Probefahrt auf der Route 66 und Trockentraining

Vorfreude auf die Route 66
Vorfreude auf die Route 66
Frühlingsfest auf dem Erfurter Domplatz – da ist der Papa-Söhne-Besuch Pflichtprogramm. Dazu gehört dann mindesten einige Runden auf dem Autoscooter, in diesem Jahr passenderweise auf der Route 66. Meine Söhne war wie immer begeistert und dieses Mal auch deshalb, weil es Vorfreude auf die echte Route 66 war. In genau einer Woche wollen wir per Harley-Davidson über die Route 66 fahren. Der Nachmittag und Abend war hingegen eher anstrengend. Der Lehrgang zum Erwerb des Bootsführerscheins See hat letzte Woche noch viele Fragen offen gelasssen. Beim Trockentraining Navigation haben wir heute vier Stunden Extraunterricht von einem Parteifreund bekommen, der früher bei der Marine war. Der Kopf hat hinterher zwar kräftig gebrummt, aber ich hoffe bis zur Prüfung bleibt alles drin 😉 Frühlingsfest 2017  

Start in den April

Frühling im Brühl
Frühling im Brühl
Perfekt – das Wetter und somit auch das Wochenende. Und weil es so perfekt war, bzw. noch ist mache ich es hier auch kurz und nutze die Zeit lieber. Bei uns im Brühl ist die Kirschblüte gerade wieder mit wunderschönen Farben zu bewundern und aus der ganzen Stadt kommen die Fotoliebhaber um dieses kurze Spektakel festzuhalten. Auch wir haben kurz auf der Motorradtour einen Stopp gemacht. Am Nachmittag waren wir beim Frühlingsfest der Firma Schnelle. Alles was Gaten- und Holzliebhaber begeistert gibt es dort und da Schnelle ein langjähriger Sponsor unserer Volleyballdamen ist waren wir natürlich vor Ort. Die Frage, ob der Holzmichel noch lebt, konnte beantwortet werden – ja, er lebt noch! Ich habe mich an einer Kettensäge und einem Baumstamm versucht. Mit Volleyball ging es beim Thüringer Pokalfinale im Sportgymnasium weiter. Da unsere Damen aber 1. Bundesliga spielen und unsere zweite Mannschaft auf das Viertelfinale wegen Terminproblemen verzichten musste, war klar, dass dieses Mal ein anderer Name auf dem Pokal stehen wird. 21 Mal hatten wir seit 1989 den Pokal gewonnen. Zuletzt konnte Meiningen 2011 diese Serie unterbrechen. Dies gelang den Damen dieses Mal nicht. Der USV Jena gewann das Finale der Damen mit 3:1. Und ein wenig SWE Volley-Team war auch dabei – in Jena standen drei ehemalige SWE-Spielerinnen aus der Regionalliga und mit Lisa Breitsprecher eine Bundesligaspielerin auf dem Feld und in Meiningen mit Beate Brabetz ebenfalls eine langjährige Erst-und Zweitbundesligaspielerin sowie zwei weitere ehemalige Erfurterinnen auf dem Feld. Glückwunsch auch den Männern  aus Gotha zum Pokalsieg. Am Abend gingen wir dem einsetzenden Hagel gerade so aus dem weg und konnten das Motorrad noch in der Garage verstauen. Nach einer Stunde war der Spuk aber wieder vorbei und dem gemeinsamen Grillabend mit meinen drei Söhnen stand nichts mehr im Weg. In genau einer Woche wollen wir zusammen in Las Vegas sein – da wurde schon einmal kräftig vorgeplant.

