Bonifatius als verbindende Brücke

Im Ratssitzungssaal
Win-Win-Situation 😉 Beim heutigen Besuch einer Gruppe der Senioren Union haben nicht nur unsere Besucher einen Wissenszugewinn gehabt, auch ich habe was aus dem Rathaus mitgenommen. Vor zwei Monaten hatte ich schon mit unserer Erfurter Senioren Union ausgemacht, dass ich ihre Besuchergruppe von über 50 Senioren aus Fulda durch den Festsaal und den Ratssitzungssaal führe und sie als Fraktionsvorsitzender begrüße. Letzteres hat nicht mehr geklappt, das sich seit vorgestern nicht mehr Fraktionsvorsitzender bin. Ersteres hat aber gut geklappt. Und wie immer, wenn Senioren bei uns im Rathaus sind, folgen sie den historischen Erläuterungen im Rathaus immer besonders aufmerksam. Im Festsaal erläutere ich an Hand der neun Gemälde die Stadtgeschichte beginnend von 742 bis Mitte der 19. Jahrhunderts. Zwei Jahre nach Erfurt wurde 744 Fulda offiziell begründet. Der Heilige Bonifatius, Gründervater der Stadt Erfurt, liegt in Fulda begraben und ist verantwortlich für die ersten schriftlichen Erwähnungen der beiden Städte. Natürlich sind beide älter, denn damals gab es schon Menschen die hier gelebt haben als Bonifatius hier ankam. Neben den historischen Informationen ziehe ich aber auch immer eine Linie von der Stadtgeschichte bis hin zur aktuellen Kommunalpolitik. Dies geht am Besten im historischen Ratssitzungssaal, wo wir in der kommenden Woche die konstituierende Stadtratssitzung haben werden. Dort ging es dann vor allem um die Wahlnachlese und aktuelle Themen der Stadt. Ich habe mich gefreut unsere Besucher auch als ganz normaler Stadtrat durch das Rathaus führen zu können und hoffe, dass sie gute Eindrücke mit zurück nach Fulda nehmen werden.

Ein jegliches hat seine Zeit…

Gestern Abend haben wir einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Ich habe nach der Kommunalwahl, in die ich die Erfurter CDU als Spitzenkandidat führen durfte, für mich entschieden, nicht erneut als Fraktionsvorsitzender zu kandidieren. Nach neun Jahren an der Spitze meiner Fraktion habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. 1993 bin ich erstmals in den Stadtrat gekommen und nun seit 2002 durchgängig dabei. 2010 wurde ich Fraktionsvorsitzender – in der Zeit seit dem hat der HSV 16 Trainer gehabt und die SPD sechs Bundesvorsitzende. Ich habe die Fraktion sehr gerne geführt, aber es ist jetzt an der Zeit, den Staffelstab weiter zu geben. Unserer neuen Fraktion gehören nunmehr mehr als die Hälfte jüngere Kolleginnen und Kollegen an. Sie werden mindestens die nächsten zehn Jahre unsere Fraktion prägen. Als älter werdender Stadtrat will ich gerne in dieser Zeit Erfahrungen weiter geben und aktiv mit tun. Insbesondere muss ich aber auch verantwortungsbewusst mit den zur Verfügung stehen zeitlichen Ressourcen umgehen. Neben der Kommunalpolitik fordert mich unser Volleyball-Bundesliga-Projekt. Ich habe daher der Fraktion Michael Hose als neuen Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen und er wurde auch einstimmig gewählt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die anstehenden Projekte. Die CDU-Fraktion hat mich für die Wahl als Stadtratsvorsitzender in der kommenden Woche vorgeschlagen. Falls ich bei dieser Wahl die Mehrheit des Stadtrates erhalte, will ich gerne in der kommenden Wahlperiode den Stadtrat führen. Dies wird vor dem Hintergrund von 8 Fraktionen und über der Hälfte neuen Stadtratsmitgliedern eine Herausforderung. Aber ich möchte in diesem Amt gerne moderieren und vermitteln. Es liegt an uns allen, wie sich der Stadtrat nach außen präsentiert und in der täglichen Arbeit das Beste für unsere Stadt sucht. Insofern halte ich es nicht nur mit dem Bibelzitat des Predigers Salomon: “Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.” (Prediger 3,1) sondern auch “Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.” (Jeremia 29,7).

