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Ihr Stadtrat für Erfurt


Juniorenweltcup – Rennrodeln: Heimsiege für Juniorin Fräbel und Doppel Jäger/Steudet
Oberhof. Die 18-jährige Suhlerin Merle Fräbel holte beim Juniorenweltcup in Oberhof den ersten Sieg ihrer Karriere. Während sie sich noch am Freitag der Altenbergerin Jessica Degenhardt mit 0,030s geschlagen geben musste, verwies sie ihre sächsische Teamkollegin beim zweiten Rennen am Sonntag mit 0,218s Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde die Russin Sofia Mazur. „Es war eine Frage der Zeit. Merle hat sich das verdient und hart erarbeitet. Jetzt kann sie mit der Gewissheit Erfolge erringen zu können, die weiteren Rennen der Saison angehen“, freut sich ihr Trainer Karsten Albert.
Das Juniorendoppel Moritz Jäger (RRC Zella-Mehlis) und Valentin Steudte (RT Suhl) glänzte bei beiden Weltcups auf ihrer Heimbahn mit Platz eins und fährt zurzeit im internationalen Vergleich in einer eigenen Liga. Der für den RRV Sonneberg/Schalkau startende Louis Grünbeck und sein Partner Maximilian Kührt lieferten ebenfalls solide Leistungen und belegten Platz vier im ersten Weltcup und ebenso Platz vier in der zweiten Wettkampfrunde.
Carlos Stang vom Rodelclub Ilmenau steigerte sich beim zweiten Wettkampf und kam nach einem vierten Platz am Donnerstag mit Platz zwei in der Jugend A Wertung am Samstag sogar auf Platz zwei. Die Jugendnachwuchsdoppel Sara-Marie Pflaume / Lina Peterseim (beide BRC Friedrichroda) wurden vierte und achte. Marie Sauerteig und Hanna Puy (Sonneberg/Zella-Mehlis) fuhren auf sechs im ersten und fünfte im zweiten Weltcup.
Die Wettbewerbe, die seit Donnerstag stattfanden, endeten heute mit dem Mannschaftswettkampf und einem Sieg für das deutsche Team in der Besetzung Fräbel, Grancagnolo und Jäger/Steudte. Russland und Lettland folgten auf den Plätzen zwei und drei.






Demokratiezufriedenheit und die Einstellung der Thüringerinnen und Thüringer zu extremen Thesen stehen von Anbeginn im Mittelpunkt der Untersuchungen des Thüringen-Monitors. Seit dem Jahr 2020 gibt es diese jährliche Langzeitstudie schon und sie liefert viele Daten als Empfehlungen an die Politik.
Heute wurde der Thüringen-Monitor 2021 vorgestellt. dazu wurden im Juni und Juli 2021 1.100 wahlberechtigte Thüringerinnen und Thüringer befragt. Die Befunde sind somit nicht tagesaktuell, aber trotzdem bemerkenswert. “Demokratie in der Corona-Pandemie” ist der Titel und das Kurzfazit: immerhin jeder dritte Thüringer mutmaßt geheime Verschwörungen bei der Corona-Pandemie. Die Mehrheit hingegen ist trotz der Corona-Maßnahmen mit der Demokratie zufrieden. Erschreckend finde ich einen weiteren Befund. Antisemitismus ist in Thüringen nach wie vor verbreitet und nimmt getarnt als Kritik am Staat Israel zu.
Der Thüringen-Monitor wird in der kommenden Woche im Thüringer Landtag Gegenstand einer Regierungserklärung sein und sicher auch intensiv diskutiert werden. Ich erinnere mich an die vielen Monitore, die wir im Landtag in der Vergangenheit debattiert haben. Ich würde mir wünschen, dass mehr in politische (schulische und außerschulische) Bildung investiert wird. Insbesondere bei der politischen Bildung in der Schule hängt Thüringen weit zurück. Wir werden mit der Landeszentrale für politische Bildung den Thüringen-Monitor im Februar kommenden Jahres vorstellen – vielleicht gibt es bis dahin ja auch Handlungsempfehlungen. Immerhin wird ja in der Zwischenzeit der Landeshaushalt diskutiert…
Thüringen-Monitor 2021