Familienerholung in der Diskussion beim DJHT

Fachforen und Messebetrieb
Fachforen und Messebetrieb
Über 200 Veranstaltungen listet das Kongressprogramm des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf auf. Zudem ist es auch die größte Fachmesse für den Kinder und Jugendhilfebereich und lockt somit zehntausende Besucher an (beim 15. DJHT in Berlin waren es 50.000). Vor allem das Fachpublikum nutzt die Foren und den fachlichen Gedankenaustausch. Seit 1964 gibt es den DJHT und derzeit findet er alle drei Jahre statt. Obwohl ich seit nun über 25 Jahren im Jugendhilfebereich engagiert bin, habe ich es bis jetzt noch nie zu einem DJHT geschafft. Jetzt wo ich über 50 bin, hat es einmal geklappt. Allerdings hat dies berufliche und nicht kommunalpolitische Gründe. Als Leiter der Elternakademie der Stiftung FamilienSinn Thüringen habe ich heute im Forum “Erschöpfte Familien – nein danke! Familienerholung als unverzichtbares Instrument einer nachhaltigen Kinder- und Jugendhilfe” mitgewirkt. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat sich des Themas mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung angenommen. Fazit: das Thema Familienerholung wird leider von Land zu Land und von Kommune zu Kommune unterschiedlich gehandhabt. Geänderte rechtliche Rahmenbedingungen im SGB VIII und in den diversen Länderausführungsgesetzen sind notwendig. In Thüringen fördert die Stiftung FamilienSinn Familienerholung für Familien mit Unterstützungsbedarf unter anderem in vier Familienerholungsstätten in Oberhof, Brotterode, Uder und auf der Burg Bodenstein. In Düsseldorf gab es darüber hinaus die Möglichkeit mit etlichen Thüringer Akteuren ins Gespräch zu kommen – man sieht sich ja sonst nicht. 🙂 Ich hoffe der nächste DJHT findet etwas zentraler gelegen statt. Düsseldorf ist von Thüringen aus immer noch eine Weltreise. Bei der gestrigen Hinfahrt waren gleich zwei ICE mehrere Stunden verspätet (fast neun Stunden Anreise – da komme ich ja nächste Woche schneller mit meinen Söhnen nach Amerika) und auch auf der Rückfahrt klemmt es jetzt bei der Bahn. Bilder vom DJHT      

CDU: Verfassungsschutz nötiger denn je

„Während derzeit in der rot-rot-grünen Koalition im Land über die aktuelle Arbeit des Verfassungsschutzes gestritten und besonders bei den Linken dessen Arbeit diffamiert und diskreditiert wird, hat die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat das Gespräch mit dem Präsidenten des Verfassungsschutzes Stephan Kramer gesucht“, erklärt Fraktionschef Michael Panse. In der Fraktionssitzung am 27. März 2017 gab Kramer deshalb einen Einblick in die Arbeit des Thüringer Verfassungsschutzes. Anlass zur Befassung mit dem Thema sind außerdem die besorgniserregende Sicherheitslage und die steigende Bereitschaft zu Gewalt und zu Extremismus in unserer Gesellschaft. Welche Rolle politischer und zunehmend auch religiöser Extremismus für Erfurt haben und wie darauf der Verfassungsschutz reagiert, wurde in der Sitzung diskutiert. Stephan Kramer ist seit 1. Dezember 2015 Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz. Er beschreibt die Aufgabe des Verfassungsschutzes als Schutz der Gesellschaft und als Dienstleister an der Demokratie. Seinen Ausführungen nach, sei das Bedrohungspotential so brisant, wie noch nie. Deshalb müsse man die Bürger entsprechend mit Informationen „ertüchtigen“. Man müsse außerdem offen mit prekären Informationen umgehen, anstatt sie zu verbergen. Zwar seien manche Fakten durchaus beunruhigend, aber noch beunruhigender wäre es, indem man Misstrauen durch Vorenthalten von Informationen schafft – eine Vertrauensfrage. Der Verfassungsschutz befasst sich mit allen Formen des Extremismus, sei er linksextrem, rechtsextrem oder religiös motiviert. Kramer betonte vor allem den transparenten Charakter seiner Behörde. Diese unterliegt der Kontrolle der Parlamentarischen Kontrollkommission und informiert regelmäßig über gewonnene Erkenntnisse. An einem generellen Informationsaustausch sei man interessiert. Bei konkreten Themen ist es auch für die kommunalen Ordnungsbehörden von Interesse, dieses Angebot zu nutzen, um präventiv bei Gefährdungen agieren zu können und gemeinsam Konzepte zum Umgang mit verfassungsfeindlichen Tendenzen zu entwickeln. In der Landeshauptstadt Erfurt jedoch wird dieses Dialogangebot noch recht wenig bzw. gar nicht genutzt. Die CDU-Fraktion regt deshalb an, dass die Erfurter Ordnungsbehörden, das Gesprächsangebot des Verfassungsschutzes aufnehmen. Kramer beschrieb zudem die aktuelle Bedrohungslage in Erfurt. Diskutiert wurde dabei über Thügida, Rechtsextremismus am Herrenberg, gewaltbereite Autonome sowie Islamismus. Demnach sei Thüringen keine „Insel der Glückseeligen“, sondern auch hier stünden die Suche nach Salafisten und die Beobachtung von Islamisten auf der Agenda des Verfassungsschutzes. Entsprechende Gefährder gäbe es auch in Thüringen. Bezüglich des Moscheebaus wurde sowohl über die Ahmadiyya-Gemeinde, als auch über die Initiatoren der Holzkreuze diskutiert. Unstrittig ist für die CDU-Fraktion weiterhin, dass der Bau einer Moschee hierzulande prinzipiell immer möglich ist, dass aber ebenso berechtigte kritische Fragen gestellt werden dürfen. Zum Abschluss der Gespräche in der Fraktionssitzung sieht sich Fraktionschef Michael Panse in seinen Ansichten bestätigt: „Wir brauchen den Verfassungsschutz mehr denn je. Momentan entwickelt sich neben der linksextremen und der rechtsextremen Gewalt eine Tendenz zur religiös motivierten Gewalt. Die Sorgen der Menschen steigen besonders mit Blick auf religiösen Fanatismus und Terrorismus. Davor kann und darf man weder ein, noch zwei Augen verschließen. Und genau dieses wachsame Auge mit dem Blick aufs Ganze stellt der Verfassungsschutz dar. Wer hier Einseitigkeit unterstellt oder sogar Abschaffung fordert, könnte möglichweise etwas zu verbergen haben. Der Verfassungsschutz leistet einen wertvollen aufklärerischen Beitrag für unsere Gesellschaft und deren Sicherheit.“

