der Anlage Zrce-Beach gefahren sind. Neue Anlagen in meiner “Sammlung” sind die Anlage in Dresden und drei Anlagen in Frankreich. Beim Squash und Badminton merke ich allerdings nach intensiven Einheiten immer mal wieder eines der beiden Knie. Wenn das noch länger gut gehen soll, werde wohl die Dossierung etwas drosseln müssen. Immerhin habe ich was die eigenen sportlichen Aktivitäten gerechnet, jeden zweiten Tag im Jahr 2023 Sport getrieben.
Passiv als Zuschauer bin ich nach wie vor bei allen unserer Volleyballspiele, häufig beim Eishockey und hin und wieder beim Basketball dabei. Neben den Weltcups in Winterberg war die Weltmeisterschaft im Rennrodeln der Höhepunkt des Wintersportjahres. Unsere Thüringer Sportlerinnen und Sportler haben dabei so erfolgreich abgeräumt, dass sie alle Wertungen bei der Wahl der Sportler des Jahres gewonnen haben. Gleich mehrere Spiele der Volleyball-Europameisterschaft konnte ich im August in Düsseldorf live vor Ort erleben. Zahlreiche ehemalige und aktuelle Spielerinnen sowie Trainer von uns waren in diversen Nationalteams dort im Einsatz.
Ziemlich beeindruckend war für uns das NFL-Footballgame in Frankfurt mit dem Sieg der Chiefs, meinem Lieblingsteam. Vor einigen Jahren waren wir als Familie zum NFL-Game in London und so war die Freude groß, dass wir dieses Jahr Tickets für Frankfurt bekommen haben.
Im Erfurter Volleyball gibt es einige Dinge, die es wert sind festgehalten zu werden. Ende Januar haben wir im Vorstand und Gesellschafterversammlung des SWE Volley-Teams entschieden uns freiwillig aus der 1. Bundesliga zurückzuziehen und in der neuen Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga Pro zu spielen. Schlussendlich war die Insolvenz von Straubing ausschlaggebend, aber auch die eigene finanzielle Situation. In der Bundesliga Pro sind wir so gut angekommen, dass wir bisher alle 11 Spiele gewonnen haben und die Tabelle anführen. Ich war neben den Heimspielen auch bei vier Auswärtsspielen dabei, um die Mitbewerber und deren Hallen kennenzulernen. Mit der jetzigen Erfolgsserie wächst die Nachfrage, ob wir kommende Saison wieder 1. Liga spielen. Für geht es neben der Finanzfrage vor allem darum wie viele Teams in der 1. Liga spielen werden. Mit der Insolvenz von Neuwied wären es aktuell nur noch neun – 14 sollten es nach VBL-Planung sein. Unseren Vereinsvorstand haben wir im September neu gewählt und dabei einen großen personellen Umbruch gehabt. Ich freue mich über das Vertrauen, auch in das 20. Jahr als Vereinspräsident gehen zu können. Mit Florian Völker haben wir einen neuen Bundesliga-Geschäftsführer, der bereits Trainer bei uns war. Auch unser Cheftrainer ist neu bzw. doch nicht so ganz – Mateusz war letzte Saison unser Co-Trainer. Herzlichen Dank allen im Verein für das Engagement im Jahr 2023.
Beim TSBV haben wir ebenfalls unseren Vorstand neu gewählt. Dabei wurden alle Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt und so werde ich beim TSBV als Vizepräsident in mein drittes Jahr gehen. Die nächsten Wochen stehen dann zahlreiche Wochenenden fest im Kalender. In der zweiten Januarwoche der Weltcup in Innsbruck, danach die Weltmeisterschaften in Altenberg und dann die beiden Heimweltcups in Oberhof und zudem die Bob- und Skeleton-WM in Winterberg.
Ich bin mir sicher, dass auch 2024 wieder ein ausgesprochen sportliches Jahr werden wird.
Familientradition
Als ich im Alter meiner Söhne war, gab es zischen den Feiertagen ein festes Programm. Mein Vater spielte mit seinen Söhnen ein Skatturnier – manchmal sogar über mehrere Tage. Mutter lieferte leckere Schnittchen als Begleitung und es ging zwar sehr ernsthaft zur Sache, aber am Ende war egal, wer gewonnen hat. Den zweiten Teil der Weihnachtsferien widmeten wir der Vierschanzentournee im TV. Die Vierschanzentournee (morgen Qualifikation und Samstag das erste Springen) aber auch die Deutschen Meisterschaften im Rennrodeln am Freitag/Samstag im Internet werde ich auch in diesem Jahr verfolgen.
Sportlich haben wir aber in diesem Jahr auch eine neue Familientradition begründet (hoffentlich). Nachdem ich mit all meinen Söhnen Badminton, Tennis, Squash spiele oder im Sommer Wakeboard fahre, war es mal Zeit für ein sportliches Kräftemessen.
