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Das weiße Ballett lud zum letzten Tanz der Saison 2012/2013

Der letzte Heimspieltag unserer Damen vom SWE Volley-Team war noch einmal ein Saisonhöhepunkt. 812 Zuschauer (Saisonrekord) waren gekommen, um das Spiel gegen NaWaRo Straubing zu sehen. Unter den Gästen waren auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Peter Zaiß, Oberbürgermeister Andreas Bausewein und der Präsident des Landessportbundes Peter Gösel, sowie zahlreiche unserer Sponsoren. Unsere Mädels legten los wie die Feuerwehr und beim Zwischenstand von 16:2 rieben sich die Fans schon die Augen. Dass auf dem Feld der Fünftplatzierte gegen den Sechstplatzierten spielte war nicht zu erkennen. Unseren Mädels gelang alles und Straubing praktisch nichts.
Mit unserem Geburtstagskind der letzten Woche Ekaterina Soloninkina
Mit 25 zu 12 ging der erste Satz ebenso deutlich, wie der zweite Satz mit 25 zu 14. In der 10 Minutenpause gab es eine Tanzeinlage – die allerdings eher den Gästen half. Überraschend ging der 3. Satz mit 23 zu 25 an Straubing. Gut, dass es im vierten und letzten Satz mit 25 zu 16 wieder rund lief und damit der 3:1 Sieg unter Dach und Fach war. Nach dem Spiel begann die große Abschlußfeier. Zunächst begeisterten unser Mädels aber noch einmal ihr treues Publikum. Mit einer einstudierten Choreografie präsentierte das weiße Ballett gleich mehrere Tanzeinlagen und natürlich mussten auch die Vereinsverantwortlichen mit tanzen. Das was wir dabei angeboten haben hat zwar Spaß gemacht, aber war sicher keine Augenweide für die Fans im Gegensatz zu unseren Mädels 🙂 Von der Tanzshow unserer Mädels gibt es ein tolles Video. Die weißen Trikots unserer Spielerinnen wurden traditionsgemäß gleich nach dem Spiel beim Abschlußfest zugunsten der Nachwuchsarbeit versteigert. Sensationelle 1.645 Euro standen am Ende zu Buche. Immerhin 415 Euro brachte das Trikot von unserer Libera Jana Illiger. Manschaftskapitän Annika Müller folgte mit 315 Euro und die Trikots von Maria Völker sowie Toni Stautz waren den Fans jeweils 220 Euro wert! ein großes Dankeschön im Namen des Vereins für diese Unterstützung unseres Nachwuchses. Als Vereinspräsident habe ich nach dem Spiel gerne allen gedankt, die diese Saison ermöglichten. Zuallererst unseren jungen Team. Mit dem jüngsten Team der letzten Jahre werden wir die Saison mit dem 5. Platz beenden (auch wenn ich noch auf das Wunder von Sonthofen hoffe – mit einen 3:0 dort könnten wir noch auf Platz 4 vorrücken). Unser Trainerteam um Heiko Herzberg hat unser Team gut trainiert und motiviert durch die Saison gebracht. An zweiter Stelle stehen unsere treuen Fans gemeinsam mit den Sponsoren, die die erfolgreiche Saison ermöglichten. Und schließlich geht der Dank an alle Helfer und Freunde des Erfurter Damenvolleyballs. In der kommenden Woche geht die Saison mit dem Spitzenspiel in Sonthofen zu Ende. Wir werden mit dem ganzen Vorstand mitfahren und dort mit den Mädchen feiern. Alter und neuer Meister der 2. Liga ist der VV Grimma. Im letzten Jahr holten sie erst am letzten Spieltag gegen uns die Meisterschaft. In diesem Jahr nun schon am gestrigen vorletzten Spieltag im Spiel gegen Sonthofen. Glückwunsch nach Grimma! Bilder vom Spieltag  