Vierter Erstligalizenzantrag

TLZ und TA hatten heute auch das Thema...
TLZ und TA hatten heute auch das Thema…
Langsam wird es dann doch zu einer traditionellen Geschichte, auch wenn es jedes Mal eine verantwortungsvolle Entscheidung für den Vereinsvorstand ist. Gestern Abend haben wir in der Vorstandssitzung unseres Vereins SWE Volley-Team einmütig entschieden, für unser Bundesligateam Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam den Antrag auf die Erteilung der Lizenz für die 1. Volleyballbundesliga für die Saison 2017/2018 zu stellen. Zuvor hatte die Gesellschafterversammlung der Spielbetriebs GmbH sich dafür ausgesprochen. Facebook hat mich heute daran erinnert, dass ich vor genau sieben Jahren als Vereinspräsident die Unterschrift unter den damaligen Lizenzantrag gesetzt habe, vor einem Jahr für die nun zu Ende gegangene Saison. Wir wollen also nunmehr das vierte Erstligajahr in unserer Vereinsgeschichte in Angriff nehmen. Begünstigt ist dieses Unternehmen von zwei Faktoren. Zwar sind wir als Vorletzter sportlich abgestiegen, aber die DVL will die Liga eigentlich sogar aufstocken und derzeit ist noch nicht einmal klar ob es überhaupt eine aufstiegswillige Mannschaft gibt. Dies bedeutet, dass auch von der Liga das Interesse groß ist uns weiter dabei zu haben. Als Zweites haben wir die zu Ende gehende Saison wirtschaftlich solide abgeschlossen und viele Erfahrungen für das Projekt erste Liga gesammelt. Natürlich muss das Ziel sein, finanziell und sportlich zuzulegen, schließlich wollen wir Sponsoren und Fans erfolgreichen Volleyballsport bieten. Aber auch da bleibt es dabei, wir werden seriös planen und sind uns der Verantwortung gegenüber dem Gesamtverein bewusst. Wir werden die erfolgreiche Jugend- und Nachwuchsarbeit der letzten Jahrzehnte nicht gefährden. Gerade erst haben wir uns mit zwei Teams (U16 und U20) für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Die Finanzplanung der kommenden Saison ist natürlich wieder eine Herausforderung, aber anders als in vergangenen Jahren haben wir bereits jetzt die Zusage unserer großen Partner, dass sie sich weiter engagieren. Ich habe daher sehr zuversichtlich die Unterschrift unter unseren vierten Erstligalizenzantrag gesetzt und danke ausdrücklich unserem GmbH-Geschäftsführer Heiko Herzberg und meinen Vorstandskollegen für ihr Engagement. Mitte April werden wir wissen, wer außer uns einen Lizenzantrag gestellt hat. Anfang Mai wird die DVL die Lizenzen erteilen. Gut zu tun haben wir auch bis dahin – Trainersuche, Spielerverträge und weitere Sponsorengewinnung steht auf dem Programm.