Das heutige Familien-Badmintonturnier im Sportpark Johannesplatz hat mein Sohn Jonas verdient gewonnen. Sowohl gegen Papa, als auch gegen seine beiden Brüder hat er seine Spiele gewonnen. Lediglich Julian gelang es ihm einen Satz abzunehmen. Auch für mich wird es zunehmend schwerer gegen Julian und Maximilian zu gewinnen. Noch gelang es knapp und ich konnte den 2. Platz noch sichern aber auch da gilt “second place is the first loser”. Im abschließenden Doppel konnte ich mit Julian gegen Max und Jonas gewinnen, allerdings war das Spiel schon nicht mehr Teil der Turnierwertung. Bei allem sportlichen Wettstreit hatten wir vor allem zweieinhalb Stunden Spaß und ich hoffe wir haben eine neue Tradition begründet.
Jahresrückblick Teil 1
Mein Jahresrückblick findet, wie auch in den letzten Jahren, in mehreren Teilen statt. Persönlich, sportlich und politisch geprägt. Beginnen werde ich mit dem, was mir am Wichtigsten ist und das ist die Familie und der persönliche Bereich.
2023 war die wichtigste Familiennachricht, dass ich zum zweite Mal Opa geworden bin. Maximilian uns Sarah wurden zum zweiten Mal Eltern und haben mit Fin Konstantin im September Marie einen Bruder geschenkt. Ich freue mich wahnsinnig über den Familienzuwachs und wünsche meinem Ältesten und seiner Familie alles Liebe und Gute. Ihr gemeinsamer Tanzverein läuft ausgesprochen erfolgreich. Marie ist schon mit Auftritten bei den Sportakrobaten dabei und immer noch begeistert von Pferden und nun seit September auch ein Schulkind an der Evangelischen Grundschule.
Mein zweitältester Sohn Jonas ist im Frühsommer von seinem Auslandsjahr an der Georgia Tech in Amerika zurückgekommen. Ich bin stolz darauf, wie er das Jahr gemeistert hat. Im September waren wir zusammen in Kroatien zum Wakeboard-Urlaub und inzwischen studiert er erfolgreich in Dresden weiter.
Mein jüngster Sohn Julian ist inzwischen 16 geworden und geht in die 10. Klasse an seinem Gymnasium in Weinheim. Er hatte dieses Jahr Glück und wir waren gleich zwei Mal zusammen im Urlaub. In den Pfingstferien waren wir zum Wakeboarden in Kroatien und im August zwei Wochen mit dem Motorrad kreuz und quer in Frankreich unterwegs. Nancy, Reims, Metz, Paris, Le Mans, Wissembourg und die Atlantikküste von Bordeaux bis zur Dune du Pilat waren die Stationen – dazu noch drei neue Wakeboardanlagen gefahren.
Bei der Durchsicht der 125 Fotoalben des Jahres bei Flickr habe ich zahlreiche tolle Jahreserinnerungen gefunden. Die Reise nach Israel im März gehört dazu – da war die welt noch in Ordnung. Die Bürgerreise im Oktober nach Israel mussten wir am 7. Oktober, dem Tag vor der Abreise absagen – dazu im politischen Rückblick mehr. Peter Maffay habe ich in Erfurt in diesem Jahr treffen können, aber auch Ulf Merbold und Iris Berben. Zum Jahresbeginn standen die Karnevalsveranstaltungen beim MKC in Marbach an. Der Umzug fiel auch in diesem Jahr aus – die GEC hat die Organisation nicht stemmen können und so haben wir einen Umzug durch Marbach organisiert.
Neben den ehrenamtliche Vorstandsämtern im Sport und der Politik bin ich seit diesem Jahr auch wieder Vorstandsmitglied des Fördervereins Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen. Die Honda und die Ducati habe ich auch in diesem Jahr wieder viel bewegt und mit nach Kroatien und Frankreich genommen. Sport spielt nach wie vor eine dominierende Rolle – aktiv und passiv – dazu dann aber mehr im sportlichen Jahresrückblick.
Körperwelten-Austellung in Erfurt, Banksy in Prag, Zadar und Betlehem, die Buga in Mannheim, Domstufenfestspiele, Bikerausfahrt und Dresdner Schlössernacht – es gäbe noch viel zu berichten, aber dazu lass ich gerne sie Bilder sprechen und seit diesem Jahr auch wieder meinen Tagebuch-Blog auf der überarbeiteten Homepage. Seit nunmehr 24 habe ich meine Homepage mit inzwischen tausenden Einträgen. Auch 2024 werden wieder viele hinzukommen.
Ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest
Allen Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage wünsche ich mit den Bildern aus der Geburtskirche in Betlehem friedvolle und gesegnete Weihnachtstage. Dieser Wunsch ist in diesem Jahr besonders bedeutungsvoll, denn immer noch ist Krieg in der Ukraine und an vielen anderen Orten in der Welt.
