Vor genau 175 war Erfurt das Zentrum des Parlamentarismus. Im Augustinerkloster tagte für sechs Wochen das Erfurter Unionsparlament. Vom 20. März bis 29. April 1850 beschloss das Parlament im Augustinerkloster die Verfassung für einen „kleindeutschen“ Nationalstaat unter Führung Preußens. Das Unionsparlament scheiterte jedoch rasch am Widerstand Österreichs und weiterer deutscher Länder. Erst 1871 kam es zur Gründung des Deutschen Reiches unter Kanzler Otto von Bismarck, der bereits in Erfurt als Abgeordneter dabei war.
Heute wurde mit einer Festveranstaltung daran erinnert. Der ehemalige Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hielt die Festrede und betonte dabei die Bedeutung des Erfurter Unionsparlaments, auch wenn dort keine bleibenden Beschlüsse gefasst wurde.
Die LZT hat die Broschüre „Das Erfurter Unionsparlament 1850“ von Steffen Raßloff in ihrem Publikationsangebot. Mit dem Autor Steffen Raßloff habe ich über die Bedeutung des Unionsparlaments gesprochen.
In der gestrigen Stadtratssitzung wurde die Prioritätenliste der Sportentwicklungsplanung 2030 mit breiter Mehrheit beschlossen. Die CDU-Stadtratsfraktion begrüßt dieses klare Bekenntnis zu Sanierungs- und Ersatzbaumaßnahmen für den Erfurter Sport.
Alle Jahre wieder kramt die Linke in Erfurt alte Feindbilder aus und kleidet sie in einen Stadtratsantrag. In der heutigen Stadtratssitzung war es wieder einmal das Thema Bundeswehr.
Am 18. März 1990 fand die erste und letzte freie Wahl der Volkskammer statt. In dieser Volkskammer, die schließlich nur rund ein halbes Jahr existierte, wurden die Voraussetzungen zur Wiedervereinigung geschaffen. In einer gemeinsamen Veranstaltung erinnerte heute Abend der Thüringer Landtag, die Landeszentrale für politische Bildung, die Evangelische Akademie Thüringen und der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur daran. Unter den 140 Gästen im Plenarsaal des Thüringer Landtags waren viele ehemalige Volkskammer-, Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordnete und für die meisten von ihnen war es wie ein Klassentreffen.
In wenigen Wochen begehen wir den 60. Jahrestag der Aufnahme der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen. Nach langer Vorbereitung und dem legendären Treffen von Konrad Adenauer und David Ben Gurion in New York wurden erst am 12. Mai 1965 die diplomatischen Beziehungen aufgenommen. Die Geschichte war durchaus wechselhaft, aber immer geprägt von der unbedingten Anerkennung des Existenzrechts Israel und der Solidarität mit Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 ist dies nicht mehr so selbstverständlich. Sowohl das grün geführte Bundesaußenministerium als auch viele politische und gesellschaftliche Akteure in Deutschland sind mit Kritik an Israel nicht besonders zurückhaltend.
Der israelische Botschafter in Deutschland Ron Prosor arbeitet daran, die Beziehungen wieder zu verbessern und vielleicht wird dies mit der neuen Bundesregierung auch gelingen. Heute war der Botschafter zum Antrittsbesuch beim neuen Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt, beim Landtagspräsidenten Thadäus König und dem Erfurter Oberbürgermeister Andreas Horn. Bei allen drei Gesprächsterminen ging es um mögliche Aktivitäten zwischen Thüringen und Israel. Mario Voigt kündigte dabei ebenso wie wie Andreas Horn an, zeitnah nach Israel reisen zu wollen.
Ich konnte beim Gespräch mit dem Botschafter im Erfurter Rathaus dabei sein und habe mich über das Wiedersehen gefreut. Bereits vor drei Jahren war ich beim Antrittsbesuch von Ron Prosor in Erfurt dabei und wir haben uns auch damals schon zum deutsch-israelischen Jugendaustausch verständigt.
In diesem Jahr feiert das Kunsthaus Apolda Avantgarde sein 30jähriges Bestehen. Seit der ersten Ausstellung Max Liebermann und Lovis Corinth im Jahr 1995 haben große Namen und Ausstellungen das Haus geprägt. Feininger, Chagall, Newton, Dürer und Hundertwasser sind nur einige von ihnen, die regelmäßig Kunstbegeisterte nach Apolda locken.
Unsere Saison 2024/2025 ist vorbei und in den nächsten Tagen werden einige Spielerinnen schon in die Heimat fliegen. Unseren Dankeschön-Abend für die Helferinnen und Helfer des Vereins wollten wir gemeinsam mit dem Team, dem Vorstand und den rund 50 Helferinnen und Helfern gemeinsam machen.
Heute Abend gab es gleich zwei Ausstellung im Rahmen der beginnenden Jüdisch-Israelischen Kulturtage hintereinander, beide wichtig und sehr unterschiedlich. Von
Im Stadtmuseum ist noch bis Ende März die
Michel Friedman war heute Abend auf Einladung des Rotary Club Erfurt-Gloriosa, der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung und der Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Erfurt bei der Landesentwicklungsgesellschaft in Erfurt zu Gast. Der Saal war mit 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut gefüllt.