1000 Seiten ja – Spaß eher nein. Der Haushaltsentwurf 2024/2025 ist mit reichlich Verspätung nun bei den Fraktionen eigetrudelt. Zwar einen Monat vor Weihnacht und somit mit Zeit sich vor der Adventszeit damit zu beschäftigen, aber die Beschäftigung wird alles andere als vergnügungssteuerpflichtig.
Schon beim ersten Durchblättern der 80 Seiten Vorbericht sprangen die Probleme ins Auge. Die Probleme mit dem rund 1.012.887.000 Euro im Jahr 2024 und 1.028.124.000 Euro 2025 sind nicht neu und haben sich allesamt verstärkt. Die Personalkosten steigen deutlich, das Investitionsvolumen sinkt und von den großspurig angekündigten Investitionen in den Jahren 2022 und 2023 wurde nicht einmal die Hälfte realisiert. Wir haben dies bei den Haushaltsberatungen vorausgesagt und leider ist es so gekommen. Einziger Lichtblick: im vorliegenden Haushalt verzichtet die Verwaltung weitgehend darauf noch nicht fertig geplante Projekte in den HH-Plan aufzunehmen.
Am 13. Dezember soll der HH in erster Lesung in den Stadtrat eingebracht werden. In der zweiten Januarwoche finden dann die Anhörungen zum Doppel-HH statt und im März 2024 soll er den Stadtrat passieren – wenn er eine Mehrheit findet. Danach muss er noch vom Landesverwaltungsamt frei gegeben werden. Somit wird er frühestens im Mai/Juni Wirkung entfalten. Bis dahin gilt die sogenannte vorläufige Haushaltsführung und neue Projekte dürfen nicht begonnen werden.
Ganz so alt, wie der deutsche Film “Der Berg ruft” von 1937/1938 ist Reinhold Messner noch nicht, aber inzwischen ist er auch schon 79 und macht immer noch einen fitten Eindruck. Der wohl weltweit bekannteste Bergsteiger, der praktisch alle Berge der Welt von oben gesehen hat, erstieg gestern die Stufen des Erfurter Rathauses. Da er am Abend eine Veranstaltung beim Sparkassen- und Giroverband hat war er in Erfurt zu Gast und da gehört ein Eintrag ins Gästebuch der Stadt dazu.
Seit gestern Abend sind nun alle unsere vier Direktkandidaten zur Landtagswahl am 1. September 2024 nominiert. Mit Kristina Nordt und Michael Hose wurden die Kandidaten für den Wahlkreis 27 und den Wahlkreis 24, also den Erfurter Südosten und Erfurt Nord, einstimmig von den Mitgliedern der CDU bestätigt.
Im fernen China begann am Wochenende die Weltcupsaison im Skeleton und Bob und Anfang Dezember starten die Rennrodlerinnen und Rennrodler in Lake Placid und Whistler.
Vor fünf Wochen wurde die Israel-Fahne am Fahnenmast des Erfurter Rathauses entwendet. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Andras Bausewein hatte ich sie am 8. Oktober als Zeichen der Solidarität mit Israel und unserer Partnerstadt Haifa gehisst. Zu dem Täter oder den Tätern gibt es bis heute keinen Erkenntnisstand.
Die aktuelle Situation in Israel wird seit sechs Wochen in nahezu jeder politischen Runde diskutiert und auch jeder hat eine persönliche Meinung dazu. Wichtig ist der CDU allerdings die unverhandelbare Solidarität mit Israel, die Forderung nach Freilassung der Geiseln und das Existenzrecht Israels. Um dies in Diskussionsrunden mit Freunden, Arbeitskollegen und in der Öffentlichkeit vertreten zu können, ist es wichtig die Hintergründe zu kennen.
…und um bei Wilhelm Busch zu bleiben hoffen wir, dass es nicht der letzte war. nach 20 Jahren standen sich am Samstagabend erstmals wieder unsere Damen mit Leverkusen am Netz gegenüber. Standesgemäß war Leverkusen mit dem Bus der Werkself angereist (einer von drei, der sonst vom Frauen-Fußball-Bundesliga-Team genutzt wird).
Im Mittelpunkt des jährlichen Elisabethempfangs der Katholischen Kirche steht das Ansinnen Vertreter von Politik und Gesellschaft zu einem Dialog mit Kirchenvertretern zusammen zu bringen. Das Gedenken an die Heilige Elisabeth, die Schutzpatronin von Thüringen, bildet dabei den Anlass. In diesem Jahr waren dazu die Erfurter Brunnenkirche dicht gefüllt und es gab gut und wichtige Worte vom Bischof Dr. Ulrich Neymeyr und Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Nein, wir sind bildlich gesprochen noch nicht am Ende der Fahnenstange! Am Dienstag wurde im Hauptausschuss meine mündliche Anfrage zur Israel-Fahne vor dem Erfurter Rathaus beantwortet. Allerdings fielen die Antworten auf meine Anfrage und auch auf den Brief des Erfurter Stadtführers Roland Büttner ausgesprochen unzufriedenstellend aus.