In diesem Jahr sind meine Gedenken an den Weihnachtstagen in Israel – so wie schon in den letzten Monaten nahezu täglich. Seit dem 7. Oktober gibt es für die Israelis nur den einen Wunsch “bring them home”. Auch jetzt noch sind viele Geiseln in der Hand der Hamas und so wird der Militäreinsatz der israelischen Armee auch über die Weihnachtstage weiter gehen. Erst wenn die Geiseln frei sind und die Hamas die Waffen niederlegt und sich ergibt, wird es einen Waffenstillstand geben. Aber selbst dann sind wir weit entfernt von einer friedlichen Lösung.
Im März 2023 war ich in Israel, dabei auch in Hebron und natürlich auch, wie bei fast jeder Reise, in Bethlehem. Unsere geplante Bürgerreise ab dem 8. Oktober mussten wir leider am Tag vor Reisebeginn absagen. Touristen gibt es in den letzten Wochen gar nicht mehr in Israel.
Aber Weihnachten ist mit Jesu Geburt auch das Fest der Hoffnung. Ich hoffe im März wieder nach Israel fliegen zu können, um unsere LZT-Reise, die im Oktober 2024 geplant ist vorzubereiten. Die Hoffnung und der Wunsch nach Frieden im Nahen reisen immer mit uns.
Weihnachtsgeschenk für die Thüringer Kufensportfamilie
Thüringen ist Rennrodellland! Heute hat dies die Wahl der Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2023 eindrucksvoll bestätigt. Seit vielen Jahren sind unsere erfolgreichen Rennrodlerinnen und Rennrodler, aber auch Bobsportlerinnen und Bobsportler und Skeletoni nicht aus den Nominierungslisten wegzudenken.
In diesem Jahr, mit der eindrucksvollen Heim-WM in Oberhof im Rücken, gingen gleich alle drei ersten Plätze an die Rennrodlerinnen und Rennrodler. Die ganze Thüringer Kufensportfamilie freut sich mit Dajana Eitberger, Max Langenhan und das Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken. Am 12. April – nach der Wintersportsaison – sollen die Gewinner im Erfurter Kaisersaal geehrt werden. Bis dahin sind Dajana, die inzwischen erfolgreich auf dem Doppel ist, und Max in der neuen Weltcupsaison mit dem Höhepunkt der WM in Altenberg gefordert. Lediglich Toni und Sascha können es ruhiger angehen lassen, da sie ihre aktive Laufbahn beendet haben.
Seit inzwischen zwei Jahren bin ich als Vizepräsident des TSBV Teil unserer Kufensportfamilie und ziemlich stolz und dankbar dafür. Ich habe in dieser Zeit eine große Anzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern kennengelernt, die die großen Erfolge erst ermöglichen. Zudem sind unsere Sportlerinnen und Sportler nahbar und direkt ansprechbar. Ich habe unsere Sportlerinnen und Sportler in der letzten Saison oft direkt bei ihren Erfolgen erleben können – in Innsbruck beim Weltcup ebenso wie in Winterberg und bei der WM in Oberhof. Sie nehmen sich immer Zeit für ein freundliches Gespräch und ein gemeinsames Bild. Mit Max war ich zudem einen ganzen Vormittag beim Universitätssporttag mit meinem Bruder unterwegs.
Ich freue mich auf die neue Saison und auf die Fortsetzung der Erfolgsserie unserer Kufensportfamilie.
Kämpfen und siegen für den Kapitän
Weihnachtsspiele, also kurz vor Weihnachten und zwischen den Feiertagen, sind in jeder Mannschaftssportart Publikumsrenner. Da unsere Volleyball-Damen in diesem Jahr aber “frei” haben, gehe ich gerne zu unseren sportlichen Freunden zum Basketball und zum Eishockey.
Die Black Dragons hatten gestern Abend eine von der Papierform her leichte Aufgabe – Vierter gegen den Elften aus Duisburg. Allerdings wussten viele der 1.057 Eishockeyfans in der Halle, dass es nach dem letzten Spiel gegen Hannover dieses Mal um so schwerer wird. Zwei verletzte Spieler und einer mit einer Sperre sind schon schwer genug. Wenn der verletzte Spieler aber der Top-Leistungsträger und Mannschaftskapitän Arnoldas Bosas ist und dieser auch noch mit seiner schweren Schulterverletzung länger ausfällt, wird dies zum richtigen Problem.
Arnoldas stand ober auf der Tribüne und feuerte sein Team von dort an. Es begann mit drei Strafzeiten in den ersten fünf Minuten – die allerdings alle ohne Folgen blieben. Noch im ersten Drittel konnten wir über das 1:0 jubeln. Im 2. Drittel kam Duisburg druckvoll ins Spiel, aber glücklicherweise fiel das 2:0 aus einer Erfurter Unterzahlsituation. Von da an hatte Erfurt das Spiel gut im Griff und das 3:0 und 4:0 folgten im Schlussdrittel.
Unser Erfurter Sportbeigeordneter Andreas Horn, der beim Spiel dabei war, konnte sich wie alle anderen in der Halle über ein erfolgreiches Weihnachtsspiel freuen – am 28.12. steht noch ein weiteres auf dem Programm.