Danakil-Klimazonenwelt auf der EGA

Beim Jahresempfang der Stadtwerke Erfurt stellten der Stadtwerke-Chef Peter Zaiß und die Egapark-Geschäftsführerin Kathrin Weiß das geplante Bauprojekt der Danakil-Klimazonenwelt vor. Im Vorfeld der Bundesgartenschau 2021 soll die neue Attraktion neue Besucher anlocken. Seit gut drei Jahren haben wir bereits im Stadtrat und im Aufsichtsrat der Stadtwerke diskutiert, wie sowohl die notwenigen Sanierungen auf der EGA, als auch neue Projekte geschaffen werden könnten. Der Sanierungsbedarf an den alten Hallen ist beträchtlich, derzeit wird gerade die Haupthalle 1 saniert. Die den alten Erfurtern vertraute Glashalle (auch ich hatte darin zwei Tanzstundenabschlussbälle) war schon kurz nach der Wende angerissen worden. An dieser Stelle soll nun die Klimazonenwelt mit zwei Hallen entstehen. Eine Tropen- und eine Wüstenwelt werden dort mit einem “Skywalk”, also einer der alten Randevous-Brücke nachempfundenen Brücke verbunden. Allerdings nicht wie der berühmten Skywalk im Grand Canyon aus Glas, sondern von unten blicksicher 🙂 Das ganze Projekt beinhaltet auch einen Bereich für Veranstaltungen und Konferenzen – dies führte zu der Assoziation, es könnte auch eine Multifunktionsarena ohne Fußball werden. Im Gegensatz zum Stadionprojekt ist aber bei Danakil sicher, dass Fördermittel aus der Tourismusförderung in Höhe von 30-40 Prozent problemlos eingesetzt werden könnten. Alles in allem soll das Projekt 13-14 Millionen Euro kosten.

Kita-Sanierungskonzept muss umgehend vorgelegt werden

Dringender Sanierungsbedarf in Kita “Spatzennest am Park” Der Arbeitskreis Jugendhilfe der CDU-Fraktion hat am Donnerstag die Kita “Spatzennest am Park” in der Berliner-Straße besucht. Die Kita wurde Mitte der siebziger Jahre erbaut. Sei dem wurde dort in baulicher Hinsicht praktisch nichts mehr investiert. Die Fenster, der Fußbodenbelag, die Lampen und die Sanitärbereiche müssen dringend erneuert werden. Auch im Außengelände, das jetzt nur eingeschränkt nutzbar für die Kinder ist, sind Mängel zu verzeichnen. Die baulichen Zustände der Sanitäreinrichtungen sind aus hygienischer Sicht nicht mehr tragbar, die Brandschutzvorkehrungen müssen ebenfalls dringend erneuert werden. Dazu erklärte der Fraktionsvorsitzende im Erfurter Stadtrat Michael Panse: “Die Mängel in der Kita ‘Spatzennest am Park’ sind nicht mehr zu verantworten. Diese Kita steht exemplarisch für etliche Einrichtungen im Stadtgebiet, wo hoher Sanierungsbedarf vorliegt. Die Stadtverwaltung hat den Träger, die Eltern und den Stadtrat über einen viel zu langen Zeitraum nur hingehalten. Das überarbeitete Kita- Sanierungsprogramm liegt bis heute noch nicht vor, geschweige denn ist der notwendige Investitionsbedarf mit Haushaltsmitteln untersetzt.” Die CDU-Fraktion wird die Problematik im Stadtrat aufrufen und die Verwaltung auffordern, in Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt, dem Amt für Brandschutz, dem Bauamt, dem Träger und der Fachaufsicht des Thüringer Kultusministeriums die Mängel in dieser Kita und den anderen Kitas mit Einschränkungen der Betriebserlaubnis sofort abzustellen. Es droht andernfalls nach Auffassung der CDU-Fraktion die Schließung einer oder mehrerer Einrichtungen, um Kinder und Erzieher nicht zu gefährden. “Das Jugendamt der Stadt Erfurt steht in der Pflicht, gemeinsam mit dem Träger dafür zu sorgen, dass die Kinder in den Einrichtungen standardgemäß betreut werden. Die Kitaplätze im Stadtgebiet sind knapp. Wir können uns nicht leisten, hier zu sparen. Erst recht nicht, wenn sich durch bauliche Mängel ein Kind verletzen würde”, erklärte Ute Karger, Mitglied im Jugendhilfeausschuss.