CDU-Fraktion wählt Michael Hose einstimmig zum neuen Vorsitzenden

Michael Panse als Stadtratsvorsitzender nominiert
Übergabe des Staffelstabes
Auf der ersten Fraktionssitzung in der neuen Wahlperiode hat die CDU-Stadtratsfraktion wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Als neuer Vorsitzender wurde der 34-jährige Lehrer Michael Hose gewählt. Hose stand bisher dem Ausschuss für Bildung und Sport vor und ist seit fünf Jahren im Stadtrat. Zu seinen Stellvertretern wurden ebenfalls einstimmig Thomas Pfistner (51), Lilli Fischer (19) und Juri Goldstein (36) bestimmt. Der bisherige Vorsitzende Michael Panse (52) wurde als Stadtratsvorsitzender nominiert. Dieses wichtige Amt erhält traditionell die stärkste Fraktion. Michael Hose erklärte zur Wahl: „Im Namen der alten und neuen Fraktion danke ich Michael Panse für seine neunjährige Arbeit als Fraktionschef. Mit seiner Erfahrung, Kompetenz und ausgleichenden Art bringt er genau die richtigen Eigenschaften für das Amt des Stadtratsvorsitzenden mit. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung Michael Panses, den notwendigen Generationenwechsel selbst einzuleiten.“ Zur neuen Fraktion sagt der Vorsitzende: „Mit drei Mitgliedern unter 30 und sechs Mitgliedern unter 40 steht unsere Fraktion für einen Neuanfang. Hinzu kommen mit Thomas Pfistner, Heiko Vothknecht, Michael Panse und Dietrich Hagemann geschätzte und erfahrene Kommunalpolitiker. Als größte Fraktion im Stadtrat wollen wir unsere Stadt mitgestalten und einen Gegenentwurf zur zunehmenden Radikalisierung in der Politik bilden. Wir wollen Verantwortung übernehmen und dazu in einen intensiven Dialog mit den anderen Fraktionen treten. Nur mit der AfD wird es keine Absprachen geben, da sich diese zumindest in Teilen außerhalb des demokratischen Grundkonsenses bewegt.“ Abschließend äußert sich Hose zur Arbeit des neuen Stadtrates: „Der neue Stadtrat ist mit seinen vielen Fraktionen und komplizierten Mehrheiten Herausforderung und Chance zu gleich. Wenn wir jetzt die Chance nutzen und aufeinander zugehen, können wir gemeinsam das Beste für unsere Stadt erreichen und das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.“

Antisemitismus in der DDR

Wolfgang Benz bei seinem Vortrag
Entgegen der zur Schau gestellten antifaschistischen Staatsdoktrin war der Antisemitismus und stärker noch der Antizionismus im Arbeiter- und Bauernstaat “salonfähig”. Erst ein Jahr vor der Wende gab es ein vorsichtiges Umsteuern, aber auch dies nicht aus Einsicht sondern aus Opportunismus. Honecker wollte internationale Anerkennung und einen Empfang in Washington und war deshalb an einem positiven Klima interessiert. Mit der Frage von Schuld und Wiedergutmachung hat sich schließlich erst die erste frei gewählte Volkskammer der DDR 1990 beschäftigt. Auf all diese Punkte ging heute Abend bei einer Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung mit der Gedenkstätte Topf & Söhne der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Benz ein. Wolfgang Benz hat zahlreiche Bücher geschrieben oder als Herausgeber fungiert. Seine Publikation Antisemitismus in der DDR kann über die Homepage der Landezentrale für politische Bildung kostenfrei bestellt werde. Trotz der gestrigen hochsommerlichen Temperaturen war der Saal sehr gut gefüllt. Ich finde das ist bei den aktuellen besorgniserregenden Nachrichten zum Thema Antisemitismus auch einmal ein gutes Signal. Es gibt viele Menschen die sich dafür interessieren und gegen Antisemitismus auch engagieren.