Gesprächsrunde zum Verfassungsschutz in Thüringen

Im Dialog mit Stephan J. Kramer
Im Dialog mit Stephan J. Kramer
Wieder einmal ist der Verfassungsschutz in Thüringen ein heiß diskutiertes Thema. Während aber die rot-rot-grüne Landesregierung darüber streitet und die Linken den Verfassungsschutz systematisch demontieren wollen, haben wir, die CDU-Stadtratsfraktion, uns heute zu einem Gespräch mit dem Präsidenten des Amtes für Verfassungsschutz Stephan j. Kramer getroffen. Seit 15 Monaten ist Stephan Kramer nun im Amt und hat am 1. Dezember 2015 ein zu dem Zeitpunkt neu strukturiertes Amt mit rund 100 Mitarbeitern übernommen. Die Linke wollte das Amt ganz auflösen, die SPD es nach NSU neu strukturieren und die Grünen haben ein sehr ambivalentes Verhältnis zum Verfassungsschutz. Für die CDU war immer unstrittig klar, dass wir einen Verfassungsschutz brauchen. Der Verfassungsschutz ist kein Geheimdienst, sondern er dient dazu unsere Verfassung und damit unsere demokratische Grundordnung vor  Bedrohungen zu schützen. Stephan Kramer wies heute darauf hin, dass dies notwendiger denn je sei. Drei Schwerpunkte hat dabei die Arbeit des Thüringer Verfassungsschutzes: Islamismus, Rechtextremismus und gewaltbereite Autonome. Darüber hinaus hat sich der Thüringer Verfassungsschutz frühzeitig mit dem Thema Reichsbürger beschäftigt und dazu eine Handreichung entwickelt. Der Verfassungsschutz hat keine polizeilichen Befugnisse arbeitet aber eng mit der  Polizei und den Ordnungsbehörden zusammen – soweit dies gewünscht ist. Generell ist der Verfassungsschutz daran interessiert, über die gewonnenen Erkenntnisse in einen Informationsaustausch einzutreten. Bei konkreten Themen ist dies durchaus auch für eine kommunale Ordnungsbehörde von Interesse. In Erfurt haben wir mit den Entwicklungen zu Thügida, zum rechtsextremen Versammlungszentrum am Herrenberg, mit der NPD, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, mit der autonomen Antifa und zunehmend auch mit islamistischen Tendenzen zu tun.
Bei der Fraktionssitzung
Bei der Fraktionssitzung
Thüringen ist dabei nach den Worten von Stephan Kramer keine „Insel der Glückseeligen“. Auch bei uns gibt es Bedrohungslagen und Gefährder. Der gewaltbereite Islamismus ist noch nicht offenkundig in Thüringen zu Tage getreten, aber die Beobachtung und Suche nach Salafisten gibt es auch im Freistaat Thüringen. Bezüglich des geplanten Moscheebaus in Marbach haben wir uns mit Stephan Kramer sowohl über die Rolle der Ahmadyya-Gemeinde, als auch den Initiatoren der der in Marbach zeitweise aufgestellten Kreuze und den diesbezüglichen Demonstrationen und Gegendemonstrationen ausgetauscht. Für unsere Fraktion habe ich heute Abend Stephan Kramer versichert, dass wir zur Arbeit des Verfassungsschutzes stehen und widersprechen, wenn die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes von Rechte und Linken diffamiert und diskreditiert werden. Das Grundmisstrauen der Linken gegenüber dem Verfassungsschutz ignoriert die bestehenden Bedrohungslagen gegenüber unserer demokratischen Grundordnung. Für die Stadt Erfurt haben wir den Wunsch, dass die Ordnungsbehörden das Gesprächsangebot des Verfassungsschutzes aufgreifen, um präventiv wirken zu können, aber bei konkreten Bedrohungslagen auch gemeinsame Gegenstrategien entwickeln zu können.  