Dreistadt-Diskussion oder wie man das mediale Osterloch füllt

Das ist (hoffentlich nicht) Thüringen!
(mit freundlicher Genehmigung von Hartmut Holzhey, Landrat Saalfeld-Rudolstadt)
Zur Zeit ist politisch nicht soviel los, es sind noch Osterferien, der Landtag hat Pause und der Haushalt ist beschlossen. Die Ministerpräsidentin ist in Frankreich unterwegs und einige Minister sind im wohlverdienten Osterurlaub. Auch lokalpolitisch ist es eher ruhig, der Haushaltsentwurf 2013 für die Landeshauptstadt ist weit und breit nicht in Sicht und das Stadionthema gerade erst wieder medial abgearbeitet. Hohe Zeit also, dass sich in den Redaktionsstuben Gedanken gemacht wird, wie die Zeitung gefüllt wird. Dies ist die Stunde der Pressesprecher in den Parteien, Fraktionen und Ministerien! Getreu dem Motto “da muss doch jetzt was unterzubringen sein”. Ich habe keine Ahnung ob dies auch im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie das Motto ist. Aber der verdacht liegt nahe. Die Presseeinladung zur Präsentation des TMWAT-Werkes “Zukunft 2020” ging mit der Vorankündigung zum Thema schon letzte Woche raus und somit auch vor dem 1. April. Bei der Lektüre der TA und der TLZ am Dienstag habe ich aber spontan nachgesehen, ob es nicht doch die Zeitung vom Vortag war. Der Wirtschaftsminister Matthias Machnig schlägt in seinem 39-seitigen Strategiepapier vor, dass Erfurt, Weimar und Jena zusammenwachsen könnten. Die Dreistadt von Herrn Machnig soll mit einem S-Bahn-Verkehr eng verzahnt werden. es sollen entlang der S-Bahn-Strecke Wohngebiete neu entstehen und irgendwann einmal 500.000 Menschen dort leben (derzeit in Erfurt 203.000, Weimar 65.000 und in Jena 105.000 zusammen rund 373.000 EW). Letzteres wird dann wohl nur gelingen, indem der Rest Thüringens entvölkert wird, denn das geforderte  Willkommensprogramm für Migranten wird in diesem Umfang nur begrenzt funktionieren. Das mediale Echo auf die Pressekonferenz, die dann kurzfristig von der Staatskanzlei in das Ministerium verlegt wurde, weil es sich ausdrücklich dabei nicht um die Meinung der Landesregierung handelt, war gewaltig. Aber anders als vom Minister erwartet waren die Reaktionen vernichtend. Hohn und Spott erhielt der Minister nicht nur von Kommunalpolitikern sondern auch seine Ministerkollegen hatten Eile sich von dieses Ideen zu distanzieren. Das sogenannte Zukunftsprogramm 2020 enthält zwar diskussionswürdige Ansätze, aber auch die wurden innerhalb der Landesregierung mit niemanden abgestimmt. Das von Wissenschaftlern (dem sogenannten Zukunftssekretariat) geschriebene Papier bündelt alles was es schon gibt (Finanzdiskussion, Energiethema, Industriepolitik, Demografie, Soziales und selbst für Kultur und Bildung fühlt sich das TMWAT zuständig). Allerdings ist dies auch die Schwäche des Papiers, es wurde offensichtlich von Theoretikern geschrieben, die sich nur wenig darum gekümmert haben was in den bereichen schon läuft. Wenig gekümmert haben sie sich wie der Minister auch um die Thüringer Situation. Thüringen ist ländlich geprägt. Die drei großen Städte Erfurt, Jena und Weimar sind die einzigen die einen leichten Bevölkerungszuwachs haben. Die drei Städte haben aber auch eine eigene Identität, die sie prägt. Erfurt als Landeshauptstadt und Verwaltungssitz, Weimar als Kulturstadt und Jena als Technologiestandort. Natürlich überschneiden sich auch die Funktionen und alle drei Städte haben ihre Universitäten, aber sie sind eben doch sehr verschieden. Das Zusammenwachsen des Agglomerationsraumes stellt sich Herr Machnig am Reißbrett ganz gut vor, allerdings unter völliger Ausblendung dessen über welchen räumliche Entfernung wir reden. Das mag vielleicht im Ruhrgebiet etwas anders aussehen. Aber vielleicht denkt der Wirtschaftsminister ja auch in andern Dimensionen. Los Angeles ist ja schließlich auch eine Stadt mit einer Ausdehung von 71 km Nord-Süd und 47 km Ost-West und da gibt es in Asien noch ganz andere Beispiele. Für James Bond in Thüringen könnte damit auch die Aussage passen “die Welt ist nicht genug” und jeder der daran herrum kritisiert ist ein Kleingeist. Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat wird sich nicht ernsthaft mit der Fusionsfrage von Erfurt, Jena und Weimar befassen, dies bleibt für uns ein Aprilscherz. Wir werden aber weiter die Zusammenarbeit suchen, die seit 2005 gegründete Impulsregion stärken (dazu gehört noch das Weimarer Land) und uns unter den Fraktionen der Region regelmäßig weiter treffen und uns austauschen.