Auf den Spuren von Fontane

Still ruht der See…
Einfach einmal etwas abschalten und wieder runter kommen – ein Kurzurlaub an der Havel, noch dazu bei dem wunderschönen Wetter der letzten Tage ist absolut perfekt dafür geeignet. Über Himmelfahrt bot sich die Gelegenheit aus einem Brückentag einen Kurzurlaub zu machen und so waren wir mit den Rädern und den Paddelbooten im Havelland. Insbesondere die Seenlandschaft, aber auch die Radwanderwege laden dazu ein auf den Spuren von Theodor Fontane durch das Havelland zu streifen. Fahrrad fahren war bis jetzt so überhaupt nicht mein Ding. Allerdings hat es durchaus Spaß gemacht – ich glaube, das werde ich in Zukunft öfters einmal probieren. In jedem Fall aber werde ich mich gerne wieder ins Paddelboot setzen. Jeden Tag haben wir auf den umliegenden Seen Touren gemacht – besonders beeindruckend war dies in denn frühen Morgenstunden kurz nach Sonnenaufgang. Der Röblinssee war um diese Zeit spiegelglatt und außer den vielen Vögeln war es völlig ruhig. Die Tage in Fürstenberg waren genau richtig, um nach dem Wahlkampf etwas Kraft zu tanken. Kommende Woche geht es jetzt daran die Stadtratsfraktion neu zu sortieren. Bilder vom Kurzurlaub 

Angriffsduo bleibt Erfurt treu

(Foto:Sebastian Schmidt)
Die Zeit zwischen zwei Saisons ist im deutschen Volleyball immer eine Zeit des Kommens und Gehens. Auch im Erfurter Volleyball wird es einige Veränderungen im Spielerkader geben. Eine Ausnahme bildet hier die Position Außen/Annahme, wo Sindy Lenz und Paula Reinisch auch in der kommenden Saison das Dress von Schwarz-Weiss Erfurt tragen werden. „Ich freue mich, dass mit Sindy und Paula zwei junge, hoffnungsvolle Spielerinnen, die im vergangenen Spieljahr die Hauptlast auf dieser Position getragen haben, unserem Verein treu bleiben. Sie sind beide Sympathieträger unserer Mannschaft und bei den Fans sehr beliebt“, äußerte sich ein sehr zufriedener Präsident Michael Panse zum Verbleib der beiden 20-Jährigen. Und auch die jungen Spielerinnen umtreibt schon die Vorfreude auf die neue Saison, die erst Anfang Oktober beginnt. „Es kribbelt schon langsam wieder und neben einigen Athletikeinheiten halten wir uns mit Beachvolleyball weiter fit“, sagt das Erfurter Eigengewächs Paula Reinisch. Dabei hat die Lehramtsstudentin auf Grundschule mit dem Hauptfach Sport in der eigentlich volleyballfreien Zeit noch einige Prüfungen zu absolvieren. Doch die nächste Saison hat sie bereits im Blick. „Ich will mich auch unter Florian Völker in der Annahme weiterentwickeln und meine Technik im Angriff verbessern. Ich werde alles geben, damit wir endlich den sportlichen Klassenerhalt schaffen.“ Dass Paula, die als einzige noch Aktive den Aufstieg vor drei Jahren miterlebte, die Brocken nicht hingeschmissen hat und sich ausschließlich beruflichen Zielen widmet, erklärt sie so. „Die Vereinbarkeit von 1.Volleyball-Bundesliga und Studium an der Universität in Erfurt ist perfekt. Ich habe hier, in meiner Heimat, Freunde und Familie, es fehlt mir an nichts.“ Auch ihrer Angriffspartnerin Sindy Lenz hat es trotz nicht geschafftem sportlichen Klassenerhaltes in Erfurt so gut gefallen, dass sie trotz anderer Angebote bei Schwarz-Weiss Erfurt in ihre zweite Saison geht. „Die Bedingungen hier sind sehr gut, ich habe viel Spielpraxis bekommen und hoffe das auch für die kommende Saison. Mit Florian Völker, den ich bereits vom VC Olympia Berlin und der Nachwuchs-Nationalmannschaft kenne, komme ich gut zurecht.“ Auch bei Sindy klappt die Kombination aus Studium und Leistungssport. Ihr Fernstudium für chemische Verfahrenstechnik läuft gut. Dass ihr Freund Felix Lesche, mit dem sie gemeinsam in Erfurt wohnt, mit den Blue Volleys Gotha den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd geschafft hat, dürfte bei ihrer Entscheidung pro Erfurt ein nicht ganz unwesentlicher Fakt gewesen sein. (StS)