Im Frühling an den Sommer denken

Umfangreichen Lernmaterial
Umfangreichen Lernmaterial
Herrliches Frühlingswetter lenken die Gedanken schon einmal auf den Sommer. Bei mir drehen sich die Gedanken und Aktivitäten aber dabei weniger um die Urlaubsplanungen bzw. Buchungen und auch nicht um die Arbeit an der Badehosen- oder bei den Damen die Bikinifigur. Sportlich versuche ich sowieso durch das Jahr zu kommen und die Urlaubsbuchungen für 2017 sind schon weitgehend abgeschlossen 😉 Dieses Wochenende war ich im Rahmen der Sommervorbereitung in einem abgedunkelten Beratungsraum in Magdala beschäftigt. Jeweils sieben Stunden Fahrschule stand auf dem Programm. Gemeinsam mit 40 anderen Damen und Herren möchte ich am Ende nach hoffentlich erfolgreicher praktischer und theoretischer Prüfung den Sportbootführerschein See in den Händen halten. Bei der Wassersportschule Torsten Koch sind wir da sehr gut aufgehoben. Überrascht war ich von der Fülle an Lehrstoff. Seeverkehrsfragen, Knoten, Navigation und Technikfragen bieten Stoff für intensives Lernen. Dabei habe ich sogar noch Glück, weil ich seit 35 Jahren bereits den Sportbootführerschein Binnen habe und dadurch etliche Fragen erlassen bekomme. Allerdings ist von dem Basiswissen des DDR-Sportbootführerscheins bei mir kaum noch etwas abrufbar und in internationale Seegewässer ging damals weder die Planung noch der Unterricht. So werde ich wohl in den nächsten Tagen und Wochen reichlich büffeln müssen, wenn ich in diesem Sommer (dieses Mal ganz legal mit See-Führerschein) auf der Adria in Kroatien mit den Jungs ein Boot mieten möchte. Facebook und auch die Homepage werden da wohl etwas kürzer treten… Anbei einmal ein Link zu den Fragebögen  

Arena GmbH: CDU begrüßt Trennungsverhandlungen

Positiv überrascht, zeigte sich CDU-Fraktionschef Michael Panse über die Ankündigungen des Erfurter Oberbürgermeisters, eine Trennung der Arena GmbH, bestehend aus Erfurter Stadtwerken und der Messe GmbH, in die Wege zu leiten. „Es ist nach Auffassung der CDU-Fraktion höchste Zeit, die fragwürdige Arena-Konstruktion zu beenden. Wir begrüßen es, dass der Oberbürgermeister jetzt zu dieser Einsicht gekommen ist. Die CDU-Fraktion unterstützt die vom Oberbürgermeister vorgeschlagene Trennung ausdrücklich. Damit wird nach einer langen Reihe falscher Entscheidungen und Fehlplanungen beim Bau und beim Betrieb der Multifunktionsarena seit Langem ein Schritt in die richtige Richtung angestrebt“, kommentiert Panse. Bereits im Herbst 2016 stand die Arena GmbH kurz vor der Insolvenz, weil die verspätete Inbetriebnahme zu erheblichen Einnahmeverlusten führte. Als kritisch war und ist in dem Zusammenhang vor allem die Rolle der Erfurter Messe GmbH einzustufen. Als Mitbetreiber pocht sie zwar auf Mitsprache bei Entscheidungen, zieht sich aber von der finanziellen Verantwortung zurück. Dadurch steht eine Insolvenz immer noch drohend im Raum. Kritisch sieht die CDU dabei das Land Thüringen als Eigner der Messe GmbH. Laut einem MDR-Bericht vom 23. März 2017 bestünden mehrere Möglichkeiten, wie die Trennung vonstattengehen könnte: Entweder die Stadtwerke oder die Messe übernehmen die Gesamtverantwortung. Alternativ könnte aber auch die Stadt Erfurt zu ihrer Verantwortung stehen und den Betrieb gemeinsam mit dem Sportbetrieb übernehmen. Somit bestünde auch eine bessere Basis für Vereinbarungen und Verhandlungen mit dem Hauptmieter RWE. Kritisch sieht Panse die unzureichende Weise, wie der Oberbürgermeister sowohl die Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke, als auch den Stadtrat insgesamt über die aktuelle Entwicklung informierte, nämlich bis jetzt gar nicht. „Ich bin gespannt, wann und mit welchen Lösungsvorschlag Andreas Bausewein auf den Stadtrat zugehen und Mehrheiten finden wird“, erklärt Panse abschließend.  