Aprilscherz oder auch nicht?

Machnig will Städte Erfurt, Weimar und Jena zusammenlegen Beim Lesen der heutigen Tagespresse (02.04.2013) stellte sich dem Fraktionsvorsitzenden Michael Panse die Frage, welche der beiden Varianten zutreffend sein könnte: Aprilscherz oder ernst gemeinter Vorschlag. Die Anregung von Thüringens Wirtschaftsminister Machnig, die Städte Erfurt, Weimar und Jena sollen eine Stadt werden, lassen beide Interpretationen zu. Sollte es sich um einen Aprilscherz handeln, hat zumindest die Pressestelle des Wirtschaftsministeriums knapp daneben gegriffen. Sollte es sich hingegen um einen ernst gemeinten Vorschlag handeln, wäre zunächst eine engere Kooperation in verschiedenen Bereichen zwischen den drei Städten als eine Region denkbar. Die CDU-Fraktionen der drei Städte treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Gedankenaustausch und um gemeinsame Probleme zu diskutieren. Als eine Form der Kooperation besteht bereits die sogenannte „Impulsregion“, zu der neben den drei Städten auch das Weimarer Land gehört. Allerdings wäre in Bezug auf die Vorschläge des Wirtschaftsministers der Hinweis angebracht, dass dieser wenig von regionalen Befindlichkeiten und gewachsener Thüringer Identität weiß. Der Vergleich mit den Ballungszentren in Nordrhein-Westfalen ist sehr weit hergeholt, weil Thüringen insgesamt ländlich geprägt ist und die Städte Erfurt, Weimar und Jena jeweils ihre eigene Identität haben. Zudem liegt die SPD bereits bei der Gebietsreform kräftig neben der Stimmung der Thüringerinnen und Thüringer. Denjenigen, die bereits länger kommunalpolitisch aktiv sind, ist noch in Erinnerung, wie schwierig sich die Kooperationsvereinbarung hinsichtlich der beiden Theater in Erfurt und Weimar gestaltet hatte, ganz zu schweigen von der Diskussion nach der Wende zum Sitz der Landeshauptstadt. Außerdem dürfte den Strategen um Herrn Machnig nicht entgangen sein, welche Diskussion der Gedanke an ein gemeinsames Stadion für Erfurt und Jena ausgelöst hatte. Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat ist gespannt, ob Machnigs Konzeptpapier von 33 Seiten tatsächlich das bedruckte Papier wert ist und ernsthaft kommunalpolitisch diskutiert werden soll oder ob es sich doch in die Rubrik Aprilscherz bzw. „des Kaisers neue Kleider“ einordnen lässt.   Beitrag Thüringer Allgemeine vom 02. April 2013: http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Der-Machnig-Plan-Erfurt-Jena-Weimar-sollen-eine-Stadt-werden-399055995 Leitartikel – Dirk Lübke zum Konzept aus dem Machnig-Ministerium (TA 02.04.2013): http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Leitartikel-Dirk-Luebke-zum-Konzept-aus-dem-Machnig-Ministerium-1293837002 Machnigs „Dreistadt“ führt zum Eklat: http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Machnigs-Idee-einer-Dreistadt-Erfurt-Weimar-Jena-fuehrt-zum-Eklat-139339552