…und Auswertung

Unsere neue Fraktion
Während gestern noch das Abwarten den Tag dominierte ist es heute schon die Auswertung und er Blick nach vorne. Gegen Mittag haben wir die Einzelergebnisse bekommen und seit dem steht fest, wer in der neuen Fraktion ist und auch wer es leider nicht geschafft hat. Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Wählerinnen und Wähler habe ich schon gestern formuliert – heute folgt dem ein persönliches Dankeschön für 12.037 Stimmen die ich bekommen habe. Hinter Kristina Vogel, die noch 740 Stimmen mehr geholt hat habe ich damit den zweiten Platz der CDU und den fünften im neuen Stadtrat, dies macht mich sehr stolz, aber vor allem dankbar. Ich gratuliere allen unseren alten und neuen Stadträtinnen und Stadträten. Unsere Fraktion ist deutlich jünger und prozentual auch weiblicher geworden. Zwar sind es nach wie vor nur zwei Stadträtinnen, aber nun von 10 und damit 25 Prozent und vorher von 12. es tut mir sehr leid, dass zwei unserer ehemaligen Stadtratskollegen nicht wieder den Sprung in den Stadtrat geschafft haben. Rowald Staufenbiel und Jörg Kallenbach habe ich in einem Gespräch ausdrücklich gedankt und sie gebeten uns weiter zu unterstützen, wir brauchen ihre Erfahrung und Kompetenz. Heute Abend gab es bereits eine Auswertung des CDU-Landesvorstandes mit den Kreis- und Fraktionsvorsitzenden. Die Analyse der Ergebnisse fiel erwartungsgemäß sehr nüchtern und nachdenklich aus. Mit Blick auf die Landtagswahl werden wir richtig kämpfen müssen. Morgen werde ich mich sicherlich erst einmal mit dem Oberbürgermeister zu einem Gespräch treffen und in den nächsten Tagen werden wir uns als Fraktion sortieren. Auf geht es in die neue Wahlperiode!

Fokus künftig noch stärker auf inhaltlicher Auseinandersetzung

CDU-Fraktionschef Michael Panse äußert sich zu den Ergebnissen der Stadtratswahl und dankt den Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen für die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU. Die CDU-Fraktion wird entsprechend der Ergebnisse mit zehn Sitzen bei 19,6 Prozent die stärkste Fraktion im neuen Stadtrat. Künftig werden dem Stadtrat voraussichtlich acht Fraktionen angehören. Panse erklärt dazu: “Wir wollen und können gestalten. Als stärkste politische Kraft im neuen Stadtrat sehen wir uns dazu auch in Verantwortung. Wir werden uns künftig im Stadtrat noch stärker inhaltlich auseinandersetzen müssen, da die Mehrheitsverhältnisse nicht mehr so eindeutig sind wie zuvor. Die CDU-Fraktion wird mit den anderen demokratischen Fraktionen Gespräche führen, wie die Stadt in den nächsten Jahren gestaltet werden kann. Die anstehenden Herausforderungen erfordern verantwortungsbewusstes Handeln.” Mitglieder der neuen CDU-Stadtratsfraktion sind: Kristina Vogel Michael Panse Dominik Kordon Niklas Waßmann Michael Hose Dietrich Hagemann Juri Goldstein Lilli Fischer Thomas Pfistner Heiko Vothknecht Die konstituierende Sitzung der CDU-Fraktion wird am 3. Juni 2019 stattfinden.