CDU-Bundestagswahlliste aufgestellt

Unsere Bundetagskandidaten
Unsere Bundetagskandidaten
Genau 111 Delegierte stimmten am Freitagabend im Erfurter Victors Residenz Hotel in Erfurt die Bundestagswahlliste ab. Ziel des bevorstehenden Bundestagswahlkampfes ist es wie bei der letzten Wahl auch alle Direktmandate für den Bundestag in Thüringen zu gewinnen. Allerdings hat sich die Zahl der Bundestagswahlkreise zwischenzeitlich verringert, so dass sich 8 Direktkandidaten um ein Mandat bewerben. Neben den acht Direktkandidaten (die derzeit auch alle amtierende MdBs sind) sind noch fünf weitere Bewerber, die unter anderem von den Vereinigungen der CDU nominiert wurden, auf die Landesliste gewählt. Zur Einstimmung und Motivation sprachen der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundesfraktion Volker Kauder und der CDU Landesvorsitzende Mike Mohring zu den Delegierten. Angeführt wird die Landesliste, wie bei der letzten Wahl, vom Landesgruppenchef Manfred Grund aus dem Eichsfeld und der finanzpolitischen Sprecherin und unserer Erfurter Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann. Ab sofort geht es jetzt für uns in den Wahlkampfmodus. Die Nominierungsveranstaltung war ohne Gegenkandidaturen und mit einem einmütigen Votum. Gespannt bin ich an diesem Wochenende jetzt vor allem auf das Wahlergebnis im Saarland und ob Bundeseffekte dabei eine Rolle spielen werden. Die Kandidatenliste mit den Ergebnissen  

Eröffnung der Blut- und Plasmaspendestation Erfurt

Mit Wolfgang Wehner bei der Eröffnungsfeier
Mit Wolfgang Wehner bei der Eröffnungsfeier
Bereits seit dem 1. Februar 2017 ist die Blut- und Plamaspendestation in Erfurt in Betrieb und heute wurde sie dem Fachpublikum, der Presse und Kommunalpolitik präsentiert. Ich war gerne dabei, weil mit der Station gleichzeitig eine Ansiedlung im Vilnius-Komplex im Erfurter Rieth gelungen ist. Das ehemalige Wohngebietszentrum kenne ich schon seit 40 Jahren gut. Während meiner Schulzeit haben wir im Erfurter Rieth gewohnt und da war der große Bau sozusagen das Zentrum für alles. Schülergaststätte für mehrere tausend Schüler der umliegenden Schulen. Bibliothek, Post, Poliklinik, Haushaltsgeräte-Reparaturservice, Sparkasse, eine Schwimmhalle und noch vieles mehr war in diesem Komplex. Nach der Wende brach vieles zusammen, wurde umgebaut und neu genutzt. Fitnesszentrum, Nahversorger, kleinere Geschäfte – alle hatten es wirtschaftlich schwer. Die Bowlingbahn hält aber viele andere Geschäfte wechselten mehrfach. In diesem Komplex kommt nun etwas Stabilität. Auf über 800qm schafft die Blut- und Plasmaspendestation nicht nur etliche Arbeitsplätze, sondern wird auch schon rege genutzt. Bis zu 70 Plasmaspenden werden dort abgenommen und vor Ort aufbereitet und tiefgefroren abtransportiert. Mein ehemaliger Landtagkollege, der Geschäftsführer des Instituts für Transfusionsmedizin Suhl gGmbH, Wolfgang Wehner, hat in den letzten Jahren sein kommunal getragenes Unternehmen nicht nur wirtschaftlich gemacht. Er hat jetzt auch die Voraussetzungen geschaffen zu expandieren. Ich wünsche der Station eine erfolgreiche Arbeit und so ein wenig sind wir ja auch Nachbarn. Unsere Volleyballdamen vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam spielen nur wenige hundert Meter entfernt in der Riethsporthalle ihre Bundesligaspiele. Bilder von der Eröffnung