Osterurlaub in Prag und Wien

Auf der Homepage war es mal ruhig in den letzten Tagen und das hatte einen ausgesprochen guten Grund. Mit der Familie war ich im Osterurlaub in Prag und in Wien. Leider passte das Wetter so gar nicht in die Jahreszeit. Bei der Osterurlaubsplanung Anfang Januar hätte ich aber darauf gewettet, dass es eher frühlingshaft sein würde, als so winterlich wie es letztlich war. Auf der Hinfahrt nach Prag legten wir wieder eine längere Pause in Karlsbad ein. Beim letzten Besuch waren wir dort noch bei einem Volleyball-Länderspiel, um eine Spielerin für das SWE Volley-Team zu verpflichten und haben dort übernachtet. Dieses Mal waren wir nur drei Stunden dort und erkundeten die heißen Quellen sowie die Drehorte des James-Bond-Films Casino Royale. Aber auch in Karlsbad waren die Quellen das das einzig Warme – ansonsten schneite es bereits. In Prag war es wie bei allen sechs vorran gegangenen Besuchen wieder sehr schön. Das Hotel Grand Majestic Plaza liegt mitten in der Innenstadt und ist ideal geeignet, alles zu Fuß zu erreichen. Mit dem Auto hat man in Prag sowieso schlechte Karten. Man kommt nur schwer durch den Verkehr und Parkplätze gibt es kaum. Die Parkgebühren in den Parkhäusern sind dem westlichen Großstadtniveau angepasst und in den meisten Hotels kostet der Tiefgaragenplatz soviel wie eine Übernachtung. Die Burg, die Karlsbrücke und vor allem die Prager Altstadt und auch die Deutsche Botschaft gehören zum Pflichtprogramm, auch wenn die Zeit knapp ist. und so oft ich auch schon in Prag war, gibt es doch immer wieder neue und schöne Ecken zu entdecken. Am Karfreitag ging es weiter nach Wien. Dort waren wir zum letzten mal vor 12 Jahren, aber Wien ändert sich ja sowieso nicht. Der Wiener Charme und die durchaus etwas entschleunigte Mentalität ist immer sofort präsent. Wir hatten mit dem Renaissance Hotel in Wien eine gute Wahl getroffen. Direkt an einer U-Bahnstation ist die Ausgangslage bestens geeignet um die Stadt zu erkunden. Während wir am ersten Tag vorwiegend in der Altstadt unterwegs waren ging es am zweiten Tag am Vormittag nach Belvedere und am Nachmittag in den Prater. Das Riesenrad, welches sich nun schon seit 1897 dreht ist Pflichtprogramm in Wien und für die großen und kleinen Jungs sind es zusätzlich die Kart-Anlagen im Prater. Am Abend gab es natürlich Wiener Schnitzel und da wir uns in Wien mit einem Freund getroffen haben, der dort studiert hatten wir über den Tag nicht nur ortskundige Führung , sondern waren am Abend natürlich abseits von Touristenpfaden dort essen, wo auch die Wiener hingehen. Der Osterkurzurlaub endete dann leider schon am Sonntag nach einem Besuch am Hundertwasserhaus. Trotz Schneefall auf der Strecke sind wir schnell und vor allem auch staufrei zurück gekommen. Prag und Wien sind insbesondere auch in der Kombination immer wieder eine Reise wert – bei besserem Wetter sowieso 🙂    