Abwarten…

Mit unserer neuen Europaabgeordneten bei einer ersten Wahlanalyse
Erwartungsgemäß lag das Ergebnis der Kommunalwahl in der Landeshauptstadt Erfurt am Wahlabend noch nicht vor. Die Stimmzettel mit 302 Namen und in einer stattlichen Quadratmetergröße wurden erst heute morgen entfaltet und gezählt. Bei unserer Wahlparty im Siju am Sonntagabend mussten wir uns also mit den Ergebnissen der Europawahl begnügen. Unser Ziel haben wir erreicht. Unsere Kreisvorsitzende Marion Walsmann wird Thüringen in den nächsten Jahren im Europaparlament vertreten. Rund 230.000 Stimmen waren dafür notwendig und gegen 21 Uhr stand fest, dass die CDU trotz deutlichen Verlusten dieses Zeil deutlich überschreiten wird. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Brüssel und in Straßburg! Heute ab 10 Uhr präsentierte dann die Stadtverwaltung im Ratssitzungsaal die Ergebnisse der Kommunalwahl. 176 Stimmbezirke waren auszuzählen, erst um 14 Uhr war ziemlich sicher, wie das Ganze ausgeht und die Sitzverteilung änderte sich nicht mehr. Wir haben unser erstes Ziel, stärkste Fraktion zu werden erreicht. Auch die CDU hat Prozente verloren – nicht so deutlich wie Linke und SPD, aber immerhin auch rund 5 Prozent. In absoluten Zahlen haben wir aber sogar an Stimmen ganz leicht zugelegt. Mit 56.916 Stimmen haben wir genau 230 mehr, als wir bei der letzten Kommunalwahl 2014 hatten. Die prozentuale Verschiebung erklärt sich durch die auf 59,4 Prozent gestiegene Wahlbeteiligung. Mit voraussichtlich 8 Fraktionen wird der Stadtrat deutlich bunter. Ob und welche Mehrheiten sich bilden ist da noch völlig offen und wird wohl auch davon abhängen welche Personen in welchen Fraktionen gewählt sind. Wir wollen und können mitgestalten. Gespräche werden wir dazu in den kommenden Wochen intensiv führen. Bereits heute Abend haben wir uns mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten und danach noch zur inhaltlichen Erstauswertung mit dem Kreisvorstand getroffen, auch wenn wir noch nicht wussten, wer es geschafft hat. Die Auszählung und Bekanntgabe der Gewählten erfolgt erst morgen. Wahlergebnis Bilder vom Nachwahltag

Hellfire Weekend

Tolle Maschinen
Hoffentlich trifft die Beschreibung des Wochenendes nur auf den Bikerteil in Eisennach-Kindel zu und nicht auf den Ausgang der Europa- und Kommunalwahlen! Am Samstag Nachmittag habe ich mich nach Abschluss des Wahlkampfes mit einem Freund auf Motorradtour begeben. Ziel war das Hellfire Bike Weekend auf dem Flughafen bei Eisenach. Zielgruppe und die überwiegenden Teilnehmer waren die ganz schweren Maschinen von Harley-Davidson. Mit meinem markenfremden Motorrad – meiner Honda NTV 650 – wurde ich aber nicht nur geduldet, sondern durchaus freundlich aufgenommen und durfte sowohl auf der Anfahrt, als auch bei der rund zweistündigen Ausfahrt zwischen den Harleys fahren. Da Harley auch mit allen 2019 Modellen vor Ort war, habe ich gleich noch zwei jeweils 45 minütige Probefahrten mit einer Fat Bob und einer Breakout drangehängt.
…und Spitzenstimmung
Das Hellfire Weekend fand zum ersten Mal in Thüringen statt, aber bereits jetzt habe ich mir den Termin für kommendes Jahr vorgemerkt. Vom 29. bis 31. Mai 2020 werden das zweite Mal auf dem Kindel die Biker zu Gast sein. Das Programm bestand eigentlich aus all den Sachen die politisch so furchtbar inkorrekt sind, dass sie eine Protestdemo der Grünen geradezu einfordern. Alles was mit B anfängt… Biker, Bier, Burger, Bike Wash… und noch einige Dinge mehr. Vor allem aber unvernünftig laute Motorräder, Dragster und LKW mit Turbinen, laute Musik und jede Menge Bike-Zubehör. Von den Musikacts haben wir uns auf die Meute am Nachmittag und Ohrenfeindt am frühen Abend konzentriert. Für die Rammstein-Cover-Band Stahlzeit fehlte die Zeit und auch etwas die Kondition, weil ja noch die Heimfahrt auf dem Programm stand. Anbei einige Bilder vom Hellfire Weekend, aber Vorsicht die Bilder von der Motorradwaschanlage teile ich nur mit der Bemerkung, dass sie der political correctness nicht entsprechen. Soweit ich das aber beurteilen kann, machen das die Mädels regelmäßig und freiwillig 😉 Bike Wash beim Hellfire Weekend Bilder vom Weekend TA-Artikel