Osterausgabe des Fraktionsinfoblattes

Für die Kinder sind schon Osterferien und die Karwoche entschleunigt auch die kommunalpolitischen Themengebiete. Bevor es aber für unsere Fraktionsgeschäftstelle in die osterferien geht ist noch die Osterausgabe des Informationsblattes der CDU Stadtratsfraktion fertig geworden. Der Stadtratsrückblick und die Ostergrüße sind die Themen der aktuellen Ausgabe. Nach den Osterferien geht es wieder mit voller Kraft weiter. Zunächst mit dem Jahresempfang der Stadtratsfraktion und der Kreispartei am 11. April, dann mit einem Fraktionsforum zur ICE-City am 15. April und danach auch mit der Stadtratsarbeit. Gerüchten zufolge soll es vielleicht ja doch irgendwann einen Entwurf des Haushalts 2013 geben. Ob darin allerdings schon die Multifunktionsarenea enthalten sein wird, vermag derzeit noch niemand zu sagen. Fest steht aber wohl, dass auch dieser Haushaltsentwurf Mehrbelastungen für die Erfurterinnen und Erfurter bringen wird. So will Rot-Rot-Grün erneut an der Gebührenschraube für die Kitas drehen und es sollen zudem wohl auch neue Schulden gemacht werden. Davon dann sicher mehr in der nächsten Ausgabe.

Doppeljubiläum in Erfurt

15. Motorradtage und 20. Erfurter Entenrennen An diesem Wochenende standen mehrere Jubiläen auf dem Programm. Am Samstag feierte zunächst meine Schwester Heike ihren 60. Geburtstag mit großer Familie und vielen Freunden. Das Spiel unserer SWE-Damen in Chemnitz konnte ich daher nur via Internet verfolgen. Das schnelle 0:3 für uns festigte den 5. Tabellenplatz und lässt noch die Hoffnung auf eine Platzverbesserung beim Abschlussspiel. Bereits in der Nacht gingen die Temperaturen tief in den Keller und es kam die Sorge auf, dass das heutige Entenrennen im Wettlauf mit Eisschollen ablaufen könnte. So schlimm wurde es zwar nicht, aber trotz Sonne war es beim Jubiläumsrennen saukalt. Nach Abgabe unserer Rennente haben wir uns dann bei einer Grill- und Glühweinparty an der Strecke platziert. Jonas seine Ente lag bei unserem “Verpflegungstützpunkt” noch aussichtsreich im Spitzenfeld, fiel dann aber doch noch zurück. 6.000 Enten kämpften sich durch das kalte Wasser ins Ziel. Am Nachmittag standen dann die 15. Thüringer Motorradtage auf dem Programm. Auch da machte sich das Wetter bemerkbar. In anderen Jahren war der Platz vor der Messe mit Bikes gut gefüllt. In diesem Jahr standen um die Mittagszeit gerade mal 25 Maschinen dort und als wir am Nachmittag zurückfuhren waren es gar nur noch drei. Der Saisonbeginn lässt offensichtlich noch etwas warten. Da ich es aber meinem Sohn versprochen hatte und wir ja auch schon Anfang März unterwegs waren hat uns die Kälte nicht abgeschreckt. Leider war das Programm in diesem Jahr auch nicht so aufregend wie in anderen Jahren. Deutlich weniger Aussteller und in der Mehrzahl dann auch Helmanbieter. Schade, hoffentlich wird nächstes Jahr da wieder mehr daraus! Bilder vom Entenrennen Bilder der 15. Thüringer Motorradtage  

Stadtratsrückblick

Vor dem Erfurter Rathaus und auch darin gibt es derzeit große Baustellen!
Inzwischen zeichnen sich alle Stadtratssitzungen dadurch aus, dass sie sich endlos in die Länge ziehen. Auch am Mittwoch ging es wieder bis kurz vor Mitternacht. Und leider gibt es auch noch einen zweiten Trend. Den Stadtratsfraktionen von Rot-Rot-Grün sind die belange der Ortsteile glaichgültig. Zum Reit- und Therapiehof Stotternheim verweigerten SPD und Grüne nun sogar schon die Beantwortung von dringlichen Stadtratsanfragen. Der Bürgerantrag aus Urbich wurde versenkt und das Votum des Ortsteilrates zum Festplatz in Marbach ignoriert. Lediglich beim Bürgerantrag “Ehrenamt ernst nehmen – Erfurter Vereine von Kostenlast befreien”, den die CDU-Fraktion maßgeblioch mit initiiert und mitgetragen hat, konnten bzw. wollten sie sich dann doch nicht verweigern. der Antrag wurde in der Fassung des OSO mit breiter Mehrheit beschlossen. Für die Jugendarbeit wurden nun doch die Mittel ohne Sperren für das ganze Jahr frei gegeben. Wir haben den Antrag des Jugendhilfeausschusses natürlich mitgetragen. Allerdings ist ein Haushaltsentwurf immer noch nicht in Sicht.  Dieser soll (eventuell) dann Ende April kommen. Nach allem was bis jetzt davon durchsickert, wird es dann heftig. mit heißer Nadel strickt die Verwaltung an einer neuen Kita-Gebührensatzung (natürlich mit Erhöhungen) Investititionen finden kaum noch statt und nun muss auch noch das Stadionprojekt eingearbeitet werden. Heute hat zwar die EU grünes Licht gegeben, aber in Erfurt verabschieden sich SPD und Grüne gerade von den einmal vereinbarten Rahmenbedingungen (Umfeldgestaltung und MAN-Straße).  Auch die nächste Stadtratssitzung wird lang gehen 🙂 Zusammenfassung Stadtrat 20.3.2013    

Equal Pay Day am 21. März 2013 gegen Entgeltungleichheit

Beim Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz
Als zentraler Ansprechpartner der Thüringer Landesregierung für Antidiskriminierung, habe ich heute am Equal Pay Day an einer Infoaktion gegen Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen teilgenommen, zu der der „Business and Professional Women Club Erfurt e.V.“ gemeinsam mit dem Landesfrauenrat Thüringen e.V. aufgerufen hatte. Der Aktionstag am 21. März markiert in Deutschland symbolisch jenen Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen. Wenn Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit weniger Lohn erhalten, ist dies eine eindeutige Diskriminierung. Dagegen muss mit aller Entschiedenheit vorgegangen werden. In Frage gestellt werden muss auch, dass in sogenannten Frauenberufen, beispielsweise im Gesundheitswesen, deutlich schlechter bezahlt wird, als in sogenannten Männerberufen. Neben den vielen guten Gesprächen am Rande der Infoaktion habe ich mich gefreut, dass neben den engagierten Frauen auch Männer „Gesicht gezeigt haben“. Sandro Witt, stellv. Landesvorsitzender der Linken und Gunnar Wolf, Stellvertreter der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten waren mit auf dem Bahnhofsvorplatz. Broschüre “Ihre Arbeit ist es wert”